München, den 26. April (autaro) Bis 1993 lief er in Europa vom Band, bis er vom Punto abgelöst wurde: der Fiat Uno. Und mit ihm das Vehikel unzähliger Fahrer, sie sich aus Verarbeitungsqualität und in vielen Fällen auch Zuverlässigkeit nicht allzu viel machten, sondern ein preiswertes Auto für den Alltag wollten. Mittlerweile sieht man ihn in unseren Breiten auch kaum noch – der schlechten Verarbeitung sei Dank. In Südamerika wurde er unterdessen weitergebaut, bis in die heutige Zeit. Nun schickt sich Fiat an, den Nachfolger unter das Volk zu bringen, als Novo Uno (zu Deutsch: neuer Uno).
Voraussichtlich mit zwei Benzinmotoren, einem 1,0-Liter mit 60 PS Leistung und einem 1,4-Liter, der 90 Pferdchen mobilisiert und wie sein kleiner Bruder auch mit Ethanol betrieben werden kann. Vom Marktstart an wird der kleine als Drei- und als Fünftürer erhältlich sein, später ist noch eine Mini-SUV-Variante namens Uno Way geplant. Mit der südamerikanischen Serienausstattung, die mit europäischen Standards verglichen mager ausfällt, ist ein Einstiegspreis von rund 6.000 angepeilt, der offiziell freilich noch nicht bestätigt wurde. Damit ist die Zielgruppe klar, die beispielsweise in Argentinien gerne zum Renault Sandero greift, der bei uns in Europa als Dacia Sandero vermarktet wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass auch Deutschland in den Genuss des kleinen Italieners kommen könnte, die Vermarktung in Russland und Mitteleuropa ist jedenfalls fest eingeplant. Sollte der Novo Uno dann preislich in etwa auf Augenhöhe des Dacia Sandero liegen, könnte er eine echte Konkurrenz für diesen werden. Eine adäquate Ausstattung, besonders hinsichtlich der passiven Sicherheit, wäre natürlich eine wichtige Voraussetzung. (autaro)