München, den 15. Februar (autaro) Seit 20 Jahren existiert Lexus, die Edelmarke aus dem Hause Toyota, nun auf dem deutschen Automobilmarkt. Mit mäßigem Erfolg. Wenn sich einmal gegen die etablierte Oberklasse aus dem Heimatland und für einen Lexus entschieden wird, greifen die Deutschen in der Regel zu einem Modell mit Hybridantrieb – hier haben Toyota und Lexus eindeutig die Nase vorn. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen, schicken die Japaner gegen Ende des Jahres einen neuen Kompakten, den Lexus CT 200h ins rennen. Dieser nimmt allerdings keineswegs die Kompaktklasse, hierzulande synonym: die Golfklasse ins Visier. Diese Kategorie wird bereits vom Erfolgsmodell Toyota Prius besetzt. Der CT zielt eindeutig auf Premium-Modelle wie dem 1er von BMW oder dem Audi A3.
Gegenüber der Studie Lexus LF-Ch, die auf der IAA 2009 in Frankfurt präsentiert wurde, wird die Serienversion weniger spektakulär, aber dennoch sehr gefällig ausfallen. Angepeilt wird eine Leistung von rund 150 PS und ein Durchschnittsverbrauch von gut vier Litern. Da sich der Lexus wesentliche Komponenten mit dem Toyota Prius teilen wird, ist außerdem bereits klar: es wird sich um einen Vollhybriden handeln, der also kürzere Distanzen auch rein elektrisch bewegt werden kann. Allerdings zeichnet sich ebenfalls ab, dass Lexus von seiner Direktive des Heckantriebes abrücken wird, der CT 200h wird ein Fronttriebler. Das hat in erster Linie natürlich wirtschaftliche Gründe – den teuren Weg des Heckantriebes in der Kompaktklasse geht bislang alleine BMW. Womit wir auch beim Preis wären, den Lexus bislang hartnäckig geheim hält. (autaro)