München, den 10. November (autaro) Das Elektroauto steht in dem Ruf, die sauberste und umweltfreundlichste Fortbewegungsalternative zu sein. Allerdings kostet es derzeit noch sehr viel Geld. Exoten wie beispielsweise der Tesla Roadster mit einem Grundpreis von 99.000 Euro (netto) sprengen ohnehin das bürgerliche Budget, doch auch ein deutlich weniger pompöser Mitsubishi i-MiEV schlägt mit rund 34.000 Euro zu Buche. Da trifft es sich, dass Nissan für sein für 2011 angekündigtes Elektroauto, den Leaf, einen Preis von unter 20.000 Euro ankündigt. Allerdings ist in diesem Falle noch nicht ganz klar, auf welche Praxislösung man sich hinsichtlich der teuren Lithium-Ionen-Akkus einigen wird, evtl. muss der Käufer diese zusätzlich leasen. Fest steht allerdings, dass ein gewisser Preisdruck entsteht – und der nutzt dem Verbraucher.
Laut Mitsubishi-Motors-Chef Osamu Masuko soll der Mitsubishi i-MiEV schon ab 2012 für gute 15.000 Euro zu haben sein. Allerdings legt Mitsubishi dieser Prognose einen erwarteten Marktanteil der Stromer von rund 20 Prozent im Jahre 2020 zugrunde, eine recht optimistische Prognose. Für 2012 wird eine Jahresproduktion von wenigstens 30.000 i-MiEV erwartet, was den Grundpreis ebenfalls merklich senken soll.
Das gleiche Prinzip machte auch die dritte Generation des Toyota Prius in den USA billiger, als ursprünglich erwartet. Der Vollhybrid, der bei uns rund 25.000 Euro kostet, wird dort nun für 22.000 Dollar angeboten, da der Honda Insight mit seiner preisgünstigeren Mildhybrid-Technologie für 20.000 Dollar offeriert wird. Konkurrenz belebt das Gechäft. (autaro)