Archiv für die ‘Jaguar’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 14th, 2011

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(Foto: Jaguar)
München, den 14. Dezember 2011 (autaro) Das Flaggschiff aus dem Hause Jaguar, der XJ, wird hierzulande eindeutig unterschätzt. In den Zulassungsstatistiken deutlich hinter den Platzhirschen von Audi, BMW und Mercedes, überzeugt der elegante Brite durchaus, besonders im Detail. Dabei ist das Design sicherlich der streitbarste Punkt, was ausgewogen wird durch viel High Tech und vor allem: Leichtbau. Dank großflächigen Einsatzes von Aluminium wiegt das Topmodell sogar weniger, als sein kleinerer Bruder, der XF.

Für alle, die eine Alternative zu den Sportmodellen wie Audi S8 und Co. suchen, bietet Jaguar nun drei neue Pakete für den XJ an. Sowohl für den Innenraum wie auch für die scharfe Außen-Optik offerieren die Briten jeweils ein Sportpaket. Äußerlich umfasst dieses rot lackierte Bremssättel, die aus fetten 20-Zoll-Alus leuchten, hinten abgedunkelte Scheiben und einen schwarzen Kühlergrill. Außerdem wirkt die Limousine dank wuchtigerer Frontschürze und Heckspoiler viel aggressiver als ihre Pendants im Serienanzug. Im Innenraum dürfen sich Fahrer und Passagiere über elektrisch verstellbare Sportsitze mit feinem Bezug aus Nappaleder freuen, der Fahrer tritt auf Pedale aus Edelstahl und die Augen gleiten über sportliche Zierelemente und einen Dachhimmel aus Alcantara.

Besonderes Highlight für Speed-Junkies ist das Speed-Paket. Dieses ist im Gegensatz zu den beiden Sport-Paketen, die sowohl für den Dreiliter-Diesel als auch für den Fünfliter-V8 geordert werden können, nur für den Achtzylinder erhältlich. Dafür erweitert es die serienmäßig auf 250 Sachen abgeregelte Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 280. Am Verbrauch ändert sich folglich nur etwas bei Fahrt mit Vollgas, ob sich mit Blick auf die Einstugfung bei der Kfz-Versicherung etwas ändert, sollte in diesem Marktsegment ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle spielen (hier können Sie vergleichen). (autaro)

 

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Oktober 19th, 2011

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(Fotos: Jaguar)
München, den 19. Oktober 2011 (autaro) Jaguar ist eine Marke mit Tradition. Urbritisch, durch und durch mondän und doch seit einigen Jahren der Zukunft zugewandt. Löste der Design-Sprung der oberen Mittelklasse im Königreich noch einen kleinen Skandal aus und mochte man sich an den ersten Diesel noch schwer gewöhnen, kam die Oberklasse in Form des XJ schon daher wie der Zweitwagen von Captain Future. Vorbei die Zeiten, als man Jaguar-Limousinen ausschließlich mit schlanker Silhouette, runden Doppelaugen und innen mit Schalter-, Holz- und Lederflut begegnete. Die Briten setzen unter der Federführung des indischen Tata-Konzerns konsequent auf High Tech. Dazu gehört neben großflächigem Einsatz von Aluminium und damit verbundenem niedrigem Leergewicht das eine oder andere Feature, das man in der nun vergleichsweise biederen deutschen Oberklasse oder oberen Mittelklasse vergeblich sucht.

Verzicht auf zwei Zylinder – eine gute Idee?

