Archiv für die ‘Lexus’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 9th, 2011

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(Foto: Lexus)
München, den 09. November 2011 (autaro) Mit dem Einstieg ins Kompakt-Segment ist Lexus ein echter Coup gelungen. Denn der CT 200h verkauft sich gut, derzeit entfällt fast die Hälfte aller Bestellungen in Deutschland auf den edlen Ableger des Toyota Prius. Und das obwohl der Lexus dem Toyota in Sachen Alltagstauglichkeit und Nutzwert leicht unterlegen ist und obendrein auch noch mehr kostet – die Deutschen sind eben prestigebewusst wenn es um das Auto geht.

Um das Profil des kompakten Hybriden weiter zu schärfen und künftig sogar im Revier des BMW 1er oder Audi A3 wildern zu können, legen die Japaner nun eine besonders sportliche Variante des CT 200h auf. Analog zu den F-Sport-Varianten der größeren Baureihen kommt der umweltfreundliche Sportler mit reichlich Ausstattung, bulliger Optik und, wie erwähnt, einem Hauch mehr Prestige. Daneben liegt der F-Sport dank sportlich abgestimmter Kayaba-Dämpfer und kürzeren Federwegen satter auf der Straße, passend zu den serienmäßigen 17-Zöllern in Graphit. Ein um 20 Millimeter vergrößerter Frontgrill und weiter ausgestellte Seitenschweller tun neben zahlreichen weiteren Modifikationen ihr Übriges. Im Innenraum umschmeichelt der F-Sport die Passagiere mit schwarzem Leder nebst weißen Ziernähten oder mit blauen Veloursbezügen im Netzdesign mit schwarzen Seitenwangen. Derweil tritt der Fahrer auf Pedale aus Leichtmetall und umgreift einen Lenkrad-Kranz mit perforiertem Leder. Außerdem gehört ein Tempomat ebenso zur Serienausstattung wie eine Rückfahrkamera, deren Monitor im automatisch abblendenden Innenspiegel untergebracht wurde. Mit den üblichen Extras lässt sich der Grundpreis, den Lexus noch nicht verrät, freilich auch im üblichen Umfang in die Höhe treiben.

Ab 2012 kommt die scharfe Version des CT 200h in den Handel. Neben dem niedrigen CO2-Ausstoß, den Lexus mit 94 Gramm pro Kilometer angibt, gefällt der Hybrid auch durch die niedrigen Kraftstoff-Kosten. Die Kfz-Versicherung dürfte sich in einem ähnlichen Rahmen bewegen wie bei der zivilen Variante ohne sportliches Rüstzeug. An sportlichem Profil dürfte indes nicht nur die Baureihe gewinnen sondern die komplette Marke. (autaro)

 

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Oktober 28th, 2011

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München, den 28. Oktober 2011 (autaro) Dass Hybridantrieb und hohe Sportivität im Fahrzeugbau sich nicht gegenseitig ausschließen müssen, beweist einmal mehr der japanische Edel-Hersteller Lexus. Auf Basis der neuen GS-Baureihe legen die Japaner eine besonders sportliche Variante auf, wie üblich bei Lexus unter dem Namen F-Sport. Augenfälligstes Merkmal von außen: der neue, deutlich verschärfte Kühlergrill in Gitterdesign sowie riesige Lufteinlässe. Am Heck wird ebenfalls geklotzt, ein Spoiler und ein in den Stoßfänger integrierter Diffusor in grau-metallic machen hier auf das sportliche Potential des Boliden aufmerksam. Zudem steht der GS F-Sport auf exklusiven Leichtmetallfelgen in “dark premium metallic” im wuchtigen 19-Zoll-Format. Ebenfalls exklusiv für die F-Sport-Modelle: das im Innenraum reichlich verwendete Leder in der Farbe Garnet. Applikationen in Aluminium und ein schwarz eingeschlagener Dachhimmel unterstreichen ebenso den sportlichen Auftritt wie die fest zupackenden Sportsitze, die sich 16-fach elektrisch verstellen lassen. Für das letzte Finish sorge die Pedalerie aus Leichtmetall und ein mit perforiertem Leder bezogener Lenkradkranz und Schaltknauf.

