Archiv für die ‘Honda’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 5th, 2010

München, den 04. Mai (autaro) Honda steht mit seinem FCX Clarity kurz vor der Serienreife. In einer Kleinserie von gut 20 Fahrzeugen testen derzeit vor allem Prominente in den USA das Wasserstoff-Fahrzeug – als LeasingFahrzeug für monatlich 600 US-Dollar, inklusive aller Kosten. Und wider alle Erwartungen macht der Honda seine Sache sehr gut. Selbst bei fiesesten Minusgraden im Winter brauchte das Auto höchstens ein paar Sekunden, um den Betrieb aufzunehmen. Die Angst der Ingenieure, die Brennstoffzelle könne gar einfrieren, wollte sich nicht bestätigen.

Dass die Wasserstofftechnik sich in den nächsten Jahren, möglicherweise sogar überhaupt, durchsetzen wird, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Diese zeigt sich bereits an der kaum vorhandenen Infrastruktur. Insgesamt existieren weltweit lediglich rund 200 Stationen, an denen Wasserstoff getankt werden kann. Dies funktioniert dann zwar ähnlich simpel wie bei einem Auto mit Gasanlage, erfordert aber ebenfalls gewisse Voraussetzungen. So ist im Falle des Honda FCX Clarity ein Ladedruck von 350 Bar erforderlich, den beispielsweise die Stuttgarter Zapfanlage in den wenigsten Fällen zur Verfügung stellen konnte. Weltweit haben sich daher namhafte Hersteller zusammengeschlossen, um die Entwicklung einer vernünftigen Infrastruktur voranzutreiben. Darunter befinden sich Ford, General Motors (GM), Honda, Hyundai, Kia, Renault und Nissan sowie deren Kooperationspartner Daimler. (autaro)

 

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März 18th, 2010

München, den 18. März (autaro) Irgendwie ist in Japan derzeit der Wurm drin: galten japanische Fabrikate bis vor kurzem noch als besonders Zuverlässig und wenig anfällig für Pannen, hat sich dieses Bild im letzten halben Jahr dramatisch geändert. Zuerst verzockte Branchen-Primus Toyota durch Probleme mit defekten Gaspedalen und störanfälligen Bremssystemen das Vertrauen der Käufer, dann war der zweitgrößte japanische Hersteller, Honda, an der Reihe: allein in diesem Jahr mussten knapp eine Million Honda zurück in die Werkstätten, teils wegen gravierender Mängel. So konnte es bei gut der Hälfte der betroffenen Modelle zu gefährlichen Kurzschlüssen der elektrischen Fensterheber kommen. In anderen Fällen bargen herumfliegende Teile beim Auslösen der Airbags sogar Lebensgefahr für die Insassen.

Nun ruft Honda rund 412.000 Fahrzeuge der Modelle Odyssey und Element zurück, die allerdings nicht in Europa angeboten werden, sondern vornehmlich in den USA. Bei diesen Modellen kann sich im Bramssystem Luft ansammeln, sodass unter Umständen deutlich höhere Pedalwiderstände, insbesondere bei Vollbremsungen zu überwinden sind. In den meisten Fällen komme es allerdings schleichend zu diesen Veränderungen, sodass die Kunden in aller Regel nicht von diesem negativen Effekt überrascht würden. Der Image-Verlust, gerade in den USA und damit auf dem für Japan wichtigsten Auto-Exportmarkt, ist immens. Zwar steht Honda, gemeinsam mit Nissan und anderen nationalen Konkurrenten, nicht dermaßen unter medialem Beschuss wie Toyota. Der fatale Imageverlust Toyotas hängt allerdings auch hauptsächlich mit dem verfehlten Krisenmanagement der Konzernspitze zusammen – sie hatte nach dem internen Bekanntwerden der Probleme nicht gehandelt, sondern die Situation großflächig versucht zu vertuschen. (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 01. März (autaro) Sparsame Otto-Konzepte und alternative Antriebe, allen voran der Elektromotor, erleben einen Boom wie nie. So gibt es auf dem diesjährigen Genfer Autosalon keinen größeren Hersteller, der nicht zumindest mit neuen E-Konzepten oder zumindest Hybridmodellen vertreten ist. So auch Honda. Allerdings gehen die Tokioter, die bereits seit Jahren besonders ihr sportliches Profil schärfen, in Genf einen eigenen Weg. Denn beim neuen Honda CR-Z steht nicht der Kraftstoffverbrauch, sondern vor allem der Fahrspaß im Vordergrund. Zwar kündigt Honda einen Durchschnittsverbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer an, doch in erster Linie soll der schnittige Dreitürer flink um die Ecken wetzen. Eine Gesamtleistung von 124 aus einem Vierzylinder-Benziner und einem kleinen E-Motor soll in Kombination mit dem niedrigen Gewicht für außerordentliche Fahrleistungen sorgen. Freilich hat der Fahrer auch die Möglichkeit, auf sparsames Fahren umzustellen, eine elektronische Fahrdynamikregelung ist mit an Bord.

