Archiv für die ‘General Motors’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 15th, 2010

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München, den 15. November (autaro) Die US-Medien berichten von einer außerordentlich starken Nachfrage nach Aktien des größten US-amerikanischen Autoherstellers, General Motors (GM). Das Unternehmen ist vor gut einem Jahr nur durch massive Unterstützung durch die amerikanische Regierung einer totalen Pleite entgangen, über das laxe amerikanische Insolvenzrecht konnte der Konzern aber gerettet werden. Umgerechnet über 35 Milliarden Euro musste die Regierung dafür investieren, die sie nun freilich gerne wieder sähe.

In einer ersten großen Aktienemission sollen nach Plänen der Konzernführung und der Regierung gut 12,2 Milliarden Dollar der Finanzkasse zufließen, der Rest direkt in die Kassen des Konzerns. Wegen der großen Nachfrage waren Teile der Konzernführung sogar dafür, den Preis von 29 Dollar je Aktie deutlich anzuheben. Unter den Interessenten befindet sich auch das chinesische Konsortium Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), mit dem GM bereits seit Jahren für den chinesischen Automarkt kooperiert. Gerade erst ist diese Kooperation deutlich ausgeweitet worden, um den boomenden Automarkt Chinas besser bedienen zu können.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg dementierte indes eilig Meldungen, nach denen SAIC eine größere Beteiligung an GM anstreben würde. Derzeit hält der Staat mit 61 Prozent die deutliche Mehrheit, was sich in nächster Zeit auch nicht ändern werde. Insbesondere solle der öffentliche Eindruck vermieden werden, der größte US-amerikanische Hersteller könnte gänzlich oder zumindest zu einem maßgeblichen Anteil in chinesische Hände fallen. (autaro)

 

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März 30th, 2010

München, den 30. März (autaro) So ganz in der Gegenwart fühlt man sich nicht, beim Anblick des EN-V Concept von General Motors (GM). Eher wie in einem Science-Fiction Film neuester Machart. Das rein elektrisch betriebene Vehikel befördert bis zu zwei Insassen auf zwei Rädern. Dabei kann entweder der Fahrer steuern, oder das EN-V Concept dirigiert sich selbstständig durch den Straßenverkehr. Möglich machen dies ausgeklügelte Abstandsregel-Sensoren in Kombination mit GPS-Navigation – das Fahrzeug ist also auch in der Lage, auf Notfallsituationen zu reagieren und eine entsprechende Vollbremsung einzuleiten. Darüber hinaus muss sich der Fahrer im Autopilot-Modus nicht einmal Gedanken über die Fahrtroute machen. Er gibt einfach das Ziel an, das Zweirad ermittelt dann in Echtzeit den kürzesten Weg anhand aktueller Verkehrsinformationen. Auf der Expo, die dieses Jahr vom 01. Mai bis 31. Oktober in Shanghai stattfindet, wird das EN-V Concept zu bewundern und zu testen sein.

Dank kompaktester Abmessungen (gerade 1,5 Meter in der Länge) und des niedrigen Gewichtes von knapp 500 Kilogramm eignet sich das Konzept hervorragend für Großstädte. Zwei Elektromotoren in den Radnaben werden durch eine moderne Lithium-Ionen-Batterie mit Energie für gut 40 Kilometer Reichweite versorgt. Danach kann das Fahrzeug an jeder herkömmlichen Steckdose wieder aufgeladen werden. Der Preis oder überhaupt eine Entscheidung für eine mögliche Serienproduktion stehen noch nicht fest. Der Blick in die Zukunft macht jedenfalls mächtig Laune. (autaro)

 

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Februar 25th, 2010

München, den 25. Februar (autaro) Die schwer angeschlagene General Motors-Tochter Hummer, die eigentlich an den chinesischen Maschinenbauer Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Company verkauft werden sollte, wird nun vermutlich doch abgewickelt. Seit mehreren Jahren beschert die Marke der spritfressenden Ungetüme dem Konzern nichts als rote Zahlen – wohl zu Recht.