Die Technik unter dem schnittigen Blechkleid kann sich indes ebenfalls sehen lassen. Das adaptive variable Fahrwerk AVS (Adaptive Variable Suspension) verfügt über Dämpfer, für die eigens ein besonders reibungsarmes Spezialöl verwendet wurde und damit besonders sensibel anspricht. Ferner kommt im GS F-Sport das Lexus Dynamic Handling System LDH zum Einsatz, das unter anderem über eine aktiv mitlenkende Hinterachse und eine variable Lenkübersetzung verfügt.

Was all der Spaß kosten soll, verrät Lexus bislang nicht. Mit einem Sonderangebot kann angesichts der gebotenen Technik allerdings nicht gerechnet werden und auch der Durchschnittsverbrauch dürfte für einen Hybriden, zumindest bei spaßreicher Fahrweise, verhältnismäßig hoch ausfallen. Auch mit satten Beiträgen zur Kfz-Versicherung kann gerechnet werden, ebenso mit einer nicht zu vernachlässigenden Kfz-Steuer – Hubraum ist eben Hubraum. (autaro)

 

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September 2nd, 2011

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(Fotos: Lexus Media)
München, den 02. September 2011 (autaro) Mit gleich zwei Premieren, einer Weltpremiere und einer Europa-Premiere, wird Lexus auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vertreten sein. Die Weltöffentlichkeit kann zum ersten Mal die neue Generation des Lexus GS 450h bestaunen, nach Europa kommt erstmalig der Kompakte CT 200H F-Sport. Damit untermauern die Japaner einmal mehr ihre Vorreiter-Rolle auf dem Gebiet des Hybrid-Antriebes, den sie in ein ausgesprochen edles Äußeres packen.

Mit dem GS 450h präsentiert Lexus die zweite Generation der „Gran-Turismo-Limousine der Lexus-Familie“, die in Sachen Leistung ebenso einen Sprung gemacht hat, wie beim Verbrauch. Sie zeigt außerdem als jüngstes Modell, welche Design-Sprache künftig bei Lexus gesprochen wird. „L-Finesse“ nennen die Designer diese, sie ergänzt laut Lexus ein noch dynamischeres Fahrerlebnis mit einem weiteren Plus an Sicherheit. Seine Europa-Premiere feiert der CT 200h F-Sport, die besonders dynamische Variante des kompakten CT 200h. Der edle Bruder des Toyota Prius kommt mit Sportfahrwerk und dynamischerem Design, soll aber ebenfalls zu den sparsamsten Vertretern seiner Klasse gehören.

Ob Lexus es schaffen wird, seinen Marktanteil in Deutschland und Europa weiter auszubauen, wird die Zeit zeigen. Die Karten waren für die Japaner jedenfalls nie besser gemischt. Zwar greifen deutsche Autofahrer hierzulande wesentlich häufiger zur etablierten Konkurrenz a la Audi, BMW oder Mercedes, zumal auch diese mittlerweile überwiegend Hybriden im Portfolio haben. In den USA aber hat Lexus mit der deutschen Konkurrenz längst gleichgezogen. Bei den Kosten nehmen sich die Konkurrenten untereinander wenig, ein paar Tausender Differenz sind in dieser Klasse ebenfalls kein kaufentscheidendes Argument. Auch hinsichtlich der laufenden Kosten durch Kraftstoffverbrauch, Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung ergeben sich im Premium-Segment kaum Impulse, die einen Käufer vom einen Autohaus ins andere locken. Es entscheiden vielmehr Prestige der Marke und persönlicher Geschmack, außerdem freilich das Antriebskonzept. Und hier greifen gerade die Deutschen gerne zum großhubigen Diesel – den Lexus in der Luxusklasse nicht im Programm hat. (autaro)
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September 13th, 2010

München, den 13. September (autaro) Der Supersportwagenwagen aus dem Hause Lexus, der LF-A, ist für viele ein Blech gewordener Traum, quasi die japanische Antwort auf Porsche und Co. Doch folgt er nicht ganz der Philosophie des Hauses. Denn die Edel-Tochter des größten Herstellers der Welt legt eigentlich jedes Modell auch mit Hybrid-Antrieb auf – den LF-A bislang allerdings nicht. Dass sich dies möglicherweise ändern wird, darauf weisen Erlkönige hin, die derzeit stark getarnt ihre Runden drehen. Bei diesen verdeckt eine quadratische Abdeckung an der A-Säule möglicherweise einen Ladeanschluss. Denn wie auch der von Porsche geplante Hybrid-Flitzer 918 wird der LF-A als Plug-In-Hybrid, kommen – so er denn tatsächlich auf den Markt kommt.

