Archiv für die ‘Chrysler’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 21st, 2011

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München, den 21. Januar (autaro) Der amerikanische Hersteller Chrysler wird sein Topmodell 300 C in der nächsten Generation auch mit Hybridantrieb ausstatten. Dies gab Fiat-Chef Sergio Marchionne bekannt, der seinen Konzern eng mit den Amerikanern verwoben hat. Wie der Ableger für den Europäischen markt, der wohl unter dem Namen der Fiat-Tochter Lancia laufen wird, schließlich heißen soll, steht noch in den Sternen. Fest steht hingegen, dass auch dieser den Hybridantrieb mitbringen wird. Wie viel Benzin die große Limousine mit Unterstützung des Elektromotors und Achtstufenautomatik verbrauchen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Für Chrysler bzw. die Tochtermarke Dodge ist die Hybridtechnologie übrigens keineswegs neu. Bereits 2008 wurden Hybridversionen des Chrysler Aspen und des Dodge Durango verkauft, fanden jedoch wenig Zuspruch und wurden daher nur in geringen Stückzahlen aufgelegt. Dass die Technik nun wieder aufgegriffen wird, ist mittlerweile in dieser Klasse fast selbstverständlich. Neben Toyotas Edelmarke Lexus mit dem GS 450h wollen auch die deutschen Hersteller BMW und Audi bald eine entsprechende Version mit Knauserverbrauch auf den Markt bringen. Einerseits senken diese Modelle den Flottenverbrauch, der künftig immer stärker reglementiert wird. Und andererseits nimmt das Umweltbewusstsein der in dieser Klasse höchst anspruchsvollen Kundschaft zu. Zu guter Letzt ist ein Hybridfahrzeug auch eine Imagefrage, Fahrer eines solchen sehen sich als besonders fortschrittlich und umweltbewusst. Beim Blick auf das Lager der Umweltschützer bietet sich hingegen ein geteiltes Bild: während die eine Fraktion den niedrigen Durchschnittverbrauch sehr wohl zu schätzen weiß, bemängelt die andere die Umweltbelastung bei der Herstellung der Elektromotoren und der Akkus. Dabei haben die Kritiker nicht nur die hohen CO2-Emissionen im Blick, die die Fabriken in den Äther blasen, sondern auch den Verbrauch sogenannter seltener Erden. Diese kommen zumeist aus Ländern wie China, die an der Natur einen wahren Raubbau betreiben und die Umwelt gnadenlos verschmutzen. (autaro)

 

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Oktober 13th, 2010

chrysler_300c
München, den 14. Oktober (autaro) Chrysler bläst erneut zum Angriff in der Mittelklasse: der hierzulande bzw. in ganz Europa höchst erfolglose Sebring schickt sich künftig an, im gewinnträchtigen Revier der „Midsize Sedans“ auf Kundenfang zu gehen. Insbesondere in den USA musste Chrysler dieses Feld in letzter Zeit der Konkurrenz aus Europa und Fernost überlassen, was der Nachfolger, genannt 200C, ändern will. Damit setzt Chrysler die Namensgebung, begonnen mit der Oberklasse-Limousine 300C, konsequent um. Stilistisch lockt der 200C mit reichlich Chrom, außerdem geht er mit reichlich Komfort- und Sicherheitsausstattung an den Markt. Und das, wie gewohnt, zum schmalen Preis.

Wer nun aber erwartet, das weltweit aufkeimende Umweltbewusstsein hielte auch unter den Chrysler-Motorhauben Einzug, der irrt. Zwar aasen die Motoren künftig nicht mehr derart mit Hubraum, wie die älteren Generationen. Hybriden, effiziente Diesel oder gar reine E-Motoren sucht man indes vergebens. Zunächst startet der 200 mit einem 2,4-Liter-Vierzylinder sowie einem 3,6-Liter-Pentastar-V6. Gerade letzterer wird in den USA besonders hohen Anklang finden und leistet 270 PS. Serienmäßig übernimmt für den Sechszylinder eine Sechsstufenautomatik das Schalten, beim Vierzylinder kommt, je nach Ausstattungsvariante, eine Sechs- oder eine Vierstufenautomatik zum Einsatz. Besonders beeindruckende Verbrauchswerte sind also nicht zu erwarten, außerdem sind noch keine genaueren technischen Daten zu bekommen. Besondere Mühe wollen sich die Ingenieure im Hinblick auf das Innenraumdesign und die verbauten Materialien gegeben haben. Hartplastik oberhalb der Sichtlinie und Klapper- oder Knistergeräusche sollen damit ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Zu uns auf den alten Kontinent könnte der Chrysler 200 seinen Weg als Lancia finden. Einem noch nicht offiziell bestätigten Konzept zufolge werden in Europa nämlich in Zukunft Chrysler-Modelle als Lancia vermarktet. Hier könnte ebenfalls der Fiat-Konzern die für den europäischen Markt wichtigen Diesel-Motoren beisteuern. (autaro)