Darüber hinaus hat in Genf der EV-N seine Europapremiere. Dabei handelt es sich um einen reinen Stromer, dessen Lithium-Ionen-Akkus sogar über Solarzellen im Fahrzeugdach nachgeladen werden. Der Clou des Cityflitzers sind aber sicherlich die beiden U3-X Monocycles, die in den Türen untergebracht werden. Diese kleinen Elektrovehikel sollen die Fahrt dort fortsetzen, wo sich andere Autofahrer bereits zu Fuß fortbewegen.

Schließlich trägt Honda noch der ein wenig aus dem Fokus gerückten Brennstoffzelle Rechnung. Zwar wird der FCX Clarity nur in den USA und in Japan verleast. Doch könnten an dem Konzept aus Wasserstoffgenerator und E-Motor auch die Europäer Gefallen finden. (autaro)

 

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Februar 22nd, 2010

München, den 22. Februar (autaro) Der Hybridantrieb kann gerade im Stadtverkehr seine Stärken ausspielen, da hier durch das lästige und ständig wechselnde Anhalten und Anfahren an Ampeln und in Staus elektrisch von Statten geht. Oder, wie im Falle des Honda Insight mit seinem Mildhybrid-Konzept, zumindest unterstützt wird. Gelegentlich sieht man bereits den einen oder anderen Toyota Prius in der Farbe Elfenbein herumfahren, Honda konnte sich hier bislang noch nicht so recht durchsetzen.

Doch das wollen die Japaner nun ändern. Mit einem wahren Kampfpreis sollen Taxiunternehmer von den Vorzügen der Modelle Insight und Civic Hybrid überzeugt werden. Letzteren bietet Honda Fuhrunternehmen für 17.990 Euro an, den Insight sogar für nur 15.990 Euro. Und in diesem Preis bereits enthalten sind die Taxameter-Konsole oder -Halterung, eine Funk- und Dachzeichen-Vorrüstung, sowie eine Zentral-Innenlichtschaltung, Fußraumschalen und die obligatorische Notalarmanlage. Ebenfalls im Preis inbegriffen ist die Lack-Folierung in der Farbe Elfenbein hell. Komfortseitig wird auch nicht gegeizt: selbst das CVT-Automatikgetriebe, die Klimaautomatik mit Pollenfilter, das Multifunktionslenkrad, die Mittelarmlehne, 15-Zoll-Alufelgen und ein CD-Radio mit MP3-Funktionalität und AUX-Eingang müssen nicht extra bezahlt werden.