Kenner munkeln, die Hybrid-Variante könnte die Antriebseinheit des Lexus LS 600h übernehmen, die einen Fünfliter-V8 mit einem E-Motor kombiniert und so 435 PS leistet. Wieder andere Stimmen geben allerdings zu bedenken, dass dieser Antriebsstrang relativ viel Platz braucht und womöglich gar nicht in den LF-A passen würde.

Wünschenswert wäre eine entsprechende Variante mit Plug-In-Hybrid in jedem Fall. Der momentan erhältliche 4,8-Liter-V10 leistet zwar 560 PS und geht wie die oft zitierte Katze der Familie Schmidt. Dass bei einer Höchstgeschwindigkeit von 325 Stundenkilometern und einer Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in nur 3,7 Sekunden auch der eine oder andere Liter Benzin verbrennt, kann sich sicherlich jeder denken. (autaro)

 

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September 6th, 2010

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München, den 06. September (autaro) Auf dem Pariser Autosalon (02. bis 17. Oktober) wird Lexus seine aufgefrischte IS-Baureihe präsentieren. Die Modellpflege umfasst freilich nicht nur die Limousine, sondern auch das Cabriolet mit Metall-Klappdach, das Lexus erst im vorigen Jahr auf den Markt schickte. Die äußeren Modifikationen fallen am deutlichsten an der Front aus, wo Scheinwerfer aus getöntem Klarglas, ein neuer Kühlergrill und eine Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern zum Einsatz kommen. Hinten sind fortan die Blinker-Gläser rot getönt und außerdem stehen Leichtmetallräder in neuem Design zur Auswahl.

Im Innenraum sorgen geänderte Türverkleidungen und verfeinerte Applikationen wie Holz- oder Aluminiumintarsien für eine noch gediegenere Atmosphäre, während sich der Fahrer über die stärker lichtdurchlässige Glasabdeckung der Optitron-Instrumente freuen wird, die so weniger spiegeln sollen.

Die sicherlich umfassendste Überarbeitung findet aber unter der Motorhaube statt, nämlich in Form eines neuen Eco-Modells. Der IS 250 bekommt eine geänderte Hinterachsübersetzung, was den Durchschnittsverbrauch um 0,7 Liter auf nun 8,4 Liter senken soll., beim 220d auf 5,5 Liter Diesel. Und das Novum: als besonders sparsamer Diesel wird der 200d eingeführt, der prinzipiell auf dem stärkeren 220d basiert, aber nur 150 PS leistet und nur 5,1 Liter Diesel je 100 Kilometer konsumieren soll. (autaro)

 

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Juli 25th, 2010

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München, den 25. Juli (autaro) So allmählich scheint die Konkurrenz den Hybrid-Pionieren Toyota und Lexus in Sachen Vollhybrid gänzlich das Feld zu überlassen. Mit dem CT 200h kommt im März nächsten Jahres der erste Vollhybrid, also ein Antriebssystem aus getrennt arbeitendem Benzin- und Elektromotor, in die Nobelabteilung der Kompaktklasse. Denn dort verkauft Toyota, die Mutter der Edelmarke Lexus, zwar bereits sehr erfolgreich den Prius, auf dessen Technik der kompakte Lexus basiert. Doch versuchen die Japaner nun auch Käufer zu erreichen, denen ein Toyota Prius zu sehr polarisiert oder die einfach mehr Wert auf Lifestyle und Design legen. Die avisierte Käuferschicht verdient gut, bewegt sich im Altersbereich um die 30 Jahre und gibt sich vor allem aus Imagegründen umweltbewusst.

Die Technik stammt vom Toyota Prius

Die Antriebstechnik, ebenso wie das Fahrwerk, stammt im Wesentlichen aus dem Toyota-Regal, namentlich aus den Fächern des Toyota Prius. Es wird also ein 100 PS starker 1,8-Liter-Vierzylinder mit einem 60 kW starken Elektromotor kombiniert, was zusammen eine Systemleistung von rund 136 PS ergibt. Dabei wird die Leistung, wie auch im Toyota Prius, über ein stufenloses CVT-Getriebe an die Vorderräder geschickt, der Verbrauch dürfte aber ein wenig über den Werten des Prius liegen. Daran tragen zum einen die deutlich breiteren Reifen Schuld, der Prius läuft auf besonders schmalen Leichtlaufreifen. Zum anderen verfügt der Lexus nicht über die hervorragende Aerodynamik des Prius, der schließlich auch die schrullige Optik des Toyota geschuldet ist. Zumindest optisch hat der Luxus hingegen seinen eigenen Stand. 4,32 Meter in der Länge und 1,76 Meter in der Breite, dazu das typische, leicht aggressive Lexus-Gesicht und ein knapper Abschluss sorgen durchaus für eine bullige Optik.

