Archiv für die ‘Hyundai’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 23rd, 2011

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(Foto: Hyundai)
München, den 23. Dezember 2011 (autaro) Hyundai begreift sich mittlerweile nicht mehr als Billigheimer, sondern mehr als koreanische Premiummarke. Als solche muss Hyundai natürlich nicht nur ein großes SUV wie den ix55 im Programm haben – es muss auch ein Diesel mit sechs Zylindern unter die Haube. Daher spendieren die Koreaner ihrem SUV einen neuen Dreiliter-V6, der neben 250 PS Leistung auch ein maximales Drehmoment von 471 Newtonmeter auf die Antriebswelle wuchtet. Dieses liegt außerdem über einen Drehzahlbereich von 1.750 bis 3.500 Touren an und ermöglicht damit ausgesprochen schaltfaules Fahren, wobei die Schaltarbeit grundsätzlich ein Automat übernimmt.

Bei 44.630 Euro geht der Sechszylinder-Spaß los, inklusive üppiger Serienausstattung und ordentlicher Verarbeitung. Die Kosten für die Kfz-Versicherung bewegen sich im SUV-typisch hohen Rahmen (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer kostet dank des großen Hubraums ebenfalls ihren Teil. Dafür liegt der Durchschnittsverbrauch, den Hyundai mit 7,6 Litern Diesel je 100 Kilometer angibt, auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, er entspricht einem CO2-Ausstoß von 199 Gramm pro Kilometer.

Mit dem großen Diesel gleitet der Hyundai gelassen durch die Gemarkungen, schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 205 Sachen und kommt binnen 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßenhöchsttempo. Das sind keine besonders aufregende Werte, angesichts der Größe und des weichen Charakters der Fahrwerksabstimmung wirkt indes alles stimmig. Wer 50.990 Euro hinblättert, bekommt zudem die Premium-Ausstattung, hinsichtlich der Extras praktisch keinen Wunsch offen lässt. Der ix55 3.0 V6 bietet also, was Hyundai groß gemacht hat: viel Auto fürs Geld. (autaro)

 

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September 8th, 2011

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(Fotos: Hyundai)
München, den 08. September 2011 (autaro) Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigt Hyundai den Nachfolger des i30. Ab März 2012 soll der Kompakte aus Südkorea zu uns auf den Markt kommen, zunächst als Fünftürer, in Bälde dann auch als Kombi und ab Herbst mit drei Türen. Bislang konnten derartige Meldungen Konkurrenz aus Deutschland, Frankreich oder Japan nicht beunruhigen, waren die Offerten aus Südkorea doch allein etwas für besonders kühle Rechner. Schon mit dem Passat-Gegner i40 haben die Koreaner aber gezeigt, wie ernst die es mit dem Anspruch meinen, ganz oben in allen Volumen-Klassen mitzuspielen. Und auch der neue i30 wird diesen Anspruch zusätzlich untermauern, kommt mit stimmigem Design und anspruchsvollem Qualitätseindruck. Schon das aktuelle Modell wurde bisher in Deutschland rund 90.000 mal verkauft, der Neue will diesen Trend mit seinem „Fluidic Sculpture“- Design und neuen Optionen wie adaptivem Fahrlicht, Knieairbag oder elektrischer Parkbremse fortsetzen. Selbst Extras wie ein Navigationssystem mit integriertem 7-Zoll-Farbmonitor und Rückfahrkamera oder ein großes Panorama-Schiebedach stehen auf der Liste.

