Archiv für die ‘BMW’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 28th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 28. Dezember 2011 (autaro) Dass die vielleicht schönste Neuerscheinung in diesem Jahr, das 6er Gran Coupé von BMW, kein Schnäppchen werden würde, stand zu erwarten. Bei genauerem Hinsehen aber entpuppt sich der Schönling auch nicht als reiner Luxusartikel. Denn für den Einstiegspreis von 79.500 Euro bekommt der Kunde auch ordentlich was geboten, der Verbrauch hält sich in überschaubaren Grenzen und die Kosten für Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung bewegen sich ebenfalls im Klassenrahmen (hier können Sie vergleichen). Zudem wird für den Ästheten aus Bayern ein sehr kleiner Wertverlust erwartet – ein Faktor, der die Gesamtbilanz eines Neuwagens ebenfalls stark beeinflusst.

Für die aufgerufenen 79.500 Euro Einstiegspreis liefert BMW den 640i aus. Wo eine 40 draufsteht, ist aber mittlerweile keine 40 mehr drin. Unter der Haube werkelt ein Dreiliter-Sechszylinder, der es dank Registeraufladung auf stattliche 320 PS bringt. Wer echtes V8-Blubbern will, muss wenigstens 92.600 Euro für den 650i hinlegen, dann liegen stolze 450 PS Leistung an. Außerdem offeriert BMW das schöne Coupé im als 650i x-Drive, mit permanentem Allradantrieb für exakt 96.000 Euro. Der Verbrauch des Sechszylinders liegt durchschnittlich bei 7,8 Liter, der Achtzylinder braucht 8,7 Liter. Die sparsamste Alternative stellt der 640d dar. Für 83.000 Euro wirft sich hier ein Dreiliter-Diesel mit 313 PS in die Riemen, der sich mit 5,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer begnügt. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 148 Gramm pro Kilometer und beschert dem luxuriösen BMW die Energieeffizienzklasse B. Die Schaltarbeit übernimmt übrigens grundsätzlich die famose Achtstufenautomatik, über die manuelle auch per Schaltwippen eingegriffen werden kann.

Ansonsten steht die gewohnt umfangreiche Armada an Komfortfeatures und Assistenzsystemen zur Auswahl und ermöglicht Preise weit jenseits der 100.000-Euro-Marke. Vom vollfarbigen Head-Up-Display bis hin zur feinen Individual-Ausstattung mit feinstem, handschuhweichem Leder gibt es nichts, was es derzeit am Markt nicht gibt. (autaro)

 

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Dezember 19th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 19. Dezember 2011 (autaro) Heutzutage begreifen sich Autohersteller von Welt nicht mehr nur noch als Produzenten eines bestimmten Produktes. Sie liefern mehr, ein Auto als Lifestyle-Konzept, als Ausdruck von Lebensgefühl. BMW beschreitet nun erstmals das Gebiet des „Social Commerce“ und ist damit einmal mehr Trendsetter. Über die Facebook-Präsenz der Bayern haben BMW-Kunden nun die Möglichkeit, die Schlüssel für ihren 1er, X3, 5er oder 7er in individuellem Look zu bestellen. Das „Lifestyle-Accessoire“ ist in insgesamt acht Ausführungen erhältlich, unterschiedliche Materialien stehen ebenfalls zur Auswahl.

Damit komplettiert BMW sein mit dem 1er neu eingeführtes Konzept. Dieses bietet dem Kunden mehr Individualität, die über die unterschiedlichen Ausstattungslinien, wie wir sie von anderen Herstellern kennen, hinausgeht. So kommen beispielweise Stilelemente wie die typische BMW-Niere plötzlich ganz in weiß zum Einsatz, darüber hinaus unterschiedlich gestaltete Interieurs. Und nun eben auch eigene Fahrzeugschlüssel. Acht Variationen stehen dem „User“ zur Auswahl, darunter unterschiedliche Druckmotive auf Kunststoff oder echtes Karbon oder Leder. Die Kosten belaufen sich je nach Ausführung auf 15 bis 30 Euro. Die Abwicklung und den Versand übernimmt, ganz im Geiste der Zeit, das Versandhaus Amazon, nachdem der Kunde die Auswahl über Facebook getroffen hat, sind innerhalb von 24 Stunden alle weiteren Schritte erledigt.

