Archiv für die ‘Citroen’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

März 11th, 2011

München, den 11. März 2011 (autaro) Es ist keine Schlagzeile mehr, der französische Hersteller Citroën will seine legendäre Ente wieder aufleben lassen. Das unter dem offiziellen Namen 2CV (französisch: „deux chevaux“) vermarktete Kultvehikel wurde von 1949 bis 1990 gebaut und bewegte Millionen von automobilen Minimalisten. Typische Merkmale waren die schaukelige Federung und der typische Sound des Zweizylinder-Viertakt-Boxermotors. Und jenseits von Kult und originärem Design gefiel die Ente durch Reparaturfreundlichkeit und Unterhaltskosten, die irgendwo zwischen Fahrrad und Motorrad lagen.

Wie bereits erwähnt, ist die Neuauflage des Klassikers keine Sensation mehr, Citroën sorgte bereits im letzten Jahr mit entsprechenden Andeutungen für Furore. Allerdings kursierten zu diesen Zeiten noch solch ehrgeizige Ziele, die neue Ente solle mit Elektroantrieb daherkommen, zu volkstümlichen Preisen. Nun scheint es so zu sein, dass sie mit einem herkömmlichen Benziner für Vortrieb sorgen wird, einem gemeinsam mit BMW entwickelten Dreizylinder. Bei kleinem Hubraum sollen dank Turboaufladung Leistungen zwischen 65 und 110 PS generiert werden, was dem leichten Fünftürer und seinen maximal vier Insassen zu ordentlichen Fahrleistungen bei kleinem Verbrauch verhelfen soll. Daneben soll ein 1,4-Liter-Diesel verfügbar sein, der rund 70 PS leisten und weniger als vier Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen soll.

Technische Basis der Ente, die voraussichtlich unter dem Namen DS2 firmieren wird, ist der Citroën C1. Damit dürfte das neue Kultvehikel um die 3,70 Meter lang sein. Besagte vier Personen finden ihren Einstieg serienmäßig durch vier Türen. Trotzdem die Neo-Ente über die besonders avantgardistische DS-Linie vermarktet wird, soll sie für rund 12.000 Euro und damit gerade einmal für rund 2.000 Euro mehr, als ein vergleichbarer C1, verkauft werden. Daneben wird sie durch geringe Kilometerkostengefallen, wobei noch nicht abgesehen werden kann, wie die Kfz-Versicherung die Ente einstufen wird. (autaro)

 

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Januar 24th, 2011

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München, den 24. Januar (autaro) Das Markenprofil des französischen Herstellers Citroën wurde seit Gründung des Unternehmens stets von hohem Komfort und zukunftsweisender Technik bestimmt. Der legendäre Oberklassewagen der DS-Serie, unter Kennern schlicht „Göttin“ genannt, inspirierte die Franzosen zuletzt zur Neuauflage einer DS-Serie, allerdings nicht im Retro- sondern im strikten „Antiretro-Stil“, wie es bei Citroën heißt. Und eben jene DS-Serie soll nun auch das sportliche Profil der Marke schärfen, den Anfang macht der DS-3 Racing.

Die hauseigene Rennsportabteilung Citroën Racing kitzelte dafür noch einmal eine ordentliche Extramenge Leistung aus dem 1,6-Liter-Turbo, der den bis dahon stärksten DS3 antreibt. Von 156 PS stieg die Nennleistung auf stolze 207 PS. Auch das maximale Drehmoment stieg von 240 auf 275 Newtonmeter und spreizte sich um ganze 500 Touren im Drehzahlband. Dafür liegt es aber auch erst 600 Touren später an. Die Fahrleistungen können sich angesichts der Modifikationen an Kolben, Turbolader und Motorsteuerung sehen lassen: die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 Sachen, den Sprint von Null auf Tempo 100 erledigt der giftige Franzose in 6,5 Sekunden. Auch das Fahrwerk wurde der Mehrleistung angepasst und 30 Millimeter tiefer gelegt, zusätzlich erhielt der DS größere Bremsscheiben und breitere Schlappen auf chicen 18-Zöllern. Das Fahrverhalten ist dank des niedrigen Gewichts con nur 1.165 Kilogramm vergleichsweise agil, der DS3 Racing liegt wie das sprichwörtliche Brett.

