München, den 01. September (autaro) Bei dem gerade abgelösten Modell des VW Polo lag der Anteil der Dreitürer bei 35 Prozent. Zumindest bei den normalen Motorisierungen. Der GTI hatte bereits einen dreitürigen Anteil von deutlich über 50 Prozent. Fazit: wenn sie auch keine echten Coupés sind, so wirken Dreitürer doch einfach dynamischer. Und allzu groß sind die Nachteile gegenüber dem Fünftürer, zumindest im Falle des VW Polo auch nicht, da die Platzverhältnisse im Fond die Gleichen sind und sich der Ein- und Ausstieg dank Easy-Entry sehr flüssig gestaltet.
Nachteile hinsichtlich der Übersichtlichkeit und Rundumsicht ergeben sich im Vergleich zum Fünftürer auch nicht, kommen wir also zu den Vorteilen. Von der Ästhetik einmal abgesehen, die ja ohnehin dem persönlichen Geschmack obliegt, hat der Kunde zuerst einmal eines: für den Dreitürer weniger Geld ausgegeben. 735 Euro werden gespart, außerdem sind die Türen länger, was manche wiederum als Komfort-Plus werten. Empfindliche Ohren werden vielleicht noch ins Feld führen, der Dreitürer sei wegen der fehlenden Dichtungen der hinteren Türen bei höheren Tempi lauter – allenfalls eine Markinalie.
Letztlich ist es also eine Geschmacksfrage, vom Preis einmal abgesehen. Mit seinen klaren Linien und dem schlichten Design kann ohnehin in beiden Fällen gesagt werden: dies ist der dynamischste Polo, den es je gab. (autaro)