Auch der Platz im Innenraum soll wachsen, auch wenn die Maße mit zwei Zentimetern in der Breite und einem Zentimeter in der Länge nur minimal gewachsen sind. Dafür ist der i30 in der nächsten Generation etwas flacher – bietet aber zugleich mehr Ladevolumen. Und schließlich will der neue i30 auch schonungsvoller mit der Umwelt umgehen – besonders in Europa eine immer wichtigere Eigenschaft, die mittlerweile wesentlich die Kaufentscheidung beeinflusst. Zwar hält sich Korea hinsichtlich Details zum geplanten Hybridantrieb bedeckt, effiziente Verbrennungsmotoren mit Start-Stopp-Automatik und serienmäßigem Sechsganggetriebe werden aber vom Marktstart an verfügbar sein. Wahlweise wird es den i30 mit einem 1,4-Liter-Benziner oder einem 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer geben. Bei den Selbstzündern wird die Antriebskraft ebenfalls aus 1,4 oder 1,6 Litern Hubraum geschöpft, der sparsamste Motor soll weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

Schon das aktuelle Modell gefällt insbesondere durch seinen niedrigen Anschaffungspreis bei ordentlicher Qualität. Die umfassende Hyundai-Garantie soll außerdem Helfen, bei den Kunden Vertrauen in die Marke aus Süd-Korea zu schaffen. Niedrige Einstufungen bei der Kfz-Versicherung sowie durchschnittliche Kraftstoffkosten tragen weiter zum Erfolg des Kompakten bei. Für das neue Modell verraten die Koreaner zwar noch keine Preise. Es soll aber bei einem echten Kampfangebot bleiben. (autaro)

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Konkurrenzfähiger Qualitätseindruck und Materialmix

 

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Juli 4th, 2011

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(Foto: Hyundai)
München, den 04. Juli 2011 (autaro) Ab September kommt der neue Hyundai i40 zu uns und damit die koreanische Antwort auf VW Passat und Co. Reichlich Platz, eine gute Verarbeitung und jede Menge Ausstattung sprechen für die Alternative aus Fernost, außerdem natürlich der Preis. Den gab Hyundai jüngst bekannt, was der deutschen Konkurrenz zumindest kurzzeitig den Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben dürfte: 23.390 Euro kostet der smarte Kombi mit Basisbenziner in der Ausstattungslinie „Comfort“. Der 1,6-Liter-Vierzylinder leistet 135 PS und sollte für den 4,77 Meter langen Kombi bereits ausreichen. Die besagte Ausstattungslinie bringt bereits sieben Airbags, eine elektronische Parkbremse mit Berganfahr-Assistent, elektrische Fensterheber und eine Klimaanlage mit. Ab der nächst höheren Linie „Style“ sind zusätzlich eine Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und sogar ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit an Bord. Außen gefallen Leichtmetallfelgen und erleichtern Ultraschallsensoren das Einparken. Wer schließlich die Topvariante „Premium“ wählt, bekommt das All-inclusive-Angebot. Neben elektrischer Sitzverstellung auch für den Beifahrer, Xenon-Licht und Lederpolsterung gibt sich die Top-Variante äußerlich durch ab der B-Säule getönte Scheiben und Alufelgen im 17-Zoll-Format zu erkennen.

Der i40 wurde eigens für den europäischen Markt entwickelt und bietet dank einem Radstand von 2,77 Metern reichlich Platz für seine maximal fünf Passagiere. Der Kofferraum fasst 553 Liter Ladevolumen und kann bei Bedarf auf bis zu 1.719 Liter vergrößert werden. Anders als bei der Konkurrenz üblich, erscheint der i40 zuerst als Kombi, die Limousine wird bis November auf sich warten lassen.

Die Motorenpalette reicht von dem genannten 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und 135 PS über einen Zweiliter mit 177 PS bis zu einem 1,7-Liter Common-Rail-Diesel, der in zwie Leistungsstufen angeboten wird: einemal mit 116 PS und einmal mit 136 PS. Beide sind als „blue“-Version mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet und verbrauchen laut Hyundai nur 4,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Serienmäßig kommen alle Motoren mit einem manuellen Sechsganggetriebe, die stärkeren Versionen des Benziners bzw. des Selbstzünders sind optional auch mit einer sechsstufigen Automatik kombinierbar. Nicht nur der niedrige Anschaffungspreis, auch günstige Einstufungen bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und die umfangreiche Hyundai-Garantie sind Argumente, die den einen oder anderen Fahrer eines europäischen oder japanischen Fabrikats in das Lager der Koreaner locken dürfte. (autaro)