Innen Premium

Der Innenraum des neuen Kompakten macht was her. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Japaner, zumindest in der Premium-Klasse, ihr handwerk mittlerweile verstehen. Von den optionalen und sehr bequemen Ledersitzen bis zu den Oberflächenbeschaffenheiten und der Verarbeitungsqualität muss sich Lexus nicht hinter der deutschen Konkurrenz verstecken. Allein an der eigenwilligen Aufteilung der Bedienelemente und an dem kleinen Joystick, der herkömmliche Automatik-Wählhebel auf der Mittelkonsole ersetzt, lässt sich die enge Verwandtschaft zum Prius erkennen. Ein ebenfalls eigenwilliges Merkmal ist das Remote-Touch-Element, über das das Navi und die Sound-Anlage gesteuert werden. Prinzipiell funktioniert es ähnlich wie die Maus an einem Computer, kommt in Sachen Ergonomie aber nicht ganz an einen Touchscreen oder an die bekannten Dreh-Drück-Regler, wie wir sie beispielsweise von BMW oder Audi kennen, heran.

Der CT wirkt durchaus dynamisch

Dass der CT 200h nicht nur sportlich aussieht, sondern durchaus auch einmal die Muskeln anspannen kann, unterstreichen Details wie die wechselnde Hintergrundbeleuchtung der Armaturen. Wählt der Fahrer den Sportmodus über einen Drehschalter auf der Mittelkonsole, illuminieren sich die Instrumente plötzlich rot statt blau. Außerdem werden die Kennlinien für die elektrohydraulische Servolenkung sowie für die Gasannahme verschärft und die Hybridanzeige verwandelt sich in einen Drehzahlmesser. Schließlich wird auch die Regelung des serienmäßigen ESP in Richtung Sport verschoben, der Lexus lässt nun auch stärkere Schräglaufwinkel und deutlich mehr Schlupf zu. All diese Maßnahmen sind sicherlich gut gemeint und geben dem Spieltrieb des Fahrers zumindest anfangs Anschub. Dass der Lexus aber kein reinrassiger Sportler ist, wird spätestens auf der Rennstrecke klar, hier ist die Leistung dem naturgemäß hohen Gewicht des Hybriden schlicht nicht gewachsen. Hinzu kommt die nervtötende Charakteristik des stufenlosen Getriebes, die unter Vollast ständig im höchsten Drehzahlbereich verweilt. Während sich der Lexus zögerlich dazu entschließt, den gegebenen Gasbefehl in Vortrieb umzuwandeln, dröhnt der Vierzylinder bereits lautstark im Bereich von 5.000 U/min und verlässt diesen Bereich erst wieder beim Loslassen des Gaspedals. Spaß macht das keinen.

Der Komfort geht in Ordnung

Wer es allerdings gemächlicher angehen lässt, dem dankt es der Lexus mit ausreichendem Komfort und einem alles in allem niedrigen Geräuschniveau. Auch das Stufenlose Getriebe verrichtet seine Arbeit dann unauffällig und ruckfrei, was sich auch positiv auf den Verbrauch auswirkt. Bis Tempo 150 kann man auf der Autobahn unangestrengt mitschwimmen, darüber hinaus wird es dann aber wieder hektisch und laut.

