Archiv für die ‘Lancia’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 24th, 2011

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München, den 24. Oktober 2011 (autaro) Lancia setzt künftig auf bewährte Chrysler-Technik, zumindest vorübergehend. Denn die Modellpolitik der Italiener verfolgt den Plan, sämtliche Chrysler-Fahrzeuge in Europa als Lancia zu vermarkten, entsprechend gezeichnet und mit jeder Menge italienischem Chic. Ob die Rechnung aufgeht, hängt allerdings nicht nur von der wohlgeformten Schale der neuen Lancia ab, sondern auch vom Preis. Denn hier war Chrysler bislang mehr als konkurrenzfähig, die Angebote aus den USA waren echte Knaller. Nun veröffentlichen die Italiener auch die Preise für den neuen Lancia Thema und Voyger, mit denen eine stattliche Oberklasse-Limousine und ein geräumiger Van mit bis zu sieben Sitzen an den Start gehen. Dabei haben die Ingenieure dem ehemaligen Chrysler 300C nicht nur eine gediegenere Optik verpasst, laut Fiat wurde gut eine Milliarde Euro in die neue Generation des Lancia Thema gesteckt. Deutlich weniger aufwendig vollzog sich die Metamorphose des Chrysler Voyager, der nun unter dem Lancia Voyager läuft und nicht einemal einen neuen Namen erhielt.

Ab 41.400 Euro steht der Thema in der Preisliste, dann werkelt unter der Haube ein Dreiliter-Diesel mit sechs Zylindern und 190 PS Leistung in der Ausstattungslinie Gold. Der prinzipiell baugleiche Selbstzünder mit 239 PS kostet ab 46.900 Euro, kommt dann allerdings auch schon in der üppiger ausgestatteten Platinum-Variante. Nahezu voll ausgestattet, unter anderem auch mit einem komplett mit Leder überzogenen Armaturenbrett kommt der bullige Diesel für 50.900 und ist damit ebenso teuer wie der einzig verfügbare und ebenfalls vollausgestattete Benziner. Dieser schöpft seine Kraft ebenfalls aus sechs Zylindern und 3,6 Litern Hubraum, nominell sind es ganze 286 PS. Geschaltet werden die Selbstzünder über eine Fünfstufenautomatik, der Benziner erhält eine achtstufige Automatik von ZF. Mit Diesel verbraucht die 5,22 Meter lange Limousine laut Lancia 7,1 Liter, der Benziner 9,4 Liter auf 100 Kilometer. Zudem erfüllen alle Motoren die Abgasnorm Euro 5.

Der Lancia Voyager kostet sowohl mit 3,6-Liter-Benziner (287 PS) als auch mit 2,8-Liter-Diesel ((163 PS) 39.900 Euro in der Gold-Ausführung. Bereits diese kommt mit elektrisch verstellbaren Vordersitzen, Klimaautomatik und hochwertigem Soundsystem. 7,9 Liter Diesel bzw. 10,8 Liter Benzin gibt Lancia als Durchschnittsverbrauch an, im Falle des Benziners eindeutig zuviel für den europäischen Markt. Dafür erweist sich das Familien-Schiff als ausgesprochen günstig in der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer schlägt dem großen Hubraum entsprechend dagegen etwas stärker zu Buche. Beide neuen Lancia gefallen aber mit einem überdurchschnittlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis und stellen eine individuelle Alternative zur etablierten Konkurrenz dar. (autaro)

 

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August 30th, 2011

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(Foto: Lancia)
München, den 30. August 2011 (autaro) Seit der Fusion des amerikanischen Chrysler- und des italienischen Fiat-Konzerns kommt Bewegung in die Modellpalette der internationalen Eheleute. Besonders einschneidend sind die Änderungen für die italienische Edel-Tochter Lancia, die kurzerhand die größeren Modelle der Amerikaner übernimmt. Denn Modelle wie der Chrysler 300 C, das Sebring Cabriolet oder der Grand Voyager werden künftig in Europa als Italiener vertrieben, mit prinzipiell identischer Technik aber besonders feiner Optik und Haptik in avantgardistischem Italo-Design. Und ein erster Blick auf die Ergebnisse verrät: das passt besser als gedacht. Zwar wird man sich zugegebener Maßen noch an den Anblick eines Grand Voyager in italienischem Blechkleid gewöhnen müssen und das Cabriolet Chrysler Sebring, das künftig als Lancia Flavia vier Personen durch die Frischluft transportieren kann, wirkt ebenfalls noch sehr amerikanisch. Aber im Falle des Topmodells Lancia Thema, das vormals sogar als Chrysler 300 C eine beträchtliche Zahl an europäischen Kunden gewann, wirkt alles stimmig.