 

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Juni 20th, 2011

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(Foto: Hyundai)
München, den 20. Juni 2011 (autaro) Ab Ende August ist der Hyundai Veloster endlich in Deutschland zu haben, zu Preisen ab 21.600 Euro. Hyundai selbst beschreibt sein neues Sportcoupé wie folgt: Der auffällig designte 2+2-Sitzer spricht eine junge Zielgruppe an und vereint den Stil eines kleinen Sportwagens mit der Funktionalität eines Fließhecks. Dabei hat der Veloster ein besonderes Gimmick zu bieten, nämlich eine dritte Tür. Die Passagiere der zweiten Reihe erreichen diese über eine Fondtür, die aber nur an der Beifahrerseite angeschlagen ist. Ansonsten misst das Coupé 4,22 Meter in der Länge und ist mit einer Breite von 1,79 Meter angenehm schmal. Ein Radstand von 2,65 Meter sorgt indes im Innenraum für ausreichend Luft.

Für besagte 21.600 Euro bekommt der Fahrer einen 1,6-Liter-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung. Dieser leistet 140 PS und wuchtet maximal 167 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle. Serienmäßig wird über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet, wobei als Option auch erstmals ein Doppelkupplungsgetriebe, ebenfalls mit sechs Stufen, zur Verfügung steht (1.700 Euro extra). Als Veloster blue 1.6 kommt das Coupé mit Start-Stopp-Automatik, Hyundai verspricht in diesem Fall einen Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern Benzin pro 100 Kilometer. Gemessen an den zu erwartenden Fahrleistungen wäre das ein ambitionierter Wert, der einem CO2-Ausstoß von 137 Gramm pro Kilometer gleich käme. Ansonsten sind zwei Ausstattungsvarianten wählbar, nämlich „Style“ und „Premium“. Bereits die Standardvariante „Style“ steht auf 17-Zoll-Alus und hat neben einer Klimaanlage auch ein Audiosystem mit an Bord. Wer 26.200 Euro für den Veloster Premium auf den Tisch legt, bekommt dann praktisch alles, was derzeit so verfügbar ist. Neben 18-Zöllern sind selbst Ledersitze, ein Premium-Soundsystem und Bluetooth im Paket enthalten. Die Aufpreisliste gestaltet sich dann übersichtlich, lediglich ein Pnaorama-Glas-Schiebedach, die Metallic-Lackierung, das Doppelkupplungsgetriebe oder ein Navigationssystem mit Rückfahr-Kamera können noch angekreuzt werden.

Unklar ist derweil noch, wie hoch die Kosten für die Kfz-Versicherung oder für die Kfz-Steuer ausfallen werden. Kühle Rechner werden freilich über einen hohen zu erwartenden Wertverlust schimpfen, sich hingegen aber sicherlich über den günstigen Anschaffungspreis freuen. (autaro)

 

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Mai 16th, 2011

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(Foto: Hyundai)
München, den 16. Mai 2011 (autaro) Ab kommendem November schicken die Koreaner ihre neue Mittelklasse auch in Deutschland ins Rennen. Positioniert gegen Opel Insignia oder Klassenmeister VW Passat soll die Stufenhecklimousine vor allem durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und wartet mit reichlich Extras auf. Darunter befinden sich Ein Einpark- oder Spurhalteassistent, Xenonlicht und elektronische Parkbremse und schließlich sogar neun Airbags, die die Insassen vor allen möglichen Blessuren schützen sollen. Außerdem ist das 5 Jahre Sorgenfrei-Paket serienmäßig mit an Bord, das eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung, eine Mobilitätsgarantie und die Wartungskosten für fünf Jahre enthält.

