München, den 09. Juni (autaro) In Sachen Elektroauto überschlagen sich derzeit die Meldungen aus Japan. Gut, die Reichweite ist noch nicht optimal und der Preis kann auch noch nicht wirklich mit den herkömmlichen Alternativen konkurrieren. Aber es wird so langsam klar, wo die Reise hingehen wird. Den jüngsten Coup landet nun Subaru mit dem Stella EV. Zwar sind bis März 2010 gerade einmal 170 Einheiten geplant, doch handelt es sich immerhin schon um eine Serienversion. Der Minivan Stella wird durch einen E-Motor mit 63 PS Leistung und einer kleinen Sammlung aufwendiger Lithium-Ionen-Akkus zum Stella EV. Damit lässt sich eine Reichweite von gut 90 Kilometern realisieren, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Stundenkilometern. Und da der kleine Subaru leer nur 1010 Kilogramm wiegt, sein Elektromotor aber ab der ersten Drehzahl ein maximales Drehmoment von 170 Newtonmetern zur Verfügung stellt, dürfte es in der Stadt zügig (und natürlich sehr geräuscharm) voran gehen.
An der heimischen 200-Volt-Steckdose dauert ein kompletter Ladezyklus fünf Stunden. Subaru gibt aber für ein Schnellladegerät eine Zeit von 15 Minuten an, danach sollen 80 Prozent der Gesamtkapazität geladen sein. Bleibt der eingangs erwähnte Haken, nämlich der Preis: umgerechnet gut 35.000 Euro wird der kleine Van kosten – jede Neuentwicklung hat eben gerade anfangs ihren Preis. (autaro)