Französische Automobilmarken sind bekannt für ihre Stil, Kreativität und Finesse. Keine Ausnahme stellt hierzu auch Citroën dar. Seine Individualität unterstreicht der Hersteller nicht nur durch das originelle, künstlerische Design und die Wahl von Ausstattung und Motorisierung, sondern zum Beispiel auch durch die Namen seiner Modelle. Die meisten Citroën-Kreationen tragen zweibuchstabige Modellnamen, hinter denen sich meistens ein Wortspiel versteckt. So findet man im DS die Göttin – von dem französischen DeEse - oder im LN die HelEne. Doch die Modellbezeichnungen sind nur ein kleines Beispiel für die Originalität des traditionsreichen Herstellers.
Für Citroën beginnt alles im Jahr 1900, als der Firmengründer Andre Citroën die Produktion von den ersten Fahrzeugen aufnimmt. Dabei handelt es sich nicht um Automobile, sondern nur um Winkelzahnräder. Der erste Wagen rollt erst nach dem Ersten Weltkrieg vom Band des Herstellers. Doch der Erfolg bleibt noch aus. Das junge Unternehmen muss Konkurs anmelden.
Die neuen Besitzer – die Michelin Brüder – scheinen aber nicht nur Kapital mit sich zu bringen, sondern auch jede Menge positive Energie und Inspiration. Das erste von ihnen produzierten Modell – der Traction Avant – gehört mittlerweile zu den Legenden des französischen Automobilbaus.
1955 ist das Geburtsjahr einer weiteren Citroën-Legende – der DS 19, die gleich bei ihrer Erstvorstellung im Rahmen des Pariser Automobilsalons zu einer absoluten Sensation wird.
Seit 1975 gehört Citroën zu Peugeot - dem zweitgrößten Automobilkonzern Frankreichs – die beiden Hersteller firmieren seit mittlerweile mehr als 20 Jahren unter dem Namen PSA Peugeot Citroën. Im Rahmen des Unternehmens zeichnet Citroën für die extravagante Linie verantwortlich. Der Hersteller entwickelt revolutionäre Automobilstudien, die sich immer als zukunftsweisend entpuppen. So ist es zum Beispiel mit dem Xsara Picasso, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Revolution im Segment der Stadtflitzer ankündigt.