Die Münchener setzen in Sachen Zeitgeist aber noch eins obendrauf: anstelle einer herkömmlichen Bedienungsanleitung erklärt nun ein Online-Film die richtige Handhabung des Schlüssels, wie etwa das Einsetzen der Batterien oder das Auswechseln des Covers. Unter https://apps.facebook.com/key-to-joy/ ist der Film abrufbar – schöne neue Welt. (autaro)

 

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Dezember 9th, 2011

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München, den 09. Dezember 2011 (autaro) Wenn es um potente Business-Limousinen mit Selbstzünder geht, denkt man automatisch an die Oberklasse aus dem Hause Audi, BMW oder Mercedes. Wobei die Münchener seit Einführung des 525tds in den 90er Jaren so etwas wie die Leistungs-Avantgarde in der Diesel-Fraktion geworden sind. Seither jagt ein Rekord den anderen, BMw stattete erstmals im 535d einen Selbstzünder mit Biturbo aus und nun planen die Bayern dies: den 550d xDrive mit sage und schreibe 381 PS Leistung. Basis ist der doppelt aufgeladene Dreiliter-Sechszylinder, der im 535d bereits stolze 313 PS leistet und 630 Newtonmeter auf die Kurbelwelle wuchtet.

Im neuen Top-Diesel werden es wohl mehr als 650 Nm sein, schon deswegen scheint der serienmäßige Allradantrieb xDrive sinnvoll. Zwar verrät BMW noch keine technischen Details, es ist aber die Rede von einem Tri-Turbo, dessen zwei konventionelle Turbinen Unterstützung durch eine weiteres, elektrisch betriebenes Schaufelrad erhalten könnte. Auch preislich geben die Bayern noch keine Orientierung. Der bis dato stärkste Diesel in Form des 535d steht für 60.000 Euro zum Verkauf, verbraucht durchschnittlich unter sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer, kostet allerdings bei der Kfz-Versicherung auch einen kleinen Leistungszuschlag – verglichen mit dem nominell schwächeren 530d.

Da der 550d dem 560 PS starken Topmodell M5 nicht direkt Konkurrenz machen soll, ist noch fraglich, ob er dessen brachiale Optik erhält, oder ob er sich mit dem M-Paket zufrieden geben müssen wird. Klar ist aber bereits, dass es den Diesel, anders als den M5, auch als Touring geben wird. Zudem plant BMW den Einsatz des Höllenbrenners auch in den schweren Modellen X5 und X6, möglicherweise sogar im kleineren 3er. (autaro)
(Foto:BMW)

 

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Oktober 19th, 2011

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München, den 19. Oktober 2011 (autaro) Geht es um den Flottenverbrauch oder um den Durchschnittsverbrauch einzelner Modelle, ist BMW so etwas wie der heimliche Vorreiter in der Autobranche. Unter dem Anglizismus Efficient Dynamics haben die Münchener als erste begonnen, ihre Modellpalette konsequent auf Effizienz zu trimmen, noch bevor die Preise für Benzin und Diesel im Rahmen der letzten Wirtschaftskrise durch die Decke schossen. Seither geht die Abmagerungskur weiter – und offensichtlich durch alle Modellfamilien.