Citroën will das Topmodell der Reihe besonders exklusiv halten und legt pro Jahr nur 2.000 Exemplare auf. Nach Deutschland werden insgesamt sogar nur 340 Stück exportiert. Lediglich in der Farbkombination Schwarz-Orange und Weiß-Grau sind die Rennsemmeln verfügbar, 200 der für Deutschland vorgesehenen Charge sind übrigens bereits verkauft. Und das, obwohl der Franzose gute 2.700 Euro teurer ist, als ein VW Golf GTI – aber eben auch einen Hauch exklusiver. (autaro)

 

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Oktober 13th, 2010

München, den 13. Oktober (autaro) Avantgardistische Eigenheiten scheint Citroën künftig den besonders gestylten DS-Modellen vorzubehalten, der neue C4 kommt einen ganzen ‚Schlag konventioneller daher als sein Edel-Ableger DS4. Die feststehende Lenkradnabe musste weichen, auch die zackig konturierte Coupé-Version wird es nicht mehr geben. Wesentlich aufregender als ein VW Golf ist der C4 damit nicht mehr.

Was aber auch keine Schande sein muss. Das Design wirkt zwar unaufgeregt, dafür aber überhaus stimmig und harmonisch. Dazu kommt ein deutlich gewachsenes Raumangebot, insbesondere im Fond des kompakten Franzosen. In Sachen Verarbeitungsqualität und Materialauswahl ist der Gallier überdies fast auf deutschem Niveau – ebenfalls hinsichtlich Komfort- und Sicherheitsausstattung müssen keine Kompromisse gemacht werden. Teilweise gegen Aufpreis, ist vom Spurhalteassistenten bis zum Warnsystem für den toten Winkel alle mit an Board, was neben sieben Airbags, ABS, ESP und dem Üblichen das Fahren sicherer macht. Ansonsten wartet der Citroën mit den typischen französischen Eigenschaften wie samtweicher Federung, kuscheligen und groß dimensionierten Sitzen sowie einer hervorragenden Geräuschdämmung auf.

Letztere gefällt besonders, wenn die Wahl auf einen der Selbstzünder fiel, wovon zwei aus 1,6 Litern Hubraum 92 oder 112 PS mobilisieren und der Top-Diesel holt 150 PS aus zwei Litern. Die Benziner-Fraktion besteht aus einem 1,4-Liter-Vierzylinder mit 95 PS, einem 1,6-Liter mit 120 PS und dem Top-Benziner mit 1,6-Liter-Turbo und 156 PS. Den 120-PS-Benziner kann man gegen Aufpreis mit einer uralten Vierstufenautomatik kombinieren, für den 112-PS-Diesel steht ein automatisiertes Sechsganggetriebe gegen Aufpreis zur Wahl. Leider hat dieses der Top-Diesel serienmäßig mit an Bord, denn mit einem ordentlichen Hand-Getriebe wäre man deutlich besser beraten. Das Getriebe findet nicht immer den richtigen Gang und verdirbt dem Fahrer durch seine langen Schaltpausen mit vollständiger Zugkraftunterbrechung nachhaltig die Laune. Mit 15.950 Euro ist der neue C4 gut 500 Euro billiger als ein VW Golf und abgesehen vom automatisierten Schaltgetriebe eine angenehme Alternative. (autaro)

 

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September 1st, 2010

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München, den 01. September (autaro) Auf dem Pariser Autosalon, der vom 02. bis 17. Oktober seine Pforten öffnet, wird Citroën seine neue DS, die Nummer vier, präsentieren. Eine Klasse tiefer fährt bereits die DS3 auf Kundenfang und hat erfolgreich das „Anti-Retro“-Konzept eingeführt. Zur Erklärung: anstatt eines Retro-Modells als Reminiszenz an die legendäre DS zu bauen, nutzen die Franzosen nur den Namen der „Göttin“. Alle Modelle mit der Bezeichnung DS sind besonders futuristisch und edel gestaltet und haben mit dem gut 40 Jahre alten Klassiker bis auf den Namen nichts gemein.