Innen wie außen wirkt der große Lancia ausgesprochen mondän. Dazu passend offerieren die Italiener ihr Oberklasse-Modell mit drei Ausstattungslinien (Gold, Platinum und Executive) und drei Motorvarianten. Dabei wird der 286 PS starke 3,6-Liter-V6 mit einer achtstufigen Automatik kombiniert, die beiden Diesel mit je drei Litern Haubraum und ebenfalls sechs Zylindern in V-Anordnung (190 PS oder 239 PS) kommen mit einer Fünfstufen-Automatik. Lancia verspricht für sein Topmodell höchsten Geräusch-Komfort und jede Menge Ausstattung. Darunter ist optional ein Soundsystem von Harmon Kardon mit insgesamt 19 Lautsprechern, Subwoofer und 900 Watt Verstärkerleistung, eine serienmäßige Rückfahrkamera und jede Menge Assistenzsysteme, vom Totwinkel-Warner bis zurm Bremsassistenten.

Bezüglich der Preisgestaltung hält sich Lancia noch bedeckt. Die Italiener versprechen aber „hohes Prestige zu fairen Preisen“ sowie einen besonders umfangreichen Kundenservice. In Sachen Kraftstoffverbrauch will Lancia sich im Vergleich zu den bisherigen Chrysler-Modellen verbessern, was sich allein darin zeigt, dass die großen Achtzylinder für den europäischen Markt nicht verfügbar sein werden – auf dem alten Kontinent war ohnehin der Diesel der Topseller. Günstige Beiträge zur Kfz-Versicherung sollen ebenso Kunden in die Verkaufsräume locken wie eine umfassende Garantie auf alle Modelle. Wenn alle Versprechen gehalten werden und es auch künftig bei der gelungenen Optik und dem hohen Qualitätseindruck bleibt, könnte Lancia in eine rosige Zukunft blicken. (autaro)

 

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August 15th, 2011

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(Foto: Lancia)
München, den 15. August 2011 (autaro) Geht es um den Ypsilon, kommen die Designer und Marketingstrategen bei Lancia ins Schwärmen. Von einem „eleganten City Flagship“ ist die Rede, offensichtlich ist man dabei besonders stolz auf das Design. Und tatsächlich war die erste Generation des Ypsilon in unseren Breiten eine Art Pionier: kein anderer Hersteller bot für einen Kleinstwagen eine derart üppige Aufpreisliste an, von der Klimaanlage über diverse elektrische Helferlein bis zu edlen Sitzbezügen aus Alcantara. An diese Tradition knüpft auch das aktuelle Modell an, das seit Juni dieses Jahres bei den Händlern steht.

Ab sofort ist das Designerstück auch mit einem automatisierten Schaltgetriebe erhältlich, bei dem die Kupplung elektrohydraulische betätigt wird und dem Fahrer so das Kupplungspedal erspart. Den passenden Namen haben die Italiener auh gleich parat: DFN (Dolce Far Niente; italienisch für: süßes Nichtstun). Der Fahrer hat die Wahl zwischen einem sequentiell-manuellen und einem vollautomatischen Schaltmodus, in letzterem wiederum zwischen „Normal“ und „Economy“. Laut Lancia steigt der Verbrauch im Vergleich zum manuell geschalteten Ypsilon nicht an, sondern sinkt sogar um 0,1 Liter je 100 Kilometer. Das gilt zumindest, solange der Kleine im Economy-Modus bewegt wird. Beim Lancia Ypsilon 0.9 TwinAir Turbo 8v DFN, der also den augeladenen Zweizylinder unter der Haube hat und 85 PS leistet, beträgt der Durchschnittsverbrauch 4,1 Liter Benzin pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 97 Gramm pro Kilometer entspricht. Die Start-Stopp-Automatik ist wie bei den Handschaltern serienmäßig mit an Bord, außerdem steht eine optionale Einpark-Automatik Magic Parking zu Verfügung, die das Leben in der Stadt zusätzlich vereinfacht.

