Archiv für die ‘Ford’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 2nd, 2010

München, den 02. Februar (autaro) Was die Stückzahlen angeht, blieb der aktuelle Ford Mondeo bislang, zumindest in Deutschland, ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Das mag zum einen daran liegen, dass sich seit der Wirtschaftskrise insbesondere Klein- und Kompaktwagen deutlich besser verkaufen – Fiesta und Focus gehen weg wie geschnitten Brot. Andererseits sah die Mittelklasse gegen die etablierte Konkurrenz wie beispielsweise dem VW Passat auch immer ein wenig blass aus.

Daher werden dem Mondeo künftig die modischen LED-Tagfahr-Scheinwerfer in leicht modifizierten Stoßfängern beschert. Auch die Heckleuchten erfahren Änderungen und sollen den Ford deutlich frischer erscheinen lassen. Die größte Entwicklung wird sich freilich unter der Motorhaube vollziehen. Dort halten zwei neue EcoBooster, wie neueste Generation von Benzinmotoren im Hause Ford heißt, Einzug. Diese leisten 160 oder 203 PS und sollen insgesamt rund 20 Prozent weniger Benzin verfeuern als ihre Vorgänger. Außerdem setzt Ford den Wechsel vom Wander- zum Doppelkupplungsgetriebe fort. Gegen Aufpreis lässt sich so der Spritverbrauch gegenüber der manuellen Schaltbox nochmals leicht reduzieren.

Im Gegensatz zu den Deutschen, die auch bei den Dieselmotoren mittlerweile auf Hubräume deutlich unter zwei Litern setzen, schöpft Ford hier noch aus größeren Töpfen. Zwar wird der 2,2-Liter mit seiner Leistung von 175 PS ausgemustert. Doch ersetzt diesen ein nur geringfügig geschrumpfter Zweiliter mit 163 PS Leistung. Vorgestellt wird der neue voraussichtlich auf der Paris Motor Show im Oktober 2010. (autaro)

 

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Januar 28th, 2010

München, den 28. Januar (autaro) Zunächst finden die Neuerungen, die Ford nun auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas, USA, vorstellte, auch in den USA statt. Die dort verfügbaren Modelle Edge und Focus sollen künftig mit einem neuen Multimedia-System ausgerüstet werden können, das über einem UMTS-Internetzugang und eine WLAN-Schnittstelle verfügt. Damit wird dann wohl auch der Nachfolger des aktuellen Focus, der im kommenden Jahr den europäischen Markt erobern soll, zur wahren Multimedia-Hochburg. Laut Ford-Chef Alan Mulally wird der neue Focus über seinen leicht bedienbaren Touchscreen Musik im Internet per Streaming empfangen können und dem Fahrer sogar die neuesten Twitter- oder Facebook- Nachrichten vorlesen. Damit nicht genug: der Fahrer wird über die Sprachsteuerung des Multimedia-Systems sogar antworten können.

Diese Entwicklung auf dem Gebiet der mobilen Multimedia-Systeme sehen Fachleute indes kritisch. Sie fordern zwar ebenfalls den Ausbau der Vernetzung beispielsweise zum Zwecke der angepassten Routenführung bei hohem Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig warne sie jedoch vor zuviel Ablenkung des Fahrers vom Verkehrsgeschehen. Ursula Messner, Sprecherin des österreichischen Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) hält die beschriebenen Entwicklungen für „nicht zielführend“. Ford erwidert, dass Autofahrer ohnehin nebenbei telefonieren und sms schreiben würden. Außerdem würden mobile Navigationssysteme noch dazu häufig so positioniert, dass sie das Sichtfeld des Fahrers nachhaltig einschränken. Die neue Technologie schaffe also nicht zusätzliche Ablenkungsmöglichkeiten, sondern bündele diese lediglich in einer zentralen Bedieneinheit, die die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen minimiere. (autaro)

 

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Januar 15th, 2010

München, den 15. Januar (autaro) Die dritte Generation des Ford Focus, Nachfolger des legendären Ford Escort steht in den Startlöchern. Anfang 2011 sollen die ersten Einheiten ausgeliefert werden, die Produktion startet zeitgleich in Saarlouis und Michigan. Und damit gleich zur nächsten Parallele zwischen den USA und Deutschland: zwei Versionen des Focus wird es nicht mehr geben, gleicher Focus für alle!

