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Volkswagen kooperiert künftig mit dem chinesischen Hersteller BYD

München, den 26. Juni (autaro) Hinsichtlich der Entwicklung alternativer Antriebskonzepte wie beispielsweise der Hybrid-Technik oder des reinen Elektroantriebes haben die Deutsch – wir wissen es mittlerweile – den Einstieg verschlafen. Da diese Tatsache angesichts der knapper werdenden Rohstoffe und insbesondere durch die Wirtschaftskrise deutlich an Brisanz gewinnt, sind deutsche Automobilhersteller verstärkt auf der Suche nach ausländischem Know-how.

Volkswagen meldet nun die Unterzeichnung eines “Memorandum of Understanding” zwischen dem Vorstandsvorsitzenden des Chinesischen BYD-Konzerns Wang Chuanfuund und Volkswagen-Chef Martin Winterkorn. BYD ist die Akronym für „Build Your Dreams“ und bezeichnet einen vielschichtig orientierten Konzern, der sich vor allem als weltzweit zweitgrößter Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus einen Namen gemacht hat. In jüngster Vergangenheit ist BYD allerdings auch wegen seiner dreisten Plagiate eines Rolls-Royce Phantom oder des Porsche Cayenne in Verruf geraten.

Die Absichtserklärung der beiden Firmenvorstände wurde im Rahmen eines Informationsbesuchs der Chinesen im Volkswagenwerk unterzeichnet. Dabei erklärte Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung Volkswagen: “Insbesondere für den chinesischen Markt könnten potenzielle Partner wie BYD uns beim zügigen Ausbau unserer Aktivitäten unterstützen”. Erklärtes Ziel ist allerdings zunächst eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hybrid- und Elektrofahrzeuge, was ebenfalls deutlich macht: Volkswagen setzt künftig auf die moderne Lithium-Ionen-Technik und nicht, wie etwa Hybrid-Pionier Toyota, auf kostengünstigere Nickel-Blei-Batterien. (autaro)