Zum Marktstart im Frühjahr nächsten Jahres wird der DS4 zunächst mit Dieselmotoren erhältlich sein, als HDi 110 und als HDi 160 mit 110 bzw. 160 PS. Dass beide die Abgasnorm Euro 5 erfüllen und mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet sind, bedarf kaum einer Erwähnung. Den HDi 110 wird es zusätzlich auch als e-Variante geben, die dank integrierter Start-Stopp-Automatik und Starter-Generator gerade im Stadtverkehr rund 15 Prozent Sprit sparen soll. Im Laufe des Jahres werden dann noch drei Benziner hinzukommen, namentlich VTi 120, THP 150 und die Topmotorisierung THP 200 mit, wir ahnen es, 200 PS Leistung. Alle Benziner entstammen der Kooperation mit BMW und nutzen als Basis den gleichen 1,6-Liter-Vierzylinder, die beiden stärkeren Varianten werden durch einen Turbo zwangsbeatmet. Den CO2-Ausstoß des THP 200 gibt Citroën mit nur 149 Gramm pro Kilometer an, was freilich noch zu beweisen wäre. Alle fünf Motoren werden serienmäßig mit Sechsganggetriebe ausgeliefert und sind gegen Aufpreis mit einer Automatik erhältlich.

Im Innenraum will der DS4 völlig neue Akzente setzen und sich gegenüber Konkurrenten wie VW Golf oder Opel Astra als besonders extravagant positionieren. Neben dem Panorama-Dach aus Glas, das einen Sehwinkel nach oben von 45 Grad ermöglicht, stehen alleine fünf verschiedene Lederfarben, teilweise in Bi-Color zur Auswahl. Besonders geprägtes Leder ziert auf Wunsch auch die Türverkleidungen, farblich abgestimmt mit den unzähligen Lackfarben – beim DS4 hat man wirklich die Qual der Wahl. (autaro)

 

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Mai 2nd, 2010

München, den 02. Mai (autaro) Vor gut einem Jahr präsentierte Citroën der Weltöffentlichkeit das neue Konzept DS. Allerdings hatten die Franzosen hier keine Retro-Modelle in Anlehnung an den legendären Citroën CS von 1955 im Sinne, die „Göttin“ stand lediglich für den Namen der neuen Linie Pate. Deutlich machte Citroën sein Vorhaben auch durch die Vermarktungsstrategie „Anti Retro“: unter der Bezeichnung DS firmieren künftig also besonders avantgardistisch gezeichnete Ableger der Großserie, den Anfang macht der DS3. Dieser ist also eine zweitürige Variante des neuen Citroën C3 und hat insbesondere die Käuferschaft solch trendiger Fahrzeuge vom Schlage eines Mini im Visier. Fahrer also, die besonderen Wert auf Extravaganz und Individualität legen und bereit sind, dafür eine paar Scheine extra auf den Tresen des Händlers zu legen. Ob Citroën dieses Konzept allerdings mit der gebotenen Konsequenz umsetzt, werden die nächsten Modelle zeigen. Zumindest die Designstudien haben bislang Appetit gemacht.

Die Nähe zum C3 ist deutlich spürbar

Die Unterschiede zum Citroën C3 fallen weniger ins Gewicht, als man nach der Präsentation der Studie erwartet hätte. Der DS3 ist 6,6 Zentimeter flacher, als sein Geschwister für Otto Normalverbraucher, was sich vor allem in der zweiten Sitzreihe durch eine geringere Kopffreiheit bemerkbar macht. Ansonsten sitzen dort zwei Personen recht vernünftig, drei Personen hingegen sollten längere Fahrten meiden. Vorn ist das Platzangebot großzügig, auch wenn der C3 luftiger wirkt. Außerdem ist die optionale Panorama-Windschutzscheibe, die für ein besonders großzügiges Raumgefühl sorgt, für den DS3 nicht erhältlich. Ein echtes Manko ist der beschwerliche Einstieg in den Fond. Wer dort beispielsweise Oma und Opa unterbringen möchte, sollte Zeit für die Fahrt zum Chiropraktiker einplanen. Hinsichtlich der Gestaltung enttäuscht der DS3 ein wenig. Zwar wirkt sein Cockpit ähnlich solide und penibel verarbeitet, wie das des C3, allerdings setzt es sich auch nur durch geringfügige Änderungen von diesem ab. Der Individualist wird sich also zwangsläufig auch durch die schier endlose Liste an besonderen Lacken, Stoffen, Farben und Designs arbeiten müssen. Dabei stehen elf Außenfarben nebst vier Schattierungen für das Dach zur Auswahl, die mit den unterschiedlichsten Innenraumfarben, mehrfarbigen Leichtmetallfelgen und sogar einem individuell lackierten Zündschlüssel kombiniert werden wollen. Dazu kommen optional Außenspiegel in Chrom, Fußmatten mit korrespondierenden Dachaufklebern und, und, und.