So bekommt künftig auch die obere Mittelklasse, namentlich der BMW 5er neue Vierzylinder-Motoren, auch wenn Sechs- und Achtzylinder weiterhin verfügbar sind. Die bislang erhältlichen Reihensechszylinder-Benziner mit drei Liter Hubraum in Gestalt des 523i und 528i fallen aus dem Programm, stattdessen kommen der 520i und 528i mit aufgeladenen Vierzylinder-Benzinern. Diese schöpfen aus zwei Litern Hubraum 184 PS oder 245 PS und verbrauchen laut BMW nur noch 6,4 bis 7 Liter im Falle des 520i bzw. 6,5 bis 7,1 Liter im Falle des 528i. Außerdem spart der Fahrer dank des kleineren Hubraums etliche Euro Kfz-Steuer im Jahr, ob sich der 5er künftig bei der Typklasse der Kfz-Versicherung anders positionieren wird, muss hingegen abgewartet werden (hier können Sie alle Modelle vergleichen). Wirklich eingefleischte Fans der legendären Reihensechszylinder aus München müssen hingegen auch künftig keinen Verzicht üben. Ein neuer Benzin-Direkteinspritzer mit 272 PS und drei Litern Hubraum sorgt im 530i bei ebenfalls ordentlichem Durchschnittsverbrauch für standesgemäße Fahrleistungen. 7,4 bis 7,8 Liter Benzin fließen laut BMW durch die sechs Brennkammern des 530i und sorgen für den typischen, turbinenartigen Lauf, den Kenner so an den Reihensechsern aus Bayern schätzen. Schließlich gibt es noch eine Neuigkeit für all jene, die zwar lieber einen 5er Touring fahren, dabei aber nicht auf das Bollern eines V8 verzichten wollen. Der 550i mit 407 Biturbo-PS ist küpnftig auch als Kombi lieferbar, sprintet in 5,1 Sekunden von Null auf Tempo 100 und verbraucht laut BMW auf 100 Kilometer 10,7 Liter Super.

Neben dem sparsamten Fünfer, dem 520d Efficient Dynamics Edition kommt bei den Selbstzündern noch ein weiterer Vierzylinder zum Einsatz. Der 525d ersetzt den bisherigen Dreiliter-Sechszylinder und schöpft aus nun vier Zylindern und zwei Litern Hubraum beachtliche 218 PS. Ebenfalls imposant erscheint das maximale Drehmoment von 450 Newtonmetern – der Sprint aus dem Stand auf 100 Sachen passiert in sieben Sekunden, den Verbrauch geben die Baxern mit 4,8 bis 5,3 Liter Diesel je 100 Kilometer an. (autaro)

 

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Oktober 4th, 2011

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München, den 04. Oktober 2011 (autaro) Wie sich die Zeiten ändern, sieht man unter anderem an folgendem Beispiel: kaufte man vor rund 20 Jahren einen BMW M5 und damit sozusagen die sportliche Referenz in der Oberklasse, bekam man 340 PS. Das war damals eine kleine Sensation, zumal fünf Personen bequem Platz fanden und und mit abgeregelten 250 Sachen durch die Gemarkungen fliegen konnten. Der Durchschnittsverbrauch? Irgendwas jenseits der zehn Liter auf 100 Kilometer – damals durchaus konkurrenzfähig und keineswegs besonders durstig. Und heute? Ein M5 hat mittlerweile 560 PS, fährt abgeregelt über 300 Sachen und verbraucht noch immer in etwa das Gleiche wie der 340-PSler von 1992.

