München, den 02. Februar (autaro) Was die Stückzahlen angeht, blieb der aktuelle Ford Mondeo bislang, zumindest in Deutschland, ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Das mag zum einen daran liegen, dass sich seit der Wirtschaftskrise insbesondere Klein- und Kompaktwagen deutlich besser verkaufen – Fiesta und Focus gehen weg wie geschnitten Brot. Andererseits sah die Mittelklasse gegen die etablierte Konkurrenz wie beispielsweise dem VW Passat auch immer ein wenig blass aus.
Daher werden dem Mondeo künftig die modischen LED-Tagfahr-Scheinwerfer in leicht modifizierten Stoßfängern beschert. Auch die Heckleuchten erfahren Änderungen und sollen den Ford deutlich frischer erscheinen lassen. Die größte Entwicklung wird sich freilich unter der Motorhaube vollziehen. Dort halten zwei neue EcoBooster, wie neueste Generation von Benzinmotoren im Hause Ford heißt, Einzug. Diese leisten 160 oder 203 PS und sollen insgesamt rund 20 Prozent weniger Benzin verfeuern als ihre Vorgänger. Außerdem setzt Ford den Wechsel vom Wander- zum Doppelkupplungsgetriebe fort. Gegen Aufpreis lässt sich so der Spritverbrauch gegenüber der manuellen Schaltbox nochmals leicht reduzieren.
Im Gegensatz zu den Deutschen, die auch bei den Dieselmotoren mittlerweile auf Hubräume deutlich unter zwei Litern setzen, schöpft Ford hier noch aus größeren Töpfen. Zwar wird der 2,2-Liter mit seiner Leistung von 175 PS ausgemustert. Doch ersetzt diesen ein nur geringfügig geschrumpfter Zweiliter mit 163 PS Leistung. Vorgestellt wird der neue voraussichtlich auf der Paris Motor Show im Oktober 2010. (autaro)