Den Motor kennen wir bereits vom Mini

Der Motor, der seine Arbeit auch im Mini Cooper S verrichtet (wenngleich dort mit 184 PS Leistung), ist ein Schmuckstück. Im DS3 leistet der Turbo 156 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Leichtfüßig dreht der Vierzylinder bis in den roten Drehzahlbereich, bietet in jeder Lage ordentlichen Durchzug und hält sich akustisch angenehm zurück. Wer ihn ordentlich fordert, wird allerdings auch mit einem hohen Durchschnittsverbrauch bestraft. Das serienmäßige Sechsganggetriebe ist sauber geführt und harmoniert mit seinen kurzen Schaltwegen gut mit dem Motor.

Sportliches Fahrwerk und angenehm direkte Lenkung

Die Nähe zum Mini, die sich eigentlich auf den Motor beschränkt, meint man auch beim Handling zu spüren. Komfort steht eher klein im Lastenbuch des DS3, dafür aber Sportlichkeit und Dynamik ganz oben links auf der Liste. Die Abstimmung des Fahrwerks geriet beinah kompromisslos sportlich, die Servolenkung arbeitet höchst direkt und gibt sensibel Rückmeldung. Durch Kurven und enge Kehren wetzt der kleine Franzose fast so behände wie ein Mini, das ESP greift spät und wohl dosiert ein – hier hat Citroën ganze Arbeit geleistet. 19.800 Euro verlangen die Franzosen für den opulent ausgestatteten DS3 in der Ausstattungslinie „Sport Chic“. Verglichen mit der Konkurrenz ein echtes Schnäppchen. (autaro)

 

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April 29th, 2010

München, den 29. April (autaro) Noch ist eine Studie, die uns die Franzosen mit dem Doppelwinkel im Logo und dem kultivierten Hang zur Extravaganz da präsentieren. Doch gibt der DS High Rider, dessen Äußeres mit ausgefallenem Design, wuchtigen 19-Zoll-Rädern und ausgefallener Lackierung bereits auf dem Genfer Autosalon für Furore sorgte, einen Ausblick auf die kommende Generation des Citroën C4. Nun präsentieren uns die Designer das Innenleben des DS High Rider. Und eines wird klar: vornehm geht die Welt zugrunde – auch oder gerade in Frankreich. Nicht nur, dass die Verarbeitung und das Design ausgesprochen stimmig wirken, besonders Materialauswahl und der Umgang mit diesen Materialien sind in dieser Klasse einzigartig. Von den Sitzen über die Innenflächen der Türen bis zum Armaturenbrett, alles ist mit vollgenarbtem Nappaleder überzogen, das am Armaturenbrett teilweise das neue DS-Logo eingeprägt bekam. Dazu Aluminium und Chrom, aber alles aus dem Vollen gegossen, hier vermutet man keinen Kunststoff unter einer hauchdünnen Schicht. Auch hinsichtlich der Farbwahl greifen die Designer zu einer neuen Palette. Von Hand aufgetragene, spezielle Lacke gehen fließend von Gold in Grau über – Haute Couture auf vier Rädern.