Ab 16.050 Euro ist der Lancia Ypsilon mit automatisiertem Schaltgetriebe zu haben, inklusive der bereits umfangreichen Ausstattungslinie „Gold“. Hinzu kommen dank des kleinen Hubraums niedrige Kfz-Steuern und bei der Kfz-Versicherung ebenso wie bei der Kasko-Versicherung im Klassenvergleich kleine Beiträge. Wer selbst schaltet und sich mit dem 69 PS starken Benziner in der Ausstattungslinie „Silver“ begnügt, bekommt den durchgestylten Italiener bereits für 12.500 Euro. (autaro)

 

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Juni 30th, 2011

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(Foto: Lancia)
München, den 30. Juni 2011 (autaro) Am kommenden Samstag (02. Juli 2011) fällt der Startschuss für die nunmehr vierte Generation des Lancia Ypsilon. Damit führen die Italiener die Tradition des Modebewussten Stadtflitzers fort, der sich seither besonders durch eine feine Ausstattung und ein besonders eigenwilliges Design von der Konkurrenz abhebt. Bereits die erste Generation ließ sich mit Alcantara-Sitzen, diversen elektrischen Helferlein und Klimaanlage ordern. Der Neue lässt sich ebenfalls mit so ziemlich allem ausstatten, was auch in den höheren Klassen lieb und teuer ist. Darüber hinaus will vor allem das ausgeformte Design gefallen, überdies der niedrige Verbrauch. Zwar erfindet Lancia dieses Segment nicht neu, Details wie die sogenannten Slim Seats ermöglichen aber eine besonders effiziente Raumausnutzung bei äußerst kompakten Außenmaßen. Erstmals ist der Ypsilon übrigens auch als Fünftürer lieferbar.

Drei Motoren stehen vom Marktstart an zur Auswahl, darunter zwei Benziner und ein Diesel. Der 1,2-Liter-Benziner leistet 69 PS, der Einliter-Zweizylinder mit Turboaufladung 85 PS. Der Selbstzünder, namentlich 1.3 MultiJet II, schöpft aus seinen vier Zylindern ordentliche 95 PS und ist wie seine beiden Geschwister serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Geschaltet wird grundsätzlich manuell, während der TwinAir genannte Zweizylinder auch mit einem automatisierten Schaltgetriebe kombiniert werden kann.

Serienmäßig warten alle Varianten mit einer elektronische Stabilitätskontrolle inklusive Antriebsschlupf-Regelung (ASR) und Berg-Anfahrhilfe (Hill Holder), ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und sechs Airbags (Front, Kopf, Seite) auf. Sicherheitsseitig runden serienmäßige Isofix-Befestigungen für Kindersitze das Bild ab. Darüber hinaus stellt Lancia die drei Ausstattungslinien „Silver“, „Gold“ und „Platinum“ zur Auswahl, die weitere Komfort- und Style-Features offerieren. Bereits Silver verfügt über eine fernbedienbare Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber vorn sowie höhenverstellbares Lenkrad und Fahrersitz. Wer Silver ordert, bekommt zusätzlich eine Klimaanlage, Audioanlage mit MP3-fähigem CD-Player, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, ein Leder-Lenkrad sowie Sitzbezüge aus Microfaser. Und die Topversion Platinum bringt schließlich 15-Zoll-Alus, Ledersitze, Klimaautomatik, Freisprecheinrichtung mit Bluetooth, elektrische Fensterheber hinten und Nebelscheinwerfer mit. Außerdem lassen sich zusätzlich Bi-Xenon-Scheinwerfer, Tom Tom Navigationssystem und zahlreiche weitere Extras ordern, die man bei der Konkurrenz vergeblich sucht. Neben geringem Durchschnittsverbrauch verspricht Lancia eine günstige Einstufung bei der Kfz-Versicherung und dank der geringen Schadstoff-Werte und kleiner Hubräume vergleichsweise günstige Beiträge bei der Kfz-Steuer. Die Preise beginnen bei 12.500 Euro für den Lancia Ypsilon SILVER 1.2 8v (51 kW/69 PS), vorläufiges Topmodell ist der 1.3 MultiJet 16v PLATINUM (70 kW/95 PS) für 18.400 Euro. (autaro)

 

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Mai 25th, 2011

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(Foto: Lancia)
München, den 25. Mai 2011 (autaro) Was Lancia mit dem Y10 im Jahr 1985 startete, setzt die edle Fiat-Tochter mit der nun vierten Generation des Kleinwagens konsequent fort. Luxus- und Stilelemente in der Kleinwagenklasse, die eigentlich für die höheren Klassen typisch sind und bei der Konkurrenz meist gar nicht bestellt werden können. Außerdem ist das Design des neuen Ypsilon der aktuellen Lancia-Linie angepasst worden, wirkt weniger niedlich, aber immer noch irgendwie feminin. Geblieben ist es bei über 600 möglichen Variationen für die Außen und Innenfarbe, wobei zweifarbige Lackierungen das Bild beherrschen. Und wie wir es vom „modisches City-Car par excellence“ (Lancia) bereits kennen, dürfte es auch wieder die eine oder andere Sonder-Edition geben, die besonders weibliche Design-Wünsche bedient.

