Hyundai News - der Artikel
Hyundais Debüt in der Luxusklasse

München, den 07. April (autaro) Hyundai hat sich seit seiner Etablierung auf dem US-amerikanischen Automarkt in den Achtziger Jahren bzw. 1991 auf dem europäischen Automarkt „gemacht“, wie man so sagt. Waren die Produktionen anfangs noch Lizenzbauten japanischer Fabrikate und erfüllten die ersten Eigenproduktionen bei weitem noch nicht die Standarts der Konkurrenz, sind Autos mit dem Namen Hyundai heute eine ernstzunehmende Alternative, gerade zu den Japanern. Sicher, in Sachen Prestige und Statusbewusstsein haben die Koreaner noch einiges aufzuholen, in einem Atemzuge mit Mercedes, Lexus und Co. werden sie selten genannt. Doch ist der Abstand zu den alteingesessenen Marken in den letzten Jahren merklich geschrumpft.

Den Sprung in die Luxusklasse wagt Hyundai nun mit dem Equus – zumindest auf dem kanadischen und US-amerikanischen Markt. Die Limousine ist mit einer Länge von 5,16 um einiges länger als eine S-Klasse von Mercedes und ähnelt verblüffend dem Lexus LS. Allerdings ist der Preis mit 55.000 Dollar eine echte Kampfansage, ein S-Klasse kostet in den USA gut 40.000 Dollar mehr. Für standesgemäßen Vortrieb sorgt ein 4,6-Liter-V8 älterer Machart, der seine 385 PS Leistung über ein Sechsganggetriebe von ZF auf die Straße bringt. Verbrauchswerte liegen bislang nicht vor, ein Durchschnittsverbrauch jenseits der 15 Liter pro 100 Kilometer gilt aber als wahrscheinlich. Innen gibt es praktisch alles, was auch die etablierte Konkurrenz zu bieten hat. Neben massig Platz und Einzelsitzen im Fond, die sich sogar in eine leichte Liegeposition bringen lassen, sind neun Airbags, ein ultra-aufwendige Soundanlage mit 19 Lautsprechern, ein Navi mit Touchscreen und alle nur erdenkbaren elektronischen Fahrprogramme mit an Bord. Selbst die Luftfederung kostet keinen Aufpreis, ebenso wenig wie üppig verwendetes Leder, Holz und Alcantara. (autaro)