Archiv für die ‘BMW’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

März 23rd, 2011

München, den 23. März 2011 (autaro) Da immer mehr Menschen, insbesondere in größeren Städten, auf ein eigenes Auto verzichten und am sogenannten Car-Sharing teilnehmen, haben Sixt und BMW eine entsprechende Kooperation ins Leben gerufen. Über drive-now.com können sich angemeldete Kunden dort ab April 2011 einen Mini oder BMW 1er ausleihen, für 29 Cent pro Minute. Das klingt im ersten Moment nicht billig, beinhaltet aber bereits alle Kosten – inklusive Benzin. Auch die Verwaltungskosten oder ähnliches sind schon im Minutenpreis mit drin, eine monatliche Grundgebühr, Anmeldegebühren oder ähnliches fallen nicht an.

Das Prinzip ist so einfach wie genial. Wer einen der zunächst 800 in München eingesetzten BMW oder Mini fahren möchte, schaut per Internet oder Smartphone-App nach, wo ein solcher parkt. Im Anschluss wird das Fahrzeug mit dem Führerschein entriegelt, das alles geschieht elektronisch und spielend einfach. Oder man überlässt alles dem Zufall. Wer ein Auto sichtet, kann sofort nachschauen, ob es nicht bereits reserviert wurde und dann ebenfalls direkt losfahren. Der kurze Werbefilm der Homepage schließt mit dem Slogan „Auto finden, Auto fahren“ und fasst damit das Wesentliche zusammen. Doch das Konzept birgt eklatante Vorteile für den eigenen Geldbeutel, der je nach Nutzungsverhalten deutlich entlastet wird. Bedenkt man die fixen Kosten für Kfz-Steuer, Kfz-Haftpflicht oder Kasko-Versicherung, dazu Wertverlust, Wartung und gegebenenfalls Reperaturen, ist das Carsharing-Konzept konkurrenzlos überschaubar.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil ist die Entlastung der Verkehrssituation in großen Städten. Teilen sich mehrere Personen einen gewissen Pool an Fahrzeugen, fahren de facto weniger Autos durch die Stadt. Hinzu kommt die Entlastung der Parkplatz-Situation und für den Fahrer der Vorteil, dass ein fester Parkplatz oder Garagenstellplatz eingespart werden kann – in Städten wie München ein weiterer Punkt, der richtig Geld kosten kann. (autaro)

 

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März 16th, 2011

(autaro) München, den 16. März 2011 Es ist einmal wieder soweit, BMWs M5 steht in Neuauflage in den Startlöchern und damit quasi die sportliche Referenz in dieser Klasse. Klar, die Konkurrenz aus dem Hause Audi oder Mercedes schläft auch nicht, hat bei den Pferdestärken meist sogar die Nase vorn. Doch wenn es um Kompromisslosigkeit und reine Fahrmaschinen-Attitüde geht, ist der abgelaufene M5 die Referenz. Sein Zehnzylinder, die brachial krachende SMG-Schaltbox, die zuerst in dieser Klasse eingeführten unterschiedlichen Kennlinien für Motorcharakteristik, Dämpfer, Lenkung und, und, und… Soviel Rennsport bringt sonst keiner in dieser Klasse auf die Straße.

Mehr Effizienz und Komfort

Die Kompromisslosigkeit forderte freilich auch ihren Tribut. Im Vergleich zu einem E 63 AMG von Mercedes oder RS6 aus Ingolstadt war der M5 ein Raubein. Der Neue soll nun für etwas Ausgleich sorgen, in erster Linie soll er aber deutlich effizienter zu Werke gehen. Dafür ersetzten die Ingenieure den V10 durch einen V8, der aus 4,4 Litern Hubraum dank doppelter Turboaufladung 560 PS schöpft. Daneben wurde das SMG-Getriebe ausgemustert, der neue M5 wird wie der aktuelle M3 über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe schalten. Der Fahrer kann freilich auch dieses über Schaltwippen am Lenkrad bedienen. Bis zu 25 Prozent weniger Benzin sollen durch die Ventil e des Achtzylinders fließen, im Vergleich zum zehnzylindrigen Vorgänger. Daneben soll der Fahrkomfort eine ganze Spur weiter oben zu finden sein, wenngleich auch der Neue sich den Wünschen des Fahrers anpassen wird. Über linksseitig des Schalthebels gelegene Tasten lässt sich auch hier die Charakteristik des Getriebes beeinflussen, von kaum spürbar bis hin zu krachend und pfeilschnell. Auch das Fahrwerk beherrscht das Wechselspiel zwischen Dr. Jekyll and Mr. Hyde, daneben das Ansprechverhalten von Motor und Lenkung.