Dabei setzt Ford konsequent auf Handlichkeit und Sportlichkeit, bereits der aktuelle Ford Focus ist in Sachen Handling sicherlich einer der Besten seiner Klasse. Darüber hinaus kommen neue Motoren zum Einsatz, die Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung – mehr Leistung bei geringerem Verbrauch. In Verbindung mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe soll der Neue laut Ford bis zu 20 Prozent weniger Sprit verbrauchen als sein Vorgänger. Nochmals effektiver sollen auch die modifizierten Dieselmotoren arbeiten, außerdem sollen die als Rauhbein verschrienen Ford-Selbstzünder in Sachen Laufkultur deutlich zulegen. Der schlichten Innenraumgestaltung des Focus begegnet Ford mit hochwertigeren Materialien und softeren Oberflächen, die Verarbeitungsqualität stimmt seit der letzten Modellpflege ohnehin. Und Technikfans sollen ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Features wie eine Bluetooth-Schnittstelle für Telefon oder MP3-Player sind ebenso zu haben wie eine automatische Einparkhilfe, eine schlüsselloses Zugangssystem und ein neues Bedienkonzept. Dieses hört auf den Namen HMI (Human Machine Interface) und verfügt über einen extragroßen Farbmonitor.

Einen Unterschied zwischen den Kontinenten wird es dann aber doch geben. Während sich die Europäer mit einem 1,6-Liter-Turbo als Massenmotorisierung zufrieden geben müssen, wird der Hubraum für den amerikanischen Markt auf zwei Liter aufgebohrt. Ansonsten verfügen die Motoren über ein Leistungsspektrum von 115 bis über 200 PS. Für die USA ist zudem ab 2011 eine Kleinserie rein elektrisch angetriebener Focus in Planung. (autaro)

 

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November 30th, 2009

München, den 30. November (autaro) Bislang konnten sich Autos, die mit Flüssiggas (LPG) befeuert werden, kaum gegen ihre etablierte Konkurrenz mit herkömmlichem Benziner oder Selbstzünder durchsetzen. Und das obwohl der Staat noch bis ins Jahr 2018 satte Steuervergünstigungen garantiert und der Liter LPG derart subventioniert nur rund 60 Cent kostet. Selbst Diesel, wenngleich billiger als Benzin, kostet noch gut das Doppelte. Auch Gegenargumente wie ein zu kleines Tankstellennetz oder Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit konnten in den letzten Jahren zerstreut werden. Bleibt als gewichtigstes Gegenargument der Preis, denn eine Nachrüstung kostet in der Regel mehrere Tausend Euro, während werksseitig kaum Fahrzeuge mit der Spartechnik ausgerüstet werden.

Die Werkslösung wirkt unausgegoren

Eine Ausnahme bildet der Ford Fiesta LPG, mit dem Ford seine Gas-Flotte jüngst nach unten erweiterte. Ebenfalls mit LPG-Anlage lieferbar sind der Ford Mondeo, Ford C-Max, und der Ford Focus. Im Fiesta befindet sich ein Gastank mit bis zu 33 Liter Fassungsvermögen, der crashgünstig in der Mulde für das Reserverad untergebracht wurde, das daraufhin einem Reifenreparaturset weichen musste. Dies ist jedoch nicht das einzige Provisorium: betankt werden nämlich beide Kraftstofftanks, also auch der für Benzin, über denselben Einfüllstutzen. Tankt man, wie es die Regel ja eigentlich vorsieht, Gas, muss man stets einen Adapter auf den Tank fitzeln. Liegt dieses Ärgernis hinter dem Fahrer, ist die gute Laune erneut in Gefahr. Denn die Tankanzeige berücksichtigt lediglich den Inhalt des Benzintanks, während der Inhalt des Gastanks lediglich über vier mickrige Leuchtdioden mitgeteilt wird. Außerdem liegen diese außerhalb des Blickfeldes zwischen Schaltknauf und Handbremse – wo übrigens auch von Benzin- auf Gasbetrieb umgeschaltet wird. Lässt man seine Finger vom Schalter, erledigt der Fiesta das Umschalten auf Benzinbetrieb selbst, sobald der Gastank leergefahren wurde. Das geschieht mitunter schneller als erwartet, denn LPG weist eine geringere Energiedichte auf, als konventionelles Benzin. Im Gasbetrieb ermittelten wir einen Durchschnittsverbrauch, der mit knapp 9,5 Litern mehr als zwei Liter über dem Benzinverbrauch lag, der mit 7,1 Litern für einen Kleinwagen bereits nicht als bescheiden gelten darf. Ein Glück, dass der Leistungsabfall kaum zu spüren ist, Ford gibt 92 PS für den Gas- und 96 PS für den Benzinbetrieb an.