 

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August 12th, 2010

München, den 12. August (autaro) Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2011 wird Chrysler die nächste Generation der Oberklasselimousine 300C zu den Händlern schicken. Erste Erlkönige drehen noch stark getarnt ihre Runden, das Design lässt sich kaum erahnen. Klar scheint, dass die bullige Optik beibehalten wird, die Form aber durch mehr Kanten und stärker ausgestellte Radhäuser an Kontur gewinnen wird. Ansonsten steht scheinbar die Reduktion des Verbrauchs im Vordergrund, laut Chrysler sollen die neuen Motoren insgesamt bis zu 19 Prozent weniger Sprit verbrauchen. Bereits im letzten Jahr gab Chrysler einen vagen Ausblick auf die kommende Generation (s. Foto), auch der Innenraum wird an Strenge verlieren und soll insgesamt hochwertiger ausfallen.

Hinsichtlich des Verbrauchs stellt sich dann allerdings die Frage, warum Chrysler aus den vergangenen Fehlern nichts gelernt hat und nicht verstärkt auf Downsizing setzt. Das Topmodell, das zwar ebenfalls gut 15 Prozent weniger verbrauchen soll als sein Vorgänger und über eine Zylinderabschaltung verfügt, ist keineswegs bescheiden. Aus 6,4 Liter Hubraum schöpft der Achtzylinder seine Kraft, von Umweltverträglichkeit kann hier per se nicht gesprochen werden. Auch die Motoren darunter verfügen über acht oder wenigstens sechs Zylinder und wie es mit einem Selbstzünder aussieht, kann seit Auslaufen der Kooperation mit Mercedes nicht gesagt werden. Die Schwaben steuerten bisher den Dreiliter-Sechszylinder-CDI bei.

Im Hinblick auf die aktive und passive Sicherheit wird der neue 300er freilich alles aufbieten, was derzeit in dieser Klasse üblich ist. Dazu zählen neben ABS, ESP und einer Armada von Luftsäcken auch ein Toter-Winkel-Assistent und einer für das Halten der Fahrspur. Die Preise stehen noch nicht fest, verglichen mit den deutschen Konkurrenten wie BMW 5er oder Audi A6 dürfte der Chrysler aber ein Schnäppchen werden. (autaro)

 

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März 25th, 2010

München, den 25. März (autaro) Die Richtung der Chrysler-Fiat-Allianz ist vorgegeben: die Italiener stellen für künftige E-Motor-Konzepte Ihre modular einsetzbaren Plattformen zur Verfügung, während Chrysler für die Gesamtentwicklung der Fahrzeuge und der Elektrifizierten Antriebsstränge verantwortlich zeichnet. Zumindest hinsichtlich der Fahrzeuge, die auf beiden Kontinenten, als Amerika und Europa zum Einsatz kommen werden.

Den Anfang der neuen Strategie wird der Fiat 500 machen. Als reines Elektrofahrzeug soll dieser noch Ende 2011 oder Spätestens Anfang 2012 auf den Markt kommen – allerdings vorerst nur in den USA. Und dort auch nicht unter dem Fiat, sondern vermutlich unter einem eigenständigen Markennamen oder als Chrysler. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass ein E-500 auch den Weg auf europäische Straßen finden wird und dann vermutlich auch unter dem Namen Fiat. Mit der Ausrichtung der E-Technologie auf den amerikanischen Markt wird allerdings auch deutlich, dass weiterhin in erster Linie Entwicklungen gefördert werden, die aus europäischer Sicht wenig sinnvoll sind und eigentlich der Vergangenheit angehören sollten. So steht die Entwicklung eines Dodge Ram mit Hybrid-Antrieb ganz oben auf der Agenda und wird sogar aus Mitteln der US-Regierung gefördert. Allerdings wird es sich bei der benzingetriebenen Hälfte des mehrere Tonnen schweren Trucks um den bekannten 5,7-Liter-HEMI-V8 aus dem Chrysler-Regal handeln. Selbst mit einem Elektromotor kombiniert wird es sich noch immer um ein Sprit saufendes Monster handeln, das mehr verbrauchen wird, als ein konventioneller Diesel-Truck. (autaro)

