München, den 16. April (autaro) Autos mit Erdgasantrieb freuen sich zwar dank steuerlicher Erleichterungen und des gut ausgebauten Tankstellennetzes wachsender Beliebtheit. Doch gibt es nach wie vor Vorbehalte, insbesondere auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit. Gerade nachträglich eingebauten Gasanlagen haftet hartnäckig der Ruf an, sie könnten während eines heftigen Auffahrunfalls explodieren, da der Gastank schlecht geschützt unter dem Fahrzeug angebracht sei. Zwar liest man praktisch nie von solchen Fällen, doch in den Köpfen der Autofahrer haben sich solche Szenarien komischerweise eingebrannt.
Abhilfe soll hier beispielsweise der neue Golf BiFuel schaffen, der ab Mai 2009 bei de3n VW-Händlern steht. Volkswagen verspricht eine höhere Betriebssicherheit, da der Gastank so in die Reserveradmulde des Kofferraums eingebaut wurde, dass er auch schwere Unfälle ohne Beschädigung überleben soll. Die Reichweite des Golf, der sowohl Gas als auch Benzin tanken kann, vergrößert sich laut VW auf bis zu 1.100 Kilometer. Billig ist das gute Gewissen gegenüber der Umwelt indes nicht. Der 98 PS starke Golf BiFuel kostet in der Basisversion, also als Golf Trendline bereits 21.150 Euro. Zum Einstiegsgolf, der als 80 PS-Benziner in der Ausstattungslinie Trendline mit 16.500 Euro zu Buche schlägt, ergibt sich bereits eine Preisdifferenz von 4.650 Euro. Bis sich dieser Betrag amortisiert hat, kann man mit dem Basis-Golf eine Menge Kilometer runterspulen. (autaro)