Archiv für die ‘Fiat’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 17th, 2011

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München, den 17. Dezember 2011 (autaro) Wie die meisten Kleinen und Kompakten, so hat sich auch der Fiat Panda über die Generationen gemausert. Allerdings ist er seinen Kerntugenden treu geblieben, darunter allen voran: dem kleinen Preis. Der Rest aber hat mir dem Ur-Modell nicht mehr allzu viel gemein. Hatte der erste Panda noch eine Textilmatte anstelle eines echten Handschuhfachs und ließen sich die Sitzlehnen noch nicht einmal in der Neigung verstellen, ist der Neue regelrecht erwachsen geworden. Vier Erwachsene nebst Gepäck haben ausreichend Platz und sitzen überaus kommod. Zudem wirkt alles nicht mehr so brüchig, wer die Tür etwas beherzter ins Schloss fallen lässt, muss nicht mehr fürchten, demnächst im Freien zu sitzen.

Unter der Haube kann besonders der zweizylindrige Turbo, genannt TwinAir, als vorzügliche Alternative empfohlen werden. Mit seinen 85 Pferdchen haben die zwei Pötte keinerlei Mühe, im Gegenteil: leise und spritzig wirft sich der Benziner in die Riemen und kommt zumeist mit unter fünf Liter Super auf 100 Kilometer hin. Weitere Alternativen sind der 1,2-Liter-Benziner mit vier Zylindern und 69 PS, der allerdings nicht so recht aus der Hüfte kommen will. Und der 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS, der durch passablen Durchzug und ordentlichen Verbrauch gefällt, aus seiner Herkunft aber keinen Hehl machen kann. Allen Motorisierungen ist gemein, dass die Kosten für Kfz-Versicherung und das Finanzamt durchaus überschaubar bleiben (hier können Sie vergleichen).

Der Innenraum gefällt durch Alltagstauglichkeit und mittlerweile auch durch nette Details mit Blick auf das Design. Die besagte Textilmatte wich einer offenen Ablage, die sich als äußert fassungsfreudig herausstellt. Geschmackssache bleibt das Lenkrad mit seinem dicken Kranz und den optionalen Bedientasten. Alles in allem ist der Panda erfreulich erwachsen geworden, ohne dabei seiner Klasse zu entwachsen, preislich sollte er sich zumindest annähernd am Vorgänger orientieren. Und sollte er doch dem einen oder anderen zu teuer sein: der Alte wird parallel weitergebaut und das für derzeit 7.990 Euro. (autaro)

 

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Dezember 1st, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 01. Dezember 2011 (autaro) Jedes Auto hat so seinen Modellzyklus, der meist so um die fünf, sechs Jahre dauert, danach kommt das neue Modell. Und das plötzlich alte? Das hat seine Entwicklungskosten und einen hoffentlich satten Gewinn eingespielt und kann in der Schublade verschwinden. Oder als Lizenz in den Osten verkauft werden. Oder aber, der Hersteller baut den Alten neben dem Nachfolger einfach weiter, verkauft ihn zu günstigeren Preisen und maximiert den Gewinn dadurch nochmals. So geschehen zum Beispiel beim Peugeot 206, der neben seinem Nachfolger 207 weiter Kunden gewann oder auch beim Opel Zafira, dessen Nachfolger als Zafira Tourer deutlich größer geworden ist und zu größeren Preisen eine neue Käuferschaft avisiert.

Fiat macht dies nun auch mit seinem Minimalauto Panda, das nach gut acht Jahren Bauzeit nun eigentlich ausgedient haben sollte. Doch der pragmatische Italiener ist nicht nur wegen seiner Vielseitigkeit beliebt, er kostet auch wenig und ist günstig im Unterhalt. Bereits als aktuelles Modell machte Fiat Offerten um die 8.000 Euro, bei der Kfz-Versicherung und der Kfz-Steuer ist er im Klassenvergleich kaum zu schlagen (hier geht’s zum Vergleich) und der Spritverbrauch hält sich ebenfalls in Grenzen. Und da der Nachfolger das Preisniveau in etwa bei 10.000 Euro Einstiegspreis halten soll, könnte der Alte deutlich billiger werden.