Den Antrieb besorgen in der Studie an der Vorderachse ein Diesel und an den hinteren Rädern ein Elektromotor. Je nach Leistungsbedarf und Füllstand der Akkus hat der Fahrer so einen Allradler, einen reinen Elektroantrieb oder fährt ausschließlich mit fossilem Brennstoff. Wie viel Mut Citroën die Franzosen haben, das ausgefallene Design in die Serie zu übernehmen, sehen wir im nächsten Jahr. Dann rollt die Serienversion als Citroën DS4 zu den Händlern, hoffentlich sehr Studiennah. (autaro)

 

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Februar 1st, 2010

München, den 01. Februar (autaro) Dass gerade in Deutschland der Markt für umweltfreundliche Fahrzeuge großes Potential bietet, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Daher ist es eigentlich wenig verwunderlich, dass der französische PSA-Konzern (Citroën und Peugeot) seine Zukunftsstrategie für diese Sparte in Berlin vorstellte.

Bereits Ende dieses Jahres erwarten wir das Erscheinen der Elektro-Flitzer Citroën C-Zero und Peugeot iOn. Technisch sind die beiden Zwillingsgeschwister des Mitsubishi i-MiEV, optisch werden sie sich eigenständiger gestalten. Die große Nähe zum Mitsubishi gibt denn auch einen vagen Ausblick auf den Preis. Dieser kostet rund 34.000 Euro, wovon sich auch die beiden französischen Ableger nicht nennenswert werden distanzieren können. Um die Kosten auch für die Akku-Einheiten kalkulierbar und insgesamt konkurrenzfähig gestalten zu können, will der PSA-Konzern allerdings ein attraktives Leasing anbieten. Darüber hinaus fordert Entwicklungsmanager Joseph Baretta auch in Deutschland eine Förderprämie für Elektroautos – in Frankreich fördert der Staat solche mit bis zu 5.000 Euro. Einen pessimistischen Ausblick gibt Baretta dagegen hinsichtlich der Reichweite reiner E-Autos: “Es sind und bleiben reine Stadtwagen.”

Großes Potential sehen die Franzosen offensichtlich auch noch im herkömmlichen Verbrennungsmotor. Ab 2013 wird voraussichtlich eine neue Generation besonders effizienter Dreizylinder mit kleinem Hubraum auf den Markt kommen. Außerdem soll bis Ende nächsten Jahres der Peugeot 3008 mit „Habrid4“-Antrieb erscheinen. Bei diesem erledigt den Antrieb der Vorderachse ein Turbodiesel, während die hintere Achse von einem 30kW starken Elektromotor angeschoben wird. (autaro)

 

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Januar 22nd, 2010

München, den 22. Januar (autaro) Zwei Fahrzeuge assoziiert der Autointeressierte unweigerlich mit der Marke Citroën. Die legendäre CS, auch Göttin genannt und den 2CV, oder einfach: die Ente. Beide markierten die gegensätzlichen Enden der Modellpalette und prägen bis heute den Ruf der Marke, besonders ausgefallene und exklusive Vehikel auf die Räder zu stellen. Da wirkt es völlig logisch, dass Citroën die Palette weiter ausbaut. Zumeist als Edelableger der Volumenmodelle, teilweise aber auch eigenständig positioniert.

2011 soll der DS4 debütieren, eine Edelversion des Citroën C4. Damit versuchen die Franzosen, sich eine Scheibe vom Kuchen der viertürigen Coupés nach Art des Passat CC abzuschneiden. Im gleichen Jahr wird außerdem der DS5 erscheinen und den wenig gefragten C6 ersetzen – als Oberklassemodell wird dieser also das Erbe der Göttin weitertragen. 2012 dann kommt mit dem DS2 der Nachfolger der Ente, auf Basis des Citroën C3. Nicht zu vergessen: neben diesem wird auch ein DS3 für Individualisten positioniert. Der DS2 soll derweil zwar ebenfalls einen gewissen Lifestyle verkörpern, gleichzeitig aber zu Preisen ab 13.000 Euro angeboten werden. Das bedeutet leider auch, dass es der Hybridantrieb, den man in der Studie präsentierte, nicht in die Serienversion schaffen wird. Zumindest nicht zum Marktstart und nicht zu diesen Preisen. Voraussichtlich werden sich die Fahrer einer Ente also wie damals (die erste Ente leistete neun PS) wesentlich bescheidener motorisiert durch die Lande bewegen. Geplant sind Benziner mit drei Zylindern und Leistungen zwischen 70 und 100 PS. Außerdem wird ein Diesel mit voraussichtlich rund 70 PS Leistung zum Einsatz kommen. (autaro)

