München, den 09. November (autaro) Die Allianz zwischen Nissan und Renault soll schon bald erste, greifbare Früchte tragen, auch hinsichtlich des reine Elektroantriebes. So soll schon 2012 die Studie Zoe Z.E. Concept, vorgestellt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2009, ihre Serienreife erreichen. Wie bei Studien üblich, hatte diese freilich eine Menge an Ideen vorzuweisen, die es vermutlich nicht in die Serienproduktion schaffen werden. So wird der Renault Zoe vermutlich keine Flügeltüren haben und auch die Sitze werden konventionelle montiert sein, während die Studie noch durch schwebende, am Dachhimmel montierte Fauteuils um Aufmerksamkeit heischte.
Für Vortrieb soll ein 95 PS starker E-Motor sorgen, der die 4,10 Meter lange Limousine mit einer Ladung gute 160 Kilometer weit befördert. Danach müssen die modernen Lithium-Ionen-Akkus zurück ans Stromnetz. Für eine vollständige Füllung müssen sie dort vier bis acht Stunden verweilen, zumindest wenn es sich um die konventionelle Haushaltssteckdose mit 230 Volt Spannung handelt. Mit einem 400-Volt-Ladegerät soll dieser Vorgang lediglich 20 Minuten dauern, was die Fortschritte auf diesem Gebiet demonstriert.
Parallel zur Herstellung von Elektroautos planen die Franzosen außerdem die Fertigung und Wiederverwertung leistungsfähiger Akkus für den E-Antrieb. Dabei sollen speziell die Techniken für eine Wiederaufbereitung ausgedienter Batterien weiterentwickelt werden. Eigens zu diesem Zweck wurde ein Joint Venture zwischen Renault, Nissan und der französischen Regierung ins Leben gerufen. (autaro)