Premium, auch an der Kasse

Trotz der angestrebten Verbrauchsreduktion und des leicht gesunkenen Hubraums: ein BMW M5 ist kein Sparbrötchen. Zuerst wollen die knapp 100.000 Euro angelegt werden, danach sollte man sich mit Benzinquittungen, der Rechnung des Finanzamts und den Beiträgen zur Kfz-Versicherung sowie der Kasko-Versicherung auseinandersetzen. Oder eben nicht – man kann ein solchen Auto auch einfach nur genießen. (autaro)

 

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Februar 14th, 2011

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München, den 14. Februar 2011 (autaro) Auf dem Genfer Autosalon (03. bis 13. märz) zeigt BMW seinen nächsten Coup in Sachen zukunftsweisende Antriebstechnik. Mit dem Konzept BMW ActiveE steht eine Version des 1er Coupés mit reinem Elektroantrieb auf den Rädern, die vier Personen Platz bietet und mit 200 Litern noch immer ein Kofferraumvolumen auf Cabrio-Niveau offeriert. Damit geht der 1er einen deutlichen Schritt weiter in Richtung Alltagstauglichkeit, als der bereits seit längerem in der Erprobung befindliche E-Mini. Letzterer geht zwar ab wie Schmidts Katze, verfügt aber wegen der voluminösen Akkus nicht über eine zweite Sitzreihe.

Apropos Schmidts Katze: auch der BMW kommt mit einer Leistung von 170 PS und einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern keineswegs schwachbrüstig daher. Gerade das maximale Drehmoment, das bei E-Motoren von der ersten Drehzahl an über die Antriebswelle herfällt, beschert ein subjektiv unglaublich kräftiges Beschleunigungsgefühl. Hinzu kommt, dass kein Schaltgetriebe die Zugkraft unterbricht und der Motor nahezu lautlos beschleunigt. So vergehen die runden neun Sekunden für den Sprint von Null auf Tempo 100 gefühlte drei Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit wurde der Reichweite zuliebe auf Tempo 145 abgeregelt, letztere beträgt laut BMW gute 160 Kilometer. Doch nicht nur unter dem Blechkleid haben die Ingenieure Umweltbewusstsein demonstriert, auch so offensichtliche Bauteile wie die Räder wurden kräftig weiterentwickelt. Die Leichtlaufreifen bieten beispielsweise einen Rollwiderstand, der gegenüber der aktuellen Serie um 20 Prozent gesenkt werden konnte und so den Leistungsgrad erheblich verbessert.

Damit dieser 1er auch optisch das Interesse der Messebesucher weckt, haben die Designer einen besonders feinen Innenraum realisiert. Während außen Zierstreifen und Schriftzüge deutlich von der zukunftsweisenden Technik künden, beschränkt sich der Hinweis innen auf einen Schriftzug in der weißen Zierapplikation des Armaturenbrettes. Diese Applikationen sind in der Serie in Alpinaweiß leider noch nicht erhältlich. Graue Ledersitze mit blauen Ziernähten versprühen Noblesse und ein futuristisches Ambiente. Ob der BMW ActiveE so oder so ähnlich in Serie gehen wird, wurde bislang nicht verraten. Wenn so allerdings die elektrische Zukunft in Bayern ausschaut, schauen wir dieser freudig entgegen. (autaro)
(Foto: BMW)

 

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Januar 31st, 2011

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München, den 31. Januar (autaro) Käufer eines Alpina wissen seit jeher nicht nur die Exklusivität der Modelle aus dem Allgäu zu schätzen, von der in jedem Exemplar eine Plakette mit Seriennummer zeugt. Auch die dezente Art und Weise, mit der die bayerischen Boliden an die Sache gehen, macht den Charakter von Alpina aus. Leistung in jeder Situation satt, aber eben auch Noblesse und in gewisser Weise Understatement. Ein BMW M5 geht giftiger zu Werke, macht die Runde auf der Rennstrecke ein wenig schneller. Aber der Alpina kann eben auch ganz die komfortable Reiselimousine sein und schreit den Betrachter nicht so nervös an.

Optisch durch und durch Alpina

Das besagte Understatement kommt zuerst in der Optik zum Tragen. Der Alpina B5 Biturbo, in unserem Falle im klassischen Alpina-Blau lackiert, steht auf wuchtigen Speichenfelgen in klassischer Alpina-Optik. Die Nebelscheinwerfer des 550i, auf dem der Alpina basiert, mussten Platz machen für größere Lufteinlässe. Die tief nach unten gezogene Frontschürze macht klar, wo Hammer hängt, ohne dabei zu krawallig rüberzukommen. Allein am Heck, wo vier große Auspuffendrohre ins Freie ragen, kommt ab und an die Frage auf, ob das noch zur traditionellen Zurückhaltung des Hauses Alpina passt. Traditionell trägt der B5 hingegen die typischen Zierstreifen und liegt zehn Millimeter tiefer.

