Archiv für die ‘Ferrari’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

März 1st, 2010

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie [...]

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie vor breit machende Automobilkrise überstanden. Inzwischen ist Tuning ein Synonym für automobile Kunst. Die namhaften Anbieter in diesem Bereich überzeugen mit einer sehr hohen Qualität der angebotenen Optimierungsmaßnahmen. Und seit kurzem bieten sogar die großen Automobilhersteller eigene Tuning-Linien. Deswegen widmen wir unsere aktuelle Top5-Klassierung ausgerechnet dem Tuning. Die 5 besten Tuning-Modelle weltweit – sie sind originell, phantasievoll, kräftig und laut. Viel Spaß!

Top 5: JE Design Seat Leon
Seat gehört vielleicht nicht unbedingt zu den innovativsten Herstellern der Welt und sein Stolz – der Leon – ist ganz bestimmt keine bahnbrechende Revolutionsentwicklung. Etwas Aufregendes aus diesem Modell zu machen, ist daher eine große Herausforderung, die der renommierte Tuner JE Design mit Bravour geschafft hat. Der brave Seat Leon verwandelt sich durch eine extreme Tieferlegung und den Ansatz von Kotflügeln, Seitenspoilern und Sporträdern in eine kleine Bestie. Die Motorpower steigt auf unglaubliche 244 PS, die unvergessliche Momente auf der Autobahn versprechen.

Top 4: Rieger Volkswagen Scirocco
Im Gegensatz zum Leon ist der Scirocco an sich ein sehr interessantes Modell, das als Brücke zwischen der Mittelklasse-Limousine und den sportlichen Modellen fungiert. Interessant ist, dass Rieger diese Balance zwischen Sportlichkeit und konventioneller Fahrweise beibehält. Das Modell ist zwar tiefergelegt, doch nicht allzu extrem und die Optimierungen, die der Tuner vornimmt, sind dezent und gut fokussiert. Die Struktur des getunten Meisterwerks ist so ausgelegt, dass der Akzent auf den bahnbrechenden, riesigen Flügeltüren liegt. Das Body-Kit von Rieger ist mit Abstand eines der besten Tuning-Produkte auf dem derzeitigen Automobil-Markt.

Top 3: Novitec Rosso Ferrari F430 Race
Was will man denn an einem Ferrari tunen? Das Auto sieht auch ohne jeden Eingriff phantastisch und aufregend aus. Doch Novitec schafft es durchaus, zu begeistern. Nichts Überflüssiges, kein Kitsch, nur Geschmack und dezente Überzeugung. Der Tuner befasst sich vor allem mit dem Triebwerk. Das Automobil schafft so eine Spitzengeschwindigkeit von satten 348 km/h und das Tempo 100 innerhalb von 3,5 Sekunden; eine Zeitspanne, die nicht einmal ausreicht, um sich einen ruhigen Atemzug zu gönnen.
Top 2: Hamann Porsche 911 Turbo
Dieses Modell und das dazugehörige Tuning-Kit haben ein Manko – die Flügel-Türen. Natürlich ist das eine persönliche Meinung, aber die passen irgendwie gar nicht zum Gesamtbild des ansonsten perfekt stilisierten Porsche. Die weiße Lackierung erweist sich ebenso als exzellente Wahl wie der wild daherkommende Front-Spoiler. Doch die richtigen Highlights verstecken sich unter der Haube. Der Motor schafft nun dank Hamann eine beeindruckende Kraft von 630 PS – mehr als das kann man sich vermutlich gar nicht wünschen.

Top 1: Edo Lamborghini Murcielago Audiger
Hinter diesem Modell stecken enorm viel Arbeit und einige prominente Namen. Christian Audiger entwickelte das Design für den deutschen Hersteller und Audiger ist ein lebender Mythos in der Automobilwelt. Sein Talent dafür, den Geist eines jeden Automobils zu spüren sieht man auch an diesem Lamborghini. Alles ist perfekt – die geschwungenen Linien, die perfekt integrierten Spoiler, die matte Lackierung. Edo Competition kümmert sich dagegen um den Motor und schafft den schnellsten Lamborghini auf der Welt. So eine Entwicklung zu fahren, ist der Traum vieler Autoenthusiasten. Doch der Hersteller bietet sie in einer sehr limitierten Auflage, um den exklusiven Charakter des Tuning-Meisterwerks zu unterstreichen. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Februar 8th, 2010

