
Große Nachrichten auf dem Umweltfront scheinen nur aus Asien zu kommen – genauer gesagt von Toyota. Vor kurzem berichtete das Pressezentrum des japanischen Herstellers, dass die hauseigenen Ingenieure einen großen Fortschritt bei der Entwicklung des Brennstoffzellen-Fahrzeugs gemacht haben, an dem sie seit mehreren Jahren arbeiten. Nun kommt die neuste Generation des Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeugs FCHV-adv rund 830 Kilometer mit nur einer Tankfüllung.
Ein viel größeres Hindernis als die Reichweite des Aggregates stellte allerdings der Kaltstart des Motors dar. Bei niedrigen Temperaturen bildete sich eben in dem Motor Wasser, was zu elektrischen Störungen führen könnte. Dieses Problem ist nun auch beseitigt. Die Brennstoffzelle des Studien-Modells arbeitet jetzt auch bei Temperaturen bei unter 30 Grad Celsius absolut zuverlässig. Sie ermöglicht somit eine Alltagstauglichkeit die bisher nur Benzin-, Diesel- und Hybrid-Antrieben zugesprochen wurde.
Das Fahrzeug wurde bereits ausführlichen Erprobungen in Japan, den USA und Kanada unterzogen. Getestet wurde es in kalten sowie in ganz warmen Regionen, um Daten für die Weiterentwicklung des Systems zu erhalten.