Nun bringt BMW wieder einen Fünfer mit 340 PS Systemleistung. Und der Verbrauch? 6,4 Liter pro 100 Kilometer, zumindest bei montierten Spritspar-Reifen. Das Zauberwort heißt wie so oft Hybrid. Beim ActiveHybrid 5 kommt der bekannte 306-PS-Reihensechser mit drei Litern Hubraum zum Einsatz und bekommt Unterstützung durch einen 55-PS-Stromer. Als sogenannter Vollhybrid kann der 5er damit bis zu vier Kilometer und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h rein elektrisch und nahezu lautlos fahren. Damit ist das Kraftpaket aus München die schnellste Vollhybrid-Limousine der Welt. Der Clou ist das besonders effiziente Energiemanagement des Bayern, das auch bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h noch das sogenannte Segeln zulässt. Segeln bedeutet, dass der Benziner abschaltet und von der Antriebswelle abgekoppelt wird, gleichzeitig aber Nebenaggregate wie der Bremszylinder am Leben gehalten werden. In Kombination mit der besonders effizienten Achtstufen-Automatik und einer optimierten Aerodynamik ist BMW hier fast die Quadratur des Kreises gelungen. 5,9 Sekunden braucht der Sparmeister aus dem Stand auf Tempo 100 und Schluss ist, wie auch beim M5 von 1992, erst bei abgeregelten 250 Sachen.

Derart schnell bei einer solchen Umweltverträglichkeit war man bislang in einem Auto nicht unterwegs. All das dürfte seinen Preis haben – den verraten die Münchener noch nicht. Dass auch die Kfz-Versicherung bezahlt und ein gewisser Wertverlust ausgeglichen werden will, kann durch den geringen Verbrauch sicherlich nur teilweise wieder ausgeglichen werden. (autaro)

 

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September 14th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 14. September 2011 (autaro) Rennwagen im zivilen Kleid einer Limousine oder gar eines Kombi haben in München eine lange Tradition. Insbesondere der M5 schafft seit 1985 den Spagat zwischen komfortablem Reisgleiter und reinrassigem Supersportler mit jeder Modellgeneration immer noch ein bisschen besser. Zudem steigt die Leistung mit jedem Entwicklungszyklus beständig an, gelegentlich ändern die Bayern auch radikal ihr Motorenkonzept. So auch beim aktuellen Modellwechsel, der hochdrehende Zehnzylinder ohne Aufladung wird wegen des hohen Verbrauchs und der nicht mehr ganz zeitgemäßen Verbrennung nicht mehr gebaut, im Neuen kommt ein doppelt aufgeladener V8 zum Einsatz.

Dieser hat es in sich. Nenndrehzahl wird erst bei 7.200 Touren erreicht, dann liegen unglaubliche 560 PS an. Außerdem wuchtet der Achtzylinder aus seinen 4,4 Litern Hubraum ein Drehmoment von 680 Nm auf die Hinterachse, was so manchem Denkmalschützer vor Angst um das alte Kopfsteinpflaster den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte. Tempo 100 wird schon nach 4,4 Sekunden erreicht, nach insgesamt 13 Sekunden touchiert die Tachonadel die 200er Marke. Die abgeregelten 250 Sachen Spitze lassen sich gegen Aufpreis durch das M Drivers Package auf 305 km/h ausweiten. Die Kraftübertragung übernimmt nun wie bereits im M3 ein Doppelkupplungsgetriebe, dessen sieben Gänge sich über Schalwippen am Lenkrad oder über den Joystick auf der Mittelkonsole auch manuell sortieren lassen. Ein Leckerbissen bleibt neben den giftig zupackenden Bremsen und den seriennäßigen 19-Zöllern mit Reifen im 265/40er Format vorn und im 295/35er Format hinten das programmierbare Fahrwerk. Neben adaptiven Dämpfern und einer programmierbaren Charakteristik von Gaspedal und Motorelektronik lässt sich auch der Überwachungsgrad des ESP einstellen. So kann jeder Fahrer auf Knopfdruck seinen M5 einrichten.

