Archiv für die ‘Lada’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 7th, 2010

München, den 07. Mai (autaro) Für das aktuelle Modelljahr haben die Ingenieure der russischen Marke Lada Hand an den Niva gelegt. Damit wird deutlich, dass uns der legendäre Geländewagen, der nun seit über 30 Jahren gebaut wird, noch eine Weile erhalten bleiben wird. Verglichen mit anderen Facelifts fielen die Modifikationen indes eher geringfügig aus – never change a running system! Optisch fallen allenfalls die nun größeren Blinker-Gläser auf, die restlichen Neuerungen halten unterm Blech Einzug. So spendierte Lada eine neue Bramsanlage, die dem Geländewagen zu wenigstens halbwegs zeitgemäßen Bremswegen verhelfen soll. Änderungen an den Radaufhängungen und eine modifizierte Abstimmung von Federung zu Dämpfung sollen das Rauhbein komfortabler abrollen lassen. Darüber hinaus erhielt der Niva eine neue Instrumententafel und, wer hätte es gedacht, die Außenspiegel lassen sich mittlerweile auch vom Innern des Fahrzeuges aus einstellen.

Sämtliche Elektronik hingegen lehnen die Ingenieure weiterhin ab. Ein ABS ist daher genauso wenig zu bekommen, wie ein ESP – das vielleicht einzige Manko am Niva, dessen strikter Verzicht auf elektronische Bauteile neben dem günstigen Preis das vielleicht stärkste Verkaufsargument darstellt. Denn was es in einem Auto nicht gibt, das kann in einem Auto auch nicht kaputtgehen. Fans schätzen die Ehrlichkeit und Langlebigkeit des Lada Niva, woran auch der schlaffe 1,7-Liter-Benziner mit 82 PS Leistung nichts ändert. Diesen lassen die Ingenieure ebenfalls unangetastet, was zusätzlich den Preis stabil hält: 9.500 Euro kostet ein fabrikneuer Niva in der Standardversion „Pur“. Und der Name hält, was er verspricht. (autaro)

 

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Dezember 5th, 2008

München, den 5. Dezember (autaro) In den USA gibt es derzeitig einen regelrechten Run auf Autos mit einem Kaufpreis unterhalb der magischen Grenze von 10.000 Dollar. Dass hiervon besonders die Importeure profitieren, ist wieder einmal eine Folge des fatalen Missmanagements der großen amerikanischen Hersteller.

Es klingt eigentlich vollkommen logisch: wenn der Verbraucher weniger Geld zur Verfügung hat, kauft er auch billigere Autos. So erfreut sich beispielsweise der neue Hyundai Accent, der in den USA zu Preisen ab 10.665 US-Dollar angeboten wird (inkl. Überführung), einer boom-artigen Nachfrage. Nur schlappe 20 Dollar mehr sind für den in Mexiko montierten Nissan Versa fällig und den Kia Rio kaufen die Amerikaner für 12.145 Dollar. Damit haben sich die Koreaner ein großes Stück vom Kuchen des minimalen Autobaus abgeschnitten, während GM, Ford und Co. Weiter auf ihren Spritfressern sitzen.
In Deutschland ist weiterhin der Dacia Logan die billigste Möglichkeit, einen Neuwagen zu fahren, er kostet mit seinen 75 PS genau 7.200 Euro. Den Lada Kalina kaufen die Deutschen für 8.650 Euro als Fliesheck, oder für 8.950 Euro als Kombi – die niedrigsten Eintrittspreise in den Klub der Neuwagenfahrer berechnet also auch in Deutschland der Importeur. Allerdings ist auch deutsche Technik zu Preisen unterhalb der 10.000 Euro zu haben: VW bietet den Fox für 9.475 Euro an, die Mercedes-Tochter Smart verkauft ihr Basismodell für 9.850 Euro. (autaro)

 

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November 28th, 2008

München, den 28. November (autaro) Russland schickt mit dem Lada Priora zwei neue Modelle in die deutschen Verkaufsräume: einmal als klassische Stufenheck- und einmal als praktische Fließhecklimousine. Interessieren dürfe, das ist in Sachen Ost-Import nichts neues, besonders der Preis.

Die neue Mittelklasse-Limousine aus dem Hause Lada, der Priora, steht in Deutschland ab sofort zu Preisen ab 8.500 Euro bei den Händlern. Der Kunde hat die Wahl zwischen der Fließheck- oder der Stufenhecklimousine. Leicht dürfte die Entscheidung bezüglich der Motoren fallen, denn es gibt nur einen. Beide Varianten werden von einem 1,6-Liter-Benziner mit vier Zylindern in Fahrt gebracht, der maximal 98 PS leistet und die Auro-4-Abgasnorm erfüllt. Den Durchschnittsverbrauch gibt Lada mit 6,3 Litern auf 100 km an, die Höchstgeschwindigkeit mit 183 km/h.
Verglichen mit früheren Ladamodellen ist der Priora recht opulent ausgestattet. So sind serienmäßig eine Servolenkung, eine fernbedienbare Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und sogar die Metallic-Lackierung mit an Bord, für die passive Sicherheit sorgen hintere Kopfstützen, Frontairbags und ein Antiblockiersystem. Gegen Aufpreis bietet Lada eine Klimaanlage, eine Standheizung oder Leichtmetallfelgen an, genauso wie eine bivalente Autogasanlage (Aufpreis: 2.300 Euro). Damit ist die Mittelklasse-Limousine aus Russland konkurrenzlos preiswert und wird auf dem deutschen Automarkt sicherlich den ein- oder anderen Käufer finden. (autaro)

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