 

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Januar 10th, 2010

München, den 11. Januar (autaro) Citroën steht wie kaum eine andere französische Marke für Extravaganz und die sprichwörtliche Joie de vivre – Citroën ist automobile Lebensart. Allerdings hatte man bislang, und das durchaus zu Recht, auch immer ein wenig Angst vor der französischen laissez fair. Fahrzeuge mit dem Doppelwinkel auf dem Kühlergrill gelten als nicht sonderlich zuverlässig. Und eines ist klar: in der ausdifferenzierten Kompaktklasse muss auch ein Citroën mehr bieten als nur ausgefallenes Design, gepaart mit zukunftsweisender Technik.

Das Design sorgt für frischen Wind in der Kompaktklasse

Zumindest optisch passt alles. Der Kompakte wirkt wie aus einem Guss, die Spaltmaße passen, alles wirkt nicht mehr ganz so verspielt und unausgegoren wie beim Vorgänger. Die Formen wirken, wie übrigens auch der gerundete Doppelwinkel, der bislang eckig auf allen Citroën prangte, stimmig, die Proportionen stimmen. Und doch kommt der C3 keineswegs so konservativ und langweilig daher, wie beispielsweise ein VW Polo. Einen gewichtigen Beitrag zum futuristischen Aussehen leistet die riesige Panorama-Windschutzscheibe, die für 400 Euro Aufpreis nachhaltig den Horizont erweitert. Das macht vor allem Nachts und bei trübem Wetter Laune, während man sich vor starker Sonneneinstrahlung mit einem verschieblichen Rollo schützen kann. So wirkt denn auch der Innenraum des knapp vier Meter langen C3 luftig und großzügig. Beifahrer freuen sich zudem über das auf der Beifahrerseite weit nach vorn eingebuchtete Armaturenbrett, das zusätzlich Platz schafft. Dieses Detail kommt bei Bedarf auch großgewachsenen Passagieren im Fond zugute, denn der Sozius kann mit seinem Sitz extrem weit nach vorn fahren. Der Platz in der hinteren Sitzreihe ist ansonsten aber durchaus ausreichend. Auch die Sitze erfreuen auf allen Plätzen mit angenehmem Komfort und hervorragender Passform. Hinsichtlich der Innenraumgestaltung enttäuscht der Neue indes ein wenig. Zwar ist die Verarbeitung ordentlich und auch bei der Materialauswahl hatte nicht der Rotstift das letzte Wort. Doch rein Optisch hätten wir uns von einem Citroën ein wenig mehr Chic gewünscht. Wenigstens gibt es an der Ergonomie nichts zu mäkeln.

Dynamisches Handling

Beim Fahrverhalten schlägt die große Stunde des kleinen Galliers. Kaum ein anderer Kompakter lässt sich derart leichtfüßig auch in schmalste Parklücken bugsieren oder wetzt derart flink auch um enge Kehren. Daran hat freilich auch die extrem leichtgängige, elektromechanische Servolenkung ihren Anteil. Außerdem lässt sich der Grad der Unterstützung über einen Drehregler stufenlos einstellen, auf Wunsch arbeitet die Lenkung also auch ausreichend direkt. Überhaupt haben sich die Franzosen einmal mehr Gedanken gemacht und beispielsweise die Abschaltmöglichkeit des ansonsten sehr feinfühlig regelnden ESP beschränkt. Zwar lässt es sich auch beim C3 per Knopfdruck abschalten, nimmt aber ab Tempo 50 seine Tätigkeit automatisch wieder auf.