In einem Punkt fällt bei Jaguar tatsächlich eine Bastion. Der XF 2.2 D ist der erste Diesel mit nur vier Zylindern, was eine gewisse Angst vor rüpelhaften Manieren mit sich bringt. Den besagten Diesel mit sechs Zylindern haben die Kunden zwischenzeitlich zu schätzen gelernt, kommt er doch mit einem Timbre daher, dessen sich Placido Domingo nicht schämen müsste. Der Sechszylinder gehört zu den flüsterleisesten und wohlklingendsten Vertretern seiner Art. Und auch der Vierzylinder macht seine Sache überraschend kultiviert. Wie auch den größeren Bruder hat Jaguar das kleine Kraftwerk in Frankreich zugekauft, wo es Fahrzeuge des PSA-Konzerns, also namentlich Peugeot und Citroen befeuert. Im Gegensatz zu den Franzosen, die aus dem 2,2-Liter-Vierzylinder dank doppelter Aufladung 204 PS PS kitzeln, muss sich der Brite allerdings mit 190 PS zufrieden geben. Was freilich nahezu unbemerkt bleibt. Denn das maximale Drehmoment von 450 Nm fällt über ein breites Drehzahlband über die Antriebswelle her, in praktisch keiner Lebenslage wirkt die Raubkatze untermotorisiert. Für den Sprint aus dem Stand auf Landstraßenhöchsttempo vergehen lediglich 8,6 Sekunden, erst bei Tempo 240 ist Schluss. Dabei bleibt der Vierzylinder zwar stets im Hintergrund, kann aber seine profane Herkunft nicht immer verbergen. Besonders bei Volllast und beim Ausdrehen der Gänge verfällt die Raubkatze ins Fauchen – im vergleich zu anderen Selbstzündern mit vier Brennkammern liegt der Jaguar aber hinsichtlich der Laufkultur durchaus im vorderen Feld.

Außergewöhnliches Design

Das klassische Jaguar-Design mag der eine oder andere vermissen. Bei näherer Betrachtung hat aber auch die neue Formensprache durchaus ihre Reize. Ein wenig erinnert das fließende Heck an ein Coupé, seine rund fünf Meter sieht man dem XF jedenfalls erstmal nicht an. Seit dem dezenten Facelift sieht der XF seinem großen (und übrigens leichteren) Bruder XJ sehr viel ähnlicher. Innen gefallen nach wie vor die gute Verarbeitungsqualität und das ungewöhnliche Design. Waren ältere Modelle aus dem Hause Jaguar noch mit Wurzelholz geradezu getäfelt und versprühten einzig das Ambiente altenglischer Herrenzimmer, macht der Neue ganz schön auf High Tech. Kühl und bläulich illuminiert glitzert es nachts aus der Kommandozentrale, der Startknopf pulsiert rötlich und der Wählhebel für die Automatki ist eigentlich kein Hebel. Es handelt sich bei ihm mehr um ein Wählrad, das beim Anlassen des
Motors elektrisch aus der Mittelkonsole fährt – das alles ist nicht nötig, aber chic und macht irgendwie gute Laune.

Agiles Fahrverhalten

Der Handling-Parkours ist eindeutig das bevorzugte Habitat der Raubkatze, schlechte Straßen mag sie weniger. Insbesondere in Verbindung mit den optionalen 19-Zoll-Rädernfällt es dem XF schwer, Ruhe in den Aufbau zu bekommen. Zudem poltert es hörbar aus dem Fahrwerk und Schlaglöcher oder andere grobe Unebenheiten werden ungeniert an die Passagiere weitergereicht. Die Kehrseite der Medaille: für eine knapp 1,9 Tonnen schwere Limousine wetzt der Jaguar sehr behände um die Kurve. Spurstabil und präzise den Lenkbewegungen des Fahrers folgend wedelt der XF um die Pylonen der Teststrecke. Der Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit hätte allerdings ausgewogener ausfallen dürfen. Die Lenkung arbeitet präzise und leichtgängig, könnte aber feiner Rückmeldung an den Fahrer geben, die Straßenlage auch auf der Autobahn ist nicht rundum gelungen.

Behütete Insassen

Das Interieur nebst der phosphorblauen Instrumentenbeleuchtung und der glänzenden Oberflächen aus Metall und Holz umhüllt nicht nur den Fahrer mit Wohlbehagen. Auch die Passagiere in Reihe zwei haben es bequem, reisen auf einer gut konturierten Rückbank und genießen den insgesamt guten Geräuscheindruck. Allein das Leder des Fauteuils könnte sich edler anfassen, so handschuhweich wie in früheren Jaguar-Modellen ist es leider nicht mehr.

Überraschendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Hinsichtlich Preis und der dafür gebotenen Leistung überrascht die Mittlere Jaguar-Baureihe. Ganze 5.000 Euro ist der Diesel mit vier Zylindern billiger als sein großer Bruder mit sechs Brennkammern. Dafür verbraucht er mit durchschnittlich 5,4 Litern Diesel pro 100 kilometer fast zwei Liter weniger und kommt bei der Kfz-Steuer und bei der Kfz-Versicherung deutlich günstiger weg (hier können Sie vergleichen). Die Serienausstattung ist sowohl mit Blick auf die Sicherheit als auch auf die Komfort-Features vorbildlich, allerdings kann der Preis dank zahlreicher Extras auch kräftig zunehmen. Das Vorurteil, ein Jaguar sei alleine etwas für den richtig großen Geldbeutel, trifft jedoch offensichtlich nicht zu. Ausstattungsbereinigt muss sich der Jaguar XF nicht vor der Konkurrenz aus Stuttgart oder Bayern verstecken.