Sparsam, aber nicht um jeden Preis

Wer mit dem CT 200h behutsam zu Werke geht, sich nur im Öko-Modus bewegt und das Gaspedal allenfalls streichelt, wird sicherlich in die Nähe des von Lexus angegebenen Durchschnittsverbrauchs von 3,9 Litern Super pro 100 Kilometer kommen. In der alltäglichen Praxis sind es sicherlich regelmäßig Werte um die fünf Liter, bei forcierter Fahrweise entspricht der Verbrauch im Prinzip dem eines herkömmlichen Benziners. Hinzu kommt, dass ein Lexus von Natur aus kein Schnäppchen ist. Zwar steht der offizielle Preis noch nicht fest, es kann aber von wenigstens 28.500 Euro ausgegangen werden, bei entsprechender Ausstattung auch von Preisen jenseits der 40.000 Euro. Dem gegenüber dürfte ein vergleichsweise geringer Wertverlust stehen, ebenso günstige Versicherungseinstufungen (hier können Sie vergleichen) und vertretbare Ausgaben für das Finanzamt. (autaro)

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Mai 23rd, 2010

München, den 23. Mai (autaro) Bei Lexus tut sich was, was nicht zuletzt mit dem zwanzigjährigen Firmenjubiläum der Edeltochter Toyotas zu tun hat. Ulrich Selzer, Geschäftsführer Lexus Deutschland blickt mit Stolz auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurück und betont die Leistung, sich „auf einem extrem schwierigen Markt für Premium-Fahrzeuge“ behauptet zu haben. Neben einem dezenten Facelift, dem Lexus alle seiner Baureihen unterzieht, steht eine straffe Neuorganisation des deutschen Vertriebsnetzes ins Haus. Momentan unterhalten die Japaner 41 „Foren“ in Deutschland – bei anderen Herstellern heißen solche schlicht Autohaus. Von diesen werden schließlich 32 übrig bleiben. Zudem betont Selzer, dass alle künftigen Modelle nur noch als Hybridfahrzeuge eingeführt werden und unterstreicht damit die Ambitionen eines besonders fortschrittlichen Flottenverbrauchs. Den Start wird der Lexus CT 200h machen, der den Einstieg in die Kompaktklasse bedeutet und die Gesamtstückzahl als Volumenmodell anheben wird.

Leistung satt, zu Lasten des Verbrauchs

Wir nehmen nun das Topmodell, den Lexus LS 600h als Vollhybrid mit Achtzylinder unter die Lupe. In Kombination mit Elektromotor ergibt sich damit eine Gesamtsystemleistung von 445 PS, die den Zweitonner in 6,3 Sekunden auf Stammtischtempo katapultiert. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h elektronisch abgeregelt, den Durchschnittsverbrauch gibt Lexus mit 9,3 Litern je 100 Kilometer an. Erfahrungsgemäß sind solche Werte, die nach europäischer Norm auf dem Prüfstand ermittelt werden, in der Praxis kaum erreichbar, der Testwagen hatte selten Werte unter 12 Litern auf dem Display stehen. Daran änderte auch der per Knopfdruck aktivierbare Eco-Modus nichts.

Mehr Sicherheit serienmäßig

Besonderen Wert legten die Ingenieure bei der dezenten Überarbeitung auf die passive Sicherheit. So gehören aktive Kopfstützen, die einem Schleudertrauma vorbeugen sollen, ebenso zur Serienausstattung wie ein Fernlichtassistent und eine neue Bremsanlage vom italienischen Zulieferer Brembo. Letztere reagiert nun deutlich sensibler auf Bremsbefehle und lässt sich insgesamt feiner dosieren als ihre gefühllose Vorgängerin. In Verbindung mit dem serienmäßigen, permanenten Allradantrieb und der ausreichend gefühlvollen Lenkung ergibt sich damit ein erstaunlich handliches und vertrauenerweckendes Fahrgefühl.

Die Hybridtechnik glänzt mit Unauffälligkeit

Erstaunlich ist nach wie vor, wie unauffällig und zurückhaltend sich der V8 bei Bedarf zu- oder auch wieder abschaltet. Kein noch so kleiner Ruck verrät seine Tätigkeit und zu hören bekommen ihn die Passagiere allenfalls bei stärkerer Last. Dann offenbart auch das stufenlose CVT-Getriebe seine Schwäche, das das Drehzahlniveau empfindlich anhebt. Ganz generell geht der Benziner jedoch sehr unauffällig an die Arbeit und gefällt mit extrem seidigem Lauf.

