München, den 08. April (autaro) Bis zur Neuerscheinung der zweiten Generation des Audi Q7 wird es noch gut zwei Jahre dauern, außerdem bekam das Dickschiff sein letztes Facelift erst im letzten Jahr. Dennoch beugt sich Audi auch bei seinen SUV dem Zwang der Wirtschaftlichkeit und dem zunehmend wachsenden Umweltbewusstsein. In erster Linie bedeutet dies: Downsizing, also gleiche Leistun bei kleinerem Hubraum, meist ermöglicht durch Turbo- oder Kompressoraufladung.
Den 3,6-Liter-V6-Benziner und den 4,2-Liter-V8 ersetzt künftig ein Dreiliter-V6, der in zwei unterschiedlichen Aufladungsstufen entweder 272 PS oder 333 PS leistet. Das maximale Drehmoment beträgt beim „kleineren“ 400 Newtonmeter, der „größere“ stemmt 440 Nm auf die Kurbelwelle. Derart verkleinert beschleunigt das schwere Gefährt in 6,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und rennt bis zu 245 Sachen – der Achtzylinder war kaum schneller. Laut EU-Zyklus beträgt der Durchschnittsverbrauch beider Varianten 10,7 Liter pro 100 Kilometer, sie sind also deutlich sparsamer geworden. Praxisfremd scheint der Wert Dennoch.
Eine komplette Neuentwicklung ist ebenfalls der Sechszylinder-Diesel, der nun mit einem Einspritzdruck von 2.000 Bar arbeitet. Damit leistet er 240 PS und stemmt 550 Nm auf die Kurbelwelle. Der Verbrauch liegt laut Hersteller mit 7,4 Litern rund eineinhalb Liter unter dem des Vorgängers. Außerdem ist eine Version mit besonders sauberer Abgasverbrennung erhältlich, die bereits jetzt die für 2014 angekündigte Abgasnorm Euro 6 erfüllt. Dies wird allerdings durch einen höheren Durchschnittsverbrauch erkauft, 8,4 Liter pro 100 Kilometer sind es in diesem Falle. (autaro)