 

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Oktober 28th, 2009

München, den 28. Oktober (autaro) Chrysler, einer der Verlierer der aktuellen Weltwirtschaftskrise konnte nebst Konzerntochter Jeep nur durch milliardenschwere Unterstützung der US-Regierung und durch eine angeschlossene, äußerst straffe Insolvenz gerettet werden. Außerdem erhielt Fiat einen zwanzigprozentigen Anteil am Konzern und außerdem die Geschäftsführung. Nun wird langsam klar, wie die Turiner sich die Zukunft des Dinosauriers Chrysler vorstellen.
Laut Berichten des “Wall Street Journal” vom 27. Oktober sollen in den nächsten drei Jahren verschiedene Modelle entwickelt werden, die auf Fiat-Technologie basieren. Zwischenzeitlich wird sich Chrysler auf die Vermarktung der aktuellen Modellpalette konzentrieren, die allerdings ein wenig der heutigen Zeit angepasst werden soll. So wird der ungeliebte Chrysler PT Cruiser aus den Verkaufsräumen verschwinden, ebenso wie mehrere Modelle der Marke Jeep. Ob und wie weit sparsamere Motoren zum Einsatz in den aktuellen Modellen kommen werden, ist noch unklar.

Klar ist hingegen, dass die Italiener im gleichen Zuge auch ihre eigenen Modelle auf den US-Markt bringen wollen. Allen voran Fiat und Alfa Romeo. Dabei setzt man insbesondere auf Kompaktmodelle wie Fiat 500 und Alfa Romeo MiTo und geht selbstbewusst davon aus, dass sich so etwas wie Umweltbewusstsein und Vernunft in den nächsten Jahren auch in den USA entwickeln werden. Klar ist ebenfalls, dass sich ein Export aus Sicht der Turiner nicht lohnen wird, die verschiedenen Standards verhageln entsprechende Kalkulationen ebenso wie der schwache Dollar. Daher werden sich die Amerikaner über neue Arbeitsplätze in den entsprechenden Werken freuen dürfen, Fiat will bis spätestens 2012 mit der Produktion in den USA beginnen. (autaro)

 

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Oktober 19th, 2009

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre. [...]

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre.


Top 5: Daewoo Leganza

Dass der Leganza auf Platz 5 landet mag einige Autokritiker überraschen – eine Podestplatzierung wäre durchaus berechtigt. Doch wir haben auch viel schlechtere Modelle entdeckt und reservieren den fünften Platz für das koreanische Sorgekind. Eigentlich ist fast alles, was aus Korea kommt, ein Geheimtipp in solchen Klassierungen, der Leganza ist aber mit Abstand eines der umstrittensten Automobile weltweit. Schlechtes und unästhetisches Design, Interieur mit billigen Materialien und unübersichtlichem Armaturenbrett und eine katastrophale Crash-Statistik – das alles spricht für sich.

Top 4: Jaguar X-Type
Der X-Type erschien in einer Zeit, in der jeder von einer Luxuslimousine träumte. Die Ford-Experten, die auch die traditionsreiche Marke Jaguar verwalten, haben sich entschieden, diesen Traum greifbarer zu machen. Die Entscheidung erwies sich als schlecht: Die Marke Jaguar wurde umgestylt und jeder konnte nun einen X-Type besitzen. Dafür sollte allerdings Ford einiges an Qualität opfern. Unter anderem zeigte sich die neue Motortechnik nicht gerade sehr überzeugend und im Interieur fand man ausschließlich eine Imitation des Luxus, den man normalerweise in einem Jaguar findet.

Top 3: Toyota Echo
Das Modell ist allerdings nur in den USA und Japan erhältlich. Der Grund, warum der durchschnittliche europäische Kunde von diesem japanischen Desaster verschont blieb, liegt ausschließlich an den katastrophalen Verkaufszahlen, die der Echo in der Neuen Welt erzielte. Und das ist tatsächlich kein Wunder: phantasielos in jedem einzelnen Element, der Echo ist das Japan-Klischee par excellance – er strahlt mangelnde Phantasie und Langeweile aus und wen kümmert es, wenn die Technik dann richtig arbeitet. Jede Speise braucht schließlich etwas Salz.

