Archiv für die ‘Lexus’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juni 12th, 2009

München, den 12. Juni (autaro) Egal was man vom Lexus hält, eines muss man sich auf jeden Fall eingestehen: Die Tochter-Marke des weltweit führenden Automobilherstellers hat das Luxus-Segment revolutioniert und für sich erobert. Jeder, der in dieser Kategorie kämpfen will, muss sich einige Punkte gut überlegen. Luxus heißt nicht mehr nur in aufwendiges Design und unnützen Schnick-Schnack im Innenraum zu investieren, sondern umfangreiche Projekte auszuarbeiten, die jedes einzelne Element des Automobils auf ein neues Niveau bringen. Keine Ausnahme stellt hierbei das neue Modell der Japaner, das Ende Mai an den Start geht – der Lexus RX, den wir für Sie getestet haben.

Der dubiöse Zwillingsbruder
Am Äußeren bemerkt man die aufwendige Arbeit, von der wir gerade gesprochen, allerdings nicht. Die Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger – dem RX 350 – sind weder subjektiv noch dezent. Um lediglich zwei Zentimeter ist der Radstand gewachsen, was sich bei den Platzverhältnissen überhaupt nicht bemerkbar machen. Im Lexus-SUV sitzt man weiterhin bequem, ohne aber dabei besonders üppige Komfortverhältnisse zu genießen. Geändert hat sich allerdings viel am Innendesign. Hauptfigur ist hier das neue Armaturenbrett, das sich besonders stilvoll und elegant zeigt. Fast revolutionär ist die geschwungene Mittelkonsole, die für eine künstlerische Atmosphäre sorgt.
Nicht zu retten ist aber der Kofferraum. Dieser bleibt unterdurchschnittlich klein und beweist einmal mehr, dass Perfektion nur nahbar ist, erreichbar aber nicht. 446 Liter fasst das hintere Kompartiment, bei umgeklappter Rückbank stehen allerdings 1180 bis 1570 Liter zur Verfügung.

Luxus a lá Lexus
Einen kleinen Kofferraum können die Luxusfans auf jeden Fall verschmerzen. Schließlich verwenden wenige so einen Wagen zum Transport von Parkett für einen ganzen Ballsaal oder von Holzbrettern für ein Oktoberfestzelt. Nicht fehlen dürfen hingegen die Luxus-Highlights im Innenraum. Sie sollten eine besondere Botschaft vermitteln – hier fährt ein kleiner Star mit seiner Familie. Besonderes Lob verdienen hier die Ablagen, die Sitze und das Head-Up-Display. Die Materialien für die Tapezierung der Oberflächen hinterlassen einen teuren Eindruck und geben ein klares Signal: Hier wurden weder Finanzen noch Arbeitskraft gescheut.

Aufwendige Motorisierung
Das Luxus-Gefühl wird von der absoluten Geräuschlosigkeit abgerundet. Der Motor macht sich sogar beim festeren Gaspedaldrücken kaum bemerkbar. Dabei kann der Kunde zwischen zwei Varianten wählen – entweder mit Hybrid-Technik oder mit reiner Verbrennungstechnologie. Die erstere entpuppt sich als ein wahres Wunder. Die Systemleistung liest sich fast wie eine Ode an den Hybrid-Motor – mit 220 kW und 299 PS wird dieses Triebwerk sogar die größten Skeptiker überzeugen. In nur 7,8 Sekunden sprintet der Japaner auf Tempo 100, die Spitzengeschwindigkeit beträgt dabei 200 km/h. Noch zeremonieller wird es bei dem Spritverbrauch, der mit 6,3 Liter Super auf 100 km unvorstellbar sparsam ist. So viel verbrauchen schließlich einige Kleinmodelle und kein anderes SUV im weltweiten Automobilkatalog.
Wie macht Lexus das alles möglich? Zugegeben, die Motortechnik ist sehr aufwendig. Der Verbrennungsmotor – ein 3,5-Liter-V6-Antrieb – arbeitet ausschließlich im so genannten Atkinson-Modus, der eine höchst effiziente Umsetzung der Verbrennungsenergie ermöglicht. Gleichzeitig arbeiten auch ganze zwei Elektrobatterien für den Komfort und das Umweltbewusstsein der Fahrer und Passagiere. Die schwächere konzentriert sich dabei völlig auf die Hinterachse. Viel gearbeitet wurde am Hybrid-Steuergerät, das mittlerweile nur noch 22 Kilogramm wiegt. Kleiner konnten die Lexus-Ingenieure die Nickel-Metallhydrid-Batterie nicht konzipieren. Sie übernimmt weiterhin einen riesigen Raum unter der Rücksitzbank.
Das ganze Motorspektakel wird von einer Reihe Fahrassistenzen und Elektronik unterstützt, die dafür sorgen, dass das richtige Gemisch aus Elektro- und Verbrennungsenergie zu jedem Zeitpunkt erzielt wird.