München, den 08. Februar (autaro) Auf dem bevorstehenden Genfer Autosalon (04. bis 14. März) wird Ferrari ein Hybridmodell vorstellen. Damit ist endgültig klar, dass selbst in der ersten Liga der Sportwagenhersteller vermehrt auf Verbrauch und Umwelt geachtet werden muss. Bei der Hybridversion handelt es sich um einen Ferrari 599, der über einen E-Motor an der Hinterachse verfügt. Damit bleibt der 599 also ein reiner Hecktriebler, anders als bei vielen Konkurrenten, die den Zusatzmotor an der bis dahin nicht angetriebenen Achse anflanschen. Auch handelt es sich nicht um einen Vollhybriden, der E-Motor wird lediglich beim Beschleunigen unterstützen und so den Kraftstoffverbrauch senken. Darüber hinaus wird dieser Ferrari mit allem ausgerüstet sein, was derzeit so zum Kraftstoffsparen verfügbar ist. Aerodynamisch ist ein Ferrari ohnehin schon wohlgeraten, dazu gesellen sich aber noch eine Start-Stopp-Automatik und eine Anlage zur Bremsenergie-Rückgewinnung.

Selbst vor dem künftigen Topmodell, dem Nachfolger des Ferrari Enzo, wird das neue Umweltbewusstsein nicht halt machen. Während den Enzo noch ein durstiger V-12 befeuert, wird der Nachfolger möglicherweise einen doppelt aufgeladenen V8 erhalten – Downsizing auf hohem Niveau. Außerdem stecken sich die Italiener in diesem Falle das ehrgeizige Ziel, das Leergewicht nicht über eine Tonne zu treiben. Dadurch wird allerdings ein Hybridantrieb für das Topmodell sehr unwahrscheinlich, denn die Hybridtechnologie steigert bei allen Fahrzeugen empfindlich das Gewicht. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Juli 9th, 2009

München, den 9. Juli (autaro) Wer braucht denn so was? Und was hat ein Super-Sportwagen auf einer Seite, die sich primär mit umweltfreundlichen Modellen beschäftigt, verloren? Nicht viel, ist die schnelle und faire Antwort. Eigentlich wollen wir den Ferrari 430 Scuderia kritisieren. Und das aus gutem Grund – während die Automobilwelt verzweifelt nach alternativen Kraftstoffen sucht und die Wirtschaftswelt mit letzten Kräften mit den Folgen einer der schwersten Finanzkrisen der neusten Weltgeschichte kämpft, bringt Ferrari einen Wagen auf den Markt, bei dem allein das Lenkrad soviel wie ein halber Peugeot 207 kostet. Gefahren haben wir den Ferrari 430 nicht! Somit haben wir der Atmosphäre einige Kilogramm CO2 erspart und damit vielleicht auch eine Hitzewelle in Stockholm verhindert.

Nichts für Sparer
Der Käufer des neuen Ferrari ist der Graf von Luxemburg, für den einige hundert tausend Euro nicht mehr als Peanuts sind. Hier ein kurzer Auszug aus der Preisliste: Basispreis 207.840 Euro; Karbon-Paket bestehend aus Einstiegsleisten, Karbonlenkrad mit den obligatorischen fünf Drehzahldioden 4.725 Euro; gelb lackierte Bremssättel, Front- und Heckschürze plus Schweller und Radläufe aus Karbon 20.545 Euro, zwei schwarze Hornet-Streifen auf der Fronhaube für nur 6675 Euro. Naja, beim 430 Scuderia handelt es sich nicht wirklich um ein Schnäppchen. Ab einem gewissen Punkt kann man sich als Normalsterblicher nur noch amüsieren und müde lachen, denn der Wagen wird allmählich in einem Heiligenschein verpackt.

Sportliches Exterieur – na und?
Bei diesen Preisen ist es schon mal ein Wunder, dass der neue Ferrari so aussieht wie er es nun mal tut. Der Wagen ist ja kein alltägliches Auto und zieht auf jeden Fall die Aufmerksamkeit auf sich. Doch die Käufer des neuen Modells, die bestimmt schon einige Maseratti und Lamborghini in ihren Garagen haben, werden das Design etwas fad finden. Die Anlehnungen an älteren Modellen und an den Formel-1-Boliden sind mehr als nur auffällig und das hatte man nicht nur bei Ferrari schon mal gesehen. Neues in punkto Aerodynamik und Luftfluss bietet das Modell auch nicht wirklich.
Etwas besser als in den sonstigen Ferrari-Modellen scheint der Innenraum zu sein. Hier sitzt man zumindest bequem, Platz gibt es für Fahrer und einen Beifahrer, die genügend Kopf- und Beinfreiheit genießen. Viel Phantasie steckt im Fahrzeuginneren jedoch nicht, insbesondere wenn man auf die sehr teuren Extras verzichtet. Alles ist hier im Stil der Formel-1-Boliden gehalten – biedere und etwas düstere Atmosphäre dominiert im Interieur.

