München, den 07. Januar (autaro) Bereits über eine Million Fahrzeuge konnte Opel vom Typ Meriva verkaufen. Denn der Minivan auf Basis des Opel Corsa bietet gerade jungen Familien oder Individualisten mit aufwendigem Hobby viel Platz und Variabilität zu vergleichsweise günstigen Preisen. Auch wenn, anders als im großen Bruder Zafira, nur füfn Personen mitreisen können, keine sieben.
Dabei wurden Spur und Radstand gegenüber dem Corsa, auf dem auch der Neue basiert, deutlich verbreitert bzw. verlängert. Das sorgt neben mehr Platz auch für mehr Komfort und Stabilität hinsichtlich Abrollverhalten und Straßenlage. Rein äußerlich greift der Meriva das neue Opel-Design auf, wirkt deutlich dynamischer und eleganter als sein Vorgänger. Innen will er das Grundprinzip des Flexspace-Sitzsystems beibehalten, dessen Bedienung aber deutlich vereinfachen. Darüber hinaus wird die Zahl der Ablagen und Fächer im Innenraum vergrößert und es kommt ein neues modulares Schienensystem zum Einsatz, das eine individuelle Gestaltung des Interieurs ermöglichen wird. Ein wahres Novum sind die gegenläufig öffnenden Türen, genannt Flex-Door. Dabei sind die hinteren Türen hinten angeschlagen und öffnen, wie bei Rolls-Royce, entgegengesetzt zu den Fronttüren. Zwar blieben aus Stabilitätsgründen die B-Säulen erhalten, doch öffnen die Türen dafür mit einem Öffnungswinkel von über 80 Grad – das soll jede Menge Platz zum Vertäuen von Kindern und Ladung schaffen.
Bei den Motoren gibt es nicht allzu viel Neues. Bis auf den 1,4-Liter-Saugmotor mit 100 PS Leistung erhalten alle Benziner, wie auch die Diesel, eine Turboaufladung. Das sorgt für Leistungen von 120 und 140 PS beim 1,4-Liter-Benziner, während der 1,3-Liter-CDTI 75 oder 95 PS Leistet. Der 1,7-Liter-CDTI stemmt indes 130 PS auf die Kurbelwelle. Kombiniert werden die Motoren mit manuellen Fünf- oder Sechsganggetrieben, für die stärkeren Varianten steht eine Sechsstufen-Wandlerautomatik zur Verfügung. Außerdem wird eine Start-Stopp-Automatik ab 2011 für einen geringeren Verbrauch sorgen. Ab Mai geht’s los, voraussichtlich zu Preisen ab 16.000 Euro. (autaro)