Auch innen alles, wie wir es kennen

Typisch Alpina auch der Innenraum, der Kundenkreis besteht hauptsächlich aus Traditionalisten. Die vier Rundinstrumente haben blaue Ziffernblätter, die einen tollen Kontrast zu dem typischen Myrte-Wurzelholz bilden, das diesen warmen, typischen Alpina-Ton zaubert. Handschuhweiches Leder und das übliche, BMW-typisch penible Finish verströmen Wohlfühlambiente. Wer es moderner und vielleicht ein wenig kühler mag, kann auf Wunsch auch Applikationen in Piano-Lack haben. Das Sportlenkrad liegt immer griffig zur Hand, die BMW-Sitze lassen sich auf praktisch Jeden Körpertyp einstellen – hier werden lange Reisen ebenso zur Spaßtour wie die Hatz auf der Rennstrecke. Wer die Gänge per Hand sortieren möchte, kann dies über den Joystick auf der Mittelkonsole tun, oder über die beiden Tasten am Volant, rechts wird hochgeschaltet, links runter. Ambitionierte Fahrer werden unterdessen zu schätzen wissen, dass der Alpina auch tatsächlich den gewählten Gang hält.

V8-Blubbern oder giftiges Bellen

Bereits nach dem Start wird klar, mit was für einem potenten Motörchen man es hier zu tun hat. Dumpfes, bassiges Grollen macht sich von außen vernehmbar, im Innern im Stand allerdings noch kaum. Der Motor nimmt spontan Gas an, dreht willig bis 5.500 Touren, wo die Nenndrehzahl erreicht wird. Dabei muss die Drehfreufe prinzipiell gar nicht ausgereizt werden, das maximale Drehmoment von 700 Newtonmetern liegt bei 3.000 Touren an, aber schon aus dem Stand heraus reicht das Drehmoment völlig für adäquates Fortkommen aus. Dabei wechselt der Motor gekonnt in verschiedene Tonarten, vom dezenten, dumpfen Grollen über ein heiseres Fauchen bis in das typische, metallische V8-Hämmern, wenn man bis vor den Drehzahlbegrenzer Gas gibt. Dabei harmoniert der Bitorbo ganz hervorragend mit der Achtstufenautomatik. Bei normaler Gangart bekommen Fahrer und Passagiere praktisch nicht mit, in welchem Gang sie sich gerade befinden bzw. ob gerade ein Gang gewechselt wurde. Doch so sanft wie das Getriebe zivil zu Werke geht, so pfeilschnell kann es auch auf der Rennstrecke. Wählt man die Dampfer-Kennlinie „Sport“ für das Fahrwerk und über den Joystick das Sportprogramm für die Automatik, wird der Alpina zum Leistungssportler. Dann wechselt die Automatik die Gänge ungefähr in 150 Millisekunden und blendet während der Gangwechsel die Zylinder aus. Das hat den Effekt, dass die Maschine zwischendurch gierig jappst und ist im Rennsport ein probates Mittel für die Optimierung der Schaltvorgänge.

Physikalische Grenzen werden relativiert

Von Null auf Tempo 100 beschleunigt der Alpina B5 Biturbo in 4,7 Sekunden, Schluss ist erst bei 307 Sachen. Dabei kann der Alpina seine Arbeit dermaßen unaufgeregt erledigen, dass die ganze Familie mit sicherem Gefühl in Rekordzeit über lange Distanzen gebeamt werden kann. Am meisten Spaß machen freilich Zwischenspurts oder Beschleunigungsorgien in den höheren Gängen, stets von dezentem Grollen begleitet. Allein die Niederquerschnitts-Schlappen der Dimension 8,5 x 20 255/35 ZR20 vorn und 9,5 x 20 285/30 ZR20 hinten haben die Tendenz, Spurrillen zu folgen, was den ansonsten stoischen Geradeauslauf ein wenig einschränkt.

An der Kasse hört der Spaß auf

All der spaß wird nicht billig, das kann man sich schon beim ersten Blick denken. 95.400 Euro muss man anlegen, wenn man den Alpina B5 Biturbo sein eigen nennen will. Dazu kommen dank des Hubraums von knapp 4,4 Litern erkleckliche Kfz-Steuern und auch die Kfz-Versicherung ist für dieses Modell kein Schnäppchen. Der Verbrauch (im Test waren durchschnittlich um die 13 Liter) geht angesichts der hervorragenden Fahrleistungen in Ordnung, auch wenn der angegebene Drittelmix von 10,8 Liter pro 100 Kilometer allenfalls bei sehr vorsichtiger Gangart erreicht wird. Als Gegenwert erhält man eine hoch exklusive Powerlimousine, die die ganze Familie höchst entspannt von A nach B fliegt und mit der man zwischendurch auf der Rennstrecke noch so manchen Porsche nass machen kann. (autaro)
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(Fotos: Alpina)

 

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Januar 19th, 2011

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München, den 19. Januar (autaro) Die Bayerische Motorenwerke AG, kurz BMW, war bisher stets für besonders hochwertige Autos mit sportlichem Anspruch bekannt, in erster Linie aber für ihre Reihensechszylinder. In Laufkultur, Drehfreude und Klang die Maschine schlechthin für Fans der Marke mit dem weißblauen Propeller auf der Motorhaube. Doch mittlerweile setzt sich auch in München das Downsizing durch, sogar so konsequent, dass die Vormachtstellung des Sechszylinders fällt. So wird der BMW X1 künftig zwar noch als xDrive28i erhältlich sein. Der Top-Benziner muss aber mit vier Zylindern auskommen, dem Verbrauch zuliebe. Dabei ist es beachtlich, was die Ingenieure aus zwei Litern Hubraum herausgekitzelt haben.