Fazit

Der Jaguar XF mag die eine oder andere Schwäche nicht verbergen können, es gibt in dieser Klasse und bei vergleichbarem Preis durchaus ausgereiftere Fahrzeuge. Insgesamt macht die Raubkatze ihre Sache aber sehr überzeugend und bietet dem Fahrer diese gewisse Individualität. Innen wie auch äußerlich sucht man in dieser Klasse jedenfalls vergeblich nach einem ähnlich aufregend gestylten Vertreter. (autaro)

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Das neue LED-Design hätte auch Captain Future gefallen

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… und macht den Jaguar XF auch von hinten unverwechselbar

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Ebenso das Interieur - die barocken Zeiten sind bei Jaguar vorüber

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Extras wie das zweifarbige Leder kosten Aufpreis oder sind dem Topmodell vorbehalten

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Der 2,2-Liter-Diesel ist ein echter Kraftprotz

 

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April 23rd, 2011

München, den 23. April 2011 (autaro) Jaguar trimmt seine größte Katze, den XF, auf Sparkurs. Ab Herbst wird die noble Limousine mit einem neuen 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel angeboten, der ordentliche 190 PS leistet und dessen Durchschnittsverbrauch mit 5,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer angegeben wird. Das entspricht einer in dieser Klasse sensationell geringen CO2-Emission von 149 Gramm pro Kilometer. Dabei wird der sparsame Verbrauch keineswegs mit Verzicht bei den Fahrleistungen erkauft: Jaguar gibt für den Sprint von Null auf Tempo 100 8,5 Sekunden an und verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Daneben verfügt die Raubkatze erstmals über eine Start-Stopp-Automatik, die sich auf Wunsch auch abschalten lässt. Als seidige Alternative verbleibt natürlich auch der Dreiliter-Sechszylinder in der Selbstzünder-Fraktion, der bis zu 275 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm mobilisiert. Ab Herbst kann der sparsame Brite bestellt werden.

Daneben wartet Jaguar mit zahlreichen Neuerungen im kleineren Stil auf. Die Leistung des bislang stärksten Achtzylinders steigt auf 550 PS im XKR-S Coupé, zudem erhalten sowohl Coupé wie auch Cabriolet eine wuchtigere Ansicht von frontal. Auch die Top-Limousine XJ kommt in den Genuss neuer Features. Ihr Fond kann künftig optional mit dem Fond-Komfort-Paket geordert werden, das neben weiteren Extras mit Einzelsitzen verwöhnt, deren Sitzlehnen in der Neigung verstellbar sind. Für die adäquate Haltung auch auf langen Strecken sorgt eine vierfach verstellbare Lordosenstütze und wird der Rücken doch einmal müde, freuen sich die Passagiere über die Massagefunktion.

Besonders der XF mit dem kleineren Diesel dürfte sich zur echten Alternative für kühle Rechner und Flottenmanager erweisen. Zwar nagt an Produkten der Marke Jaguar immer auch ein recht hoher Wertverlust. Mit dem vergleichsweise günstigen Einstiegspreis, mit annehmbaren Tarifen bei der Kfz-Versicherung und nicht zuletzt auch wegen der niedrigen Kfz-Steuern wird der XF Diesel aber zum fairen Angebot. (autaro)

 

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November 2nd, 2010

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München, den 02. November (autaro) Traditionalisten und eingefleischte Fans der britischen Marke Jaguar schreckten auf, als sie von der Übernahme durch den indischen Tata-Konzern erfuhren. Dass diese Übernahme den Marken Jaguar und Land Rover richtig gut tun würde, daran dachte zunächst – wie immer bei solchen Schlagzeilen – niemand. Doch das indische Tata-Imperium nimmt richtig Geld in die Hand, um die beiden Marken fit für die nächsten Jahre zu machen. “Wir wollen pro Jahr über eine Milliarde Pfund in neue Produkte investieren”, kündigte der Chef der Tata-Autosparte, Carl-Peter Forster an. So bleiben die Werke in Großbritannien, nämlich in Castle Bromwich, Solihull und Halewood, erst einmal bestehen, Entlassungen sind nicht geplant. Im Vergleich zum krisengebeutelten Jahr 2009 konnten die Absatzzahlen wieder gesteigert werden, insbesondere Jaguar verkaufen sich wieder besser.