Unklar bleibt indes, welche Märkte Fiat mit der Billig-Offerte ins Auge gefasst hat. Einerseits könnte auch in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland eine Alternative zu Billigheimer Dacia willkommen sein, andererseits könnte dies aber die Marktchancen für den neuen Fiat Panda schmälern. Produziert wird der Alte dann übrigens nicht mehr im italienischen Neapel, sondern im polnischen Werk in Tychy. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass Fiat einer Tradition folgend das Auslaufmodell hauptsächlich in Polen, Tschechien und Co. vermarkten will. (autaro)

 

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November 30th, 2011

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(Foto: Abarth)
München, den 30. November 2011 (autaro) Seit 1971 befindet sich die italienische Sportwagenschmiede Abarth im besitz des Fiat-Konzerns und nimmt sich regelmäßig Volumenmodelle desselben vor. Das Ergebnis sind besonders leistungsstarke Ableger der Fiat-Volumenmodelle, die dem Fahrer nicht nur Power und Prestige bescheren, sondern ein in sich schlüssiges Veredelungskonzept. Sonderlackierungen und exklusives Interieur gehören ebenso zu den Merkmalen eines Abarth, wie ein deutlich höherer Preis, zumindest im Vergleich zu einem Fiat von der Stange.

Neuester Coup der Italiener ist der Abarth Punto Supersport, dem die Ingeneure satte 180 PS eingehaucht haben. Basis ist der 1,4-Liter-TwinAir-Vierzylinder, der neben den genannten 180 Pferdchen ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmetern auf die Kurbelwelle drückt. Auf der Essen Motor Show (26. November bis 4. Dezember 2011) kann das Publikum den Kraftprotz bewundern, außerdem gibt es dort umfangreiche Informationen zum Leistungskonzept. Den Sprint von Null auf Tempo 100 erledigt der Punto Supersport in 7,5 Sekunden, bei freier Fahrbahn sind bis zu 216 Sachen drin. Damit die Leistung auch optimal auf den Asphalt übertragen wird, bedienen sich die Italiener in der Dämpfung variabler Stoßdämpfer (Frequency Selective Damping) des deutschen Fahrwerksspezialisten Koni. Für standesgemäße verzögerungswerte verbaut Abarth außerdem eine besonders leistungsfähige Bremsanlage mit gelochten, schwimmend gelagerten und innenbelüfteten Scheiben mit High-Performance-Bremsbelägen. Was der Spaß kosten wird, verrät Abarth vorerst nicht, ebenso gibt es noch keine belastbaren Daten zu den laufen Kosten, etwa für die Kfz-Versicherung oder den Durchschnittsverbrauch.

Innen geht es im Abarth Punto SuperSport gewohnt exklusiv zu. Besonders leichte Schalensitze, die wie das Lenkrad mit schwarzem Leder bezogen und mit roten und gelben Nähten verarbeitet wurden setzen ebenso sportliche Akzente wie die Instrumente von Jaeger. Ein echter Kracher ist der Abarth außerdem mit Blick auf das Exterieur: Die Karosserie glänzt in Grigio Campovolo, während Motorhaube und Dach in mattem schwarz lackiert wurden. Dabei greift Abarth nicht nur den aktuellen Trend in der Tuning-Szene zu matt lackierten Flächen auf, sondern verfolgt auch ein ganz praktisches Ziel, das im Motorsport zum Tragen kommt. Matt lackierte Flächen verhindern, dass der Fahrer durch störende Lichtspiegelungen abgelenkt wird. Emotionaler kann ein Punto wohl kaum daherkommen, da fehlt zum Erfolg nur noch ein vertretbarer Preis. (autaro)

 

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November 8th, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 08. November 2011 (autaro) Fiats Edelschmiede Abarth hat zu Ehren Ferraris eine extrascharfe Version des kultigen Retroflitzers 500 aufgelegt. Mit satten 180 Turbo-Pferdchen kommt der Abarth 695 Tributo Ferrari zu einem satten Preis: 42.007 Euro kostet die kleine Granate, viel Geld für einen „500er“. Aber das Konzept geht auf. Schon denken die Italiener über eine weitere Auflage nach, denn die bislang angepeilten 1.696 Exemplare sind schon so gut wie ausverkauft.