Fazit
Die 59960 Euro, die man für das Basismodell parat haben sollte, erweisen sich als ein Kinderspiel, wenn man bedenkt, was für Investitionen im neuen Lexus-SUV stecken. Die Toyota-Tochtermarke hat vor der Autoindustrie mit Sicherheit neue Horizonte eröffnet. Wer einmal einen Lexus gefahren ist, wird kaum jemals aussteigen wollen. Dieser hohe Maßstab macht sich auch beim neuen Modell bemerkbar. Lexus erfüllt alle Kundenwünsche – vom Komfort, über beeindruckende Motorleistung bis hin zur Umweltfreundlichkeit seiner Maschinen. (autaro)

 

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März 30th, 2009

München, den 30. März (autaro) Dass die Japaner die absolute Hegemonie über Hybrid-Fahrzeuge weltweit besitzen, ist eine wohl bekannte Tatsache. Toyota hat die komplizierte Technik vor etwa drei Jahrzehnten eingeführt, etabliert und vor allem zu ihrem Erfolg verholen. Der größte Automobilhersteller der Welt gilt immer noch als Spezialist in Sachen Kombi-Antriebstechnologie, Sparsamkeit und Elektro-Motor. Um diese Position weiterhin zu stärken, gründete Toyota die Luxusmarke Lexus, deren Automobile in einer bewundernswert kurzen Zeit für positive Furore gesorgt haben. In Deutschland gilt Lexus immer noch als eine Art Legende – von Mysterien umhüllt, von Träumen begleitet. In den USA sind die Fahrzeuge mit dem stillvollen L-Emblem hingegen absolute Bestseller; und das aus gutem Grund. Auf den ersten Blick bietet keine andere Marke ein vergleichbares Preis-Leistungsverhältnis – so viel Qualität und Exklusivität für relativ wenig Geld. Auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zieht Lexus wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Der neue RX450h sorgt für verträumte Blicke und panische Kalkulationen der eigenen Budgetreserven.

Bahnbrechend konservativ
Der Lexus RX450h überrascht auf jeden Fall schon beim ersten Anblick. Sensationell ist hier nichts – ausgenommen sind hierbei die Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger. Auf den zweiten Blick fallen kleine Details auf – der RX450h ist größer geworden. Da muss man aber ein sehr gut trainiertes Auge haben, um den Unterschied von zehn Millimetern in der Länge und 40 Millimetern in der Breite zu bemerken. Der Radstand ist um 20 Millimeter gewachsen, was aber kaum mehr Komfort für die Insassen schafft, sondern lediglich etwas mehr Stabilität. Der RX450h wird als ein Crossover-Fahrzeug verkauft. Die genaue Definition des Begriffs ist immer noch unklar, doch ein Zwischending zwischen SUV und Limousine biete sich als eine plausible Erklärung an. Diese Symbiose ist am neuen Modell deutlich erkennbar – die flache Nase stammt definitiv von einer Limousine, das geräumige Hinterteil erinnert an die großen Toyota-Modelle. Etwas zwischen Fisch und Katze, würden manche Autokritiker meinen. Doch die Lexus-Ingenieure sind durchaus smarter. Die zwei Stile harmonieren perfekt im neuen Modell, sorgen für ein eindrucksvolles und überaus modernes Design.

KOMFORT schreibt man GROSS
Bei Lexus sind Komfort und Luxus die dominierenden Prinzipien. Auch im neuen Modell wird man königliches Feeling nicht missen. Die Sitze sind mit Abstand die komfortabelsten in dieser Klasse, das Leder, das den Salon beherrscht, ist aus bester Qualität und schafft eine durchaus edle Atmosphäre. Auch die vielen Ablagen, das HiFi- und das GPS-System sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Das Armaturenbrett ist übersichtlich und geschmackvoll stilisiert. Ein provokanter Touch ist der Drück-Dreh-Knopf, mit dem man den Cursor auf dem Bildschirm bewegt. Die Ähnlichkeit zu Audi und BMW ist dabei unübersehbar.

Fest der Highlights
Der Höhepunkt im RX450h-Programm ist aber zweifelsohne der Motor. Dieser vereint alle Vorzüge der modernen automobilen Technologie und setzt auch einige zukunftsweisende Akzente. Das Modell ist eines der ersten Vollhybride weltweit. Was bedeutet das? Ein Vollhybrid macht sowohl kombiniertes Fahren mit Elektro- und Verbrennungsmotor als auch die rein elektrische Fahrt möglich. Der Verbrennungsmotor ist ein robuster Langstreckenläufer. Aus dem 3,5-Liter Hubraum bietet er 183 kW/249 PS an. Gleich zwei Elektroaggregate gibt es im neuen Crossover. Das erste ist eine phantastische Entwicklung, die den Traum von völlig elektrischen Autos durchaus realer macht. Es leistet 123 kW/ 167 PS und kann bei einem moderaten Tempo und beim Anfahren die komplette Antriebsarbeit übernehmen. Der zweite Elektromotor ist nur als eine Unterstützung gedacht. Er leistet 50 kW/68 PS und springt bei hohen Geschwindigkeiten oder bei fehlendem Grip der Vorderräder ein.

