München, den 07. Oktober (autaro) In dem Marktsegment der Hybriden, also der Fahrzeugtypen, die über einen Verbrennungs- und einen Elektromotor verfügen, gibt es zwei Grundprinzipien. Das eine ist ein klassischer Hybrid, also ein Verbrennungsmotor, der durch einen E-Motor Unterstützung erhält. Das anderer sind sogenannte Plug-In-Hybriden, die zusätzlich and der Steckdose aufgeladen werden können und damit eine wesentlich längere, rein elektrische Fahrt ermöglichen.
Mit einem solchen Plug-In-Hybrid-System könnte auch der Suzuki Swift ausgestattet werden, jedenfalls wird Suzuki eine solche Studie auf der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November) vorstellen. Dabei gehen die Japaner sogar noch einen Schritt weiter: den eigentlichen Antrieb übernimmt allein der Elektromotor, dessen Lithium-Ionen-Akkus an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen werden können. Sollte die Ladung der Akkus während der Fahrt zur Neige gehen, sich aber keine Ladestation finden oder die Zeit zum Nachladen fehlen, springt ein Benziner an. Dieser übernimmt nun aber nicht den Antrieb, sondern produziert lediglich Strom, der dann wiederum in die Akkus eingespeist wird. Dabei handelt es sich um einen Dreizylinder mit einem Hubrum von gerade einmal 660 Kubikzentimetern.
Eine weitere Studie wird mit dem Kleinwagen SX4 vorgestellt, in der eine Brennstoffzelle für Vortrieb sorgen soll. Die seriennahe Studie wird derzeit umfangreichen Praxistests im öffentlichen Straßenverkehr unterzogen. (autaro)