Technisch bedient sich der Stadtflitzer, der im Juni bei den Händlern stehen wird, im Fiat-Baukasten. Die Plattform des Fiat 500 wird genutzt, außerdem dessen Motoren. Heißt: zwei Benziner und ein Diesel. Den Einstieg markiert der 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS Leistung, darüber rangiert der TwinAir-Motor mit zwei aufgeladenen Zylindern und einer Leistung von 85 PS. Der Selbstzünder nennt sich 1.3 Multijet und generiert ordentliche 95 PS Leistung. Sämtliche Motorisierungen verfügen serienmäßig über eine Start-Stopp-Automatik, der TwinAir lässt sich zudem mit einem automatisierten Schaltgetriebe (DNF) ordern. Später will Lancia noch einen Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum nachreichen, der sowohl mit Benzin als auch mit Autogas betrieben werden kann. Serienmäßig in allen Varianten sind ESP, ABS und sechs Airbags, außerdem eine Berganfahr-Hilfe und Isofix-Halterungen für die Kindersitze.

Maßstäbe will das „kleine Flaggschiff“, wie bereits erwähnt, bei der Ausstattung setzen, in keinem anderen Kleinwagen soll sich derart im Luxus schwelgen lassen. Dazu stehen drei Ausstattungslinien zur Auswahl, „Silber“, „Gold“ und „Platinum“. Grundsätzlich sind ein verstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber vorn, eine symmetrisch geteilt umklappbare Rücksitzbank, der höhenverstellbare Fahrersitz, 15 Zoll-Räder, sowie eine Radiovorbereitung mit an Bord. Die Ausstattungslinie Gold kommt zusätzlich mit Klimaanlage, MP3-Radio, Lederlenkrad- und Schaltknauf sowie besonderen Sitzbezügen daher. Die Platinum-Ausführung glänzt gar mit Ledersitzen, elektrischen Fensterhebern hinten, 15-Zoll-Alus und weiteren feinen Zutaten. Zudem lassen sich Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine vollautomatische Einparkhilfe oder ein Navigationssystem ordern, eigentlich gibt es praktisch nichts, was es nicht gibt. Zu einem ungefähren Startpreis, der bei rund 12.500 Euro liegen wird, kommen erfreulich geringe Kraftstoffkosten und eine überaus faire Einstufung bei der Kfz-Versicherung. Die Kfz-Steuer kostet dank der kleinen Hubräume ebenfalls nicht viel, allenfalls der Wertverlust dürfte happig ausfallen. Was dem Ypsilon verzeihen wird – er ist einfach zu schön. (autaro)

 

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Februar 15th, 2011

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München, den 15. Februar 2011 (autaro) Eilig macht sich der Fiat-Konzern daran, die neue Vermählung mit dem amerikanischen Chrysler-Konzern in Ergebnisse umzusetzen. Synergien werden genutzt, im Falle der gediegenen Tochter Lancia vielleicht ein wenig brachial. Denn gleich drei neue Modelle kommen in nächster Zeit auf den Markt, die eigentlich gar nicht so neu sind. Es sind nahezu unveränderte Versionen von Modellen aus dem Hause Chrysler. Entsprechend groß und opulent kommen sie daher, irgendwie gar nicht so filigran oder elegant, wie wir sie aus dem Hause Lancia erwartet hätten.

Den Anfang macht der Lancia Thema. Damit haben die Spekulationen ein Ende, unter welchem Namen das Dickschiff Chrysler 300 in Europa firmieren wird. Die immerhin 5,08 Meter lange Limousine kommt ausschließlich mit Sechszylinder-Motoren nach Europa, die großen Achtzylinder werden vorerst nicht angeboten. Der Benziner schöpft 292 PS aus satten 3,6 Litern Hubraum (bekannt aus dem Jeep Grand Cherokee), die beiden Diesel 190 oder 224 PS aus drei Litern Hubraum. Serienmäßig übernimmt eine Wandlerautomatik die Schaltarbeit und verteilt die Kraft grundsätzlich auf die Hinterachse. Der genaue Verkaufsstart steht ebenso wenig fest, wie der Startpreis, präsentiert wird die Oberklasse-Limousine wie ihre beiden Geschwister auf dem Genfer Autosalon.