Die gewünschte Verbrauchsreduktion fällt den Werksangaben nach auch beträchtlich aus: ganze eineinhalb Liter Benzin weniger schluckt der X1, da sollte der Verzicht auf den seidigen Lauf eines Sechszylinders etwas leichter fallen. Außerdem können sich auch die Fahrleistungen des Vierzylinders sehen lassen, der das rund 1,6 Tonnen schwere SUV in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo beschleunigt. Auch die Höchstgeschwindigkeit ist für ein Auto dieser Bauart mit 240 Sachen sehr ordentlich. Optional ist zudem eine achtstufige Automatik erhältlich, die den Sprint von Null auf 100 zwar um 0,4 Sekunden in die Länge zieht, dafür aber nicht mehr verbrauchen soll, als der Handschalter. Die Nennleistung ist gegenüber dem Sechszylinder leicht gesunken, beträgt jetzt nur noch 245 PS (bisher 258 PS).

Hinsichtlich der Technik ist wie immer alles vom Feinsten. Der Motor ist keine Weiterentwicklung, sondern eine komplette Neukonstruktion, bei der die sogenannte Twin-Scroll-Technik zum Einsatz kommt, die wir bereits vom 335i kennen. Darüber hinaus verfügt der Motor über Direkteinspritzung und eine variable Ventilsteuerung, Valvetronik genannt. Bei ersten Ausfahrten gefiel das Aggregat durch starken Durchzug, auch aus dem unteren Drehzahlbereich heraus und durch eine bemerkenswerte Drehfreude. Und dass der Zweiliter-Vierzylinder nicht so enthusiastisch aus dem Doppelauspuff flutet, wie der Dreiliter-Sechszylinder, hat man bereits nach den ersten Kilometern verschmerzt, spätestens jedoch an der Tankstelle. (autaro)

 

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Januar 14th, 2011

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München, den 14. Januar (autaro) Die nächste Generation des BMW M5 steht in den Startlöchern und damit eine der kompromisslosesten Sportlimousinen der oberen Mittelklasse. Dabei rudert BMW in Sachen Kompromisslosigkeit ein wenig zurück und verabschiedet sich vom Hochdrehzahlkonzept. Statt des bisherigen V10-Saugers wir ein doppelt aufgeladener Achtzylinder zum Einsatz kommen, in ähnlicher Form bereits bekannt aus dem M-Versionen des BMW X5 und X6. Dort leistet das Aggregat aus 4,4 Litern Haubraum stolze 555 PS und drückt 680 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle. Möglich ist allerdings, dass der Motor für den M5 modifiziert wird und die M GmbH leistungsseitig noch mal eine Schippe drauflegt. Bereits mit den bekannten Daten würde der M5 im Vergleich zum Vorgänger jedoch schon ordentlich zulegen, der alte M5 leistete 507 PS aus fünf Litern Hubraum. Eingefleischte BMW-Fans werden dem Zehnzylinder nachtrauern, kein Motor kam in der ganzen Firmengeschichte den Rennsport-Versionen so nah. Allerdings ist das Aggregat zu durstig und verbrennt zu unsauber, auch im Bereich der Hochleistungs-Limousinen muss mit der Zeit gegangen werden.

Überdies wird BMW im neuen M5 noch konsequenter auf Leichtbau setzen, als bisher. Das Fahrwerk wird zu großen Teilen aus Aluminium bestehen und bei der Karosserie wird verschwenderisch mit teurer und leichter Kohlefaser umgegangen. Vermutlich wird der Neue über das hinreißend schöne Karbon-Dach verfügen, wie wir es beispielsweise schon vom M6 kennen – bislang allerdings noch Spekulation. Auf die Straße bringt der Supersportler seine Kraft über ein extrem schnell schaltendes Doppelkupplungsgetriebe, für adäquate Verzögerungswerte wird voraussichtlich eine optionale Keramik-Bremsanlage mit extrem niedrigem Verschleiß sorgen.