Der Motor: Fahrspaß geht anders

Der 1,4-Liter-Vierzylinder arbeitet eigentlich in beiden Modi eher zäh, wer zügig fortkommen möchte, muss oft zum Schaltknüppel greifen. Das ist zwar dank der sauberen Führung der Fünfgang-Box keine Strafe, treibt aber das Geräuschniveau des brummigen Motors und zudem den Verbrauch in die Höhe. Den Rest kennen und schätzen wir bereits aus anderen Modellen der Baureihe: ein ungewöhnlich agiles Fahrverhalten, bei dem auch der Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Ordentliche Sitze für alle vier Personen, auch wenn der Platz im Fond naturgemäß ein wenig eng ausfällt. Den größten Sprung hat Ford aber sicherlich in Sachen Verarbeitungsqualität und Materialauswahl gemacht. Sicher, verglichen mit einem VW Polo kommt auch der Fiesta eher grobschlächtig daher, aber Klappergeräusche oder unsaubere Spaltmaße scheinen in Köln der Vergangenheit anzugehören. Ebenfalls weniger gewöhnungsbedürftig als erwartet: das Cockpit, in dem auf den ersten Blick eher die Funktion der Form folge, als umgekehrt.

Der Mehrpreis rechnet sich bereits nach 60.000 km

Bei den Kosten schlägt schließlich die Stunde des Ford Fiesta 1.4 LPG. Zwar ist der Wagen mit einem Grundpreis von 15.490 Euro knapp 2.000 Euro teurer als sein Benzinbetriebener Bruder (ab 13.500 Euro). Doch rechnet man die Ersparnis an der Tankstelle mit ein, hat sich dieser Mehrpreis bereits nach knapp 60.000 Kilometern relativiert. Und ab diesem Zeitpunkt spart man Kilometer für Kilometer bares Geld. Bei einem Diesel rechnet sich der ganze Spaß für gewöhnlich erst deutlich später. Hinzu kommt, dass Sowohl Steuern als auch die Versicherung nicht höher ausfallen, als bei einem vergleichbaren Benziner – auch dies ist wieder ein Vorteil im direkten Vergleich mit dem Diesel. Wer also das eine oder andere Provisorium in Kauf nimmt, kann mit dem Fiesta 1.4 LPG durchaus glücklich werden. (autaro)

 

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November 18th, 2009

München, den 18. November (autaro) Prinzipiell ist der Elektromotor gerade für den Transport schwerer Lasten besonders geeignet, was in seinem starken Drehmoment begründet liegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das maximale Drehmoment von der ersten Umdrehung an zur Verfügung steht, während Verbrennungsmotoren bis zum Anliegen ihres maximalen Drehmomentes erst einmal auf eine gewisse Drehzahl gebracht werden wollen. So kommt die Nachricht aus dem Hause Ford, einen Transporter mit E-Motor anzubieten, wenig überraschend. Gemeinschaftlich mit dem Unternehmen Azure Dynamics, will der US-amerikanische Autogigant bereits 2010 den Ford Transit Connect und damit einen rein elektrisch betriebenen Laster speziell für die Stadt auf den Markt bringen.

Azure Dynamics bringt einen neuartigen Elektro-Batterieantrieb mit Lithium-Ionen-Akkus mit in die Ehe, der unter dem patentierten Namen Force Drive firmiert. Damit schafft es der Transit Connect, der mit E-Antrieb den Namen Ford Transit BEV (BEV = Battery Electric Vehicle) erhält, auf eine für den Stadtverkehr alltagstaugliche Reichweite von gut 130 Kilometern.

