VW News - der Artikel
Der CrossPolo: Geländeoptik für den Straßeneinsatz

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München, den 11. August (autaro) Die letzte „Offroad-Variante“ des VW Polo, die bereits unter dem Namen CrossPolo firmierte, war erfolgreich. So erfolgreich, dass auch vom neuen Modell eine entsprechende Variante aufgelegt wird, abermals unter dem Namen CrossPolo – never change a winning team! Wer allerdings Allradantrieb, Sperrdifferential oder Bergabfahrkontrolle sucht, wird vom CrossPolo enttäuscht sein. Dieser ist allein optisch auch Offroader getrimmt, wenn auch mit dem sogenannten Schlechtwegefahrwerk ausgestattet, das ihn gelegentlich etwas steifbeinig über Kanaldeckel oder ähnliches staksen lässt. Und gut, die Bodenfreiheit ist auch etwas größer als beim profanen Straßen-Polo. Hinzu kommen spezielle 18-Zoll-Felgen, ein markiger Unterfahrschutz und Rammschutzleisten sowie exklusive Farben, innen wie außen.

Im Innenraum gefallen zwar die speziellen Polster und die frische Farbgebung, dafür haben die vorderen Sitze ein wenig Komfort eingebüßt. Der Rest ist aus dem Polo bekannt und passt einfach, um es salopp zu formulieren, wie die Faust aufs Auge. Penible Verarbeitung, feine Materialien und eine makellose Bedienung.

Ein wenig unharmonisch geriet die Kombination aus dem 1,2-Liter-TSI (105 PS) mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DSG): wer aus dem Stand zu forsch aufs Gas tritt, bringt das DSG ins Ruckeln, zumindest in diesem Punkt ist das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe die bessere Wahl. Ansonsten läuft aber alles glatt, dieses DSG in Verbindung mit dem durchzugsstarken und sparsamen (5,5 Liter je 100 Kilometer) Turbo macht einfach Laune! 188 Sachen Spitze sind drin, der Sprint auf Stammtischtempo ist in 9,9 Sekunden erledigt. Und der Preis ist, typisch Volkswagen, sein Sonderangebot: 20.175 Euro. (autaro)