Und für die Passagiere soll der übliche Spagat zwischen Sport und Komfort gelingen. So kann der M5 mit geschärfter Kennlinie wie ein Wiesel um die Ecken wetzen und soll auf der Rennstrecke wie gewohnt Bestleistungen einfahren. Reist aber die Familie mit oder will der Fahrer komfortabel reisen, lässt sich die Limousine per Knopfdruck zum Luxusgleiter umfunktionieren. Preise sind noch nicht bekannt, sie dürften sich aber auf gewohnt hohem Niveau bewegen. Zumal die Aufpreisliste praktisch nichts kennt, was es nicht gäbe. (autaro)

 

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Dezember 11th, 2010

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München, den 11. Dezember (autaro) Die M GmbH von BMW ist bekannt dafür, Renntechnik auf die öffentliche Straße zu bringen, ob BMW M6, M5 oder M3 – alle sind bereits jetzt Legenden und quasi die Referenz in Ihrer Klasse. Dabei konnte man sich bei BMW bis jetzt nicht dazu durchringen, einen Supersportler auf Basis des 7ers oder des 1ers zu bringen. Bis jetzt. Denn ab Mai 2011 können Freunde der rasanten Fortbewegung das 1er M Coupé bestellen und damit die vielleicht kompromissloseste Fahrmaschine in der Kompaktklasse. Dabei rückt BMW vom reinen Hochdrehzahl-Konzept ohne Turboaufladung ab, der 1er kommt mit einem doppelt aufgeladenen Dreiliter-Reihensechszylinder, der den Kraftstoff direkt in die Brennräume spritzt. Derart befeuert leistet die Maschine 340 PS, wodurch sich ein beachtliches Leistungsgewicht von 4,4 PS pro Kilo ergibt. Das knapp 1,5 Tonnen schwere Coupé rennt damit 250 Sachen (elektronisch begrenzt) und beschleunigt in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Tempo 200 wird übrigens schon nach 17,3 Sekunden erreicht; auch heute gibt es noch Autos, die die Gleiche Zeit für Tempo 100 brauchen.

Optisch wird klar, wo der Hammer hängt

Von seinen „zivilen“ Geschwistern hebt sich das M Coupé deutlich ab. Das von der Rennstrecke adaptierte Fahrwerk ist um ganze 55 Millimeter breiter geworden, 1.803 Millimeter misst es nun in der Breite. Optisch macht sich dies in deutlich weiter ausgestellten Radhäusern bemerkbar, die von 9×19-Felgen mit Niederquerschnittsreifen der Dimension 245/35 an der Vorderachse und 265/35 hinten ausgefüllt werden. Die Luftführung im Bereich der Radhäuser wird übrigens zum ersten Mal in einem Serienauto durch sogenannte Air Curtains verbessert, bislang gab es diese nur im Rennsport. Darüber hinaus wurden für die M-Serie neue Außenspiegel entwickelt, auf dem vorderen Radhaus glänzt das M-typische Kiemenelement in Chrom mit M-Logo. Und schließlich blitzt das M-Coupé besonders giftig aus den Scheinwerfer-Augen, zusätzlich zu den BMW-typischen LED-Kränzen um die Doppelscheinwerfer setzten die Designer einen LED-Akzent im oberen Bereich der Scheinwerfer. In der Tuning-Szene nennt sich das „Böser Blick“. Am Heck blickt man in die vierflutige Auspuffanlage, ebenfalls speziell gestaltete Leuchtelemente und auf einen dezenten Spoiler.

Sportlich geht es auch im Innenraum zu

Der brachiale Auftritt findet eine feine Fortsetzung im Innenraum. Die serienmäßigen Sportsitze sind mit orangefarbenen Kontrastnähten vernäht, ebenso finden sich solche Nähten am Sportlenkrad, am Handbremsknauf und dem Schaltknüppel. Außerdem ziehen sich orangefarbene Nähte durch die mit Alcantara ausgeschlagenen Türverkleidungen und das Armaturenbrett. Ebenso der M-Version vorbehalten ist ein Tacho mit Skalierung bis 300 km/h auf grau hinterlegten Zifferscheiben, die nachts weiß beleuchtet werden. Geblieben ist das BMW-Rot allein den Zeigern. Das Bedienkonzept iDrive der neuesten Generation sowie die übrigen Bedienelemente für das Radio und die Klimaanlage kennen wir von den kleineren 1ern, hier funktioniert alles tadellos. Allein das M-Lenkrad weist eine Besonderheit auf. Hier kann der Fahrer per Knopfdruck die Kennlinie des Fahrzeugs auf Sport trimmen, wodurch dann auch die elektronischen Wächter später in das Fahrgeschehen eingreifen und selbst kleinere Drifts zulassen. Der linke Fuß des Fahrers ruht sich von der Kuppelarbeit auf einer Fußstütze aus Aluminium aus. Und wie bei BMW üblich, gibt es für Spaß an der Spielerei und für den Komfrt praktisch nichts, was es nicht gibt. Selbst mit mobilem Internet lässt sich der 1er ausrüsten, freilich gegen entsprechende Aufpreise.

