Die Geschichte der Allrad-Legende Land Rover beginnt im Rahmen des Rover-Konzerns. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kämpft der britische Hersteller ums Überleben. Als eine letzte rettende Aktion initiieren die Geschäftsführer die Entwicklung eines Nutzfahrzeuges, das auf der Basis des in Amerika höchst erfolgreichen Jeep entwickelt werden soll. Der britische Jeep soll allerdings etwas feiner sein – gleichzeitig leicht und robust, mit viel Komfortextras und edlem Interieur. 1948 ist es soweit – der Land Rover wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und gleich bei der Premiere entpuppt sich das Modell als eine fulminante Sensation.
Bis in die späten 70er Jahre dominiert Land Rover die Nutzfahrzeuge-Landschaft in Europa. Sein einziger Konkurrent – der Jeep – scheint für die europäischen Kunden viel zu groß und teuer zu sein, was den Land Rover beinahe zum Monopolisten auf dem Alten Kontinent macht. Doch diese Dominanz hält nicht lange an. Starke Modelle von den großen asiatischen Konzernen Nissan, Toyota, Suzuki und Mitsubishi erobern den europäischen Markt und lassen wenig Freiraum für den Land Rover.
Mit einer Modell-Offensive Ende der 80er kann der Hersteller wieder seine Positionen in Europa bestätigen.
Der 1997 vorgestellte Freelander markiert das endgültige Ende der Krise bei Land Rover. Das Modell setzt neue Maßstäbe in der technischen Ausführung der Allrad-Fahrzeuge. Heute gehört die Marke zum Ford-Konzern, nachdem Rover in den 90ern von BMW aufgekauft wurde.