Archiv für die ‘Mini’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 6th, 2011

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(Fotos: Mini)
München, den 07. November 2011 (autaro) Hätte Sir Alec Issigonis gewusst, was aus seinem Mini einemal werden würde, was hätte er wohl gedacht? Als er den viersitzigen Winzling 1959 für die British Motor Corporation (BMC) entwarf, ging es um Minimalismus, weniger Auto ging kaum. Nach und nach kamen Modellvarianten wie ein Kombi oder ein kleiner Pickup hinzu, insgesamt wurde der Mini bis bis ins Jahr 2000 von der Austin Motor Company sowie der Morris Motor Company, später von British Motor Corporation (BMC), British Leyland und Rover beziehungsweise Lizenzpartnern gebaut und verkauft. Schließlich kaufte der bayerische Hersteller BMW die Marke nebst Rechten und machte daraus, man kann es kaum anders sagen, eine echte Goldgrube. Neben dem klassischen Mini und Mini Cabriolet gibt es mittlerweile auch den Clubman, den Countryman und seit Sommer auch das radikale Mini Coupé. Da scheint es nur logisch, dass es auch eine Version ohne Dach von dem puristischen Zweisitzer geben soll – und hier ist sie.

Als Zweisitzer in ein wenig umkämpftes Marktsegment

Die Zielgruppe, die der Mini Roadster ins Visier nimmt, hat prinzipiell nicht viel Auswahl. Der Mazda MX5 bedient seit Jahren die Lust an der Frischluft für Zwei und das zu Preisen, die deutlich unterhalb edlerer Roadster vom Schlage eines BMW Z4 oder Mercedes SLK liegen. Zwar gibt Mini die Preise für die Rennsemmel mit Stoffmütze noch nicht bekannt, es kann jedoch mit einem Grundpreis deutlich unterhalb der 30.000 Euro gerechnet werden. Das heißt: er stößt auf wenig Konkurrenz und könnte damit der nächste Erfolg der eigenwilligen Marke mit Sitz in Bayern werden. Zumal das Konzept schlüssig wirkt. Kompromisslos und durchgestylt.

Die Stoffmütze wird per Hand abgesetzt

Im Gegensatz zum bereits genannten Konkurrenten Mazda kommt der Mini ausschließlich mit einem manuell zu öffnenden Verdeck daher. Was nur auf den zweiten Blick ein Nachteil ist. Denn was es nicht gibt, das kann auch nicht kaputt gehen, außerdem lassen sich so wichtige Pfunde beim Gesamtgewicht einsparen. Hier liegt naturgemäß eine Schwachstelle offener Autos, die wegen des fehlenden Blechdachs etliche Verstärkungen und Verstrebungen zusätzlich erhalten müssen. Denn auch ein Cabriolet und insbesondere ein Roadster vom Schlage eines Mini muss eine gewisse Verwindungssteifigkeit aufweisen.

Kompakte Abmessungen

Im Vergleich zum Mini Cabriolet, das auf Wunsch auch vier Personen befördert, ist der Roadster ein konsequenter Zweisitzer. 3,73 Meter lang, 1,68 Meter breit und mit 1,39 Metern Höhe zwei Zentimeter niedriger als das Cabriolet bietet er allerdings ordentliche 240 Liter Kofferraumvolumen. Außerdem bringt er wie das Coupe eine praktische Durchreiche mit, die Sogar den Transport von Ski oder ähnlichem Sportgerät zulässt. Ein echter Blickfang sind die Überrollbügel aus Edelstahl, die nicht nur chic aussehen, sondern die Insassen auch vor Blessuren bei einem möglichen Überschlag schützen.