Top2: Chrysler Sebring
Ein amerikanischer Stolz wurde schnell zu einem amerikanischen Flop. Der Sebring, der seine Existenz mit viel Feuerwerk und Pomp in den 90ern startete, war ein starker Kämpfer für die Goldmedaille in dieser Klassierung. Als größte Schwachstelle entpuppte sich … alles: Von dem Motor, der eine fast nicht existierende Power auf die Straße bringt, über das träge Design bis hin zu der domminierenden Hartplastik im Interieur. Chrysler kann es auch viel besser, wie er es in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals gezeigt hat.

Top 1: Smart fortwo
Ist jemand eigentlich überrascht? Für viele Mercedes-Fans kann die Goldmedaille als eine kalte Dusche kommen: Man ist eigentlich daran nicht gewöhnt, schlechte Produkte aus dem Hause Daimler zu erleben, doch der fortwo beweist, dass sogar große Gewinner manchmal Fehler machen. Der fortwo opfert sehr viel von dem Passagierkomfort und warum? Um langweilige 41 PS auf die Straße zu bringen. Auch die Kupplung und daher das allgemeine Fahrverhalten erweisen sich als überraschend schlecht. Noch überraschender ist allerdings die Tatsache, dass fortwo auch eine relativ große Fangemeinde hat: Also dieses Modell ist ein hit-or-miss, man muss es entweder hassen oder lieben, so ein Mittelstand an Emotionen vermittelt das Zwerg nicht.

 

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Juni 10th, 2009

München, den 10. Juni (autaro) Fiat ist auf Einkaufstour. Nachdem der Zuschlag für Opel an Magna nebst Investoren ging, steigt Fiat nun bei der ehemaligen Daimler-Tochter Chrysler ein. Das Präsidialamt der US-amerikanischen Regierung ließ heute verlauten: “Wir sind glücklich, dass die Allianz zwischen Chrysler und Fiat nun realisiert werden kann”. Kurz zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten sein grünes Licht zu den Plänen gegeben.

Probleme hatte es zuvor gegeben, nachdem mehrere Klein- und Großaktionäre Chryslers, darunter drei Renten-Fonds, klage gegen den geplanten „Verkauf“ an Fiat eingereicht hatten. Fiat drohte daraufhin, die Verhandlungen platzen zu lassen. Der Oberste Gerichtshof beeilte sich daraufhin sichtlich mit seiner Bewertung der Situation. Experten sehen hierin auch ein gutes Stück mehr Rechtssicherheit für den geplanten Verkauf der General-Motors-Tochter Opel. Denn das Konzept, mittels dessen Chrysler schnell und möglichst ohne das laufende Geschäft zu beeinträchtigen, in neue Hände geht, ähnelt bis in einige Feinheiten dem Opel-Deal. Vermutlich noch heute, spätestens aber in den kommenden Tagen sollen die entsprechenden Verträge zur Unterzeichnung bereit liegen. (autaro)

 

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Januar 23rd, 2009

München, den 23. Januar (autaro) Hat die Onlineversteigerung des Privatwagens unseres Papstes einen Trend gesetzt? Oder wurde dieser schon mit dem Reliquienhandel lange vor der Erfindung des Automobils gestartet? Fakt ist: es kann sich lohnen. Bei Ebay wurde nun der Chrysler 300C aus dem privaten Besitz des US-Präsidenten, Barack Obama, versteigert.

Gerade wurde bei Ebay ein Chrysler 300C versteigert, noch mit Garantie, knappe vier Jahre alt, und erst mit 21.000 Meilen auf dem Buckel. Die Ausstattung ist komplett, der Wagen steht auf polierten Leichtmetallfelgen und ist in einem dunklen Blau lackiert. Üblicherweise wäre das Fahrzeug für ca. 10.000 Dollar unter den Hammer gekommen, doch dieser brachte dem Verkäufer satte 271.300 Dollar ein. Denn er gehörte zwischen 2005 und 2007 niemand geringerem als dem gerade ins Amt gehobenen US-Präsidenten, Barack Obama.