Sechsgang-Schaltgetriebe, ohne Alternative

Geschaltet wird der Reihensechszylinder ausschließlich über ein manuelles Sechsgang-Getriebe, eine Automatik oder ein Doppelkupplungsgetriebe sind nicht in Planung, ebenso wenig wie ein sequenzielles Getriebe. Dazu treibt der Motor, wie wir es von den Bayern kennen, die Hinterachse an. Dieser 1er ist, man kann es nicht oft genug sagen, eine echte Fahrmaschine. Selbst das Kühlsystem wurde auf der Rennstrecke entwickelt.

Der Sechszylinder macht süchtig

Direkt nach dem Drücken des Startknopfes faucht der BMW heiser aus seinen sechs Töpfen. Das maximale Drehmoment kann per Overboost auf 500 Newtonmeter gesteigert werden und liegt bereits bei 1.500 Touren an. Damit ist schaltfaules Fahren in den oberen Gängen ebenso möglich, wie echter Rennsport im hohen Drehzahlbereich. Derart mühelos dreht kaum ein anderer Motor hoch, praktisch spielerisch wirft sich der Benziner in den Begrenzer. Und das mit einem Sound, der süchtig macht.

Preise stehen noch nicht fest

BMW gibt noch keine Preise für das Vergnügen mit M-Emblem an. Vermutlich wird das M Coupé aber ein wenig oberhalb von 50.000 Euro zu finden sein. Beachtlich ist indes der Durchschnittsverbrauch, den BMW mit angemessenen 9,6 Litern je 100 Kilometer angibt. Daneben sollten Käufer bedenken, dass die M-Modelle aus dem Hause BMW auch bei der Kfz-Versicherung ordentlich hinlangen (hier finden Sie weitere Informationen und können umfassend vergleichen). Wer dieses Auto aber einmal gefahren ist, will sich über solch profane Angelegenheiten sicher nicht den Kopf zerbrechen. (autaro)
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(Fotos: BMW)

 

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Dezember 4th, 2010

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München, den 04. Dezember (autaro) Mag das Design der 2004 vorgestellten 6er-Baureihe von BMW noch polarisiert und die Formensprache des Chef-Designers Chris Bangle gar den einen oder anderen BMW-Fahrer in die Arme der Konkurrenz getrieben haben, ist bei der neuen Baureihe klar: der 6er ist eine echte Schönheit geworden. Konsequent greift das Luxus-Cabriolet die aktuelle Designlinie der Bayern auf und setzt mit nochmals breiterer Niere und flüssigeren Scheinwerfern neue Akzente. Die Proportionen stimmen, das Fahrzeug wirkt flach und in die Länge gestreckt. Ein Blick ins Datenblatt verrät dann auch: der Neue ist mit einer Länge von 4,89 Metern um 7,4 Zentimeter Gewachsen, auch die Breite hat um 3,9 Zentimeter ordentlich zugelegt. In erster Linie profitieren von diesem Riesenwuchs die Passagieren in der zweiten Reihe, denn der Radstand wuchs eben um jene 7,4 Zentimeter mit.

Das Stoffverdeck hat es in sich

Wie auch der Vorgänger kommt das Cabriolet der 6er-Reihe mit einer extrem aufwendigen Verdeckkonstruktion aus unzähligen Lagen Futterstoff. Ebenfalls geblieben ist das steile Heckfenster, das sich unabhängig vom Verdeck elektrisch öffnen lässt, das Verdeck selbst öffnet binnen 19 Sekunden und schließt sich innerhalb von 24 Sekunden voll automatisch. Für den Showeffekt auf den Flaniermeilen dieser Welt: der Mechanismus verträgt Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, man kann sich also auch während der Fahrt ins Freie setzen. Geschlossen zeigt sich die Stoffmütze von ihrer besten Seite und lässt zu keiner Zeit den Wunsch nach einer modischen Blechdach-Konstruktion aufkommen. Unter ihr ist es im Winter wohlig warm und im Sommer angenehm kühl, außerdem bleibt der Fahrtwind unhörbar außerhalb und das bis zu erstaunlich hohen Geschwindigkeiten.

