Archiv für die ‘Lamborghini’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

März 1st, 2011

München, den 01. März 2011 (autaro) In Genf zeigt die zum Volkswagen-Konzern gehörende Sportwagenschmiede Lamborghini den Nachfolger des Murcielago. Er hört auf den Namen Aventador, eine Reminiszenz an den legendären Kampfstier, der 1993 in der Stierkampfarena zu Saragossa das Publikum begeisterte. Für Begeisterung sorgen indes schon die nackten Zahlen: 700 PS schöpft der längs eingebaute V12 aus 6,5 Litern Hubraum und wuchtet 690 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Antriebswelle. Das ergibt ein Leistungsgewicht von 2,25 Kilogramm pro PS – ein Spitzenwert.

Fahrleistungen wie aus dem Guinness-Buch der Weltrekorde

Der Hochleistungsmotor sorgt in Verbindung mit der aufwendigen Monocoque-Konstruktion aus Kohlefaser (Gewicht: 147,5 Kilogramm) für rekordverdächtige Fahrleistungen. In nur 2,9 Sekunden soll der Aventador von Null auf Tempo 100 beschleunigen, das Ende der Fahnenstange erreicht er bei 350 Stundenkilometern. Daran hat freilich eine Neuentwicklung ihren maßgeblichen Anteil: ein neues, automatisiertes Schaltgetriebe namens “Indepedent Shifting Rod”, kurz ISR, wechselt die Gänge binnen 50 Millisekunden und ist damit schneller als ein Doppelkupplungsgetriebe. Trotzdem soll der Verbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß des Boliden rund 20 Prozent unter dem des Vorgängers liegen. Zudem verspricht Lamborghini vollmundig das “emotionalste Schaltgefühl der Welt”. Damit die Leistung auch umgesetzt wird und nicht im verbrannten Gummi der Reifen verpufft, kommt der Aventador wie sein Vorgänger mit permanentem Allradantrieb und Differentialsperen daher. Pushrod-Radaufhängungen sollen für eine noch stoischere Straßenlage sorgen, außerdem kann der Fahrer über ein Drive Select Mode-System zwischen den drei Programmen Strada (zu Deutsch: Straße), Sport und Corsa (Rennstrecke) wählen. Entsprechend dem Fahrerwunsch verändert der Aventador so das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Differenzial, Fahrdynamikregelung und Lenkung. Innen halten zwei TFT-Displays den Fahrer über alles Wesentliche im Bilde, gestartet wird der brüllende Zwölfzylinder über einen Startknopf, der sich unter einer roten Klappe befindet.

Exklusivität hat ihren Preis

303.450 Euro muss auf den Tisch legen, wer sich das exklusive Geschoss gönnen will. Weiter sollten horrende Beträge zur Kfz-Versicherung sowie für Voll- und Teilkasko-Versicherung eingeplant werden, da wird der noch immer hohe Kraftstoffverbrauch kaum ins Gewicht fallen. Der Gegenwert ist ein noch kompromissloserer Lamborghini, der zweifelsohne zur Speerspitze der weltweiten Sportwagen-Elite gehört. (autaro)

 

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März 14th, 2010

München, den 14. März (autaro) Zugegeben, die autaro-Redaktion ist kein großer Fan von supersportlichen Autos. Das liegt nicht daran, dass wir ungern Super-Spaß auf der Autobahn haben, sondern vor allem daran, dass die sportlichen Monster unter den Autos alles andere als umweltfreundlich daher kommen. Während große und kleine Hersteller auf der ganzen Welt am lang ersehnten Elektromotor basteln, bringen die großen Sportauto-Hersteller nur noch riesige Spritschlucker auf den Markt. Doch jedes Modell des traditionsreichen Sportwagenherstellers Lamborghini ist ein wahres Automobil-Event, das angemessen viel Aufmerksamkeit verdingt. Auf dem Genfer Automobilsalon präsentieren die Italiener die jüngste Version des Lamborghini Gallardo – Gallardo Superleggera. Dabei handelt es sich – wie eigentlich bei allen Entwicklungen aus dem Hause Lamborghini – um ein Sportmodell der Extra-Klasse.

Superleggera
Auf Italienisch heißt Superleggera extra leicht und dieser Namenszusatz fasst das wesentliche am neuen Modell zusammen. Viele Unterschiede zwischen dem Vorgänger und dem aktuellen Gallardo sucht man vergebens. Insgesamt 70 Kilogramm zum Vorgänger und ganze 150 Kilogramm im Vergleich zum Ursprungsmodell hat der neue Lamborghini verloren. Das ist für einen Super-Sport-Wagen von entscheidender Bedeutung. Wie haben das die Italiener geschafft? Richtige Lamborghini-Fans wissen nur zu gut, dass der Hersteller seit Jahren seine Kompetenzen in Sachen Leichtbau entwickeln will. So kommt es auch zu dem aktuellen extra-leichten Gewicht des Gallardo. „Die Entdeckung des Polycarbonats“, so kann man die neue Phase in der Lamborghini-Geschichte nennen. Das leichte und sehr teure Material kommt bei verschiedenen Komponenten zum Einsatz – etwa beim Heckfenster, bei den Seitenscheiben sowie beim Fenster der Motorhaube. Aus Kohlefasern wurden wiederum die Heckflügel, der Diffusor sowie die Teile der Unterbodenverkleidung hergestellt. Das sind alles teure Materialien, die vor allem im Rennsport eine Anwendung finden. Lamborghini will sie aber auch in der Serienproduktion etablieren.