Der Innenraum ist endlich Klassenstandard

Bislang war der Innenraum des LS eine zweischneidige Angelegenheit. Zwar war dieser sauber verarbeitet und machte auch auf der Holperpiste nicht mit Knistern oder Knarzen auf sich aufmerksam. Jedoch war die Auswahl der Materialien, gerade im Vergleich zur deutschen Konkurrenz nicht ganz Oberklasse. Insbesondere unterhalb der Sichtlinie kam auch im LS Hartplastik zum Einsatz. Dies hat sich geändert, der LS kommt nun deutlich hochwertiger daher. Außerdem verfügt das zentrale Display des Festplattennavigationssystems nun über LED-Technik und zeigt damit eine bisher unbekannte Brillanz. Die vielleicht größte Änderung betrifft allerdings den Kofferraum. Den Ingenieuren gelang es nämlich, die Akkus in zwei Kompartimente aufzuteilen, wodurch das nutzbare Kofferraumvolumen von 330 auf 420 Liter anstieg und damit endlich auf Augenhöhe mit den Modellen der Konkurrenz liegt. Das gilt längst auch für den Preis. 108.400 Euro ruft der Lexushändler in seinem Forum für den LS 600h auf – eine Menge Geld, auch wenn die Serienausstattung nahezu komplett ist. (autaro)

 

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Februar 15th, 2010

München, den 15. Februar (autaro) Seit 20 Jahren existiert Lexus, die Edelmarke aus dem Hause Toyota, nun auf dem deutschen Automobilmarkt. Mit mäßigem Erfolg. Wenn sich einmal gegen die etablierte Oberklasse aus dem Heimatland und für einen Lexus entschieden wird, greifen die Deutschen in der Regel zu einem Modell mit Hybridantrieb – hier haben Toyota und Lexus eindeutig die Nase vorn. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen, schicken die Japaner gegen Ende des Jahres einen neuen Kompakten, den Lexus CT 200h ins rennen. Dieser nimmt allerdings keineswegs die Kompaktklasse, hierzulande synonym: die Golfklasse ins Visier. Diese Kategorie wird bereits vom Erfolgsmodell Toyota Prius besetzt. Der CT zielt eindeutig auf Premium-Modelle wie dem 1er von BMW oder dem Audi A3.

Gegenüber der Studie Lexus LF-Ch, die auf der IAA 2009 in Frankfurt präsentiert wurde, wird die Serienversion weniger spektakulär, aber dennoch sehr gefällig ausfallen. Angepeilt wird eine Leistung von rund 150 PS und ein Durchschnittsverbrauch von gut vier Litern. Da sich der Lexus wesentliche Komponenten mit dem Toyota Prius teilen wird, ist außerdem bereits klar: es wird sich um einen Vollhybriden handeln, der also kürzere Distanzen auch rein elektrisch bewegt werden kann. Allerdings zeichnet sich ebenfalls ab, dass Lexus von seiner Direktive des Heckantriebes abrücken wird, der CT 200h wird ein Fronttriebler. Das hat in erster Linie natürlich wirtschaftliche Gründe – den teuren Weg des Heckantriebes in der Kompaktklasse geht bislang alleine BMW. Womit wir auch beim Preis wären, den Lexus bislang hartnäckig geheim hält. (autaro)

 

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Februar 14th, 2010

München, den 14. Februar (autaro) Es scheint, also ob der Erfolg der Hybrid-Technologie nur von kurzer Dauer war. Inzwischen steht vor allem die reine Elektrobatterie im Fokus der großen Automobilhersteller und sorgt für das Aufrechterhalten des Publikumsinteresses. Wenn es aber eine Marke gibt, die ihre Hybrid-Modelle immer noch recht gut verkauft und die sich mit dieser Technologie vor allem einen Namen gemacht hat, dann ist es die Toyota-Luxustochter Lexus. Lexus ist das Synonym des Hybrid-Motors par excellence. Während die Geschwister aus Frankreich, den USA und Deutschland doch sehr wenig und vor allem wenig Erfolgreiches aus der Kombination Kraftstoff-Strom machen konnten, bewiesen die Japaner mit Lexus, dass im Hybrid-Motor sehr viel Potenzial steckt, das nur noch richtig präsentiert, entwickelt und vermarktet werden muss. Aus diesem Grund ist unser aktuelles Öko-Auto des Monats eines der aufregendsten Modelle im Lexus-Produktkatalog – das SUV mit der Bezeichnung RX450h.