Die erwähnten Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Lancia Phedra kommt als umgestylte Version des Chrysler Voyager und damit als stolzer Mini-Van nach ur-amerikanischem Geschmack. 5,14 Meter lang und mit sieben Sitzen ausgestattet kommt der Phedra ab Sommer mit 3,6-Liter-Sechszylinder-Benziner (283 PS) oder als 2,8-Liter-Diesel (163 PS). Die Preise dürften sich auf einem durchaus konkurrenzfähigen Niveau bewegen, ebenso die Beiträge zur Kfz-Versicherung sowie zur Kasko. Das Finanzamt schlägt aber wegen des großen Hubraums ordentlich zu, die Kfz-Steuer dürfte kein Schnäppchen werden. Ebenso der hohe zu erwartende Benzin-Verbrauch. Hier macht der kleine Ypsilon wieder eine eher europäische Figur, denn der Stadtflitzer steht auf der Plattform des nächsten Fiat Panda. Damit wird sie voraussichtlich auch über die neuen Twin-Air-Motoren mit nur zwei Zalindern und Knauser-Verbrauch verfügen. Erstmals kommt die dann vierte Generation des Lancia Ypsilon übrigens auch als Fünftürer. Der Verkaufsstart ist für Juni geplant, Preise wollte Lancia auch hier noch nicht verraten. (autaro)
(Foto: Lancia)

 

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September 16th, 2010

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München, den 16. September (autaro) Die Allianz zwischen dem amerikanischen Riesen Chrysler und dem italienischen Fiat-Konzern trägt erste Früchte. Zunächst profitiert die italienische Marke Lancia und ein Stück weit auch die Umwelt davon: Lancia bekommt nämlich neue Modelle, die mit dem Umweltfreundlichen LPG (Liquefied Petroleum/Propane Gas) betrieben werden können und damit CO2 sparen. Die Einführung des sogenannten bivalenten Antriebes, der sowohl mit Gas als auch Benzin befeuert werden kann, betrifft die beiden Modelle Lancia Ypsilon und Musa.

Für den Ypsilon suchten sich die Italiener das Sondermodell „Elle“ aus, das mit der gleichnamigen Modezeitschrift kreiert wurde und insbesondere modebewusste Frauen hinters Volant locken will. Unter der Haube sorgt ein 1,2-Liter-Benziner mir 69 PS für Vortrieb, im Innenraum wurden besonders extravagante Farben verwendet und äußerlich fällt der Ypsilon Elle durch eine besondere Perleffekt-Lackierung auf. Der Musa mit Gasanlage kommt als Sondermodell „5th Avenue“ daher und steht dem Kleinen in nichts nach. Innen fällt die helle, exklusive Lederausstattung auf, äußerlich will ein schwarzes Dach auf ansonsten weiß lackierter Karosserie Akzente setzen. Vorerst werden beide Modelle für den italienischen Markt zur Verfügung stehen, direkt darauf sollen beide auch in Frankreich verkauft werden.

Ein besonderes Highlight zeigt Lancia außerdem mit dem Delta „Hard Black“. Er kommt in mattem Schwarz, mit reichlich Ausstattung und besonderen Felgen und ist entweder als Benziner oder als Diesel verfügbar. Der Benziner ist ein 1,4-Liter-MultiAir-Motor mit 140 PS und soll lediglich 5,7 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Wer den Diesel ordert, bekommt einen 1,6-Liter-Multijet mit 120 PS und in der Ausstattungslinie „Platino“ das automatisierte “Selectronic”-Getriebe. (autaro)

 

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September 11th, 2009

München, den 11. September (autaro) Die Rollenverteilung im hause Fiat ist klar. Während die Konzernmutter mehr oder weniger den Volumenmarkt abdeckt, bemüht sich Alfa Romeo besonders um sportlich orientierte Kunden und Lancia bedient die Freunde des Edlen.