Ford plant außerdem drei weitere Modelle mit Hybrid- und Elektroantrieb. So soll ein Ableger des Ford Focus als Focus BEV und als Plug-In-Hybrid auf den nordamerikanischen Markt kommen, voraussichtlich bereits 2011. Ob es die neue Technologie aber auch nach Europa schaffen wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Angesichts des wachsenden Konkurrenzdruckes und dem stetig wachsenden Bewusstsein für die Umwelt darf aber zumindest darauf spekuliert werden. (autaro)

 

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September 29th, 2009

München, den 29. September (autaro) Nun gut, die Überschrift deutet auf Extravaganz. Auch der Name klingt unbekannt, „Figo“ steht in etwa für „Cool“. Wo? In Indien. Dort wird der Ford Figo künftig gebaut. Allerdings keineswegs als Auto für Individualisten, sondern vielmehr als Volumenmodell für das Volk. Der indische Automarkt ist gemeinsam mit dem chinesischen der schnellstwachsende weltweit. Kein Wunder, dass auch Ford eine Scheibe von diesem Kuchen abhaben möchte. Bislang fand sich allerdings in der Modellpalette kein passendes Vehikel, weswegen eigens für den indischen Markt ein neues Modell konzipiert wurde.

Der Figo zielt genau in die Klasse der Kleinst- und Kleinwagen, die in Indien einen Marktanteil von über 70 Prozent haben. Der Kleine erhält die Plattform des aktuellen Ford Fiesta, verwendet aber im Übrigen hauptsächlich Teile älterer Modelle – das spart Kosten. So verwundert es auch nicht, dass er optisch eher an das letzte Modell des Ford Fiesta erinnert, ohne dabei jedoch sonderlich altmodisch daherzukommen. Preise liegen bislang nicht vor, dürften sich allerdings deutlich unterhalb derer europäischer Modelle bewegen. Gespart wird freilich auch an der Ausstattung, bedauerlicherweise insbesondere an der Sicherheitsausstattung. Um die geplanten 200.000 Einheiten pro Jahr kostengünstig produzieren und absetzen zu können, investierte ford gerade knapp 500 Millionen Dollar in das Werk im indischen Chennai. (autaro)

 

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September 15th, 2009

München, den 15. September (autaro) Bereits die zweite Generation des Ford C-Max, ursprünglich gegen Fahrzeuge wie Renault Scénic oder Seat Altea positioniert, läuft erfolgreich vom Band. Um den Absatz weiter zu vergrößern, bekommt er nun einen Bruder, den Grand C-Max. Dieser erhält einen deutlich längeren Radstand und ermöglicht so nun bis zu sieben Personen das Reisen in einem Fahrzeug.

Damit die Passagiere der zweiten und dritten Sitzreihe auch in engen Parklücken problemlos ein- und aussteigen können, verfügt der Grand C-Max bediseitig über große Schiebetüren. Die Einzelsitze der zweite Reihe verfügen laut Ford über einen „ausgesprochen pfiffigen“ Mechanismus, der den Zugang in die dritte Reihe durch das komplette Versenken eines Sitzes ermöglicht. Mit wenigen Handgriffen zu einem ebenen Laderaum umbauen lassen sich freilich alle hinteren Sitze. Der Rest sind klassische Van-Zutaten: jede Menge Platz und Variabilität, unzählige Stauchfächer und Ablagen, hohe Sitzposition, niedrige Ladekante und bei demontierten Plätzen sechs und sieben ein gigantischer Kofferraum. Das Cockpit gestaltet sich indes ähnlich futuristisch wie das des neuen Ford Fiesta. Was auf den ersten Blick stylish und unübersichtlich anmutet, funktioniert jedoch in Praxis recht gut und erfordert wenig Gewöhnung.

