München, den 04. Dezember (autaro) Mazda hat sich in den letzten Jahren, in denen die Verbrauchsoptimierung deutlich in den Fokus der Entwickler rückte, hauptsächlich auf den guten alten Verbrennungsmotor konzentriert. Durch Start-Stopp-Systeme, effizientere Kraftstoffverbrennung und Bremsenergie-Rückgewinnung trimmten die Japaner sowohl ihre Diesel- als auch die Benzinflotte auf Sparkurs. Dabei konnte ein Engagement in Sachen Elektromobilität kaum erkannt werden. Allenfalls mit einem Wasserstoff-Fahrzeug, dem Mazda 5 Hydrogen RE, das bereits im zivilen Verkehr Erfahrungspunkte sammelt, konnte Mazda auffallen.
Nun springt die Mazda Motor Corporation aus dem japanischen Fuchū mit auf den Elektrozug. Im März 2010 startet in Tsubuka bei Tokio eine große Initiative zur Erforschung der Elektromobilität, die nicht nur den Antrieb der Fahrzeuge, sondern auch die Infrastruktur mit einschließt. Und Mazda nimmt mit drei Fahrzeugen, nämlich mit elektrobetriebenen Mazda 2 teil. Aber auch an der Erforschung neuartiger Akkusysteme und Ladestationen will sich Mazda aktiv beteiligen. Darunter auch ein mit Sonnenkollektoren bestückter Carport für zu Hause und Carsharing-Projekte, die das zunehmende Problem der verkehrsdichte sowie die momentan noch hohen Kosten für E-Fahrzeuge abpuffern sollen. (autaro)