Der Motor
Die 70 Kilogramm würden nichts bedeuten, wenn nicht auch das Triebwerk entsprechend optimiert worden wäre. Unter der Haube brummt natürlich eine Maschine, die mit Abstand eine der besten Entwicklung in der heutigen Automobilwelt darstellt. Dank des leichten Gewichts hat eine Pferdestärke mit lediglich 2,35 Kilogramm zu kämpfen. Das Triebwerk ist ein Zehnzylinder-Mittelmotor mit Direkteinspritzung. Aus dem 5,2-Liter-großen Hubraum kommen satte 570 PS oder 419 KW. Ok, ok, wir wissen, dass sowohl Aston Martin als auch Ferrari stärkere Motoren in ihren Produktkatalogen haben, doch bedenken Sie eines – es gibt kaum bessere automobile Technik als jene mit dem Lamborghini-Emblem. Und die Parameter des neuen Gallardo beweisen es einmal mehr. 3,6 Sekunden braucht der Super-Sportler, um die Marke 100 zu überschreiten und für 200 km/h braucht das Modell 10,2 Sekunden. Die maximale Geschwindigkeit beträgt wiederum 325 km/h und das maximale Drehmoment von 540 Nm erreicht der neue Lamborghini bei 6.500 Touren.
Auch für die Umwelt-Puristen gibt es gute Nachrichten: Die italienischen Ingenieure haben es geschafft – der neue Gallardo kommt mit viel weniger Sprit als sein Vorgänger aus. Nur 13,5 Liter Benzin auf 100 Kilometer braucht die neue Version, das ist ein Minus von ganzen 20,5 Prozent gegenüber dem älteren Modell.

Fazit
Der Lamborghini ist kein alltägliches Automobil. Das Wort „Langeweile“ hat irgendwie nichts im Wortschatz eines jeden Lamborghini-Besitzers verloren. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum man so wenige Lamborghinis auf den Straßen sieht. Ganz einfach: Es liegt bei weitem nicht daran, dass die Marke wenig Umsatz macht. Mit einem Lamborghini fährt man nur sehr schwer durch schmale Städtestraßen und vor allem sieht ein Automobil der super-sportlichen Marke eher bieder neben einem MiNi und hinter einem Golf aus. Diese sportliche Exklusivität besitzt auch der neue Gallardo Superleggera. Die Italiener bleiben ihren Prinzipien treu und verringern sogar den Verbrauch – mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. (autaro)

 

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Januar 10th, 2010

München, den 10. Januar (autaro) Wir lieben Autos – sportliche, alltägliche, langweilige, herzzerbrechende, teure und billige, große und kleine, bunte und graue, getunte oder von der Stange – wir lieben einfach Autos. Zum Ende des Jahres haben wir uns auch was ganz besonderes überlegt – eine Klassierung der Extra-Klasse – die 5 aufregendsten Automobile, die [...]

München, den 10. Januar (autaro) Wir lieben Autos – sportliche, alltägliche, langweilige, herzzerbrechende, teure und billige, große und kleine, bunte und graue, getunte oder von der Stange – wir lieben einfach Autos. Zum Ende des Jahres haben wir uns auch was ganz besonderes überlegt – eine Klassierung der Extra-Klasse – die 5 aufregendsten Automobile, die zur Zeit auf dem Markt kursieren. Für viele sind sie immer noch nur ein Traum, für viele werden sie auch für immer ein Traum bleiben, doch unsere Klassierung möchte nun die Vision von den besten Autokreationen der letzten Jahre etwas greifbarer machen. Hier sind sie – der Stolz der weltweiten Autoindustrie.

Nummer 5: Maybach 62S
Dieses Exemplar macht sich sowohl in der Dschungel der Autoindustrie als auch in unserem Top 5 auf jeden Fall bemerkbar. Sie werden zum Schluss sehen warum. Der Maybach 62S ist zweifelsohne eine der besten Entwicklungen aus dem Hause Daimler. Es handelt sich um eine absolute automobile Perfektion – vom Design über den Komfort bis hin zu den kleinen Details wie die Lederbezüge der Sitze oder dem kleinen Kühlschrank im Handschuhfach. Alles passt, nichts ist zu viel, alles ist zugleich klassisch und extravagant, perfekt und aufregend.