Unter der Haube sorgt ein 1,4-Liter-Turbomotor für Dampf. 180 PS und ein maximales Drehmoment von 230 Newtonmetern sorgen für eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 225 Sachen. Die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 geschieht in unter sieben Sekunden, könnte aber freilich noch schneller von statten gehen. Denn das automatisierte Fünfganggetriebe des Abarth gönnt sich ungewöhnlich lange Schaltpausen, auch im manuellen Modus, in dem der Fahrer die Gänge selbst über Schaltwippen am Lenkrad sortiert, wird es nicht wirklich besser. Ansonsten röhrt der kleine Turbo so beherzt durch seinen Sportauspuff, dass es eine wahre Freude ist. Mitunter kann aber natürlich auch das nerven, längere Autobahnfahrten jenseits der 3.000 Touren werden insbesondere für die hinteren Passagiere zur akustischen Tortur. Dafür entschädigt der Abarth innen mit reichlich Luxus. Leder und gediegener Verarbeitung, Vollausstattung inklusive. Die Straßenlage ist dank des gelungenen Sportauspuffs besser, als es die kompakten Abmessungen des 500ers vermuten lassen, auf Dauer geht aber auch das zu Lasten des Komforts.

Beim Kostenkapitel muss der Abarth 695 Tributo Ferrari Platz für die Emotionen machen, ein Vernunftsauto ist er nicht. Schon der Grundpreis des in den Sonderlackierungen “Rosso Corsa”, “Giallo Modena”, “Abu Dhabi Blu” oder “Titanio Grau” erhältlichen Pistenräubers liegt empfindlich hoch, dazu kommen sehr ordentliche Beiträge zur Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und auch der Durchschnittsverbrauch von 6,5 Liter Super auf 100 Kilometer wird in der Praxis sicherlich selten auf dem Display stehen. Aber ein solches Auto kauft man nicht mit dem Kopf, man kauft es mit dem Herzen. (autaro)

 

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August 31st, 2011

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(Fotos: Fiat)
München, den 31. August 2011 (autaro) Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert Fiat die nun dritte Generation des Panda. Und damit, wenn man so will, die dritte Ausführung einer Legende. Lange Zeit gab es anderswo kaum ein Auto für weniger Geld, Konkurrenten wie Dacia existierten nur auf dem Papier, allenfalls ein Lada Samara war für ähnlich kleine Budgets erschwinglich, konnte sich auf dem europäischen Markt allerdings nie so recht durchsetzen. Vier Räder, zwei Sitze, eine Rückbank, dazu ein kleines Motörchen mit Frontantrieb – fertig war die „tolle Kiste“, wie der Panda damals von den Marketingstrategen genannt wurde. Technisch robust und später sogar mit Allradantrieb lieferbar, wurde der kleine Fiat millionenfach gekauft und geliebt.

Die zweite Generation war schon sichtlich erwachsener, entsprach viel mehr den modernen Vorstellungen von einem echten Auto. Airbags und ABS hielten Einzug und sogar eine Klimaanlage oder Klimaautomatik konnte gegen Aufpreis geordert werden. Trotzdem blieben die Turiner ihrer Preispolitik treu, wer auf all die Annehmlichkeiten verzichten konnte, bekam mit dem Panda ein Minimalauto für unter 10.000 Euro, das trotzdem mit den wichtigsten Features, gerade hinsichtlich der Sicherheit, ausgestattet war. Und schließlich präsentiert Fiat die dritte Generation, die ebenfalls in der einfachsten Version für unter 10.000 Euro erhältlich sein soll (konret äußern sich die Italiener zum Preis noch nicht). Das Design ist gewagt, wenn auch nicht ungefällig. Kubisch kommt der Kleine daher, wie ein Würfel mit abgerundeten Ecken. Dieses Thema setzt sich auch im Innenraum fort, wo sich mehrere kleine Bediensatelliten oder auch die klassischen Rundinstrumente finden – die eben nicht rund gestaltet sind, sondern eben würfelförmig. Details wie das dritte Seitenfenster werden hervorgehoben und vorn blickt man in ein freundliche lächelndes Kleinwagen-Gesicht. Indes ist der Panda nochmals erwachsener geworden, wächst bei gleichem Radstand leicht in der Länge und bringt es nun auf 3,65 Meter. Zu den Annehmlichkeiten wie Klimaanlage oder Sitzheizung können sicherheitsbewusste Kunden künftig sogar ein Assistenzsystem ordern, das im Stadtverkehr bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern selbständig bremst.

