BMW - Hersteller Geschichte
BMW

Kompromisslos – das ist das Wort, das die Fahrzeuge der BMW am besten beschreibt. Der Hersteller gilt rund um den Globus als Inbegriff von höchster Qualität, Motorpower und technischer Innovation, die seit fast einem Jahrhundert Maßstäbe in der Automobilwelt setzen.

Die ersten Entwicklungen rollen im Jahr 1913 vom Band des Herstellers, der damals den Namen Rapp Motorenwerke GmbH trägt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Automobile, sondern um Flugzeugmotoren. Das von dem damals weltbekannten Ingenieur Max Fritz konstruierte Triebwerk BMW IIIA wird gleich zu einer Sensation in der Luftfahrttechnik und erzielt im Jahr 1919 einen Höhenweltrekord.

Erst 1932 wird die Produktion auf die Herstellung von Automobilen erweitert. Den internationalen Durchbruch schafft das Unternehmen mit dem im Jahr 1936 vorgestellten Modell Sport-Roadster 328, der auch eine Reihe von wichtigen Motorsporterfolgen erzielt.

Die Nachkriegszeit zeichnet sich aber für BMW durch große Schwierigkeiten aus. Ende der 50er leidet das Unternehmen unter den Folgen der Finanzkrise und den sinkenden Verkaufszahlen. Nachdem die Übernahme von der Daimler AG verhindert wird, muss BMW um seine Existenz richtig kämpfen. Erst Ende der 60er kommen wieder ruhigere Zeiten für den Hersteller und erneut große Erfolge auf der internationalen Automobilbühne.

Ein weiterer Tiefpunkt erreicht die Unternehmensgeschichte in den 90ern, als der britische Konzern Rover übernommen wird. Der Kauf entpuppt sich als ein großer Fehler, führt zu enormen Verlusten und Reorganisation des gesamten Vorstands.

Im neuen Jahrhundert geht es für BMW allerdings nur bergauf – von Rover blieb nur die Marke MINI, die durch massive Marketingkampagnen zu einer richtigen Verkaufssensation weltweit gemacht wurde. Nun arbeitet BMW äußerst vorsichtig. Die Modellpalette wird sehr konzentriert erweitert, sodass der Hersteller seine führenden Positionen im Luxussegment weiter behalten kann. Der Erfolg lässt sich auch sehen – in den letzten fünf Jahren konnte der Absatz auf über 1 Mio. Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.

1913
Gründung der Rapp Motorenwerke GmbH
1917
Namensänderung in Bayerische Motorenwerke (BMW) Beginn der Herstellung von Flugzeugmotoren
1920
Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages wird die Herstellung und Entwicklung von Flugzeugen für die nächsten 5 Jahre verboten
1923
Das erste Motorrad von BMW, die R32 erscheint.
1924
Die Entwicklung von Flugmotoren wird wieder aufgenommen.
1928
Übernahmne der Fahrzeugfabrik Eisenach AG.
1932
Das erste Automobil AM1 verlässt das BMW Werk
1936
BMW präsentiert den berühmten Sport-Roadster 328
1940
Der BMW 328 gewinnt die Mille Miglia
1945
Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstören Werkes in München; Beginn der Produktion von Motorrädern.
1951
Fertigstellung des ersten Nachkriegs-Automobils BMW 501
1955
Präsentation des Kleinstwagens "Isetta". Beginn einer kurzfristigen Finanzkrise.
1959
Beinaheübernahme durch die Deutsche Bank
1962
Mit der Präsentation des BMW 1500 (und den Folgemodellen 1800 und 2000) geht es trotz anfänglicher Schwierigkeiten wieder aufwärts.
1966
Start der Erfolgsreihe "Null-Zwei" (1602, 1802, 2002)
1967
Übernahme der Hans Glas GmbH in Dingolfing und Ausbau zum eignen Produktionsstandort.
1989
Produktionsbeginn für den Roadster Z1
1991
Einführung von Xenonlicht im Automobilsektor (7er-Reihe)
1994
Übernahme der Rover Group (MG Rover, MINI, Land Rover)
2000
Verkauf von MG Rover an britische Investoren und Land Rover an Ford
2003
Kauf der Markenrechte für Rolls-Royce-Automobile von der Rolls Royce plc.