Archiv für die ‘Daihatsu’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 20th, 2011

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München, den 20. Januar (autaro) Ab 2013 will der japanische Hersteller keine Autos mehr in Europa verkaufen. Als Grund gibt Daihatsu an, der Verkauf sei in Europa nicht mehr profitabel. Dies liegt zum einen daran, dass sich zuletzt immer weniger Käufer für einen Daihatsu entschieden (in Deutschland wurden 2009 rund 5.300 gekauft). Und zum anderen an der Wertentwicklung des Yen, der im Vergleich zum Euro kräftig angezogen hat. Für Daihatsu ist dies besonders problematisch, da die Japaner mit Sitz in Osaka ihre Autos nicht innerhalb Europas fertigen, sondern aus Japan importieren und daher unter den Wechselkursen leiden. Als mögliche weitere Ursache sehen Branchenkenner die strengen europäischen Klimaschutz-Richtlinien, die für die Autohersteller mit steigenden Produktionskosten einhergehen.

Die Aktienmehrheit an Daihatsu hält der japanische Riese Toyota mit 51 Prozent. Künftig will man sein Engagement in Japan und auf den Märkten Malaysias und nach Indonesiens verstärken, wo Daihatsu eigene Produktionsstandorte unterhält. In Japan liegt Daihatsu im Ranking der größten Hersteller auf Platz sieben, weltweit auf Platz 18.

Wichtig für die europäischen Fahrer eines Daihatsu ist, dass Service und Ersatzteilhandel weiterhin auch hier gewährleistet sind und das auch für längere Zeit. Die Unternehmensleitung stellt dies sicher in Aussicht, wobei noch nicht gänzlich geklärt ist, wie es nach mehreren Jahren aussehen wird. Und bei all jenen, die auf einen eventuell steigenden Wert seltener Klassiker hoffen, dürfte die Neuigkeit die Angst vor steigenden Ersatzteilpreisen schüren. (autaro)

 

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Februar 26th, 2009

München, den 26. Februar (autaro) Wie ernst es bereits jetzt um Teile der Automobilindustrie steht, zeigt die Tatsache, dass immer mehr Hersteller ihre Teilnahme an Automessen absagen. Eine der renommiertesten Messen ist die IAA, die gerade eine Absage von Daihatsu und Nissan erhielt.

Für die Messeveranstalter der Internationalen Automobilausstellung (IAA) bleibt nur zu hoffen, dass dieser Trend nicht allzu lange anhält. Nach Mitsubishi sagten kurzerhand auch Daihatsu und Nissan ihre Teilnahme an der IAA ab, aus Kostengründen. “Wir fokussieren uns in diesem Jahr auf Genf, wo wir die Neuheiten 370Z, Pixo und Cube zeigen”, so der Chef von Nissan Deutschland, Michael Bierdümpfl. Auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig wird Nissan hingegen mit einem kleinen Stand vertreten sein. Im Falle Daihatsu hätte es aber ohnehin nicht viel zu präsentieren gegeben, einziger Eyecatcher wäre ein Facelift des Daihatsu Terios gewesen.
Damit ist Nissan der bisher größte Hersteller, der sich von der IAA zurückzieht. Begonnen hatte dieser Trend auf der Detroit Motor Show im Januar. Nissan und Infiniti, beides Marken, die den größten Teil ihrer Fahrzeuge in die USA exportieren, sagten ihre Teilnahme kurz vor Beginn der Ausstellung ab. (autaro)

 

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Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

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