Damit das so bleibt, sind eine Menge Neuerungen geplant. Ein kleiner Roadster ist ebenso in der Entwicklung wie eine Kombiversion der Oberklasselimousine XF. Auch ein neues Einstiegsmodell mit Fließheck im Stil des Audi A5 Sportback ist in Planung, laut Forster würde ein solches Modell „gut zu Jaguar passen“. Die Karosserie des kleinen „Jag“ wird aus leicht bauendem Aluminium bestehen, was die Verbrauchswerte positiv beeinflussen wird. Überhaupt will Tata vermehrt auf Leichtbau setzen, wodurch die schweren SUV Range Rover, Land Rover Discovery und Range Rover Sport ab 2013 jeweils rund eine halbe Tonne an Gewicht verlieren sollen. Motiviert sieht sich der Konzern wohl in erster Linie durch die künftigen, deutlich strengeren Abgas-Grenzwerte in den USA.

Auf den Jaguar XS, der für 2013 erwartet wird, wird schließlich die Neuauflage des Klassikers Land Rover Defender folgen. Was genau die große Schar echter Fans des Urgesteins Defender erwartet, ist noch völlig unklar. Es sickerte jedoch schon hindurch, dass der Tata-Konzern die Verwendung von Gleichteilen der eigenen Marken und Land Rover prüft, um Kosten zu sparen. Traditionalisten werden an dieser Stelle wohl wieder aufmerken. (autaro)

 

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Oktober 11th, 2010

München, den 11. Oktober (autaro) Die Idee ist nicht neu, scheint sich aber immer weiter durchzusetzen: da Akkus nach wie vor nur über eine begrenzte Kapazität verfügen und obendrein schwer wiegen, setzen verschiedene Hersteller vermehrt auf sogenannte Range Extender. Dabei lädt ein Verbrennungsmotor als reiner Generator die Batterien nach, sollten diese einmal leer gefahren sein. Auf diese Weise lässt sich das Fahrzeug an der heimischen Steckdose aufladen und fährt dann, im Falle des Jaguar XJ, knapp 50 Kilometer weit, ohne Benzin zu verbrauchen.

Mit dem Prototypen XJ Limo Green stellt Jaguar die bekannte Luxuslimousine mit Knauserverbrauch vor. Unter der Haube arbeitet ein von Lotus entwickelter 1,3-Liter-Dreizylinder, der je nach Beanspruchung in einem relativ konstanten Drehzahlbereich von 1.500 bis 3.500 U/min arbeitet. Durch das relativ konstante Drehzahlniveau bereitet die Geräuschdämmung kaum Probleme, zudem wiegt die große Limousine dank des kleinen Motors und des nur rund 100 Kilo schweren Akkus mit nur 1.680 Kilo sensationell wenig. Selbst konventionelle Konkurrenten bringen etliche Kilo mehr auf die Waage.

Und die Fahrleistungen können sich sehen lassen. In nur 7,9 Sekunden beamt sich der XJ auf Landstraßentempo und rennt auf der Autobahn bis 180 Sachen. Den Durchschnittsverbrauch gibt Jaguar mit genau fünf Litern je 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von weniger als 120 Gramm pro Kilometer entspricht. Dabei beträgt die Reichweite der Reiselimousine über 1.000 Kilometer. Die Gesamtleistung von 200 PS und das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern reichen völlig aus, der komfortable Charakter der englischen Oberklasse wird durch den nahezu geräuschfreien Lauf des Elektromotors zusätzlich untermauert. Bislang will Jaguar an eine Serienproduktion offiziell noch nicht denken – das Konzept hingegen klingt mehr als serienreif. (autaro)

 

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Juni 17th, 2010

München, den 17. Juni (autaro) Noch steht der indische Tata-Konzern mit seinen britischen Tochtermarken Jaguar und Land Rover ganz gut da. Sämtliche Modelle verkaufen sich gut, gerade bei Jaguar steigen die Absatzzahlen sogar kontinuierlich. Mit dem Topmodell Jaguar XJ, das gerade erst die Märkte erobern will, hat der Tata-Konzern schließlich auch gezeigt, dass er sich keineswegs der Moderne verweigert, so dynamisch und sportlich kam bislang kein Jaguar daher.

