München, den 31. Juli (autaro) Familien wachsen und damit wachsen natürlich auch die Autos aus der Mittelklasse. Jeder, der sich um mindestens zwei oder drei Kinder kümmern muss, weiß, dass das beste Verkehrsmittel der Van ist. Dieser bietet nicht nur ausreichend Platz für Fahrer und seine Mitreisenden, sondern auch deutlich mehr Sicherheit als eine herkömmliche Limousine. Deshalb erfreuen sich die kleinen Micro-Busse einer enormen Kundenresonanz. Diese inspiriert wiederum die Autohersteller. So brachte VW den Touran auf den Markt, Ford entdeckte den Focus C-Max, Renault hat den Scenic und Opel den Zafira. Was hat aber Peugeot? Den 308. Zur Mittelklassenlimousine 308 gibt es allerdings keine Van-Alternative. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Franzosen nie gut im Genre „Van“ gefühlt haben. Ohne viel zu riskieren, bohren sie dann da, wo sie sich am besten auskennen - eine Kombi-Version des beliebten 308 soll die Van-Lücke im Katalog füllen.
Zumindest preislich ist der 308 SW eine sehr attraktive Lösung im Vergleich zu den Van-Konkurrenten. Der 308 SW kostet genau 16.700 Euro und ist somit nur 600 Euro teurer als der konventionelle Fünftürer. Dafür wurde nicht nur der Kofferraum umgestylt. Die ganze Karosserie ist nun größer geworden und bietet neben zehn zusätzlichen Zentimetern Radstand und eine auf 4,50 Meter gestreckten Karosserielänge auf Wunsch so viele und so variable Sitze wie in einem Van an – nämlich sieben. Das Extra kostet 2000 Euro und ist eine sehr gute Investition: dafür bekommt man in der zweiten Reihe drei einzelne Sitze, die individuell verschoben und justiert oder ganz ausgebaut werden können.
Unter der Haube wartet der 308 SW mit einer für Peugeot üblich breiten Motorenpalette auf, die aus fünf Benzinern und zwei Dieselmotoren besteht. Keiner von denen enttäuscht auch in dieser überarbeiteten Version.