Super-Motor! Schafft er den positiven Eindruck?
Beim Triebwerk handelt es sich zugegebenermaßen um eine exzellente sportliche Maschine, an der die Ferrari-Ingenieure lange gearbeitet haben. Der 4,3-Liter große Achtzylinder katapultiert den 430 Scuderia wie eine NASA-Rakete. Zumindest die Zahlen lesen sich als eine Art Enzyklopädie des Unmöglichen in der Automobilwelt. In lächerlichen 3,6 Sekunden erreicht der neue Ferrari die 100 km/h-Marke – das ist nicht mal ausreichend, um ordentlich einatmen zu können. Das würde allerdings bedeuten, dass sich der 430 Scuderia auf Städtestraßen brutal quälen wird. Gefahren werden kann er anscheinend nur auf Formel-1-Pisten und unbefahrenen Autobahnen. Auch die restlichen Parameter beeindrucken beim Lesen und lassen das Herz beim Fahren mit Sicherheit höher schlagen – der V8-Motor bringt ganze 510 PS und 320 km/h auf der Straße. Gepaart mit dem niedrigen Gewicht von nur 1350 Kg und einem Drehmoment von 470 Nm bei 5250 U/Min bringt er einen logisch auf die Frage, wie sich so etwas noch auf dem Boden hält.

FazitFerrari verlässt sich auf eine treue Stammkundschaft, die vor allem aus Super-Stars und einflussreichen Geschäftsleuten besteht. Diese wird die rund 210.000 Euro problemlos verschmerzen können. Was wir nicht verschmerzen können, ist der durchschnittliche Spritverbrauch von 15,7 Litern auf 100 Km. Das ist nicht nur teuer, sondern ein Vergnügen, das auf Kosten der Atmosphäre und der Luft geht, die wir alle – Stars, Geschäftsleute, Kinder und Rentner – atmen. Eine revolutionäre Politik in der Automobilindustrie wird dringend gebraucht. Wenn die gleichen PS- und Drehmoment-Zahlen mit einem Elektromotor erreicht werden, dann werden wir den neuen Ferrari voller Faszination betrachten. Jetzt ist er nichts anderes als eine sehr teure Nummer im Produktkatalog des italienischen Meisters. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

November 18th, 2008

Mpnchen, den 18. November (autaro) An diesem Donnerstag startet die 22. Ausgabe der berühmten Auto Zürich Car Show. Der Weltfinanzkrise zum Trotz präsentieren sich einige der größten Welthersteller in der größten Stadt der Schweiz. Und noch bevor das offizielle Programm eröffnet ist, konnten die Veranstalter von einem respektablen Rekord berichten. So werden bei der diesjährigen Ausgabe zum ersten Mal ganze 30 Autopremieren stattfinden.
Die Highlights auf der elitären Schweizer Szene bilden unter anderem die Modelle Chevrolet Cruze, der neue Ford Ka, der absolut umwerfende 7er BMW, Audi Q5, der Ferrari California und der Alfa Romeo MiTo. Der Mitsubishi Colt, sowie der lang erwartete Renault Megané, der sportliche Seat Ibiza SC und der Kleinwagen Toyota iQ ergänzen das spannende Programm. Kein Wunder ist es, dass ausgerechnet in Zürich zum ersten Mal offiziell auch die sechste Variante des VW Golf präsentiert wird. Zahlreiche Statistiken und Umfragen zeigen eindeutig, dass gerade der Wolfsburger Klassiker das Lieblingsauto der Schweizer ist.
Der kalifornische Tesla Roadster des Verbandes e’mobile ist das abgefahrenste Exponat auf der Messe. Angetrieben von einem Elektromotor erreicht die Limousine die sagenhaften 250 PS bei einer Laufleistung der Batterie von 350 km. Das alles und vieles mehr wird ab dem 20. November in Zürich zu bewundern sein. (autaro)

Zurück zum Seitenanfang