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die heute ihre Pforten bereits für die Presse öffnete, wird die seriennahe Studie vorgestellt. Die Basismotorisierung stellt wie im kleineren Bruder auch der 1,6-Liter- Vierzylinder-Ottomotor namens “EcoBoost”, der mit Turboaufladung dem klassischen Downsizing-Konzept folgt. Es werden jedoch auch weitere Benziner und Diesel bestellbar sein. 2010 soll das Raumwunder in den deutschen Verkaufsräumen stehen und 2011 sogar in den USA angeboten werden. (autaro)

 

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August 27th, 2009

München, den 27. August (autaro) In den Kuga investierte Ford viel – Arbeit, Forschung, Geld und vor allem Hoffnung. Das erste SUV der europäischen Tochter des namhaften amerikanischen Großkonzerns sollte zum Flaggschiff des Unternehmens werden und die Spitzenposition unter den starken Konkurrenten im SUV-Bereich übernehmen. Eine schwierige Aufgabe, zumal der Crossover-Sektor stark umkämpft und von großen Namen angeführt wird. Die erste Position in diesem Segment schien für den Tiguan der Wolfsburger reserviert zu sein, die zweite ging an den Q5 der Ingolstädter und erst die Bronze erwies sich als eine vakante Platzierung. Die Kölner sahen das Potenzial und förderten ihre Kreation zügig, bis diese in Sachen Zulassung den dritten Platz in Deutschland einnahm. Gar nicht übel und vor allem verdient. Mit den Jahren verwandelte sich der Kuga in eine phantastische Entwicklung mit Top-Extras und variablen Einsatzmöglichkeiten. Mitten im Hochsommer erscheint auch die neue Version, die wir ganz genau unter die Lupe nahmen.

Am Außenraum kaum was Neues
Ja, am Äußeren hat sich wenig getan. Das ist aber auch gut so, denn die Kölner Kreation besticht mit ihrem modernen, ausgeklügelten, bewegten, allerdings nicht extravaganten Design. Der Akzent liegt hier auf der dramatisch gefeilten Front. Die Botschaft, die die Designer signalisieren, ist eindeutig: Gesucht wurde nach einer sportlichen und kraftvollen Dynamik. Das vermittelt unter anderem auch der schicke Hüftschwung, der zugleich elegant und muskulös erscheint.

Ansprechender Innenraum
Inzwischen gehört ein komfortabler Innenraum zum A und O des SUV-Segments. Hier darf nichts fehlen – Ablagen, komfortable Sitze, Kühlfach, Navi-System – das alles ist ein Muss bei den Pkw-Riesen. Ford ist für unangenehme Überraschungen gar nicht geeignet und bietet seinem Käufer alles, was das Herz begehrt. Neu ist die absolut phantastische Mittelkonsole mit der großen silbernen Zierblende. Kreativ ist die Position des Schalthebels, der etwas höher und näher an der Mittelkonsole sitzt. Ist das nicht gewöhnungsbedürftig, würde sich mancher Purist fragen? Eigentlich nicht. Es ist höchst komfortabel und wird mit Sicherheit schon bald von den Konkurrenten als neues Element in ihren Innenräumen übernommen. Eine gewisse Menge unbeliebter Hartplastik versteckt sich auch beim Kuga. Empfehlenswert sind deshalb die höheren Ausstattungslinien, die mehr Leder als billige Materialien parat halten.

Volle Kraft
Am meisten hat sich etwas unter der Haube getan. Die Ford-Ingenieure haben einen neuen Motor entwickelt, der vor allem die Geschwindigkeits-Fans glücklich machen wird. Der 2,5-Liter-Benziner bietet 147 kW/200 PS. Die Maschine arbeitet souverän und zuverlässig. Im Innenraum ist der Motor kaum wahrnehmbar, was das Geräusch angeht. Wenn man aber über Kraft spricht, macht sich die Kölner Entwicklung zu jedem Zeitpunkt bemerkbar. Bei 320 Nm ab 1600 Touren ist auch nichts anderes zu erwarten. Dass der Kuga eher für amerikanische Autobahnen konzipiert ist, ist an dem Kurvenverhalten zu erkennen. Das SUV ist weniger agil als seine Konkurrenten, doch diesen Nachteil kann man leicht ignorieren, da sich der Kuga trotzdem sehr sportlich und dynamisch zeigt.