Mit vier Motoren und Frontantrieb tritt der kleine Italiener zunächst an, in Planung ist für später auch ein Panda 4×4 mit Allradantrieb und mehr Bodenfreiheit. Die Benziner-Fraktion stellen die beiden Zweizylinder mit 65 PS oder 85 Turbo-Pferdchen, außerdem ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 69 PS. Zunächst einziger Selbstzünder ist der 1,3-Liter-Multijet mit 75 PS Leistung. Besonders die beiden Zweizylinder dürften mit Verbrauchswerten unterhalb der Fünfliter-Grenze gefallen, außerdem verursachen die nur geringe Kosten bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und dank des kleinen Hubraums und der sauberen Verbrennung auch bei der Kfz-Steuer. Drei Ausstattungsvarianten und zehn unterschidliche Lackierungen sorgen für den Schuss Individualität. (autaro)

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August 4th, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 04. August 2011 (autaro) Die Preisentwicklung auf dem Neuwagen-Markt geht in eine andere Richtung, als so mancher noch im letzten Jahr vorausgesagt hätte. Wer noch zur Zeiten der Abwrackprämie dachte, ein solches Geschäft nie wieder machen zu können und womöglich ein Auto mit noch höherem Restwert in die Schrottpresse steckte, könnte sich heute ärgern. Denn anstelle eines Konsolidierungskurses schlagen viele Hersteller weiter den Weg hoher Rabatte ein. Wer dazu noch geschickt feilscht, auf Leasing zurückgreift oder sofort bar bezahlt, kann nochmals das eine oder andere Prozent herausleiern.

Laut Preisstudie Juli 2011 des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen bietet nach wie vor Fiat den größten Preisnachlass. Für den Fiat Panda als Sondermodell „MyLife“ ist ein Neuwagenpreis von 34,9 Prozent drin. Wer nachrechnet, kommt bei einem Preis von 7.690 Euro auf einen Preisvorteil von über 4.000 Euro. Ähnclih ist es beim Fiat Punto, für den Fiat einen Nachlass von über 31 Prozent gewährt. Aber auch die Konkurrenz aus Japan, Korea und dem europäischen Ausland schläft nicht, ganz zu schweigen von den Herstellern aus Nordamerika. So bietet beispielsweise Citroën seinen C1 mit über 30 Prozent Skonto an, wenn man ihn bar bezahlt. Wer einen Berlingo least, kommt in den Genuss von mehr als 31 Prozent Rabatt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Angebote von Renault und Peugeot, mit Opel steht allerdings auch ein Deutscher Hersteller in den vorderen Reihen. Ob den Preiskampf tatsächlich eine zu niedrige Nachfrage im Inland entfacht und die Hersteller ihre guten Bilanzen hauptsächlich dem Export zu verdanken haben? Ein Blick in die Zulassungsstatistiken am Ende des Jahres wird Klarheit bringen.