Dass der Verkauf an die Chinesen nun in letzter Minute doch noch platzt, hängt wohl mit einer Entscheidung der chinesischen Regierung zusammen. Diese hat nämlich neuerdings das Ziel, die unfassbare Umweltverschmutzung, die mit der rasanten Industrialisierung des gewaltigen Landes einhergeht, einzuschränken. Demnach passen die unsinnigen Vehikel nicht einmal mehr in das konsumhungrige Reich der Mitte. “Wir sind enttäuscht, dass das Geschäft mit Tengzhong nicht abgeschlossen werden konnte”, teilte der zuständige GM-Manager John Smith der Öffentlichkeit in Detroit mit, kündigte gleichzeitig aber auch an, dass GM weiter für Garantieleistungen der Marke aufkommen. Auch die Sicherung der Ersatzteillage sowie Reparaturmöglichkeiten in Werkstätten anderer GM-Unternehmen habe Smith im Blick.

Die Pleite bedeutet leider auch den Verlust von rund 3.000 Arbeitsplätzen. Fortgesetzt wird damit ein umgreifender Plan zur Verschlankung des GM-Konzerns, der seit Milliardenschwerer Finanzspritzen durch die US-Regierung unter deren Kontrolle steht. Traditionsreiche Marken wie Pontiac oder Saturn teilen das gleiche Schicksal wie Hummer, die schwedische Tochter Saab konnte in letzter Minute vor der Abwicklung gerettet werden. (autaro)

 

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Juni 29th, 2009

München, den 29. Juni (autaro) Bereits seit geraumer Zeit sind der insolvente US-Konzern General Motors (GM) und der chinesische Spezialmaschinen-Hersteller Sichuan Tengzhong in Verhandlungen zum Verkauf der Geländewagenmarke Hummer. GM muss sich von mehreren seiner Marken, darunter auch Opel und Saab trennen, um gestärkt aus der Insolvenz herausgehen zu können. Dabei galt Hummer als das Problem-Kind in der GM-Familie, für den Hersteller Sprit fressender Ungetüme wollte sich zunächst kaum ein Käufer finden lassen.

Die Verhandlungen sind nun soweit gediehen, dass es eigentlich nur noch eine Hürde zu überwinden gilt: die Zustimmung der chinesischen Regierung. Und diese scheint plötzlich ihr grünes gewissen entdeckt zu haben, laut mehrerer chinesischer Medien sei der Flottenverbrauch der Marke Hummer zu hoch, die Zustimmung wurde daher bislang nicht erteilt. Außerdem moniert das chinesische Handelsministerium, dass Sichuan Tengzhong nicht über das nötige Know-how zum Bau dieser Sorte Auto verfüge.

Zwar wollten die chinesischen Behörden zu dem geplanten Kauf von Hummer bisher nicht offiziell Stellung nehmen, die chinesische Tageszeitung „People’s Daily“ zeigte sich aber dennoch optimistisch. Das Gebot, das Sichuan Tengzhong an GM gerichtet hat, sei „vernünftig und normal“. Zwar gibt es auch hierzu keine offiziellen Meldungen, doch gehen Branchenkenner von rund 100 Millionen Dollar aus, das entspricht umgerechnet 71 Millionen Euro. (autaro)

 

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November 18th, 2008

Mpnchen, den 18. November (autaro) An diesem Donnerstag startet die 22. Ausgabe der berühmten Auto Zürich Car Show. Der Weltfinanzkrise zum Trotz präsentieren sich einige der größten Welthersteller in der größten Stadt der Schweiz. Und noch bevor das offizielle Programm eröffnet ist, konnten die Veranstalter von einem respektablen Rekord berichten. So werden bei der diesjährigen Ausgabe zum ersten Mal ganze 30 Autopremieren stattfinden.
Die Highlights auf der elitären Schweizer Szene bilden unter anderem die Modelle Chevrolet Cruze, der neue Ford Ka, der absolut umwerfende 7er BMW, Audi Q5, der Ferrari California und der Alfa Romeo MiTo. Der Mitsubishi Colt, sowie der lang erwartete Renault Megané, der sportliche Seat Ibiza SC und der Kleinwagen Toyota iQ ergänzen das spannende Programm. Kein Wunder ist es, dass ausgerechnet in Zürich zum ersten Mal offiziell auch die sechste Variante des VW Golf präsentiert wird. Zahlreiche Statistiken und Umfragen zeigen eindeutig, dass gerade der Wolfsburger Klassiker das Lieblingsauto der Schweizer ist.
Der kalifornische Tesla Roadster des Verbandes e’mobile ist das abgefahrenste Exponat auf der Messe. Angetrieben von einem Elektromotor erreicht die Limousine die sagenhaften 250 PS bei einer Laufleistung der Batterie von 350 km. Das alles und vieles mehr wird ab dem 20. November in Zürich zu bewundern sein. (autaro)

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