Erstmal das Negative
Ein SUV als Hybrid-Modell anzubieten, ist an sich eine grandiose Idee. Immerhin sind die großen Brüder der Mittelklassenlimousine bekanntlich durstige Spritschlucker, weshalb sich ihre Besitzer über jeden ersparten Tropfen Treibstoff freuen. Vielleicht haben sich die Lexus-Ingenieure gerade aufgrund des Erfolgsmodells nicht gerade aufopferungsvoll um eben dasselbe gekümmert. Denn Defizite finden sich in nahezu in allen Bereichen. In Sachen Innenraumkomfort etwa – überraschenderweise in jenem Bereich also, in dem die sonstigen Modelle des Herstellers wirklich punkten können. Allen voran soll das etwas merkwürdige Bildschirmmenü erwähnt werden. Dieses wird über eine Computer-Maus, wie die eines heimischen PCs bedient. Das Bediengefühl ist dabei etwas verwirrend – der Wagen ist schließlich kein Arbeitsplatz. Die Handhabung ist absolut unpraktisch und unbequem. Ein großer Stolz von Lexus ist die Klimaanlage, die serienmäßig angeboten wird. Doch auch diese entpuppt sich nicht unbedingt als Geniestreich. Ihre Bedienung bedarf einer langweiligen Einarbeitungsphase.
Während über diese Minus-Punkte noch recht leicht hinweggesehen werden kann, sieht es mit den Fahreigenschaften etwas anders aus. Vor allem ist der Kraftstoffmotor im höheren Drehzahlbereich sehr laut. Das stört und schafft ein sehr dubioses Gefühl. Auch die Federung lässt zu wünschen übrig, vor allem angesichts der vielen Federungs-Meisterwerke, die die Toyota-Werke bereits verlassen haben.

Und das Positive
Doch es gibt auch Positives, und zwar reichlich. Natürlich fangen wir mit der aufwendigen und sehr umweltfreundlichen Hybrid-Technologie an. Insgesamt zwei Elektrobatterien kümmern sich darum, dass der RX450h weniger als alle anderen SUVs auf dem Markt schluckt. Neben dem Elektromotor auf der Vorderachse gibt es auch einen zweiten, der einen unabhängigen 50 kW-Hinterradantrieb darstellt. Die zweite Batterie kommt nur dann zum Einsatz, wenn es dem Japaner an Traktion mangelt. 6,3 Liter Benzin schluckt der Lexus im Durchschnitt auf 100 Km; ein Wert, der durch und durch begeistert. Doch hier muss man aufpassen – der Durchschnittswert ist durchaus nur eine Orientierungsgröße. Bei normalem Fahrtempo auf der Autobahn gibt sich das Modell mit nicht weniger als zehn Litern Sprit auf 100 Km zufrieden. Und das ist leider etwas zu viel – eigentlich mehr als ein Standard-Renault-Koleos zum Beispiel.
Der Objektivität halber müssen wir auch einige Charakteristiken des Innenraums erwähnen. So sind zum Beispiel die Sitze äußerst komfortabel. Die Materialien im Fahrzeuginneren wirken luxuriös und perfekt verarbeitet. Außerdem scheint die Ausstattung weit vom spartanischen Niveau entfernt zu sein.

Fazit
Alles in allem ist der RX450h ein automobiles Meisterwerk, das man allerdings mit Vorsicht genießen sollte. Bedauerlich hat er weniger als Standard-SUVs zu bieten. In den nächsten Generationen soll vor allem der Spritverbrauch im normalen Fahrmodus drastisch gesenkt werden. Wenn die Japaner ihre Entwicklung als Öko-Auto verkaufen wollen, sollten sie ausgerechnet diesen Aspekt stärker betonen. Ansonsten passt an dem Modell alles und Fahrspaß auf der Autobahn ist garantiert. Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass der RX450h sehr gut aussieht, besser als fast alle anderen japanischen Automobile. (autaro)

 

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Juli 18th, 2009

München, den 18. Juli (autaro) Fällt in unseren Breiten der Name Lexus, denkt man unwillkürlich an große japanische Limousinen, die unsere Platzhirschen mit Namen Mercedes S-Klasse, BMW 7er oder Audi A8 Konkurrenz machen. Die kleineren Modelle, insbesondere die IS-Baureihe, können sich hierzulande noch weniger gegen die etablierten Marken durchsetzen, als ihre großen Geschwister. Ändern könnte dies das neue Cabriolet der Baureihe, der Lexus IS 250 C.

