Ford News - der Artikel
Billigautos feiern Comeback in den USA

München, den 5. Dezember (autaro) In den USA gibt es derzeitig einen regelrechten Run auf Autos mit einem Kaufpreis unterhalb der magischen Grenze von 10.000 Dollar. Dass hiervon besonders die Importeure profitieren, ist wieder einmal eine Folge des fatalen Missmanagements der großen amerikanischen Hersteller.

Es klingt eigentlich vollkommen logisch: wenn der Verbraucher weniger Geld zur Verfügung hat, kauft er auch billigere Autos. So erfreut sich beispielsweise der neue Hyundai Accent, der in den USA zu Preisen ab 10.665 US-Dollar angeboten wird (inkl. Überführung), einer boom-artigen Nachfrage. Nur schlappe 20 Dollar mehr sind für den in Mexiko montierten Nissan Versa fällig und den Kia Rio kaufen die Amerikaner für 12.145 Dollar. Damit haben sich die Koreaner ein großes Stück vom Kuchen des minimalen Autobaus abgeschnitten, während GM, Ford und Co. Weiter auf ihren Spritfressern sitzen.
In Deutschland ist weiterhin der Dacia Logan die billigste Möglichkeit, einen Neuwagen zu fahren, er kostet mit seinen 75 PS genau 7.200 Euro. Den Lada Kalina kaufen die Deutschen für 8.650 Euro als Fliesheck, oder für 8.950 Euro als Kombi – die niedrigsten Eintrittspreise in den Klub der Neuwagenfahrer berechnet also auch in Deutschland der Importeur. Allerdings ist auch deutsche Technik zu Preisen unterhalb der 10.000 Euro zu haben: VW bietet den Fox für 9.475 Euro an, die Mercedes-Tochter Smart verkauft ihr Basismodell für 9.850 Euro. (autaro)