Nummer 4: Bugatti Veyron
Bugatti darf in keiner Liste der aufregendsten Autos fehlen und das aus einem ganz einfachen Grund – die Marke hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Symbol der automobilen Power und Schönheit etabliert. Bugatti setzt bekanntlich auf Exklusivität. Die letzte Version des Meisterwerks Veyron wurde in einer limitierten Auflage von nur 300 Einheiten produziert. Und Exklusivität ist das Schlüsselwort wenn es um den neuen Veyron geht. Eine Million Euro kostet das Schmuckstück und dafür bekommt man ein Meisterwerk der sportlichen Kunst. Erst wenn man die PS-Zahl liest, versteht man wie sich das Automobil auszahlen wird. Unglaubliche 1001-PS stehen dem Fahrer zur Verfügung und das bedeutet nicht mal eine Sekunde Langeweile auf der Autobahn, auf dem Nürburgring, nicht mal in der hauseigenen Garage.

Nummer 3: Ferrari 458 Italia
Die neuste Kreation des italienischen Sportmeisters bekommt die Bronze-Medaille. 4,5 Liter Hubraum, acht Zylinder, 570 PS, V8-Zylinder-Benziner – das alles wird für den durchschnittlichen Fahrer nur eine Illusion bleiben, denn genauso märchenhaft ist auch der Preis von rund 200.000 Euro und der Verbrauch von 13,3 Liter Sprit auf 100 km. Wer aber einmal einen Ferrari gefahren ist, will nie wieder aussteigen und hier ist auch warum – in 3,4 Sekunden schafft der Italiener die 100 km-Marke und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei stolzen 325 km/h.

Nummer 2: Porsche CTR3
Natürlich ist das eine sehr subjektive Klassierung, viele Autoenthusiasten wären mit dieser Podestplatzierung für den kraftvollen Stuttgarter nicht einverstanden, aber für uns ist der CTR3 das aufregendste Automobil aus dem Hause Porsche. Aufregend ist hier eigentlich alles – von den 700 PS, die dem Fahrer zur Verfügung stehen, über das flache, super-aerodynamische Design bis hin zu dem Basispreis von 452.000 Euro. Der CTR3 ist einfach der Inbegriff des automobilen Abenteuers.

Nummer 1: Lamborghini Reventon
Der unangefochtene König der Automobile, Lamborghini, weiß einfach wie man leben, fahren und genießen soll. Die Besitzer von dem neuen Reventon müssen sich glücklich schätzen, nicht weil sie je 1,2 Millionen Euro dem italienischen Meister gezahlt haben, sondern weil sie zu den 20 auserwählten Menschen gehören, die einen Reventon in ihrer Garage parken dürfen. Wer einmal die Kraft des Zwölfzylindermotors im italienischen Prachtstück gehört hat, der ist für immer für die Lamborghini-Kollektion gewonnen. Es geht hier nicht um automobile Perfektion, es geht um das Autofahren in seiner aufregendsten Form, es geht um die Aufregung selbst, um das ultimative Abenteuer auf vier Rädern. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

Der Lamborghini Reventon wurde bereits zur Legende, bevor er überhaupt auf den Markt kam. Zunächst mal ist sein Preis schon absolut legendär: 1.200.000 Euro kostet das italienische Meisterwerk. Damit ist dem Käufer aber auch zugleich der Zutritt zum „Club Reventon“ gesichert – einem Club der Superreichen mit weltweit nur 20 Mitgliedern.
Tatsächlich werden Sage und Schreibe 22 Lamborghini Reventon produziert. 20 Fahrzeuge werden an ausgewählte Kunden geliefert, eins ist für Probefahrten reserviert und das letzte wird im Lamborghini Museum in der Nähe von Bologna ausgestellt.

Der Lamborghini Reventon wird von einem 12-Liter-Motor angetrieben. Aus dem 6,5 Liter großen Hubraum kommen 650 PS und über 660 Nm Drehmoment. In 3,4 Sekunden beschleunigt der Wagen von 0 auf 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 340 km/h.

Diese ungeheuren Kräfte werden durch ein E-Gear-Getriebe, das auch bei Formel-1-Boliden zum Einsatz kommt, im Zaum gehalten. In der Mitte des Cockpits ist ein G-Force-Meter integriert. Dieses Gerät, das man sonst nur in Flugzeugen findet, zeigt genau an, wie stark die Kräfte sind, die auf den Fahrer einwirken.

Auch das Design des Reventon ist außergewöhnlich:

Die Türen öffnen sich natürlich nach oben – das Markenzeichen von Lamborghini darf man schließlich hier nicht vermissen.

Die Schweller tragen einiges zur Fahrleistung bei: Auf der Fahrerseite ist der eine opulent ausgeformt, um die Anströmung des Ölkühlers zu steigern. Auf der rechten Fahrzeugseite ist das Teil aber glattflächig, weil er nur die Unterbodenströmung unterstützen muss.

Die Ausstattung des Innenraums erinnert an ein Flugzeug-Cockpit: Leuchtende Knöpfe und eine Vielzahl von Instrumenten, um die unglaubliche Fahrleistung zu kontrollieren, und drei TFT-Flüssigkristall-Flachbildschirme runden die Super-Jet-Optik ab.

Und die Ähnlichkeiten sind kein Zufall. Für dieses außergewöhnliche Automobil ließen sich die Entwickler von Kampfjets wie dem Tornado oder der F 22 Raptor inspirieren.

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