Richtig Geld sparen können Kunden überdies mit Komplett-Finanzierungen, die je nach Hersteller auch die Kosten für Wartung oder sogar die Kfz-Versicherung, nebst Kasko-Versicherung beinhalten. Doch auch hier sollte vorab mit den Tarifen freier Kfz-Versicherer verglichen werden (hier geht’s zum Tarifcheck), um immer den günstigsten Tarif zu bekommen. (autaro)

 

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Juli 13th, 2011

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(Fotos: Fiat)
München, den 13. Juli 2011 (autaro) Seit der Übernahme des amerikanischen Autoherstellers Chrysler durch den italienischen Riesen Fiat, hat sich die Modellpolitik der Italiener verändert. Die Rolle des Familien-Vans Ulysse, der kurzerhand aus dem Programm flog, übernimmt nun ein alter Bekannter: der Dodge Journey. Das ist zwar nur die halbe Wahrheit, denn für den anspruchsvollen europäischen Markt wurde der Amerikaner kräftig überarbeitet. Prinzipiell teilen sich aber beide Modelle die gleiche Plattform und die technischen Grundzüge. Fraglich ist, ob diese Art der Modellpolitik auf Dauer aufgehen wird. Ein erster Blick auf den Fiat Freemont zeigt jedenfalls, dass die Karten nicht so schlecht stehen, wie Nörgler uns gerne weismachen möchten.

Der Innenraum wurde kräftig überarbeitet

Hierzulande wurde der Verkauf des Dodge Journey nach kurzer Zeit eingestellt. Das Fahrzeug genügte schlicht nicht den Ansprüchen, die die meisten Europäer an ein Auto stellen. Im Innenraum kam eine Unmenge billigen Plastiks zum Einsatz, die Verarbeitung war liederlich, alles atmete die triste Luft der Gleichteilpolitik des Chrysler-Konzerns. Für den Freemont haben sich die Entwickler dagegen ins Zeug gelegt, der Innenraum gefällt durch hochwertige Soft-Touch-Materialien und ein ordentliches Finish. Chromapplikationen gehören ebenso zum gediegenen Erscheinungsbild wie das zentrale Infotainment-System mit 4,3-Zoll-Touchscreen. Über dieses lässt sich nicht nur die Stereo-Anlage steuern, sondern auch Funktionen wie die Klimaautomatik und die Sitzheizung. Nebenbei verfügt die Audio-Anlage über einen MP3-CD-Player sowie über USB-Anschluss, AUX-Eingang und Bluetooth-Freisprechanlage.

Sieben Sitze und hohe Variabilität

Dass der Freemont in der Länge stattliche 4,89 Meter, in der Breite 1,88 Meter und in der Höhe 1,69 Meter misst, sieht man ihm auf den ersten Blick nicht an. Daran hat zum Einen das kompakte, leicht klotzige Design, zum anderen aber auch der lange Radstand von 2,89 Metern seinen Anteil. Von letzterem profitiert vor allem der Innenraum, in dem sich sieben Sitze in zahlreichen Variationen positionieren lassen. Insgesamt zählt Fiat 32 Konfigurationen auf. Gut gelöst haben die Ingenieure den Klappmechanismus des hinteren Gestühls, der leicht von der Hand geht und bei bedarf einen ebenen Laderaum zur Verfügung stellt. Sind Sitzflächen und Lehnen aufgestellt, bieten sie allen Passagieren ordentlich Platz und eine bequeme Sitzposition. Hier hat sich mit der Zeit mächtig was getan, die Zeiten in den man in Vans in Reihe zwei und drei wie in der Holzklasse saß, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Zudem haben die Entwickler auch an den Blick nach draußen gedacht. Die Sitzreihen im Freemont steigen nach hinten hin an, sodass die Passagiere in den hinteren Reihen über die Köpfe ihrer vorausreisenden hinweg die Straße im Blick haben. Ein Detail, das viel Ungemach und Übelkeit sensibler Kinder auf längeren Reisen verhindern hilft.

Gute Reisetauglichkeit

Für ein hohes maß an Reisetauglichkeit sorgen neben der gelungenen Sitzarchitektur auch ein großer Kofferraum und zahlreiche Ablagen und Fächer im Innenraum. Neben einem Ladevolumen von bis zu 1.461 Litern bietet der Fiat seinen Insassen auch eine 12-Volt-Steckdose, die neben dem Anschluss von Handy, MP3-Player oder anderem Gerät beispielsweise auch den Transport einer elektrischen Kühlbox ermöglicht.