Besonders extravagant soll es auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main zugehen. In Zusammenarbeit mit dem Frauenmagazin „Elle“ entwickelten die Italiener ein Showcar, den Lancia Ypsilon Elle. Der Edelflitzer erhält ein Passagiere auf edlem Alcantara Platz nehmen dürfen. Ferner künden innen wie außen „Elle“-Logos von Exklusivität, ebenso wie zentrale “Easy Chrome”-Konsole. Ab 2010 soll eine entsprechende Edition, natürlich limitiert, verkauft werden. Noch einen Tick exklusiver wird es im Lancia Musa zugehen, der als Sonderedition “Poltrona Frau” präsentiert wird. Der Name dieser traditionsreichen Manufaktur steht weltweit für qualitativ höchstwertiges Leder und genau dieses wird dem Muso in drei wählbaren Farben beschert. Kombinieren kann man diese mit elf abgestimmten Außenfarben. Unter der Haube wird als einzige Motorierung der 1.6 Multijet 16V Diesel mit seinen 120 PS Leistung zur Wahl stehen. Was der Spaß kosten soll, wurde noch nicht verraten. Chic hatte in Italien allerdings schon immer seinen Preis.

 

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Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

Von Lancia gibt es nun was Neues – nicht nur Carla Bruni, sondern auch eine Auffrischung des italienischen Klassikers Delta. Bis jetzt konnte sich die Fiat-Tochter vor allem mit dem bestechenden Design ihrer Entwicklungen einen Namen machen – Stil und Modebewusstsein sind seit mehreren Jahrzehnten ein Markenzeichen von Lancia. Doch die Motorpower und die technische Qualität blieben dabei etwas auf der Strecke. Mit der neuen Modellpalette soll sich das alles nun ändern. Der neue Delta setzt auf jeden Fall hohe Standards in Fahrdynamik und Sicherheit und präsentiert gleichzeitig umweltfreundliche und effiziente Antriebstechnologien.

Mit seinen stattlichen Dimensionen und einem Radstand von 2,70 Metern positioniert sich der Italiener an der Obergrenze des Kompaktsegments. Am Äußeren fällt vor allem der markante Frontgrill auf, der ein mächtiges Gefühl vermittelt. Dieses wird von dem breiten Lufteinlass und den ausdrucksstarken Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht abgerundet. Das Außendesign ist durchaus harmonisch und bricht zum Teil mit der konservativen Ästhetik, mit der sich Lancia in den letzten Jahren identifizierte, ohne dabei zu extravagant zu wirken.

Im Fahrzeuginneren herrscht der für die Marke übliche Stil. Die Verkleidungs- und Bezugsmaterialien machen klar und deutlich, dass es sich bei dem neuen Delta um eine besondere Limousine handelt, die ihre Käufer beeindrucken will. Der Hersteller hat sich für die hoch qualitativen Produkte von Alcantra und Benova® entschieden, die nicht nur für Komfort, sondern auch für Exklusivität sorgen.

Nun aber zum heiklen Punkt – die Motortechnik. An den Start geht der neue Delta mit drei Triebwerk-Variationen: Zwei Turbojet-Benziner mit 88 kW/ 120 PS und 110 kW/ 150 PS sowie eine Turbodieselausführung 1.6 Multijet mit 88 kW/ 120 PS. Die Leistung ist für das Kompaktsegment nicht gerade beeindruckend – die starke deutsche und französische Konkurrenz hat hier mindestens einige PS mehr anzubieten. Doch das, was demnächst erscheinen soll, wird den Käufer überzeugen. Geplant sind nämlich drei potente Neuentwicklungen, allesamt mit Euro-5-Abgasstatus – die beiden Dieselvarianten 2.0 Multijet (121 kW/ 165 PS) und 1.9 Twinturbo Multijet (140 kW/ 190 PS) und der Hightech-Benziner 1.8 Di Turbojet mit Direkteinspritzung (147 kW/ 200 PS).

Neu für Lancia sind die diversen ultra-modernen Fahrassistenzen, die die Arbeit des Motors unterstützen und für ein beispielloses Handling sorgen. So erhöht etwa die Drehmoment-Linearisierung „Linearizing Torque Feedback“ (LTF) bei hoher Querbeschleunigungen das Widerstandsmoment am Lenkrad und dadurch die Fahrzeugkontrolle, während die Drehmomentregelung „Torque Transfer Contro“ (TTC) in Kurven zusätzliches Antriebsmoment vom inneren auf das Äußere Antriebsrad verlagert.

Die Käufer von Lancia Delta sucht man vergeblich unter den erfolgreichen, viel engagierten, gut verdienenden Geschäftsmännern. Das sind eher die Business-Künstler, für die nicht so sehr die Leistung, sondern das Erlebnis zählt.

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