Motorenseitig startet der i40 im November mit einem 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 135 PS, einem 2,0-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 177 PS sowie einem 1.7 Common-Rail-Diesel, der in zwei Leistungsstufen mit ca116 PS und 136 PS erhältlich sein wird. Sämtliche Motoren sind serienmäßig an ein manuelles Sechsganggetriebe gebunden, für die beiden stärksten Triebwerke ist auch eine sechsstufige Automatik erhältlich. Außerdem sollen die Benziner wie auch die Diesel besonders sparsam mit unseren fossilen Ressourcen umgehen. Zwar nennt Hyundai noch keine genauen Daten. Es lag laut Hyundai aber „das Hauptaugenmerk der Entwickler auf neuen kraftstoffeffizienten Motoren“. Daneben helfen eine Start-Stopp-Automatik, eine verbesserte Aerodynamik und Leichtlaufreifen beim Sparen. Schließlich sollen neben dem niedrigen Verbrauch auch geringe Abgaben an das Finanzamt und eine moderate Einstufung bei der Kfz-Versicherung für eine gute Kostenbilanz sorgen.

Neben feinen Austattungsdetails, die wir bislang nur aus der Oberklasse kennen (darunter belüftete Vordersitze oder sogar ein beheizbarer Lenkradkranz), will der i40 vor allem durch die umfassende Garantieleistung, ein adäquates Qualitätsniveau und durch das harmonische Design punkten. Dieses nennt sich “Fluidic Sculpture” und orientiert sich besonders an der Formensprache der Natur, wie Chefdesigner Thomas Bürkle erklärt. Gefällig wirkt die Mittelklasselimousine allemal, die Zeiten der Billigheimer aus Fernost scheinen einstweilen vorüber zu sein. (autaro)

 

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März 25th, 2011

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München, den 25. März 2011 (autaro) Hyundais i10 ist ein Auto für Minimalisten. Billig, klein und mittlerweile auch ganz chic. Die Koreaner verpassten dem kleinsten Spross ihrer in Europa angebotenen Familie nun auch den neuen, typischen Hyundai-Look mit markanterem Kühlergrill und freundliche geschnittenen Frontscheinwerfern. Weitere wichtige neuerungen hielten unter der Motorhaube Einzug, wo künftig nicht nur mehr Leistung, sondern auch ein genügsamerer Umgang mit unseren fossilen Brennstoffen den Ton angibt.

Der 1,2-Liter-Benziner leistet nun acht PS mehr als die vorangegangene Version und bringt es damit auf 86 PS Nennleistung. Damit Sprintet der Zwerg in 12,2 Sekunden von Null auf Tempo 100 und erreicht mit etwas Anlauf 169 Sachen. Der Durchschnittsverbrauch ist Laut Hyundai im Vergleich zum Vorgänger um einen halben Liter auf 4,6 Liter je 100 Kilometer gesunken. Dies entspricht einer CO2-Emission von 108 Gramm pro Kilometer. Der Rest ist im Wesentlichen gleich geblieben, das manuelle Fünfganggetriebe schaltet sich nach wie vor überaus präzis und am Fahrwerk gib es ebenfalls nichts auszusetzen. Im Vergleich zur europäischen Konkurrenz bleibt allerdings zu bemängeln, dass der Geruch der verwendeten Kunststoffe empfindlichen Naturen die Tränen in die Augen treiben dürfte.

Völlige Verständnislosigkeit herrscht allerdings beim Blick in die Preisliste. Während der Einstiegsbenziner mit 1,1 Litern Hubraum mit 10.290 Euro zu Buche schlägt, kostet der oben beschrieben 1,2-Liter bereits 12.290 Euro. Der Grund: dieser ist ausschließlich in der Top-Ausstattungsvariante Style erhältlich, die bis auf wenige Extras wie Klimaanlage oder Automatikgetriebe schon das Wesentlichste beinhaltet. Völlig unverständlich ist hingegen die Aufpreispolitik hinsichtlich der Sicherheitsausstattung. Dass ein ESP heutzutage noch mit 910 Euro extra bezahlt werden muss, ist schon verwunderlich. Dass aber auch erst im Falle dieser Sonderzahlung Scheibenbremsen an die Hinterachse montiert werden, ist völlig unverständlich. Ansonsten gefällt der i10 noch immer mit günstigen Einstufungen bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen), mit wenig Steuergeld, das ans Finanzamt überwiesen werden muss und mit überschaubaren Werkstattkosten, dank der fünfjährigen Garantie. (autaro)
(Foto: Hyundai)