Vorerst sind zwei Diesel erhältlich

Zunächst kommt der Fiat Freemont lediglich mit zwei Motoren zu uns. Dabei handelt es sich um den Zweiliter-Multijet aus dem Fiat, Regal, der in unterschiedlichen Leistungsstufen, einmal mit 140 und einmal mit 170 PS zur Verfügung steht. Der Vierzylinder stemmt in beiden Versionen 350 Nm maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle, das in der stärkeren Variante allerdings schon ein wenig früher anliegt. Der stärkere der Beiden beschleunigt den immerhin knapp zwei Tonnen schweren Freemont innerhalb von 11 Sekunden auf Landstraßentempo, die 140-PS-Ausführung benötigt hierfür 12,3 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit erreicht der Italiener bei 195 bzw. 180 Stundenkilometern. Beide Motoren sind vorerst nur mit einem manuellen Sechsganggetriebe und Frontantrieb lieferbar. Dies wird sich mit der Einführung des Allradlers ändern, der von dem 170-PS-Diesel angetrieben wird und serienmäßig über eine sechsstufige Wandler-Automatik verfügen wird.

Der Preis ist heiß

Bereits in der Grundausstattung kommt der Freemont mit dem beschriebenen Infotainment-System und Multifunktions-Lenkrad. Daneben umfasst die Serienausstattung die sieben Sitze, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat, Reifendruck-Kontrollsystem, eine schlüssellose Zentralverriegelung mit Keyless Go, ein Kindersitzsystem und sogar über eine Alarmanlage und Leichtmetallräder im 17-Zoll-Format. All das bekommt man mit dem 140-PS-Diesel schon für 25.990 Euro. Greift man zur nächst höheren Ausstattungs-Variante „Urban“, packt Fiat zusätzlich noch eine Bluetooth-Freisprechanlage, einen Lichtsensor nebst automatisch abblendendem Innenspiegel, Lenkrad und Schaltknauf in Leder, Einparksensoren hinten und eine Dachreling mit hinein. Außerdem klappen die Außenspiegel elektrisch an, die hinteren Seitenscheiben sind dunkel getönt und sogar der Fahrersitz verstellt sich elektrisch und schont den Rücken mit einer vierfach verstellbaren Lordosenstütze. Als Freemont Urban kostet der schwächere Diesel 27.290 Euro, mit 170 PS 28.790 Euro – das muss die Konkurrenz erst einmal nachmachen!

Unklare Betriebskosten

Wie sich der Freemont im Unterhalt schlagen wird, ist noch nicht klar, Fiat liefert bislang keine Verbrauchswerte. Hinsichtlich der Kfz-Steuer wird er sich im üblichen Rahmen bewegen, ebenso bei der Kfz-Versicherung und der Kasko. Zu erwarten ist ein recht hoher Wertverlust in den ersten Jahren, was durch den niedrigen Anschaffungspreis sicherlich ausgeglichen werden dürfte. Die Fiat-Garantie schafft vertrauen und nimmt die Angst vor hohen Folgekosten, zumindest in den ersten Betriebsjahren.

Fazit

Der Fiat Freemont ist sicherlich ein Auto mit Schwächen und bewegt sich nicht gänzlich auf Augenhöhe mit der übrigen europäischen Konkurrenz. Schlecht gelungen ist er indes auch nicht, bei Verarbeitung und Komforteindruck hinterlässt er einen soliden Eindruck. Nahezu unschlagbar ist der Anschaffungspreis der in Verbindung mit der umfangreichen Ausstattung ein wirklich günstiges Paket für die Großfamilie oder freizeitaktive Fahrer schnürt. (autaro)