Ein Diesel und drei Benziner

Die Motorenpalette ist übersichtlich, insgesamt stehen nur die stärksten Maschinen aus dem Mini-Regal zur Auswahl. Dabei ist sicherlich eine der reizvollsten Alternativen der kernige Selbstzünder. Aus zwei Litern Hubraum brennt das Kraftpaket 143 PS und stemmt 305 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle. Zwar macht der Selbstzünder akustisch keinen Hehl daraus, dass unter der Haube Heizöl statt Benzin durch die Brennkammern geht, dafür hat er in jeder Lebenslage richtig Bums und verbraucht nur 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Wohlgemerkt: die 100er-Marke kratzt die Tachonadel schon nach 8,1 Sekunden. Bei den Benzinern geht es mit 122 PS aus 1,6 Litern Hubraum los. 9,2 Sekunden werden für den Sprint von Null auf Tempo 100 benötigt, der Durchschnittsverbrauch liegt laut Mini bei 5,7 Liter Super. Die nächste Stufe markiert der 184 PS starke Benziner, der in sieben Sekunden auf Landstraßentempo wetzt und sich mit sechs Litern Super begnügt. Und schließlich leistet der Top-Benziner im Mini John Cooper Works aus ebenfalls 1,6 Litern Hubraum stolze 211 PS. 6,5 Sekunden vergehen hier für den Stammtisch-Sprint, während immerhin 7,3 Liter Super durch die vier Zylinder laufen.

Gokart-Feeling unter freiem Himmel

Das Fahrwerk übernimmt der Roadster prinzipiell vom Coupé. Das bedeutet, nach guter alter Mini-Manier, dass der Roadster durch die Kurven geht wie eine Flunder. Einbußen beim Federungskomfort sind zu erwarten, lassen sich aber auch angesichts der Straßenlage leicht verschmerzen. Die Kurvenhatz macht süchtig, besonders im Drehmomentstarken Diesel auf schnell gefahrenen Gebirgsstrecken. Ein Grinsen zaubert der Mini dauerhaft aber nicht nur dem Fahrer ins Gesicht, sondern auch dem Reifenhändler.

Frontantrieb ist Pflicht

Grundsätzlich kommt der Mini als Fronttriebler daher, einen Allradantrieb sparen sich die Briten. Der ist an sich auch nicht nötig, denn mit seiner nahezu optimalen Gewichtsverteilung und dem insgesamt niedrigen Gesamtgewicht ist der Mini was die Traktion betrifft kaum zu schlagen. Und damit der Roadster auch bei höheren Tempi auf dem Teppich bleibt, fährt ab 80 km/h oder auf Knopfdruck automatisch ein kleiner Heckspoiler aus. Grundsätzlich wird über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet, für den Diesel und die beiden schwächeren Benziner kann auch eine optionale Sechsstufen-Automatik geordert werden. Daneben verfügen der Diesel und der Mini Cooper Roadster über ein Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung, während eine Schaltpunktanzeige dem Fahrer beim Sparen hilft.

Mäßige Serienausstattung

Bei der Sicherheitsausstattung geht Mini keine Kompromisse ein. Neben ABS und ESP sorgen Front-Airbags und seitliche Luftsäcke für Kopf und Thorax für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer. Bei der Komfortausstattung sieht das Ganze etwas anders aus. Erst ab Cooper S ist eine Klimaanlage serienmäßig mit an Bord, darunter müssen auch die Sportsitze extra bezahlt werden. Dafür ist das MP3-CD-Radio serienmäßig, für den restlichen Schnickschnack muss man ordentlich latzen. Dafür gibt es im Mini kaum etwas, was es nicht gibt. Vom Xenon-Licht über Fernlicht Automatik und Komfort-Zugang bis zum Always Open Timer, die die Stunden mit geöffnetem Verdeck registriert gibt es nahezu unzählige Kleinigkeiten, mit denen sich der Preis in die Höhe treiben lässt.

