München, den 22. April (autaro) Endlich, nach insgesamt 14 Jahren Bauzeit, bekommt auch der Seat Alhambra, der sportliche Zwillingsbruder des VW Sharan, einen Nachfolger. Dieser verfügt wie der Wolfsburger über seitliche Schiebetüren und fünf oder optional sieben Einzelsitze. Neu ist die Tatsache, dass die hinteren beiden Einzelsitze bei Platzbedarf im Kofferraum nicht mehr komplett ausgebaut werden müssen, sondern mit wenigen Handgriffen einen ebenen Boden ergeben. Ebenfalls optional erhältlich sind Kindersitze für alle fünf der hinteren Plätze, serienmäßig mit an Bord sind unzählige praktische Ablagen und Fächer für all den Krempel, den einem die Kinder so täglich ins Auto schleppen.
Die Außenmaße sind identisch mit denen des Sharan. Damit misst der Alhambra in der Länge 4,85 Meter und in der Breite 1,9 Meter. Freilich gestalten sich Front und Heck ein wenig dynamischer als im Falle des Volkswagen und ein Dachspoiler sorgt für die gewünschte Prise Sportlichkeit. Unter der riesigen Heckklappe dagegen herrscht wieder Gleichmut: 885 Liter Kofferraumvolumen offeriert der Seat bei fünf Passagieren, legt man die Sitze in der zweiten um, sind es satte 2.296 Liter.
Die Motorenpalette entspricht ebenfalls der des Sharan und beginnt mit einem 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS. Darüber gibt es einen 2,0-Liter-Turbobenziner mit 200 PS als vorläufigen Topbenziner. Die selbstzündende Fraktion besteht zunächst aus zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Triebwerken mit 140 PS und 170 PS Leistung. Serienmäßig fahren eine Start-Stopp-Automatik sowie ein System zur Rückgewinnung der Bremsenergie mit, die den Verbrauch im Falle des 170-PS-Diesels auf sagenhafte 5,5 Liter Diesel reduzieren sollen. (autaro)