Sportliches Design, knapper Kofferraum

Das gefällig gezeichnete Cabriolet trägt das typische, schlichte Gesicht der Marke Lexus und orientiert sich sichtlich an der Sportfraktion, die hierzulande vor allem durch BMW und Audi zusammengesetzt wird. Während die vertraute Front also praktisch eins zu eins von der Limousine übernommen wurde, erhielt das Heck eine neue Formensprache, die sich allerdings nahtlos in das Gesamtbild einfügt – die Designer haben in jedem Fall ganze Arbeit geleistet. Gegen Regen oder zu intensive Sonne schützt eine dreiteilige Metall-Klappdach-Konstruktion, die den gefälligen Proportionen nicht das Geringste anhaben kann. Außerdem zählt sie zu den schnellsten ihrer Klasse, die Verwandlung vom Coupé zum Cabriolet durchlebt der Lexus in gerade einmal 20 Sekunden. Allerdings wartet auch dieses Metalldach, wie seine Mitbewerber auch, mit einem konstruktionsbedingten Manko auf: bei geöffnetem Dach schrumpft das Kofferraumvolumen von vorher noch durchaus langstreckentauglichen 420 Litern auf klägliche 165 Liter zusammen. Und eine wirkliche Erweiterung bietet das Handschuhfach auch nicht.

Feines Finish im Innenraum

Im Innenraum dagegen gibt es nichts zu klagen. Hier regiert die markentypische Sachlichkeit, kombiniert mit feinen Materialien und ordentlichem Finish. Auch wenn der Lexus hier nicht ganz an die Perfektion eines Audi heranreichen kann. Die Fülle an Features, die praktisch alles zu bieten hat, was auf dem Markt in dieser Klasse derzeit bestellt werden kann, wird über konventionelle Knöpfe bedient, die über das gesamte Armaturenbrett und die wuchtige Mittelkonsole verteilt sind. Was anfangs verwirrend erscheint, nämlich die große Zahl eher kleiner Knöpfe, lässt sich jedoch nach ein wenig Gewöhnung fast intuitiv bedienen, ebenso wie das große zentrale Display mit Touchscreen. Allerdings schlagen die Extras auch ordentlich zu Buche: wer den Tempomat mit radargesteuerter Abstandsregelanlage ordert, muss dafür 3.500 Euro in die Hand nehmen. Dafür bremst das System dann aber auch bis in den Stand, wenn es nötig ist.

Das Sechsgangautomatik neigt zur Hektik

Wo 250 drauf steht, ist auch 250 drin: der Haubraum des V6 misst exakt 2.500 Kubikzentimeter und schöpft hieraus 208 PS. Von den 252 Newtonmeter des maximalen Drehmomentes spürt man nicht allzu viel. Schuld hieran tärgt in erster Linie das hohe Leergewicht, der IS 250 C wiegt leer bereits 1,7 Tonnen. Dann kommt allerdings auch noch die weiche Sechsstufen-Automatik dazu, in deren Drehmomentwandler der Restdruck des Motors verpufft. Will man zügig unterwegs sein, oder fährt bei höheren Geschwindigkeiten mit Tempomat, verfällt das Getriebe in planlose Hektik und nervt durch ständige Schaltrucke. Das passt so gar nicht zum sonst eher gediegenen Charakter dieses Reisegleiters. Womit wir auch wieder bei den Vorzügen wären: geht man behutsam mit dem Gaspedal zu Werke, darf man sich über Ruhe und entspannende Atmosphäre freuen. Die Audioanlage gehört eindeutig zur Spitze in dieser Klasse und der seidige Lauf des Motors bleibt eigentlich grundsätzlich im Hintergrund. Auch die Auspuffanlage wird selbst bei geöffnetem Verdeck kaum hörbar.

Ausgewogenes Fahrwerk
Als moderat darf man auch die Abstimmung des Fahrwerkes bezeichnen. Hier wurde ein gelungener Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit gefunden. Lediglich kurze Bodenwellen stoßen spürbar in den Innenraum hindurch, ansonsten herrscht Ruhe. Lediglich die Lenkung, die ansonsten ausreichend direkt abgestimmt wurde, fällt mit deutlichen Rückstellkräften auf, was bei zugiger Kurvenfahrt nerven kann.

Knapp unter 50.000 Euro geht es los

Erhältlich ist der ordentlich ausgestattete Lexus IS 250 C ab 49.650 Euro. Investiert man zusätzliche 3.700 Euro in die Luxury-Line Ausstattung, sind zusätzlich Bi-Xenon-Scheinwerfer, beleuchtete Einstiegsfußleisten und belüftete Vordersitze in besonders weichem Leder mit an Bord.

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