Trotz all der Leistung kann der M5 auch zwei andere Spielarten. Zum einen lässt er sich mühelos, unauffällig und höchst komfortabel über die Luxus-Boulevards dieser Welt bewegen, zum anderen kann er aber vor allem eines: das grüne Gewissen des Fahrers beruhigen. Dank Start-Stopp-Automatik, Bremsenergierückgewinnung und weiterer technischer Aufwendigkeiten geht kein anderes Auto in dieser PS-Klasse derart sorgsam mit dem teuren Benzin um, wie der BMW M5. Die Münchener versprechen einen Normverbrauch von 9,9 Liter pro 100 Kilometer, bei extrem vorsichtiger Fahrweise sollen selbst kleinere Zahlen vor dem Komma keine Träumerei bleiben. Zudem fällt die Kfz-Steuer gegenüber dem Vorgänger günstiger aus, kleinerem Hubraum und sauberer Verbrennung sei Dank. Dass sich an den in dieser Leistungsklasse naturgemäß üppigen Beiträgen zur Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) nicht allzu viel ändern wird, steht zu erwarten. Nach solchen Kleinigkeiten werden angesichts des Anschaffungspreises von wenigstens 102.700 Euro vermutlich aber die wenigsten Interessenten fragen. Zumal sich auch ein M5 noch mit reichlich Extras vollstopfen lässt, auch wenn die perfekten Sportsitze mit Lederausstattung und der exklusiv für den M5 schwarze Dachhimmel bereits im Serienumfang enthalten sind. (autaro)

 

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September 5th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 05. September 2011 (autaro) Als einer der ersten Premium-Hersteller weltweit hat BMW angefangen, seine Flotte konsequent auf Sparkurs zu trimmen. Unter dem Begriff Efficient Dynamics gehörten die Münchener zu den Pionieren bei Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung, das Motto lautete Sparsamkeit, ohne dabei den Fahrspaß aus den Augen zu verlieren. Dass sich BMW damit sogar schrittweise vom legendären Reihensechszylinder verabschieden würde, den in den kleinsten Baureihen nun ein doppelt aufgeladener Vierzylinder ersetzt, ist dabei nur konsequent.

Im 5er BMW kommt nun auch der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner zum Einsatz und ergänzt die Modellpalette, die weiterhin auch Sechs- und Achtzylinder umfasst. Im 520i leistet der Vierzylinder 184 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 270 Nm auf die Kurbelwelle, im 528i sind es gar 245 PS und 350 Nm. Die Preise beginnen für den 520i bei 39.900 Euro für die Limousine und bei 42.550 für den Touring, der 528i kostet als Limousine 44.600 und als Touring 47.250 Euro. Die sparsamste Möglichkeit die Business-Class aus Bayern zu fahren, ist der neue 530d Efficient Dynamics. Der Zweiliter-Turbodiesel ist nur als Limousine lieferbar, leistet 184 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Nm. Als Verbrauch gibt BMW gerade einmal 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer gleichkommt. Was den Interessierten angesichts dieser Verbrauchswerte aufmerken lässt, sind die Fahrleistungen. Die sparsame Limousine rennt bis zu 231 Sachen und erledigt den Sprint von Null auf Tempo 100 in 8,2 Sekunden. Zu haben ist das Kraftpaket für 40.950 Euro, damit ist es 550 Euro teurer als der herkömmliche 520d, der auch als Touring geordert werden kann. Der neue Über-Diesel hält das Kürzel 535d und schöpft nun aus drei Litern Hubraum und sechs Zylindern stattliche 313 PS (Drehmoment: 630 Nm). Und wer es schließlich so richtig krachen lassen will, greift zum neuen BMW M5. Der Nachfolger des Fünfliter-Zehnzylinders muss auf zwei Zylinder verzichten, wird dafür jedoch doppelt beatmet. Aus 4,4 Litern Hubraum schöpft der Achtzylinder 560 PS und wird zudem deutlich sparsamer als sein Vorgänger.