Der Überblick
Die aufwendige und durchaus revolutionäre Motortechnik macht den Spritverbrauch unglaublich niedrig. Nur 6,5 Liter Super schluckt der edle Japaner auf 100 Kilometer. Somit hat er literweise die deutschen Konkurrenten überholt. Der CO2-Ausstoß beträgt 154g/km, was auch mit Abstand den niedrigsten Wert in dieser Klasse darstellt. Das Beste am RX450h ist aber der Preis – für lediglich 53.000 Euro ist der Crossover zu haben. Das macht die Rechnungen des Familienbudgets deutlich leichter – für so wenig Geld ist so viel Luxus fast ein Geschenk. (autaro)

 

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September 18th, 2008

München, den 18. September (autaro) Am 26. August feierte der neue Lexus Weltpremiere. Als Geburtsort wurde die russische Hauptstadt gewählt, die auch zu den größten und erfolgreichsten Bühnen für die Lexus-Automobile weltweit zählt. Bei der jüngsten Entwicklung des Top-Ingenieurteams handelt es sich um eine Limousine mit permanentem variablem Allradantrieb. Der Name Lexus LS 460 AWD („All-Wheel -Drive“) mag nicht so harmonisch und musisch klingen, versteckt aber eigentlich eine der besten Automobilentwicklungen, die in den letzten Jahren präsentiert wurden.
Das Triebwerk wurde eigentlich mit kleinen Änderungen direkt aus dem Schwestermodell LS 600h übernommen. Da machte es einen durchaus positiven Eindruck; laut Toyota muss es in diesem Modell aber wirklich zum Glanz kommen. In beiden Fahrzeugen wird das Drehmoment standardmäßig zu 40 Prozent auf die Vorderachse und zu 60 Prozent auf die Hinterachse verteilt, variiert aber automatisch, wenn die aktuelle Fahrsituation dies erfordert. Angetrieben wird die neue Allradvariante der größten Lexus Baureihe von einem 4,6-Liter V8-Benzintriebwerk mit 280 kW / 381 PS.
Zugleich präsentiert Lexus in Moskau auch eine Konzeptstudie eines neuen Sportwagens. Jegliche Details möchte der Hersteller noch nicht verraten – es soll sich allerdings um ein völlig neues Automobilkonzept handeln. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

Mit lediglich 200 Einheiten pro Jahr vom neuen Lexus IS F muss sich die deutsche Kundschaft zufrieden geben. Das Ziel der Toyota-Luxusmarke scheint definitiv nicht die Eroberung des hiesigen Marktes zu sein. Vielmehr wollen die Manager den deutschen Herstellern Angst machen und ihnen zeigen, dass die modernsten Fahrzeuge momentan im asiatischen Osten produziert werden. Im Land der aufgehenden Sonne ist der Hybrid-Motor längst keine Innovation mehr und wird in allen Segmenten konsequent und absolut erfolgreich eingesetzt. Der IF S debütiert allerdings mit ganz konventionellen Triebwerken – keine Hybrid- oder Solarenergie ist hier im Katalog zu sehen, doch Gerüchten zufolge wird es demnächst Neuigkeiten auch in diesem Gebiet geben.

Das Modell ist das Flaggschiff der neuen Sportserie des Premium-Herstellers. Daran wurde lange gearbeitet, wie auch der Chefingenieur von Lexus bestätigt: „Ich wollte ein Auto entwickeln, das jeden Augenblick des Fahrens zu einem wunderbaren Erlebnis macht und mich jedes Mal aufs Neues faszinierenden Fahrspaß erleben lässt“. Für Herrn Yaguchi, den Lexus-Chefingenieur, bedeutet Fahrspaß offensichtlich kompromisslose Perfektion, denn der IF S ist ein Automobil, das bis in jedes Detail abgestimmt ist. Das Modell erreicht eine perfekte Balance zwischen Leistungsgewicht, fulminanter Kraftentfaltung und getrimmten Antriebsstrang.

Der Motor des neuen Modells ist eine Entwicklung, die man bei Serienfahrzeugen nicht so oft erlebt. Er bietet eine breite Palette von Extras, die eine beispiellose Entfaltung des Kraftpotenzials ermöglichen. Darunter gehören unter anderem hohlgebohrte Nockenwellen, Einlassventile aus Titan, gesinterte Pleuel sowie die geschmiedete Kurbelwelle. Und jetzt bitte anfassen und festhalten – das Triebwerk leistet die unglaublichen 423 PS, die sich fahren und am Herzrasen spüren lassen. Die Power kriegt man kinderleicht unter Kontrolle dank des Achtstufen-Direktschaltgetriebes, das eine absolute Neuerfindung in der Automobilindustrie ist. Das maximale Drehmoment liegt bei 505 Nm und erreicht mit einer beispiellosen Leichtigkeit 6800 U/Min. Der Motorsound ist kaum wahrnehmbar und vermittelt das Gefühl eines Raumschiffes, mit dem man durch die Atmosphäre rast. Der ganze Spaß kostet genau 69.600 Euro, für die man ein einzigartiges Automobil bekommt.

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