Tata News - der Artikel
Tata zeigt Europa-Modelle in Genf

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München, den 16. Februar 2011 (autaro) Mit drei Modellen will der indische Hersteller Tata künftig auch auf dem europäischen Markt vertreten sein. Das gilt zumindest teilweise, denn eine Belieferung beispielsweise des deutschen oder französischen Marktes ist nicht geplant. Noch nicht. Bislang gibt es Tata in Italien, Spanien, der Türkei und in Polen zu kaufen, wobei sicher auch weitere Länder ins Visier genommen werden dürften. Dass der Markt für billige Autos durchaus noch Potential hat, zeigt der Erfolg der Renault-Tochter Dacia. Und auch der französische PSA-Konzern plant die Wiederbelebung der Marke Simca, um bewährte aber einfache Technik zum niedrigen Preis anbieten zu können.

Tata zeigt in Genf den Kleinwagen Indica Vista, eine Stufenhecklimousine namens Manza und ein SUV, das auf den Namen Aria hört. Sicherlich die größten Marktchancen hat der Indica, sofern der Preis stimmt. Zu diesem macht Tata nämlich noch keine Angaben, ebenso wenig bekannt ist, wie viel der Kleinwagen bei der Kfz-Versicherung kosten wird. Denn als Import, beispielsweise aus Italien, dürfte das ein oder andere Exemplar auch in Deutschland zugelassen werden. Ebenso wenig wie verlässliche Daten zur Haftpflicht- oder Kaskoversicherung sind verlässliche Verbrauchswerte zu bekommen. Verfügbar sind im Indira ein 1,4-Liter-Benziner mit 90 PS sowie ein 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS. Serienmäßig mit an Bord sind zwei Airbags und ABS, für ein wenig Komfort sorgen eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber. Weitere Extras sind gegen Aufpreis erhältlich, darunter auf Wunsch sogar Lederpolster.

Einen hauch edler kommt die Limousine Manza daher, wenn auch ebenfalls nur mit kleinen Motoren. Viel Chrom-Zierrat und eine Innenraumausstattung in Bicolor sorgen für ein gediegenes Ambiente, zwei Airbags, ABS und ein Seitenaufprallschutz sind auch hier serienmäßig mit an Bord. Und schließlich sorgt das SUV Aria für Aufsehen, das mit sieben Sitzen in leicht aufsteigender Reihung für gute Sicht aller Passagiere sorgt. Hier sind Ledersitze, ein Navigationssystem und eine Klimaautomatik serienmäßig mit an Bord, während der Innenraum an die massive Architektur der Land Rover erinnert. Land Rover gehört übrigens, wie auch Jaguar, bereits seit 2008 zum Tata-Konzern. (autaro)
(Foto: Tata Motors)