Da wird die etablierte deutsche Konkurrenz schwerlich mithalten können, ebenso wenig beim Blick auf die laufenden Kosten. Laut Honda kommt der Civi im Schnitt mit 4,9 Litern Benzin aus, beim Insight sind es sogar nur 4,4 Liter. Außerdem sind beide Modelle mit einem Kfz-Steuer-Jahresbeitrag von 28 Euro echte Sparmeister und hinsichtlich der Versicherungseinstufung zumindest bislang kaum zu schlagen. (autaro)

 

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Juli 16th, 2009

München, den 16. Juli (autaro) Mit dem Insight und dem Civic Hybrid hat Honda bereits zwei kompakte Limousinen mit gut funktionierendem Hybridantrieb zu fairen Preisen im Programm. Und man meint es ernst mit der umweltfreundlichen Antriebsvariante. So soll in den nächsten Jahren die Palette mit dualem Antrieb deutlich erweitert werden, auch Modelle oberhalb der Kompaktklasse werden folgen.
Den ersten Schritt über das Kompaktlimousinen-Segment hinaus macht Honda nun mit dem CR-Z Hybrid-Coupé. Der Zweitürer geht 2010 zunächst nur in Japan an den Start, wird allerdings auch in Europa nicht allzu lange auf sich warten lassen. Honda fokussiert beim CR-Z besonders die Eigenschaften “kompakte Größe, leichtes Gewicht und hohe Kraftstoffeffizienz”, was neben der Umweltfreundlichkeit auch auf jede Menge Fahrspatz hindeutet.
Vom futuristischen Design der 2007 vorgestellten Studio ist äußerlich eine Menge geblieben, der Innenraum ist dagegen hauptsächlich dem Honda Civic entlehnt – was ihn jedoch keinesfalls konservativ erscheinen lässt. Insgesamt wird deutlich, dass sich Honda, ähnlich wie der direkte Konkurrent Mazda, deutlich sportlicher profilieren will und dem Biedermann-Image der jüngeren Vergangenheit den Kampf angesagt hat. Wir freuen uns auf eine erste Ausfahrt. (autaro)

 

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Mai 22nd, 2009

München, den 22. Mai (autaro) Der Honda Insight, dessen Verkauf in Deutschland gerade erst begonnen hat, wird in Japan bereits seit Januar dieses Jahres verkauft. Dort hat er sich also bereits bewährt. Nun macht er allerdings als meistverkauftes Auto Japans Schlagzeilen, wie die Zulassungsstatistik April 2009 belegt: 19.475 Insight verkaufte Honda in Japan in den ersten drei Monaten seit seiner Markteinführung. Das bedeutet ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 256 Prozent und richtet sich deutlich gegen den allgemeinen Trend. Denn in Japan ging der Inlands-Jahresabsatz um 28,6 Prozent zurück. Für den Hersteller selbst bedeuten diese Zahlen, dass jeder dritte in Japan zugelassene Honda im besagten Zeitraum ein Insight war.

Doch auch die Fahrzeuge mit konventioneller Antriebstechnik verkaufen sich in Japan derzeit prächtig. Der Honda Jazz, der dort allerdings den Namen Honda Fit trägt, ist das meistverkaufte Auto des Jahres 2008, in diesem Jahr wurde er bisher nur vom Insight überflügelt. Währenddessen sieht es bei der japanischen Konkurrenz weniger rosig aus: Der Branchenprimus Toyota musste gegenüber dem Vormonat einen Absatzeinbruch von insgesamt 32,5 Prozent hinnehmen, seine Nobeltochter Lexus immerhin 25,7 Prozent. Mitsubishi ließ mit 28,6 Prozent ebenfalls Federn und besonders happig kam es für Nissan. Ganze 38,7 Prozent Rückgang musste der Hersteller gegenüber dem Vormonat März hinnehmen. Da kann sich Honda mit einem Plus von vier Prozent auf die Schulter klopfen. (autaro)

 

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März 24th, 2009

München, den 24. März (autaro) Das Öko-Auto des Monats, der Honda Insight Hybrid, wird das bisher mit Abstand günstigste Hybridfahrzeug auf dem deutschen Markt sein. Zu haben ist der Honda Insight schon ab 19.550 Euro. Ab dem 18. April 2009 gibt’s das Hybridauto beim Händler. Vorher wird der Honda Insight noch auf der AMI in Leipzig vorgestellt.