Sorgen macht man sich allerdings hinsichtlich der Geländewagensparte. Zwar gilt ein Range Rover noch immer als die Krone der noblen Offroader und verkauft sich sogar mit 510 PS starkem V8-Kompressor noch recht gut. Doch auf längere Sicht muss die Marke umweltfreundlicher werden, muss nicht nur die Dieselpalette weiter ausgebaut werden, sondern das gesamte Image grüner werden. Daher soll ein kleiner Range, wie er bereits 2007 schon als Studie LRX geplant war, entwickelt werden. “Auch zwischen dem großen Range Rover und dem Range Rover Sport ist noch Platz für ein weiteres Angebot”, so Carl-Peter Forster, Vorsitzender bei Tata-Motors.

Doch auch bei Jaguar wird man sich nicht auf den Erfolgen der jüngsten Vergangenheit ausruhen. Ein kleiner Sportwagen als Konkurrent von Audi TT, BMW Z4 oder Mercedes SLK ist in Planung und könnte bereits 2013 auf den Markt kommen. Darüber hinaus planen die Ingenieure eine Kombiversion der überaus erfolgreichen mittleren Baureihe XF. Schließlich wird voraussichtlich Ende nächsten Jahres die kleine Baureihe neu aufgelegt, der Nachfolger des X-Type wird ebenfalls als Limousine und als Kombi erhältlich sein. (autaro)

 

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Oktober 19th, 2009

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre. [...]

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre.


Top 5: Daewoo Leganza

Dass der Leganza auf Platz 5 landet mag einige Autokritiker überraschen – eine Podestplatzierung wäre durchaus berechtigt. Doch wir haben auch viel schlechtere Modelle entdeckt und reservieren den fünften Platz für das koreanische Sorgekind. Eigentlich ist fast alles, was aus Korea kommt, ein Geheimtipp in solchen Klassierungen, der Leganza ist aber mit Abstand eines der umstrittensten Automobile weltweit. Schlechtes und unästhetisches Design, Interieur mit billigen Materialien und unübersichtlichem Armaturenbrett und eine katastrophale Crash-Statistik – das alles spricht für sich.

Top 4: Jaguar X-Type
Der X-Type erschien in einer Zeit, in der jeder von einer Luxuslimousine träumte. Die Ford-Experten, die auch die traditionsreiche Marke Jaguar verwalten, haben sich entschieden, diesen Traum greifbarer zu machen. Die Entscheidung erwies sich als schlecht: Die Marke Jaguar wurde umgestylt und jeder konnte nun einen X-Type besitzen. Dafür sollte allerdings Ford einiges an Qualität opfern. Unter anderem zeigte sich die neue Motortechnik nicht gerade sehr überzeugend und im Interieur fand man ausschließlich eine Imitation des Luxus, den man normalerweise in einem Jaguar findet.

Top 3: Toyota Echo
Das Modell ist allerdings nur in den USA und Japan erhältlich. Der Grund, warum der durchschnittliche europäische Kunde von diesem japanischen Desaster verschont blieb, liegt ausschließlich an den katastrophalen Verkaufszahlen, die der Echo in der Neuen Welt erzielte. Und das ist tatsächlich kein Wunder: phantasielos in jedem einzelnen Element, der Echo ist das Japan-Klischee par excellance – er strahlt mangelnde Phantasie und Langeweile aus und wen kümmert es, wenn die Technik dann richtig arbeitet. Jede Speise braucht schließlich etwas Salz.

Top2: Chrysler Sebring
Ein amerikanischer Stolz wurde schnell zu einem amerikanischen Flop. Der Sebring, der seine Existenz mit viel Feuerwerk und Pomp in den 90ern startete, war ein starker Kämpfer für die Goldmedaille in dieser Klassierung. Als größte Schwachstelle entpuppte sich … alles: Von dem Motor, der eine fast nicht existierende Power auf die Straße bringt, über das träge Design bis hin zu der domminierenden Hartplastik im Interieur. Chrysler kann es auch viel besser, wie er es in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals gezeigt hat.