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Juni 21st, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 21. Juni 2011 (autaro) Die Allianz zwischen Fiat und Chrysler erweist sich als ausgesprochen produktiv. So können die Italiener ihren Van Ulysse nahtlos durch ein Fabrikat ersetzen, das uns bislang unter dem Namen Dodge Journey geläufig war. Mit modifizierter Optik, versteht sich – und Motorentechnik auf dem neuesten Stand. Unter dem Motto “Immer das Auto, das Sie sich wünschen” geht der Freemont im September an den Start, zu Preisen ab 25.990 Euro. Sieben Sitzplätze stehen zur Verfügung, verteilt auf 4,89 Metern Länge und einem großzügigen Radstand von 2,89 Metern. Gerade letzterer verspricht viel Raum auch für die Sitzreihen zwei und drei. Besonders stolz sind die Italiener auf die vielen Variationsmöglichkeiten im Innenraum. Die hinteren Sitze lassen sich mit Leichtigkeit im Wagenboden versenken und geben so bis zu 1.461 Liter Kofferraumvolumen frei. Außerdem sind die Sitzreihen in ansteigender Reihenfolge angeordnet, was für die hinteren Passagiere einen großen Vorteil bietet: sie können während der Fahrt über die Köpfe der Vorausfahrenden hinwegsehen und bekommen so mit, wo die Reise hingeht.

Zwei Diesel sorgen vom Marktstart an für Vortrieb. Beide schöpfen ihre Kraft aus zwei Litern Hubraum, entweder 140 PS oder 170 Pferdchen. Der stärkere der beiden erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 195 Sachen, geschaltet wird in beiden fällen über ein manuelles Sechsganggetriebe. Gegen Ende des Jahres wird eine Allrad-Version nachgereicht, diese wird dann serienmäßig über eine Sechsstufenautomatik verfügen und nur in der 170-PS-Version lieferbar sein. Übrigens wird dieses Automatikgetriebe die einzige Komponente hinsichtlich Motor oder Kraftübertragung sein, die über den großen Teich zu uns kommt. Sonstige Komponenten stammen aus dem Fiat-Regal.

Im Innern sorgt eine Flut von Annehmlichkeiten für eine beschwerdefreie Reise. Ein Navi mit Touchscreen zählt ebenso zu den verfügbaren Extras wie eine Dreizonen-Klimaautomatik oder eine Sitzheizung. Sicherheitsseitig ist ebenfalls alles mit an Bord, was derzeit zum Standard gehört. Sechs Airbags, ABS und ein ESP mit elektronischer Gespann-Stabilisierung. Verbrauchswerte sind noch nicht bekannt, die Diesel aus Italien gelten allerdings als überaus effizient und dürften zu den sparsameren Vertretern in dieser Fahrzeug-Kategorie gehöen. Zudem soll der Freemont nur geringe Kosten bei der Kfz-Versicherung und bei der Einstufung in der Kasko-Versicherung verursachen (hier können Sie vergleichen), wogegen die Kfz-Steuer dank zwei Litern Hubraum kein Pappenstiel werden dürfte. Besonders aber werden sich Familien über den Preis freuen, mehr Auto für knapp 26.000 Euro bieten derzeit nur wenige. (autaro)

 

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Juni 3rd, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 03. Juni 2011 (autaro) Fiat legt bei seinen Zweizylindern im Kultmodell 500 ordentlich nach und das sowohl im geschlossenen Modell wie auch im Cabrio. Die neuen Modelle Fiat 500 TwinAir Plus bekommen eine besonders sportliche und umfangreiche Serienausstattung und gehen weiterhin besonders sorgsam mit unseren fossilen Brennstoffen um. In Kombination mit dem optionalen automatisierten Schaltgetriebe verbrauchen beide Versionen nur vier Liter Benzin pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 92 Gramm pro Kilometer gleichkommt. Daneben sorgen ordentliche Fahrleistungen dafür, dass sich kein Fahrer der Umwelt zuliebe in Verzicht üben muss. Elf Sekunden vergehen für den Sprint von Null auf Tempo 100 und die Höchstgeschwindigkeit beträt 173 Stundenkilometer.