Das Kostenkapitel – Fazit

Zu den Preisen äußert sich Mini bislang nicht, das billigste Coupé kostet derzeit ab 21.200 Euro. Die Kfz-Versicherung dürfte sich, wie bei allen Cabriolets im oberen Feld bewegen, dafür versprechen die niedrigen Hubräume eine günstige Kfz-Steuer. Insgesamt ist das Coupé zwar kein Schnäppchen, durchaus aber sein Geld wert. Das dürfte insgesamt auch für den Roadster gelten. (autaro)

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Die Linien wirken schlüssiger als beim Coupé

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Auch geschlossen macht der Roadster eine gute Figur

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Harmonische Silhouette

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Auch das Heck wirkt schlüssig

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Das manuelle Öffnen funktioniert besser als elektrisch

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Einfach aber effektiv: das Windschott zwischen den Überrollbügeln

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Der Heckspoiler fährt bei 80 Sachen automatisch aus - oder auf Knopfdruck

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Bekanntes Cockpit

 

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Oktober 6th, 2011

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Foto: BMW)
München, den 06. Oktober 2011 (autaro) Das neue Coupé von Mini kommt in diesem Monat in den Handel und damit ein Auto, das hundertprozentig auf Emotion setzt. Vernunft? Ist hier irgendwie fehlt am Platz, das Coupé ist eine Fahrmaschine für zwei Personen. Und doch schaffen es die Briten unter der Federführung von BMW, eine Version auf die Räder zu stellen, die so unvernünftig gar nicht erscheint. Wer nämlich zum Mini SD Coupé mit seinem Zweiliter-Diesel greift, erhält quasi die Quadratur des Kreises. Die Fahrleistungen und die Charakteristik des bärenstarken Vierzylinders passen perfekt zum straffen Zweisitzer, während der Verbrauch und die laufenden Kosten perfekt die Sprache der Vernunft sprechen. Sicher, 26.300 Euro Grundpreis sind ein Wort, aber ebenso der Durchschnittsverbrauch von 4,3 Litern Diesel pro 100 Kilometer, die verhältnismäßig günstige Einstufung bei der Kfz-Versicherung und nicht zuletzt die überragende Wertstabilität des kultigen Briten. Und dann auch noch die Fahrleistungen: 7,9 Sekunden von Null bis Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 216 Sachen. 305 Nm und 143 PS haben mit der leichten Karosserie leichtes Spiel.

Das Ganze fühlt sich außerdem einwandfrei nach Mini an. Der Motor macht zwar gelegentlich deutlich auf sich aufmerksam und verheimlich keineswegs seine Selbstzünder-Herkunft. Dank des perfekt gestuften und sauber geführten Sechsganggetriebes und der Go-Kart ähnlichen Straßenlage und vor allem wegen des unglaublichen Temperamentes fühlt sich die Fuhre fast ein bisschen an, als hätte man zur 211 PS starken John Cooper Works Version gegriffen. Und betrachtet man das zweisitzige Konzept einmal etwas genauer: 280 Liter Ladevolumen nebst Durchreiche für lange Gegenstände machen das Mini Coupé zu einem echten Allrounder – für zwei Personen eben. (autaro)

 

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September 5th, 2011

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(Fotos: Mini)
München, den 05. September 2011 (autaro) Hätte Sir Alec Issigonis, der Erfinder und Konstrukteur des legendären Mini, gewusst, wo die Reise einmal hingeht? Jedenfalls hätte er sich gefreut, da kann man sich eigentlich sicher sein. Denn aus dem revolutionären Fahrzeugkonzept, das zwischen 1959 und 2000 vier Personen auf engstem Raum Platz bot, ist mittlerweile eine Lifestyle-Marke geworden, die ihresgleichen sucht. Unter der Führung von BMW sind nach und nach Modellvarianten entstanden, die mit dem Ur-Mini allenfalls noch das knuffige Design und die radikale Straßenlage gemein haben. Vom Countryman über den Clubman bis hin zum Cabriolet. Und nun kommt ab Oktober auch noch das Coupé, aus dem im Frühjahr 2012 durch Verlust des Dachs schließlich auch noch ein Roadster wird.

