
München, den 11. Januar (autaro) Wer heutzutage einen Allradler sucht, wird in der Regel schnell fündig. Entweder folgt der Griff zum modischen SUV, ansonsten bietet besonders das Premiumsegment in allen Klassen reichlich alternativen. Zumindest gilt das für die höheren Klassen, im Kompaktsegment sind Allradler noch immer rar gesät. Traditionell und in den bergigen Regionen der Schweiz und Österreichs häufig anzutreffen, sind allradangetriebene Zwerge der japanischen Marke Subaru. Demnächst wird es den Audi A1 auch als Quattro geben und für das ganz schmale Budget existiert da noch der Panda 4×4. Dann wird es auch schon eng. Ab sofort gibt es jedoch den Suzuki Swift 4×4. Optisch unterscheidet sich dieser nicht von seinem Bruder mit Frontantrieb, lediglich ein kleines Label auf dem Heck kündet von besonderer Traktion auf rutschigem Untergrund. Technisch gibt es solide Hausmannskost, eine Viskokupplung verbindet den Antriebsstrang mit Vorder- und Hinterachse und dosiert bei Bedarf einen Teil des Drehmoments nach hinten. Außerdem fungiert sie als Mittendifferential und spart dadurch Platz und Gewicht.
Leer wiegt der Swift 4×4 knapp 1,2 Tonnen, ein guter Wert für einen Allradler mit vier vollwertigen Sitzen. Der 1,3-Liter-Vierzylinder verbraucht kombiniert durchschnittlich 6,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer und rennt bis zu 167 Sachen. Den Stammtischsprint erledigt die 92-PS-Maschine (maximales Drehmoment: 116 Nm bei 4.200 U/min) in runden zehn Sekunden. Grundsätzlich wird von Hand geschaltet, was mit dem gut gestuften Fünfganggetriebe sogar einigen Spaß macht. Allein die Schaltwege könnten etwas kürzer sein.
Durchaus fair zeigen sich die Japaner bei der Preisgestaltung. Den Swift 4×4 gibt es ausschließlich in der Ausstattungslinie „Club“, die unter anderem eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Sitzheizung, elektrische Fensterheber rundum, ein CD-Radio mit Lenkrad-Fernbedienung und eine Klimaanlage mitbringt. Zu den güstigen Beiträgen zur Kfz-Versicherung (hier finden Sie weitere Informationen und können umfassend vergleichen) kommt außerdem der niedrige Anschaffungspreis: 14.490 Euro kostet der Suzuki Swift 4×4 “Club” – dafür bekommt man andernorts einen schlechter ausgestattenen VW Polo mit Frontantrieb. (autaro)