Günstigstes Hybrid-Auto seiner KlasseBisher waren Hybridfahrzeuge eher etwas für Besserverdiener. Mit dem Honda Insight Hybrid soll jetzt das Zeitalter des „Volkshybridwagens“ anbrechen, so Honda-Sprecher Alexander Heintzel. Mit seinem Einstiegspreis liegt der Honda Insight knapp 4000 Euro unter dem Civic Hybrid, und sogar fast 6000 Euro unter dem Preis des größten Konkurrenten, dem Toyota Prius.

Turbokraft mit dem „Integrated Motor Assist“

Und nicht nur der Preis kann sich sehen lassen. Im Gegensatz zum Toyota Prius, haben die Ingenieure den Honda Insight mit einem wesentlich einfacheren Antriebssystem ausgestattet. Statt eines Elektromotors hat der Honda einen nur 14 PS starken, so genannten „Integrated Motor Assist“, der zwischen Benziner und Automatikgetriebe eingeschoben ist. Zum rein elektrischen Anfahren fehlt diesem Motor die Kraft. Der E-Motor speist stattdessen die Start-Stopp-Automatik und wirkt so beim Fahren wie ein Turbo. Er hilft dem weiterentwickelten Vierzylindermotor aus dem Honda Jazz beim Beschleunigen. So bringt es der Honda Insight auf 98 PS und 167 Nm. Vor allem beim Anfahren und Beschleunigen zeigt sich die Wirkung des Turbos.

Grüner Knopf als Ökotrainer
Wer die Vorteile eines Hybridautos optimal nutzen will, muss auch seinen Fahrstil ändern. Dabei unterstützt die Fahrer des Honda Insight das Programm „Eco Assist“. Neben dem Lenkrad befindet sich ein grüner Knopf. Wer ihn drückt, startet damit ein Sparprogramm, das die Antriebsleistung begrenzt und bekommt in Echtzeit Rückmeldung zum ökologischen Fahrverhalten. Je nach Fahrstil wechselt dann die Farbe der Instrumentenbeleuchtung. Und für jeden sparsam gefahrenen Kilometer sprießen Blümchen auf dem Bordmonitor. Die können allerdings auch wieder vertrocknen, wenn sich das Fahrverhalten ändert. So lässt sich das Sparpotential des Hybridsystems optimal ausnutzen.

Gute Sicherheitsausstattung, Sparzwang im Detail

Um den günstigen Preis anbieten zu können, wurde beim Honda Insight allerdings auch an einigen Stellen kräftig gespart. Details wie die Ablagefächer im Armaturenbrett und die Kofferraumablage wirken billig, Parksensoren gibt es beim Insight nur in der Top-Version „Elegance“. Die wären aber bei allen Ausstattungen nötig, weil der Blick zurück von einer geteilten Glasklappe getrübt wird.

Nicht gespart wurde erfreulicherweise bei der Sicherheit: Serienmäßig ist bereits die Basisversion mit sechs Airbags, ESP und Klimaautomatik ausgestattet. Außerdem bietet der Insight eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber, ein höhen- und weitenverstellbares Lenkrad und viel Platz.
Mehr Luxus gibt’s in der „Comfort“ Ausführung für 20.550 Euro mit 15’’ Leichtmetallfelgen und einem MP3-fähigen CD-Radio.
Und die Version „Elegance“ für 22.200 Euro ist neben 16’’ Leichtmetallfelgen außerdem mit einem Licht- und Regensensor und weiteren Komfortfeatures. (autaro)

 

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Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

 