 

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November 29th, 2010

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München, den 29. November (autaro) Man muss kein Hellseher sein um voraussagen zu können, dass das Genesis Coupé des südkoreanischen Herstellers Hyundai auch in Deutschland seine Käufer finden wird. Vielleicht nicht so viele, wie die etablierte Konkurrenz von Audi, BMW oder Mercedes. Aber sicherlich mehr, als der recht glücklose Vorgänger, der unter dem einfachen Namen Hyundai Coupé firmierte. Denn erstens ist der aktuelle Dreitürer deutlich eleganter gezeichnet als der Papa. Und zweitens haben die Südkoreaner sicht- und spürbar an der Qualität ihrer Produkte gearbeitet.

Was bleibt, ist ein nahezu konkurrenzlos günstiger Einstiegspreis. 29.990 ruft der Hyundai-Händler für den 4,63 Meter langen 2+2-Sitzer mit 2,0 Liter großem Vierzylinder-Turbo und 214 PS Leistung auf. Und das bei einer wirklich üppigen Serienausstattung und einer Werksgarantie von fünf Jahren. Zum Vergleich: ein deutlich karger ausgestatteter Audi A5 Coupé mit 1,8-Liter-TFSI und gerade einmal 160 PS Leistung kostet bereits knapp 4.000 Euro mehr. Wer mehr Leistung wünscht, wird zum 3,8-Liter-V6 greifen, der 303 PS auf den Asphalt bringt und ab 34.990 Euro zu haben ist. Hier sind dann noch Ledersitze mit Sitzheizung, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein schlüsselloses Zugangssystem und eine Stereo-Anlage mit CD-Player und zusätzlichen AUX-, USB- und iPod-Schnittstellen mit an Bord.

Grundsätzlich kommen beide Versionen mit Heckantrieb und manuellem Sechsganggetriebe daher, der V6 ist gegen Aufpreis auch mit einer sechsstufigen Automatik kombinierbar. Manko sind das Kofferraumvolumen, das mit 332 Litern recht knapp ausfällt, und die geringe Zuladung, die je nach Motor und Ausstattung zwischen 268 und 350 kg liegt. Außerdem bewegt sich der Durchschnittsverbrauch bei beiden Motoren nicht ganz auf Klassenniveau: der Vierzylinder, der in acht Sekunden von Null auf Tempo 100 sprintet und bis zu 222 Sachen Spitze rennt, verbraucht laut Hersteller im Schnitt 9,5 Liter auf 100 Kilometer. Beim V6 sind es sogar 10,3 Liter, dafür erledigt er den Stammtisch-Spurt in 6,4 Sekunden und fährt bis zu 240 elektronisch abgeregelte Stundenkilometer. Ein hoher zu erwartender Wertverlust steht einer fairen Einstufung bei der Kfz-Versicherung gegenüber (hier erfahren Sie mehr und können vergleichen), der Preis ist, um es zu wiederholen, konkurrenzlos. (autaro)

 

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November 16th, 2010

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München, den 16. November (autaro) Gelegentlich stellt sich der aufmerksame Beobachter der Automobilpresse die Frage: sind die Hersteller denn wirklich so unvorsichtig oder die Erlkönig-Jäger schlicht so gerissen? Wie kann es sein, dass regelmäßig mehr oder minder getarnte Prototypen neuer Modelle gleich mehreren Fotografen vor die Linse fahren? Wollen die Hersteller gar, dass das Publikum „zufällig“ auch mal einen Blick auf das neue, noch in der Entwicklung befindliche Modell erhascht?

