Archiv für die ‘Buick’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 6th, 2011

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München, den 06. Januar (autaro) Der amerikanische Riese General Motors (GM) ist dabei, sich neu zu positionieren. Dazu gehört auch, das Profil der zahlreichen unterschiedlichen Marken wie Opel und Cadillac, freilich aber auch von hierzulande kaum bekannten Marken wie zum Beispiel Buick zu schärfen oder neu zu formen. Buick war einer der ganz großen in den USA, konnte sich aber zuletzt kaum noch gegen die Konkurrenz aus Europa und Japan behaupten und wurde ein wenig zur „Spießermarke“ älterer Patrioten. Eine gewisse Nähe zur ursprünglich deutschen Marke hat derweil Tradition, bereits ab den 1950er-Jahren wurden Opel in den USA als Buick angeboten, darunter selbst der legendäre Opel GT.

So überrascht es kaum, dass der neue Buick Verano, der auf dem neuen Kontinent in den Startlöchern steht, eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Opel Astra aufweist. Mit diesem teilt er sich die Plattform sowie eine beträchtliche Zahl von Teilen. Deutlich sichtbar wird die Verwandtschaft beim Blick in den Innenraum, wo beispielsweise das gleiche Volant zum Einsatz kommt, an dem lediglich das Label getauscht wurde. Ansonsten kommt der Verano deutlich hochwertiger daher, denn er soll in erster Linie gegen Konkurrenten wie Lexus oder Audi Punkte machen. Sicherlich hat Buick aber auch den auf dem US-Markt höchst erfolgreichen Konkurrenten VW Jetta im Visier. Bestochen werden die Kunden mit umfangreicher Serienausstattung und feinen Zutaten wie reichlich Chrom, Leder oder Wurzelholzapplikationen. Zudem sollen sich die Ingenieure besondere Mühe bei der Schallisolierung gegeben haben, der Buick soll der leiseste Vertreter seiner Klasse sein. Auch die Sicherheitsausstattung verfügt über alles namhafte, darunter Traktionskontrolle, ESO und zehn Airbags.

Die Passagiere haben in der 4,60 Meter langen Limousine reichlich Platz und können dank 460 Litern Ladevolumen noch reichlich Gepäck einladen. Dagegen herrscht antriebsseitig zum Marktstart Eintönigkeit: allein ein 2,4 Liter großer Vierzylinder-Sauger sorgt von Anfang an für Forttrieb, leistet 177 PS und drückt 230 Newtonmeter auf die Antriebswelle. In Kombination mit der serienmäßigen Sechsstufenautomatik soll der Verano laut GM 7,6 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbrauchen. Bald folgen soll ein Zweiliter-Turbo, der deutlich mehr Dampf haben und weniger verbrauchen soll. Ab dem letzten Quartal wird der Verano in den USA angeboten, ein Export nach Europa ist noch nicht entschieden. Ebenso wenig wie der Preis. (autaro)

 

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August 10th, 2009

München, den 10. August (autaro) General Motors versucht dieser Tage alles, sich einen umweltfreundlicheren Anstrich zu geben. Kein Wunder, war doch die Halsstarrigkeit, mit der wider jeden Trend vor allem großhubige, Sprit fressende Ungetüme entwickelt wurden, letztlich einer der Gründe für den Konkurs.

Der Chevrolet Volt bzw. sein technischer Zwillingsbruder, der Opel Ampera, markieren nur den Gipfel des Wisberges. Für 2011 plant GM eine neues SUV mit sogenannter Plug-in Hybridtechnik, das unter dem Label Buick firmieren wird. Es wird also eine Kombination aus E-Antrieb und konventionellem Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen. Derweil werden sich die Akkus auch an der heimischen Steckdose laden lassen, was dann eine längere Fahrt im reinen Elektromodus ermöglicht – beispielsweise in der Stadt. GM gibt die Reichweite einer rein elektrisch betriebenen Fahrt mit 16 Kilometern an, was durch zwei Elektromotoren ermöglicht werden soll, die ebenfalls im Chevrolet Volt zum Einsatz kommen werden. Beim dem sich spätestens dann zuschaltenden Ottomotor wird es sich um einen 3,6-Liter Sechszylinder mit einer geschätzten Leistung um die 260 PS handeln. Während man nun an Sinn und Unsinn sogenannter SUV (Sports Utilitiy Vehicle) bereits gar keine Gedanken mehr macht, drängt sich unterdessen unwillkürlich der Verdacht auf, es könne sich um einen reinen Image-Träger handeln. Ein Name für das Fahrzeug würde übrigens noch nicht genannt. (autaro)

 

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Mai 12th, 2009

München, den 12. Mai (autaro) Der Zorn auf die US-amerikanische Mutter General Motors (GM) cwar zuletzt groß, nicht nur im Stammwerk Rüsselsheim. Die Opelaner fühlten sich kaputt gespart und von dem amerikanischen Großkonzern und seinen Weltfremden Vorderen im Stich gelassen. Dass nun ausgerechnet aus den USA, nämlich von der GM-Marke Buick, ein Großauftrag kommt, der zumindest kurzfristig die Arbeitsplätze sichern wird, dürfte der Stimmung Auftrieb verschaffen. Nach den Werksferien im Sommer soll in Rüsselsheim der neue Buick LaCrosse produziert werden, der auf der Plattform des Opel Insignia basiert. Buick plant eine Produktion von vorerst 70.000 Einheiten, verteilt auf zwei Jahre. Der Grund: das US-amerikanische Werk Fairfax ist noch nicht auf die Produktion der neuen Plattform umgestellt worden.

Damit zerstreut GM die Ängste speziell der Opelaner. Es wurde nämlich wenige Tage zuvor angekündigt, die Produktion eines Großteils der für den US-amerikanischen Markt vorgesehenen Fahrzeuge in Billiglohnländer Lateinamerikas und Asiens zu verlegen. Zahlreiche Standorte in Australien, Europa und in Kanada wären hiervon betroffen gewesen.

Der Schachzug könnte sich als geschickt erweisen, spekuliert GM doch auf massive finanzielle Hilfe des deutschen Bundes für den Erhalt der Opel-Standorte. Dafür werde GM die Investorensuche für Opel eng mit der deutschen Regierung abstimmten. „Wir brauchen die Unterstützung“ gab GM-Chef Fritz Henderson in Detroit bei einer Telefonkonferenz offen zu. (autaro)

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