München, den 24. März (autaro) Das Öko-Auto des Monats, der Honda Insight Hybrid, wird das bisher mit Abstand günstigste Hybridfahrzeug auf dem deutschen Markt sein. Zu haben ist der Honda Insight schon ab 19.550 Euro. Ab dem 18. April 2009 gibt’s das Hybridauto beim Händler. Vorher wird der Honda Insight noch auf der AMI in Leipzig vorgestellt.
Günstigstes Hybrid-Auto seiner KlasseBisher waren Hybridfahrzeuge eher etwas für Besserverdiener. Mit dem Honda Insight Hybrid soll jetzt das Zeitalter des „Volkshybridwagens“ anbrechen, so Honda-Sprecher Alexander Heintzel. Mit seinem Einstiegspreis liegt der Honda Insight knapp 4000 Euro unter dem Civic Hybrid, und sogar fast 6000 Euro unter dem Preis des größten Konkurrenten, dem Toyota Prius.
Turbokraft mit dem „Integrated Motor Assist“
Und nicht nur der Preis kann sich sehen lassen. Im Gegensatz zum Toyota Prius, haben die Ingenieure den Honda Insight mit einem wesentlich einfacheren Antriebssystem ausgestattet. Statt eines Elektromotors hat der Honda einen nur 14 PS starken, so genannten „Integrated Motor Assist“, der zwischen Benziner und Automatikgetriebe eingeschoben ist. Zum rein elektrischen Anfahren fehlt diesem Motor die Kraft. Der E-Motor speist stattdessen die Start-Stopp-Automatik und wirkt so beim Fahren wie ein Turbo. Er hilft dem weiterentwickelten Vierzylindermotor aus dem Honda Jazz beim Beschleunigen. So bringt es der Honda Insight auf 98 PS und 167 Nm. Vor allem beim Anfahren und Beschleunigen zeigt sich die Wirkung des Turbos.
Grüner Knopf als Ökotrainer
Wer die Vorteile eines Hybridautos optimal nutzen will, muss auch seinen Fahrstil ändern. Dabei unterstützt die Fahrer des Honda Insight das Programm „Eco Assist“. Neben dem Lenkrad befindet sich ein grüner Knopf. Wer ihn drückt, startet damit ein Sparprogramm, das die Antriebsleistung begrenzt und bekommt in Echtzeit Rückmeldung zum ökologischen Fahrverhalten. Je nach Fahrstil wechselt dann die Farbe der Instrumentenbeleuchtung. Und für jeden sparsam gefahrenen Kilometer sprießen Blümchen auf dem Bordmonitor. Die können allerdings auch wieder vertrocknen, wenn sich das Fahrverhalten ändert. So lässt sich das Sparpotential des Hybridsystems optimal ausnutzen.
Gute Sicherheitsausstattung, Sparzwang im Detail
Um den günstigen Preis anbieten zu können, wurde beim Honda Insight allerdings auch an einigen Stellen kräftig gespart. Details wie die Ablagefächer im Armaturenbrett und die Kofferraumablage wirken billig, Parksensoren gibt es beim Insight nur in der Top-Version „Elegance“. Die wären aber bei allen Ausstattungen nötig, weil der Blick zurück von einer geteilten Glasklappe getrübt wird.
Nicht gespart wurde erfreulicherweise bei der Sicherheit: Serienmäßig ist bereits die Basisversion mit sechs Airbags, ESP und Klimaautomatik ausgestattet. Außerdem bietet der Insight eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber, ein höhen- und weitenverstellbares Lenkrad und viel Platz.
Mehr Luxus gibt’s in der „Comfort“ Ausführung für 20.550 Euro mit 15’’ Leichtmetallfelgen und einem MP3-fähigen CD-Radio.
Und die Version „Elegance“ für 22.200 Euro ist neben 16’’ Leichtmetallfelgen außerdem mit einem Licht- und Regensensor und weiteren Komfortfeatures. (autaro)
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