Im Falle von Hyundai, der aufstrebenden Billigmarke aus Korea, ist der Fall ausnahmsweise völlig eindeutig: selten war ein Foto auf Anhieb so leicht als gewollt und gestellt zu enttarnen wie jenes „Self Spy Photo” (frei übersetzt: „Selbst-Spionage-Foto”), mit dem Hyundai bei Twitter einen Vorausblick auf das Facelift der Kompakt-Limousine Elantra gibt. Offiziell fällt der Vorhang für den überarbeiteten Kompakten auf der LA Auto Show 2010, die vom 19. bis 28. November Autobegeisterte aus der ganzen Welt in ihre Hallen lädt. Die Hauptkonkurrenz auf dem US-Markt sehen die Koreaner in den Kompaktmodellen Cruze aus dem Hause Chevrolet und dem Focus von Ford. Gebaut wird der Elantra, wie auch sein großer Bruder Sonata, im Hyundai-Werk in Alabama, USA. Erkennbar ist, dass auch er die dynamische Design-Sprache der jüngsten Modelle von Hyundai sprechen wird, außerdem können besonders günstige Verbrauchswerte erwartet werden – hier wollen die Koreaner den Japanern und Europäern auf Dauer die Führungsposition streitig machen.

Ob der Elantra auch wieder nach Deutschland kommen wird, ist unklar. Seit 2006 wird hierzulande kein entsprechendes Modell mehr angeboten, was auch an der strategischen Ausrichtung auf den US-Markt liegen könnte. Ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 140 PS Leistung in Verbindung mit einer Sechsstufenautomatik ist hierzulande schlicht kaum gefragt. Als Randerscheinung mit günstigem Einstiegspreis, sparsamem Verbrauch und guter Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) könnte er aber durchaus den einen oder anderen Käufer finden – die Frage ist, ob sich für Hyundai auch kleine Stückzahlen lohnen würden. (autaro)

 

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April 7th, 2010

München, den 07. April (autaro) Hyundai hat sich seit seiner Etablierung auf dem US-amerikanischen Automarkt in den Achtziger Jahren bzw. 1991 auf dem europäischen Automarkt „gemacht“, wie man so sagt. Waren die Produktionen anfangs noch Lizenzbauten japanischer Fabrikate und erfüllten die ersten Eigenproduktionen bei weitem noch nicht die Standarts der Konkurrenz, sind Autos mit dem Namen Hyundai heute eine ernstzunehmende Alternative, gerade zu den Japanern. Sicher, in Sachen Prestige und Statusbewusstsein haben die Koreaner noch einiges aufzuholen, in einem Atemzuge mit Mercedes, Lexus und Co. werden sie selten genannt. Doch ist der Abstand zu den alteingesessenen Marken in den letzten Jahren merklich geschrumpft.

Den Sprung in die Luxusklasse wagt Hyundai nun mit dem Equus – zumindest auf dem kanadischen und US-amerikanischen Markt. Die Limousine ist mit einer Länge von 5,16 um einiges länger als eine S-Klasse von Mercedes und ähnelt verblüffend dem Lexus LS. Allerdings ist der Preis mit 55.000 Dollar eine echte Kampfansage, ein S-Klasse kostet in den USA gut 40.000 Dollar mehr. Für standesgemäßen Vortrieb sorgt ein 4,6-Liter-V8 älterer Machart, der seine 385 PS Leistung über ein Sechsganggetriebe von ZF auf die Straße bringt. Verbrauchswerte liegen bislang nicht vor, ein Durchschnittsverbrauch jenseits der 15 Liter pro 100 Kilometer gilt aber als wahrscheinlich. Innen gibt es praktisch alles, was auch die etablierte Konkurrenz zu bieten hat. Neben massig Platz und Einzelsitzen im Fond, die sich sogar in eine leichte Liegeposition bringen lassen, sind neun Airbags, ein ultra-aufwendige Soundanlage mit 19 Lautsprechern, ein Navi mit Touchscreen und alle nur erdenkbaren elektronischen Fahrprogramme mit an Bord. Selbst die Luftfederung kostet keinen Aufpreis, ebenso wenig wie üppig verwendetes Leder, Holz und Alcantara. (autaro)

 

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Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

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