Top 1: Smart fortwo
Ist jemand eigentlich überrascht? Für viele Mercedes-Fans kann die Goldmedaille als eine kalte Dusche kommen: Man ist eigentlich daran nicht gewöhnt, schlechte Produkte aus dem Hause Daimler zu erleben, doch der fortwo beweist, dass sogar große Gewinner manchmal Fehler machen. Der fortwo opfert sehr viel von dem Passagierkomfort und warum? Um langweilige 41 PS auf die Straße zu bringen. Auch die Kupplung und daher das allgemeine Fahrverhalten erweisen sich als überraschend schlecht. Noch überraschender ist allerdings die Tatsache, dass fortwo auch eine relativ große Fangemeinde hat: Also dieses Modell ist ein hit-or-miss, man muss es entweder hassen oder lieben, so ein Mittelstand an Emotionen vermittelt das Zwerg nicht.

 

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Februar 11th, 2009

München, den 11. Februar (autaro) Der Automobilkäufer von heute ist ein nur schwer zu durchschauendes Wesen. Er setzt inzwischen nicht mehr einzig auf ein technisches Feuerwerk oder auf kosmische PS-Zahlen, die sich inzwischen selbstverständlich und zu gefühlten Tausenden aus dem Motor erahnen lassen. Interessiert ist er auch nicht mehr an Luxusmaterialien und Sonderausstattungen, deren Anwesenheit sich gleichwohl von alleine versteht. Wonach sucht also der Käufer von heute? Unzählige Studien und Marktforschungsumfragen zeigen eindeutig, dass Individualität der wichtigste Entscheidungspunkt ist. Eine Individualität, die möglichst wenig kostet, fast kein Kohlendioxid in die Atmosphäre pustet und durch technische Perfektion und Innovation beeindruckt. Nur drei Faktoren, die aber gleich 90% der Automobilhersteller weltweit aus dem Rennen katapultieren. Wer bleibt? Vielleicht ein Toyota, ein Nissan, vielleicht noch ein Chrysler oder Volvo und auf jeden Fall einige Jaguars. Der britische Traditionshersteller weiß ganz genau, wie man prätentiöse Kunden für sich gewinnt und sie dann sogar noch mehr verwöhnt.
Beim Jaguar S-Type handelt es sich um kein richtiges Debüt – das Modell wurde in seiner jetzigen Variation Ende 2006 vorgestellt. Da waren wir aber leider mit anderen Modellen beschäftigt und konnten uns dem edlen Briten nicht ungeteilt widmen. Jetzt ist es aber soweit und bei uns steht er – wie es ein jedes Highlight verdient – im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dass der S-Type ein richtiger Automobilstar ist, scheint unbestritten. Seine Karosserie ist beeindruckend und vereint Luxus mit Kultiviertheit und Agilität. Als Basis für das Außendesign haben die Jaguar-Ingenieure ein Oldsmobile verwendet. Die grazilen, noblen Linien werden aber durch markante Akzente kreiert und aus der Vergangenheit in die Zukunft überführt, wie etwa durch die deutlich prägnante V-Linie in der Motorhaube oder durch die schnörkellos gehaltenen Fronstoßanfänger. Das Ergebnis ist beeindruckend – der S-Type zeigt eine vor allem ästhetisch schöne Linie, eine Linie zwischen Erinnerung und Erwartung, Stil und Avantgarde, Zeitlosigkeit und Modernität.
Doch der Brite ist nicht nur schön, sondern auch durchaus leistungsfähig. Bevor wir uns auf die technischen Daten konzentrieren, sollten wir einige Punkte zum allgemeinen Bau der Karosserie erwähnen. Daran wurde anscheinend lange und präzise gearbeitet. Der S-Type präsentiert nun eine Ergonomie und aerodynamische Eigenschaften, die man bisher noch in keiner Limousine gesehen hat. Im Innenraum erkennt man einmal mehr die Liebe zum Detail. Bei der Auswahl der Materialien hat der Käufer die Qual der Wahl und eigentlich mehr als genug Spielraum für seine Individualität. Nur ein Beispiel: Bei den Holzapplikationen darf der Kunde zwischen Bronze Madrona, grau gebeiztem Vogelaugenhorn und klassischem Wurzelholz wählen. Das gleiche gilt eigentlich bei allen sonstigen Elementen – Fußmatten, Sitzen, Spiegeln, Scheinwerfern, Tapezierung usw.
Mit dem S-Type präsentiert Jaguar auch seine jüngste Entwicklung – den 8-Zylinder V-Diesel, der als eine Kombination zwischen dem NSA-Konzern, Ford und eben Jaguar entwickelt wurde. Das Triebwerk zeigt sich durchaus überzeugend, mehr als das ist allerdings nicht drin. Richtig schnell ist die edle Limousine nicht. Schließlich sollen die wahren Gentlemen die Fahrt genießen. Bei 250 km/h liegt die Spitze. Bis zu dieser Grenze kann der Fahrer aber eine beispiellose Fahrkultur genießen. Ihm stehen 291kW/ 395 PS zur Verfügung sowie ein Drehmoment von 541 Nm ab 3.500 U/min. Den Charakter einer Raubkatze zeigt der S-Type vor allem bei der Beschleunigung – von 0 auf 100 km/h geht es in 5,6 Sekunden – eine durchaus beeindruckende Leistung für einen Motor, der knapp zwei Tonnen zu schleppen hat. Das Geheimnis liegt dabei in der elektronischen Dämpferregelung CATS, die dafür sorgt, dass der Jaguar auch dynamischen Fahrsituationen jederzeit gewachsen ist.
Für den ganzen Luxus, den der S-Type bietet, hält sich sein Preis durchaus in Grenzen – ab 71.200 Euro ist die edle britische Limousine zu haben. Bedenken sollte man, dass die Briten immer gerne eine sehr üppige Basisausstattung anbieten, damit man auch wirklich nichts vermisst. An diesem S-Type muss allerdings noch gearbeitet werden. Vor allem der Spritverbrauch könnte ruhig um drei bis vier Liter von den jetzigen 12,7 L/100 km verringert werden. Aber auch in seiner jetzigen Verfassung ist der S-Type ein Fest für Augen und Seele. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