Damit deckt der 5er von BMW nahezu das komplette Spektrum dieser Klasse ab. Erwartet wird in Bälde ein Hybrid-Antrieb, bis dahin ist vom sparsamen Business-Diesel bis hin zum 560-PS-Boliden alles verfügbar. Unterschiede ergeben sich freilich bei den Typklassen der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und auch die Besteuerung fällt stark unterschiedlich aus. (autaro)

 

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Juni 7th, 2011

München, den 07. Juni 2011 (autaro) Bei BMW geht es rund in letzter Zeit. Mit alten Traditionen wird gebrochen, es wird teilweise neue Modellbezeichnungen geben und sogar der Sockel des Reihensechsers, bislang Parade-Motor der Münchener, wackelt. So müssen Fans des turbinenartigen Kraftentfaltung im neuen 1er auf einen Sechszylinder verzichten, zum Einsatz kommen nur noch aufgeladene Vierzylinder. Dass diese jedoch bei genauerem Hinsehen (und Hinhören) keinen wirklichen Verzicht darstellen, zeigt bereits der neue Power-Vierzylinder im BMW X3 2.8i. An anderen Merkmalen wird, zumindest noch in dieser Generation, noch festgehalten: darunter der obligatorische Heckantrieb.

Die Sache hat außerdem einen angenehmen Nebeneffekt. So sparsam wie die künftige Modellgeneration war bisher noch keine Baureihe aus dem Hause BMW. Dazu tragen neben ausgefeilter Motorentechnik das serienmäßige Start-Stopp-System und eine Anlage zur Regeneration der Bremsenergie bei. Außerdem, auch das ist in dieser Klasse einzigartig, kann gegen Aufpreis eine Achtstufen-Automatik geordert werden. Ansonsten wird serienmäßig über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet. Über den sogenannten Fahrerlebnisschalter kann der Fahrer die Gangart des Kompakten auf seine Bedürfnisse trimmen. Wird beispielsweise großer Wert auf Effizienz und Umweltschonung gelegt, wählt der Fahrer den Eco Pro Modus. Sodann schaltet der 1er Sitzheizung, Klimaanlage und andere Verbraucher auf Sparkurs und informiert den Fahrer im Display über die eingesparte Energie.

Trotz Längenwachstum und moderater Gewichtszunahme im Vergleich zum Vorgänger fällt der Verbrauch günstiger aus. Die beiden Twin-Turbo-Benziner 116i (136 PS) und 118i (170) begnügen sich durchschnittlich mit 5,8 Litern Super pro 100 Kilometer und das bei einem Sprint von Null auf Tempo 100 in nur 7,4 Sekunden beim 118i. Allerdings wird der Neue auch teurer: 23.850 Euro wird mit dem 116i der billigste Benziner kosten, 25.950 Euro der günstigste Selbstzünder im 116d. Dafür sind Zutaten wie ein CD-Radio und eine Klimaanlage mittlerweile serienmäßig mit an Bord. Auf der nächsten IAA in Frankfurt wird BMW den neuen 1er vorstellen und möglicherweise einen Ausblick auf folgende Motorvarianten geben. (autaro)

 

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April 13th, 2011

München, den 13. April 2011 (autaro) Eines der heißesten Eisen aus dem Hause BMW ist seit jeher der M3. Ein bisschen heißer allerdings war stets die besonders leichte CSL-Version, CSL stand dabei für „Coupé Sport Leichtbau“. Der direkte Nachfolger ist das BMW M3 GTS Coupé, das mit 450 PS Leistung und einem Leergewicht von 1.530 Kilogramm für ein sensationelles Leistungsgewicht von 3,4 Kg pro PS und dementsprechende Fahrleistungen sorgt.

Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt schießt BMW nun die viertürige Version des M3 GTS nach und damit quasi den Rennwagen für die ganze Familie. Wie das Coupé verfügt die Limousine über den 4,4-Liter-V8, der allerdings nicht 450 PS sondern mit 440 PS insgesamt zehn Pferdestärken weniger leistet. Dafür kommt bei der Power-Limo das moderne Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz, das die Kraft des Achtenders praktisch zugkraftunterbrechungsfrei auf die Hinterachse loslässt. Eine Sportbremsanlage sorgt neben Reifen der Dimension 255/35 vorne und 285/30 hinten für adäquate Verzögerung, die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 dürfte nahe an den 4,4 Sekunden des Coupés liegen. Dieses erreicht auf freier Strecke übrigens eine Höchstgeschwindigkeit von 305 Stundenkilometern. Die Preise für die Limousine stehen noch nicht fest, ebenso wenig die zu erwartenden Kosten für die Kfz-Versicherung. Die Werte, ebenso der Durchschnittsverbrauch, dürften aber ebenfalls nahe bei denen des Coupés liegen – der Dreitürer verbraucht auf 100 Kilometer 12,7 Liter Super Plus, sein Grundpreis liegt bei 136.850 Euro.

Im Gegensatz zum serienmäßigen BMW M3 wird der GTS übrigens direkt auf Kundenwunsch gefertigt und per Einzelabnahme für den Straßenverkehr zugelassen. Die Handgeschmiedeten Leichtmetallfelgen sind dabei neben den besonders aerodynamischen Außenspiegeln und dem auffälligen Dach aus Kohlefaser nicht das einzige Individualisierungsmerkmal, prinzipiell sind den Wünschen des Kunden keine Grenzen gesetzt. (autaro)

 

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April 11th, 2011

München, den 11. April 2011 (autaro) In Sachen Hybridtechnologie geht BWM in China offenbar einen anderen Weg als in Europa. Während hier im 5er eine Kombination aus einem 306 PS starkem, doppelt beatmeten Dreiliter-Reihensechser und einem 55 PS starken Elektromotor geplant ist, stellt der chinesische Markt andere Anforderungen an die Bayern. Daher zeigen BMW und Brilliance, der chinesische Kooperationspartner der Bayern auf der Shanghai Auto Show 2011 (21. bis 28 April) einen 5er in Langversion. Soviel schon einmal zu den äußeren Maßen, denn die Chinesen wollen Platz im Überfluss und wollen außerdem mit einem großen Auto aus dem Premiumsegment zeigen: „Seht her, ich hab’s geschafft!“

Die chinesische Version geht außerdem auch technisch einen anderen Weg. Zwar wird auch die Europa-Version als Parallelhybrid gebaut, der die eine oder andere Strecke rein elektrisch bewegt werden kann. Doch kommt der Chinese mit einem sogenannten Plug-In-Hybridsystem, was bedeutet, dass die Akkus auch an der heimischen Steckdose geladen werden können. Der E-Motor lesitet immerhin 105 PS, der Benziner 218 PS. Bei konstanter Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern kann der Chinese gute 70 Kilometer rein elektrisch angetrieben zurücklegen. Geht die Fahrt dann weiter, generiert der Benziner nochmals eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Was für unsere Verhältnisse nach nicht viel klingt, macht nach chinesischen Marktforschern in etwa die durchschnittliche Maximaldistanz aus, zumindest bei solchen Kunden, die sich in diesem feudalen Fahrzeugsegment bewegen.

Warum aber gerade die Europäer so lange auf die Plug-In-Hybrid-Technologie warten müssen, während diese in Japan und nun sogar schon in China Einzug hält. Das Prinzip bietet viele Vorteile, insbesondere für Fahrer, die sich hauptsächlich auf Kurzstrecken beschränken. Für die Tägliche Fahrt zum Kindergarten oder zur Schule und den zusätzlichen, kurzen Einkauf um die Ecke gib es im Prinzip nichts besseres und wird die Fahrt doch einmal länger als geplant, fährt man eben mit Hybrid. Bei der Kfz-Versicherung werden Hybriden grundsätzlich günstig eingestuft, was an einer vorsichtig fahrenden Käuferschaft liegt. Allein bei Kasko-Versicherung sollte man genauer hinschauen, denn auch bei Langfingern sind die modernen Spritsparer beliebt. (autaro)

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