Dacia News - der Artikel
Dacia dreht an der Preisschraube – nach unten

München, den 07. Dezember (autaro) Seit Juni 2005 ist in Westeuropa der Dacia Logan und damit auch der erste Dacia überhaupt erhältlich. Und seitdem freut sich der rumänische Automobilhersteller Dacia, eine hundertprozentige Tochter der Marke Renault, über recht beträchtliche Absatzzahlen. Was sicherlich in erster Linie dem unschlagbaren Kaufpreis geschuldet ist. Nach und nach wurde die Modellpalette erweitert, mittlerweile gibt es noch die zweite Modelllinie Sandero und mit dem Sandero Stepway sogar ein kleines SUV.

Um den Erfolg in Mittel- und Westeuropa und weiter auszubauen und das Profil als Billighersteller weiter zu schärfen, senkt Dacia ab sofort nochmals die Preise. So ist der Sandero künftig für 6.990 Euro zu haben und kostet damit satte 510 Euro weniger als zuvor. Der Dacia Logan bleibt mit seinem Preis von 7.300 Euro in der gleichen Liga wie vorher, bekommt dafür aber den neuen, sparsameren 1,2-Liter-Benziner mit 75 PS – vorher lief er mit einem deutlich durstigeren 1,4-Liter-Benziner. Außerdem wird der Preis für das Klang- und Klimapaket, das folgerichtig eine Klimaanlage und ein CD-Radio beinhaltet, von 1.250 auf 850 Euro reduziert. Ebenfalls unverändert bleibt der Preis für den Sandero Stepway, der mit seiner ebenfalls recht kompletten Serienausstattung weiterhin 9.990 Euro kostet.

Ebenfalls reduziert werden die Preise für die Nutzfahrzeugsparte. Der Logan Pick-up kostet mit 8.211 Euro künstig 600 Euro weniger, beim Logan Express (7.735 Euro) sind es immerhin 490 Euro, die man beim Kauf beispielsweise in Extras investieren kann. Als Begründung für die deutlichen Preisnachlässe gibt Renault in erster Linie die deutlich gestiegenen Absatzzahlen in Deutschland an. Alleine von Januar bis November 2009 stiegen die Absatzzahlen mit 80.000 verkauften Dacia um fast das Zweieinhalbfache an. Dadurch sinken prozentual die Produktionskosten, was Renault direkt an die Kunden weitergeben kann. (autaro)