Überraschen mag die Tatsache, das Obama, der in seinem Wahlkampf den Umweltschutz weit in den Vordergrund rückte, den Chrysler 300C 5.7 Hemi fuhr. Also das Topmodell der Baureihe mit strammen 340 PS und einem Verbrauch jenseits der neu ausgerufenen Vernunft. Nun wäre es freilich zu früh, die gerade erst ausgerufene neue Vernunft auf dem Automobilsektor als Lippenbekenntnis eines um ein Amt kämpfenden Politikers zu entwerten. Den ein oder anderen kritischen Blick sollten wir allerdings weiter auf die amerikanische Automobilindustrie werfen. (autaro)

 

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Januar 16th, 2009

München, den 16. Januar (autaro) Nicht zuletzt wegen ihrer unfortschrittlichen Modellpolitik stecken amerikanische Autobauer tief in der Krise. Dass nun ausgerechnet Chrysler mit dem 200 C eine seriennahe, eigenständige Studie mit Elektromotor vorstellt, zeigt, dass man es in den USA ernst meint mit der angekündigten Elektro-Offensive.

Mit den Elektro-Prototypen „Chrysler Van Town & Country“ oder „Jeep Patriot EV“ gab Chrysler bereits Ausblicke auf die künftige Elektrotechnik, bei Chrysler ENVI-Technologie genannt. So entstand nun auch mit dem 200 C ein seriennahes Conceptcar, das diese Technik nutzen soll, inklusive Bremsenergie-Rückgewinnung.
Angetrieben wird der 200 C von einem 200 kW leistenden Elektromotor, der das Fahrzeug in 7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und für eine Reichweite von 64 km im rein elektrischen Modus gut sein soll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beachtlichen 193 km/h. Per Range Extender erhöht sich die Reichweite auf 644 km, hierbei schaltet sich ein Verbrennungsmotor zu, der als Generator fungiert und die Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt.
Rein optisch präsentiert sich die Limousine sehr selbstbewusst im typischen Stil der Marke Chrysler: kurze Überhänge der Karosserie, wuchtige 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, geringe Höhe (1,45 m) und immerhin 1,87 Meter Breite. Neu ist die Gestaltung des Kühlergrills, der nicht mehr so monumental wie beispielsweise beim 300 C daherkommt, sondern mittig spitz nach unten zuläuft und einen Ausblick auf das künftige, dynamischere Chrysler-Design gibt. (autaro)

 

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November 24th, 2008

München, den 24. November (autaro). Die Los Angeles Motor Show gilt seit Jahren als Mekka der Automobilindustrie – hier messen sich große und kleine Hersteller und geben genügend Signale für die Entwicklung der Branche in der nahen Zukunft. Wenn das auch für das Jahr 2009 gelten soll, dann erwartet uns nichts Gutes. Die große Depression macht sich breit in den USA und das prägt natürlich auch die großen Hersteller weltweit.
Ganz wenige Neuheiten werden in Kalifornien zu erleben sein. Weltbekannte Marken wollen keine Risiken eingehen, verlassen sich deshalb auf aufgewärmte Spezialitäten aus den bestehenden Kollektionen. Eine der wenigen richtigen Neuentwicklungen präsentiert Mazda mit der Stufenheckversion des Mazda3 – einer Limousine der Superlative, die Sportlichkeit neu definieren will. Interessantes gibt es auch von Lamborghini – den 560 PS starken Spyder-Gallardo – sowie von Nissan – einen schnittigen Zweisitzer mit einem 332 PS starkem 3,7-Liter V6.
Viel Deprimierendes gibt es dagegen von den großen US-Produzenten. GM, Ford und Chrysler haben gerade Staatshilfe beantragt und möchten/dürfen/sollen sich in Los Angeles nicht gerade stark zeigen. Die Stände von GM und Chrysler sehen traurig aus – keine kunstvolle Beleuchtung, keine attraktiven Hostessen, sondern nur noch Chaos, biederen Einblick in den unfertigen Vorbereitungen der Hersteller und grimmig guckende Mitarbeiter. Optimistischer sieht der Stand von Ford aus. Die neuen Modelle der Marke verkaufen sich außerordentlich gut und das bringt natürlich Hoffnung.
Die ganze Welt ist gespannt: Die Los Angeles Motor Show zeigt, in welche Richtung sich die Zukunft bewegen will. Mehr davon berichten wir in den folgenden Tagen.
(autaro)

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