Im März 2011 kommen zunächst zwei Benziner

Der Marktstart ist für Mitte 2011 geplant, pünktlich zur nächsten Cabrio-Saison also. An den Start gehen zunächst zwei Benziner, in Form des 640i und 650i. Weitere Modelle, darunter eine besonders scharfe M-Version und voraussichtlich auch ein drehmomentstarker Diesel sind außerdem in Planung. Unter der Haube des 630i verrichtet ein Dreiliter-Reihensechszylinder mit TwinPower-Turbo, Direkteinspritzung und vollvariabler Ventilsteuerung seinen Dienst und verhilft derart zu 320 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern. Im 650i bollert der bereits aus 5er und 7er bekannte V8, der 407 PS leistet und wuchtige 600 Nm maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle drückt. Beide Versionen kommen mit Heckantrieb und serienmäßig mit einer achtstufigen Automatik. Darüber hinaus verfügen beide, wie bei BMW üblich, über ein Start-Stopp-System, Bremsenergie-Rückgewinnung, Leichtlaufreifen und bedarfsabhängig abgekoppelter Lichtmaschine, „Efficient Dynamics“ heißt das Zauberwort in München. BMW gibt für den 630 einen Durchschnittsverbrauch von nur 7,9 Liter pro 100 Kilometer an, was einer CO2-Emission von 185 Gramm pro Kilometer entspricht. Auch der Achtzylinder hält sich laut Werksangaben mit 10,7 Litern bei den Trinksitten zurück, er bläst pro Kilometer daher 249 Gramm Kohlendioxyd in die Luft.

Gegen Aufpreis sogar mit Allradlenkung

Hinsichtlich des Fahrwerkes hat BMW wieder einmal tief in die Trickkiste gegriffen. Optional verfügt der 6er über elektronisch geregelte Dämpfer mit Wankausgleich und, ebenfalls gegen Aufpreis, ist sogar eine Allradlenkung erhältlich. Die Hinterräder lenken bei dieser automatisch mit, wodurch das schwere Cabrio noch agiler um die Ecken wetzt. Außerdem kann der Fahrer zwischen den Fahrprogrammen “Komfort”, “Normal”, “Sport” und “Sport +” wählen, woraufhin der 6er das Ansprechverhalten auf Gasbefehle, die Kennlinie des Fahrwerkes, den Grad der Lenkkraftunterstützung und das Eingreifverhalten des ESP anpasst. Neben besonders sportlichen Fahrleistungen bietet das Luxuscabrio also auch einen beruhigenden Sänften-Charakter und außergewöhnlichen Langstreckenkomfort.

Der Innenraum ist eine Wellness-Oase

Die perfekte Verarbeitungsqualität, die äußerlich sofort ins Auge sticht, setzt sich im Innenraum fort. Hier zeigt sich, wo all das investierte Geld für einen Oberklasse-BMW hinfließt. Nicht nur die Verarbeitung suggeriert Unsterblichkeit, auch die verwendeten Materialien gehören sicherlich zum Besten, was im Automobilbau Verwendung findet. Glänzende Holzoberflächen, Chrom und Alu, dazu handschuhweiches Leder soweit das Auge blickt. Die Passagiere in der ersten Reihe kommen in den Genuss neu entwickelter Leichtbausitze mit crashaktiven Kopfstützen, die optional als Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und als Komfortsitze erhältlich sind. Nach wie vor lässt sich gegen Aufpreis das Lenkrad beheizen und die belüfteten Sitze sorgen für ermüdungsarmes Reisen.

Das Head-up-Display arbeitet dreidimensional

Ein BMW wäre kein echter BMW, wenn nicht jede Menge High Tech den Fahrer unterstützen würde. Der 6er verfügt über Spurwechselassistenten, Tempolimit-Erkennung, BMW Surround View, einen Parkassistenten, BMW Night Vision mit Personenerkennung und ein adaptives Lichtsystem. Außerdem projiziert das Head-up-Display nun sogar dreidimensional aufbereitete Grafiken auf die Windschutzscheibe und bildet selbst Farben mit unerwarteter Brillanz ab.

All das hat seinen Preis

Dass man einen Sechser nicht bei Aldi kauft, machte auch der Vorgänger mit einem Einstiegspreis von 73.300 Euro (639 i Cabriolet) klar. Der Neue ist allerdings gleich um satte 10.000 Euro teurer geworden, wer einen 640i mit Stoffverdeck haben will, muss wenigstens 83.300 Euro überweisen. Das 650i Cabriolet knackt derweil mit einem Grundpreis von 94.300 Euro schon beinahe die 100.000er Marke – Freude am Fahren war eben noch nie billig. (autaro)
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(Fotos: BMW)

 

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Dezember 3rd, 2010

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München, den 03. Dezember (autaro) Allen Downsizing-Trends und dem erwachenden Umweltbewusstsein zum Trotze: großvolumige Sechs- und Achtzylinder aus dem Hause BMW verkaufen sich blendend und auch der üppige Zwölfzylinder aus dem BMW 760 Li verstaubt keineswegs in den Werkshallen. Die Kunden reißen den Münchenern ihre Power-Modelle geradezu aus der Hand, insbesondere die M-Serien der großen SUV und Crossover, namentlich X5 und X6 gehen wie geschnitten Brot. Dabei sind vor allem die neueren Märkte wie Russland oder China an prestigeträchtigen Spritfressern interessiert, dort zählt vor allem der Show-Effekt. Wer es geschafft hat, der will es auch zeigen. Sicher, auch die Europäer greifen gelegentlich zu solchen Modellen, insgesamt verkaufen sich hier aber sparsamere Modelle, von denen BMW ebenfalls reichlich im Portfolio hat, besser.