Angenehmes Fahrwerk, brummiger Motor

Bei einem Citroën stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Fahrkomfort. Und der fällt, um es gleich vorweg zu sagen, gut aus. Zwar verzichteten die Ingenieure aus Kostengründen auf die berühmte hydropneumatische Federung. Die Lösung aus Verbundlenker-Hinterachse und Schraubenfedern verrichtet ihren Dienst jedoch kaum schlechter. Lediglich auch langen Bodenwellen bei stärkerer Beladung gerät die Federung an ihre Grenzen, ansonsten gehört sie in dieser Klasse zum Durchschnitt. Was allerdings eindeutig nervt, ist die Stimme des von uns getesteten 1,4-Liter-Benziners mit 95 PS. Zwar sorgt der Vierzylinder für ordentliche Fahrleistungen und beschleunigt den C3 in rund elf Sekunden auf Landstraßentempo. Doch ist das serienmäßige Fünfganggetriebe zugunsten eines spritzigen Antritts sehr kurz gestuft. Daraus ergeben sich naturgemäß hohe Drehzahlen, die zu einem unüberhörbaren Brummen führen. Bereits bei Tempo 130 zeigt der Drehzahlmesser 4000 Touren an, längere Autobahnetappen werden damit zur Nervenprobe. Wenigstens sind die fünf Gänge sauber geführt, was im Stadtverkehr dann wieder durchaus Laune macht.

Der Verbrauch hängt vom Fahrer ab

Von der Geräuschkulisse abgesehen birgt das insgesamt hohe Drehzahlniveau aber auch einen weiteren eklatanten Nachteil: wer das Gaspedal nicht ständig nur streichelt, erntet schnell einen Durchschnittsverbrauch jenseits der sieben Liter. Das ist schade, denn mit seinem geringen Leergewicht von etwas über 1,1 Tonnen hat der Kleine durchaus Sparpotential. Wer sich zügelt, kann denn auch Durchschnittsverbräuche um die 5,5 Liter realisieren – Disziplin ist hier natürlich oberstes Gebot. Rundum wird der C3 es also weiterhin schwer haben, sich gegen die etablierte Konkurrenz a la VW Polo, Ford Fiesta oder Opel Corsa zu behaupten. Mit seinem Preis von 15.800 Euro für die 95 PS starken 1,4-Liter und der vergleichsweise kompletten Serienausstattung ist der Citroën C3 aber durchaus eine ernstzunehmende Alternative und wird sicherlich einen Teil der Individualisten-Fraktion für sich gewinnen können. (autaro)

 

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November 25th, 2009

München, den 25. November (autaro) Auf dem chinesischen Automarkt geht General Motors (GM) eigenständige Wege, nämlich unter dem Label Buick. Auf der Guangzhou Auto Show feiert der Buick Excelle XT und damit sozusagen der Zwillingsbruder des Opel Astra Weltpremiere.

In die Showrooms der Verkäufer wird der kleine Buick bereits im nächsten Jahr kommen, allerdings nicht als einfaches Derivat des Opel Astra. Sondern als mehr oder weniger eigenständige Entwicklung – zumindest möchte GM das die Weltöffentlichkeit gerne Glauben machen. Die bisherige Markenpolitik unter dem Dach des Mutterkonzerns bestand im Wesentlichen darin, ein und dasselbe Modell mit unterschiedlichen Logos auszustatten und entsprechend zu vermarkten, was sich aus Marketingsicht als sehr ungeschickt erwies. So wurde im Falle des Buick Excelle XT das GM Design Center in Shanghai mit der Anpassung des Designs beauftragt, während die Technische Modifikation unter der Federführung des GM Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC) stattfand. Für den Laien sichtbar ist hinsichtlich des Designs allerdings nicht viel verändert worden, es sticht lediglich der eigenständige Kühlergrill im üppigen Buick-Chromstil ins Auge. Komplett überarbeitet wurde hingegen das Interieur, das mit komplett anderen Farben und Materialien speziell auf den Geschmack der Chinesen getrimmt wurde.

Außerdem wurden die Motoren speziell für den chinesischen Markt abgestimmt. Die drei Benziner, die nur in Kombination mit einer Sechsstufenautomatik lieferbar sind leisten 116 und 135 PS, die aufgeladene Topversion 184 PS. Darüber hinaus stellt die Topversion ein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern zur Verfügung, das sich mittels Overboost sogar kurzzeitig auf 266 Newtonmeter steigern lässt. (autaro)

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