Neben der bisherigen Farbpalette ist für die TwinAir Plus Modelle auch die dem Sondermodell Fiat 500 by DIESEL vorbehaltene Metallic-Lack „Midnight Indigo Blau” erhältlich. Sämtliche Farben können bei der Limousine auch mit einem schwarz lackierten Dach kombiniert werden, für das Cabrio sind außerdem verschiedene Farben für das Verdeck erhältlich. Im Innern steht als Option schwarzes und rotes Leder zur Verfügung, insbesondere die Kombination aus rotem Leder und weißer Außenlackierung verleiht dem 500er einen Hauch des Glanzes der 60er Jahre. Die Serienausstattung umfasst sieben Airbags, Isofix-Befestigungen im Fond, Tagfahrlicht, Parksensoren hinten und ABS hinsichtlich der Sicherheit. Für Komfort und Spaß sorgen ein Radio mit CD- und MP3-Player, die Dualdrive-Servolenkung, elektrische Fensterheber, ein höhenverstellbares Lenkrad und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Schließlich runden 16-Zoll-Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, ein Heckspoiler, Außenspiegel in Wagenfarbe sowie eine verchromte Auspuffblende für einen sportiven Auftritt.

Neben dem Preis von 14.400 Euro für die Limousine und wenigstens 17.200 Euro für das Cabriolet kommt der Fahrer in den Genuss geringer Kraftstoffkosten und einer höchst fairen Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen). Außerdem schont das Finanzamt das Budget, da der kleine Hubraum von rund einem Liter und die guten Emissionswerte für eine niedrige Einstufung bei der Kfz-Steuer bewirken. (autaro)

 

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August 20th, 2010

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München, den 20. August (autaro) Wenn es um die Entwicklung neuer Motoren geht, zeigen dich die Italiener derzeit von einer besonders innovativen Seite. Die erste Generation der sogenannten MultiAir-Motoren erhielt gar die Auszeichnung „Engine Of The Year“, die ein Jahr zuvor noch an den TSI von Volkswagen ging. Bei der MultiAir-Technologie werden die Ventile des Verbrennungsmotors nicht mehr mechanisch über eine Nockenwelle angesteuert, sondern einlassseitig über ein Elektrohydraulisches System geregelt. Dies ermöglicht eine zylinderselektive Steuerung der Einlassventile, was mehr Drehmoment bei gleichzeitig verbesserten Emissionswerten zur Folge hat. Im Falle des neuen Zweizylinders, der im Fiat 500 unter dem Namen „TwinAir“ debütiert, wird diese Technologie mit einem Turbolader kombiniert und liefert wenigstens 85 PS aus nur 875 Kubikzentimetern Hubraum.

Besonderes Augenmerk lenkten die Ingenieure dabei auf den Verbrauch und die CO2-Emission der Verbrennungsmotoren. In Verbindung mit dem automatisierten Dualogic-Getriebe gibt Fiat den Durchschnittsverbrauch mit 4 Litern Super je 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 92 Gramm pro Kilometer entspricht. Das Maximale Drehmoment des Zweizylinders beträgt 145 Newtonmeter bei 1.900 Touren, für die Limousine werden 12.900 Euro fällig, das Cabrio kostet 15.700 Euro. Weitere Helfer beim Sparen sind die serienmäßige Start-Stopp-Automatik, eine Schaltpunktanzeige und der sogenannte Eco-Modus: hier wird die Motorleistung per Knopfdruck auf 57 PS reduziert, was insbesondere im Stadtverkehr deutliches Sparpotenzial birgt. Fiat gelingt damit ein besonders sparsames Konzept, das durchaus mit modernen Hybriden mithalten kann, ohne jedoch vergleichbar aufwendig zu sein. Hinsichtlich Steuern und Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Tarifcheck) und erfreulicher Weise sogar hinsichtlich des Wertverlustes ist der 500er eine gute Partie.

Wer sich übrigens Sorgen um die Laufkultur und das Temperament der kleinen Benziner macht, kann beruhigt sein. In der Praxis ist der Verzicht auf einen oder zwei Zylinder kaum spürbar. Und der Sound der Winzlinge erinnert ohnehin seit Jahren mehr an eine Nähmaschine denn an einen Verbrennungsmotor alter Schule. (autaro)

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