BMW-Chef Reithofer bringt es dann auch auf den Punkt: “Es wird selbst in fünf Jahren noch genügend Kunden geben, die auf ein Achtzylinder-Aggregat Wert legen” Vom schweren Crossover-Modell X6 M, das immerhin knapp 2,4 Tonnen wiegt und dank doppelt aufgeladenem V8 555 PS mobilisiert, verkauft BMW aktuell deutlich mehr Exemplare, als anfänglich geplant. “Das Auto übertrifft unsere Erwartungen deutlich, was dazu führte, dass wir in den ersten zehn Monaten des Jahres über 14.100 M-Fahrzeuge ausliefern konnten“, berichtet Kay Segler, Chef der M GmbH. Wer hierzulande zugreift, muss allerdings neben dem saftigen Anschaffungspreis von 106.400 Euro für einen X5 M und 109.000 Euro für einen X6 M auch den ordentlichen Spritverbrauch mit einkalkulieren (BMW gibt diesen mit 13,9 Liter pro 100 Kilometer an). Hinzu kommt, dass beide bei der Kfz-Versicherung (hier finden Sie weitere Informationen und könne umfassend vergleichen) ganz schön zuschlagen und dass auch das Finanzamt ein erkleckliches Sümmchen überwiesen sehen möchte. Kritiker bemängeln, der Gesetzgeber kümmere sich nicht ausreichend um den Umweltschutz und solle den Herstellern die Entwicklung solcher „Ungetüme“ schlicht verbieten. Dagegen argumentieren die deutschen Hersteller, ebenfalls zu Recht, dass dann ausländische Hersteller diese Lücke schließen würden. Schließlich gilt es, ein weltweites Bewusstein für Treibhauseffekt, Ressourcenknappheit und Umweltschutz im Allgemeinen zu schaffen. Man kann auch in einem BMW X5 xDrive35d ausgesprochen zügig unterwegs sein. Der sprintet trotz seines Leergewichts con knapp 2,2 Tonnen in 6,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 und rennt bis zu 236 Sachen – bei einem Verbrauch von 8,3 Litern Diesel auf 100 Kilometer. (autaro)

 

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November 8th, 2010

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München, den 08. November (autaro) Der geplante Sportwagen mit Plug-In-Hybrid aus dem Hause BMW wird kommen, nur ist noch nicht ganz klar, wann. Im Gegensatz zum geplanten Megacity Vehicle, das bereits 2013 an den Start gehen soll. Erste Daten und Fahrleistungen des Sportlers verraten die Münchener trotzdem bereits vorab, Fans dürfen sich also, die nötige finanzielle Solvenz vorausgesetzt, die Hände reiben.

Gemeinsam mit zwei Elektromotoren bringt es der Dreizylinder-Turbodiesel der Studie „Vision Efficient Dynamics“ auf eine Systemleistung von 328 PS, womit die Flunder in nur 4,8 Sekunden von Null auf Tempo 100 spurtet. Der Durchschnittsverbrauch des 2+2-Sitzers soll dennoch bei nur 3,76 Litern Diesel liegen, Strecken bis zu einer Länge von 50 Kilometern können rein elektrisch zurückgelegt werden. Damit es im Alltag auch einmal längere Strecken von bis zu 700 Kilometern Länge sein können, hat der Sportwagen einen Diesel-Tank an Bord, der nur 25 Liter fasst und damit zusätzlich Gewicht einspart. Überhaupt schreibt BMW künftig Leichtbau groß, was die Verwendung von reichlich hochfester Kohlefaser und etlicher Teile aus Aluminium beweist. Ein weiterer Kennwert, der den Durchschnittsverbrauch maßgeblich beeinflusst ist der Windschlupf, im Falle des Vision Efficient Dynamics glänzt BMW mit einem Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) von 0.22, was derzeit ein echter Spitzenwert ist.

Auch beim geplanten Megacity Vehicle kommt ein Chassis aus Kohlefaser zum Einsatz. Für die Produktion des Megacity Vehicle investiert BMW in sein Werk Leipzig bis 2013 rund 400 Millionen Euro, wodurch 800 neue Arbeitsplätze entstehen werden. Beim feierlichen ersten Spatenstich sagte BMW-Chef Norbert Reithofer, Leipzig werde sich zu einem wichtigen Kompetenzzentrum für E-Mobilität entwickeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erinnerte bei den Feierlichkeiten an den Plan der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million E-Fahrzeuge in den deutschen Verkehr zu bringen. „Ich sehe hier zum allerersten Mal, dass das richtig Gestalt annimmt“, freute sich die Kanzlerin und zeigte sich optimistisch, dass Deutschland den Rückstand bei der Batterie-Technologie wieder aufholen könne, der insbesondere zu Ländern aus Fernost entstanden sei. (autaro)

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