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Januar 27th, 2009

München, den 27. Januar (autaro) Honda Motors ist neben Toyota einer der absoluten Pioniere in Sachen Hybridtechnologie. Die Hybrid-Modelle gehören seit fast einem Jahrzehnt zum festen Katalog der Japaner, was nicht nur von Tradition und Know-How zeugt, sondern vor allem auch von Zuverlässigkeit. Der Antrieb ist in den High-Tech-Werken ausgereift und mehrmals in unterschiedlichsten Situationen getestet worden, wodurch absolut keine Zweifel mehr an Tauglichkeit und Qualität aufkommen dürfte.
Vor allem wenn es um die sportliche Anwendung des Hybrid-Antriebs geht, ist der Beitrag von Honda bahnbrechend. 2007 präsentierte der Hersteller im Rahmen der Tokyo Motor Show den Honda CR-Z. Es handelte sich um ein absolut atemberaubendes Modell, perfektioniert bis ins kleinste Detail, markant, individuell und hoffentlich zukunftsweisend.
Da es sich immer noch um eine Studie handelt, an der der Hersteller wohl weiterhin arbeitet, wurden bis jetzt keine genauen technischen Daten veröffentlicht. Man weiß allerdings, dass es sich um einen Benzin-Hybrid-Motor handelt, bei dem der Stromspeicher extrem leistungsfähig und ergiebig zu sein scheint. Der Zweck der Erstvorstellung in Tokyo zielte darauf ab, das Design der neuen Limousine zu präsentieren. CR-Z – der Name des Modells – steht für Compact Renaissance Zero. Die Renaissance bezieht sich auf die etwas leidenden Sportmodelle, die angesichts der Öko-Hysterie nicht mehr so beliebt sind. Honda möchte aber beweisen, dass der Hybrid-Motor durchaus Spaß bereiten und unvergessliche Fahrerlebnisse bieten kann.
Mit gut vier Metern Länge verspricht der Renaissance-Gladiator agiles und aufregendes Fahrverhalten, höchste Sicherheit und individuellen Stil. Das Außendesign ist mit Abstand das Beste, was die Automobilindustrie momentan zu bieten hat. Die steil ansteigende Gürtellinie dominiert das Profil. Die ungewohnt hohe Abrisskante am Heck verleiht der Limousine einen futuristischen Touch a lá Batmobil. Diesen unterstreichen auch die kantigen Leuchten, die wiederum an die Mazda-Modelle aus den 80ern erinnern – eine geschmackvolle Kombination, die durchaus beeindruckt.
Wann genau der CR-Z die Serienreife erreichen wird ist immer noch unklar. Fest steht allerdings, dass es nicht sehr lange dauern darf, bis das Modell auf dem Markt ist. Die Konkurrenz im Öko-Automobilgeschäft wird jede Minute schärfer und die Hybrid-Fahrzeuge werden langsam von den reinen Strom-Mobilen überholt. (autaro)

 

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September 11th, 2008

München, den 11. September (autaro) Dass die Prädikate „öko“ und „grün“ sehr oft als Marketingtricks verwendet werden, steht außer Frage. Eine weitere aktuelle Studie belegt, dass angeblich umweltfreundliche Autos wenig Gutes für die Umwelt und viel Schlechtes für das Konto tun. Der Test, durchgeführt vom britischen Fernsehsender Channel 4, ergab, dass sich die Käufer von „grünen“ Fahrzeugen nicht auf die Herstellerangaben verlassen können. Berücksichtigt wurden acht Modelle, die als „sparsam“ vermarktet werden:

  • Golf BlueMotion
  • Toyota Aygo
  • Fiat 500 1.2
  • Škoda Fabia Greenline
  • BMW 118d
  • Honda Civic Hybrid
  • Mini Cooper Diesel
  • Ford Focus Econetic

Alle acht wurden auf der gleichen Teststrecke in der Nähe von London eingesetzt, um feststellen zu können, ob sie die von den Herstellern angegebenen Werte auch erreichen können.
Das Ergebnis ist schlichtweg katastrophal: Keines der Modelle kam an die vom Hersteller angegebenen Normwerte heran. Der Mehrverbrauch lag zwischen 0,4 und 1,4 Liter über den Zahlen. Immerhin kann man als Gewinner den Golf Blue Motion bezeichnen, der den geringsten Mehrverbrauch von lediglich 0,4 Liter auf 100 km aufweisen konnte. Auf dem anderen Ende der Tabelle findet man die Modelle Honda Civic, Ford Focus Econetic und Fiat 500, die deutlich mehr verbrauchen, als das was sie auf Papier aufzeigen konnten. (autaro)

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