München, den 15. Januar (autaro) Die dritte Generation des Ford Focus, Nachfolger des legendären Ford Escort steht in den Startlöchern. Anfang 2011 sollen die ersten Einheiten ausgeliefert werden, die Produktion startet zeitgleich in Saarlouis und Michigan. Und damit gleich zur nächsten Parallele zwischen den USA und Deutschland: zwei Versionen des Focus wird es nicht mehr geben, gleicher Focus für alle!
Dabei setzt Ford konsequent auf Handlichkeit und Sportlichkeit, bereits der aktuelle Ford Focus ist in Sachen Handling sicherlich einer der Besten seiner Klasse. Darüber hinaus kommen neue Motoren zum Einsatz, die Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung – mehr Leistung bei geringerem Verbrauch. In Verbindung mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe soll der Neue laut Ford bis zu 20 Prozent weniger Sprit verbrauchen als sein Vorgänger. Nochmals effektiver sollen auch die modifizierten Dieselmotoren arbeiten, außerdem sollen die als Rauhbein verschrienen Ford-Selbstzünder in Sachen Laufkultur deutlich zulegen. Der schlichten Innenraumgestaltung des Focus begegnet Ford mit hochwertigeren Materialien und softeren Oberflächen, die Verarbeitungsqualität stimmt seit der letzten Modellpflege ohnehin. Und Technikfans sollen ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Features wie eine Bluetooth-Schnittstelle für Telefon oder MP3-Player sind ebenso zu haben wie eine automatische Einparkhilfe, eine schlüsselloses Zugangssystem und ein neues Bedienkonzept. Dieses hört auf den Namen HMI (Human Machine Interface) und verfügt über einen extragroßen Farbmonitor.
Einen Unterschied zwischen den Kontinenten wird es dann aber doch geben. Während sich die Europäer mit einem 1,6-Liter-Turbo als Massenmotorisierung zufrieden geben müssen, wird der Hubraum für den amerikanischen Markt auf zwei Liter aufgebohrt. Ansonsten verfügen die Motoren über ein Leistungsspektrum von 115 bis über 200 PS. Für die USA ist zudem ab 2011 eine Kleinserie rein elektrisch angetriebener Focus in Planung. (autaro)