Fazit
Anders sieht es allerdings mit dem Spritverbrauch aus. Dieser ist extrem hoch und für die heutige Ära der umweltfreundlichen Automobile kaum akzeptabel. Laut Hersteller verbraucht die Top-Motorisierung ganze 9,9 Liter auf 100 Kilometer und unglaubliche 14 Liter im Stadtverkehr. Das ist mehr als nur verbesserungswürdig und deutlich über den Werten der Konkurrenz aus Wolfsburg und Ingolstadt. Kompensiert wird der rote Punkt mit appetitlichen Preisen. Die Top-Motorisierung kostet in der Basis-Ausstattung 28.600 Euro und dafür bekommt der Kunde eine Reihe an tollen Extras, unter anderem eine Klimaanlage, elektrische Außenspiegel und Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und Bordcomputer – alles Leckereien, die den Kauf des neuen Kuga auf jeden Fall empfehlenswert machen. (autaro)

 

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Juni 24th, 2009

München, den 24. Juni (autaro) Zu den Hochzeiten der Brennstoffzell-Forschung, als Wasserstoff als non plus ultra galt und als jeder Automobilhersteller, der etwas auf sich hielt, Forschungsprojekte zur so genannten Brennstoffzelle unterhielt, gründete die Daimler AG zusammen mit Ford die Nucellsys GmbH. Das Joint Venture sollte gemeinschaftlich die Führungsrolle auf diesem Gebiet der alternativen Kraftstoffe sichern.

Doch im Mai 2009 verkaufte Ford seinen 50-Prozent-Anteil an die Daimler AG, man wolle seine Ressourcen bündeln und sich lieber auf die Erforschung des Elektro- und Hybridantriebes konzentrieren. Da Daimler sein Budget zwar in nächster Zeit beibehalten, keinesfalls aber aufstocken wird, bedeutet diese Nachricht auch, dass wohl 65 der bisher 204 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Eine Sprecherin des Ford-Konzerns, Monika Wagener, betonte, man werde das Antriebskonzept weiter erforschen. “Wovon wir aber jetzt mit dem Verkauf unserer Anteile an Daimler absehen, ist der Ausbau einer neuen Fahrzeug-Flotte mit Brennstoffzellen-Antrieb”, so Wagener weiter.

Damit schließt sich Ford dem internationalen Trend an. Dieser geht eindeutig weg von der Brennstoffzelle und konzentriert sich insbesondere auf den Elektromotor bzw. die Erforschung leistungsfähigerer und haltbarerer Akkus. (autaro)

 

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Mai 6th, 2009

München, den 06. Mai (autaro) Es scheint fast so, als hätten mittlerweile auch die US-amerikanischen Behörden ihr Umweltgewissen entdeckt. Bürgermeister Michael Bloomberg und Ray Kelly, Polizeichef von New York, stellten gerade 40 Nissan Altima mit Hybrid-Antrieb in Dienst. Dass dieser Entscheidung allerdings hauptsächlich kühle Berechnung zugrunde liegt, zeigt sich an einem einfachen Beispiel: die bisherige Flotte der New Yorker Polizei besteht hauptsächlich aus Chevrolet Impala und Ford Crown Victoria, allesamt Sprit fressende Ungetüme mit V8 unter der Haube. Ein Nissan Altima mit Hybridantrieb verbraucht gerade einmal die Hälfte, im reinen Stadtverkehr mit ständigem Stop-and-go-Verkehr dürfte die Differenz noch deutlich größer ausfallen. Und da man mittlerweile auch in den USA den raren Kraftstoff nicht mehr aus der Portokasse bezahlt, wird sich der Mehrpreis eines Nissan Altea von rund 1.500 Dollar gegenüber den genannten Schlachtschiffen schnell amortisiert haben. Zunächst laufen 40 Fahrzeuge im Testbetrieb über ein Jahr.

Indes kommen die Behörden um ein Umdenken auch gar nicht mehr herum. Bürgermeister Bloomberg rief nämlich 2008 den so genannten “PlaNYC” aus, mit dessen Hilfe der gesamte CO2-Ausstoß der Stadt New York bis 2017 um 3ß Prozent reduziert werden soll. Wenn nun nach den Taxibetreibern nicht auch die öffentliche Hand und möglichst auch ein Großteil der Bürger beginnt umzudenken, wird dieses ehrgeizige Projekt mit Pauken und Trompeten scheitern. (autaro)

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