„ Der neue XF führt zu einer ganz neuen Formensprache unserer gesamten Limousinenpalette,“ sagte Jaguar Chefdesigner Ian Cullum über die neue Luxuslimousine von Jaguar. Und bei dem Modell Jaguar XF mangelt es wirklich an nichts:

Der XF bietet einen zeitgemäßen, eigenständigen Innenraum, in dem bis zu fünf Erwachsene Platz finden. Die gesamte Innenausstattung besteht aus hochwertigen Materialien, ergänzt durch moderne Instrumente und eine beruhigend wirkende Innenbeleuchtung.

Der XF bietet einen zeitgemäßen, eigenständigen Innenraum, in dem bis zu fünf Erwachsene Platz finden. Die gesamte Innenausstattung besteht aus hochwertigen Materialien, ergänzt durch moderne Instrumente und eine beruhigend wirkende Innenbeleuchtung.

Ein Radarsystem zu Überwachung der toten Winkel, vordere und hintere Einparkhilfen, eine Rückfahrkamera, die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die automatische Begrenzungsfunktion der Höchstgeschwindigkeit und ein Reifendruckkontrollsystem ergänzen die erstklassige Ausstattung des XF.

Für den Jaguar XF stehen vier Motorversionen zur Auswahl. Den ersten Platz unter den Motoren belegt der 4,2-Liter-V8 Kompressor. Von Null auf hundert geht es mit dieser Variante in 5,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. In Deutschland wird sich wohl der 2,7-Liter-V6-Diesel durchsetzen. Er erreicht die 100km/h in 8,2 Sekunden und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 229 km/h.

Für den Jaguar XF stehen vier Motorversionen zur Auswahl. Den ersten Platz unter den Motoren belegt der 4,2-Liter-V8 Kompressor. Von Null auf hundert geht es mit dieser Variante in 5,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. In Deutschland wird sich wohl der 2,7-Liter-V6-Diesel durchsetzen. Er erreicht die 100km/h in 8,2 Sekunden und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 229 km/h.

Den Jaguar XF gibt es in drei Varianten: Luxury, Premium Luxury und die Spitzenversion Super V8. Hier ist auch eine erstklassige Infotainment-Anlage enthalten, mit Schnittstellen für Bluetooth, iPod, MP3, sowie einem digitalen Radio, einem Sechsfach-CD-Spieler. Die Anlage wird über die Sprachsteuerung Jaguar Voicetm gesteuert und bietet mit 440 Watt erstklassige Surround-Soundqualität.

Der Startpreis für den V6-Diesel liegt bei etwas weniger als 50.000 Euro.

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