Einzigartiges Design

Ein vergleichbar gestaltetes Auto findet man derzeit nicht auf dem Markt. Die Marketingstrategen sprechen von „Drei-Box-Design mit markant abgesetztem Gepäckraum“ und von einem „ausdrucksstark gestalteten Helmdach“. Insgesamt wirkt das Coupé schon optisch wie eine Fahrmaschine, der flachen Silhouette sei Dank. Auf eine hintere Sitzbank in Form zweier Notsitze wurde bewusst verzichtet, stattdessen haben Fahrer und Beifahrer durch eine weit nach oben schwingende Heckklappe Zugriff auf immerhin 280 Liter Kofferraumvolumen. Außerdem In der Länge misst der Zweisitzer 3,73 Meter, das Mini Cooper Coupé ist wenige Millimeter kürzer. Bei einer Breite von 1,68 Meter und einer Höhe von 1,38 Meter wird klar, wie viel Wert die Ingenieure auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung und das damit verbundene Handling gelegt haben. Denn die Flächenmaße entsprechen im Wesentlichen denen des Mini, allerdings ist das Mini Coupé deutlich flacher. Optisch nochmals unterstützt werden die Proportionen durch ein serienmäßig farblich abgesetztes Dach.

Innen echtes Cockpit-Ambiente

Wer sich bislang über den Begriff „Cockpit“ keine Gedanken machte, könnte im Mini Coupé schlagartig eine Etymologie empfinden. Zwar wird die „Hahnengrube“, die sinngemäß wohl besser mit Kampfplatz oder Arbeitsplatz übersetzt wird, nicht als unangenehm empfunden. Im Gegenteil, Sportwagenfans schlägt das Herz unwillkürlich höher. Im Vergleich zum herkömmlichen Mini sitzt man unter dem Helmdach aber tatsächlich wie unter einem Helm. Zwar ist die Sicht nach vorn und vorn oben – beispielsweise beim Blick auf die Ampel – besser als erwartet und echten Platzmangel muss keiner der beiden Insassen leiden. Das Mini Coupé sitzt aber eher wie ein enger Neoprenanzug, der ausgebeulte und gemütliche Jogginganzug fühlt sich anders an.

Tadelloser Qualitätseindruck

Die verwendeten Materialien hinterlassen das typische, zwiespältige Gefühl, das einen nach dem Einsteigen in jeden Mini beschleicht. Die Oberflächen setzen sich von den in dieser Klasse mittlerweile üblichen Softtouch-Materialien ab, ein VW Scirocco wirkt hier erwachsener. Irgendwie kann man die beiden aber auch nicht vergleichen, der Mini kommt mit glänzenden Oberflächen und verspielten Schaltern sowie einer komplett anderen Anordnung der Instrumente und Bedienelemente daher. Und an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, alles wirkt sorgfältig montiert, nichts klappert oder knistert. Nach anfänglicher Gewöhnung gibt auch die Bedienung keine Rätsel mehr auf, alles ist logisch platziert und bereitet irgendwie Freude. Selbst der riesige, mittig platzierte Tacho rückt irgendwann in den Hintergrund, die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit erlebt man im Mini, ohne sie abzulesen.

Auto oder Gokart?

Es ist dieses Kart-ähnliche Fahrgefühl, das einen Mini seit Bestehen so außergewöhnlich macht. In dieser Klasse wetzt keiner so behände um Kurven und enge Kehren und ermöglicht Manöver, bei denen anderen längst den Abflug in die Botanik genommen hätten. Die Kombination aus McPherson-Federbeine an der Vorderachse und Multilenker-Hinterachse macht ihre Sache verdammt gut, dazu kommen die hervorragend dosierbaren und fest zupackenden Bremsen und eine feinfühlige, elektromechanische Servolenkung. Wer es nochmals radikaler mag, bekommt auf Wunsch ein Sportfahrwerk mit strafferer Kennlinie und stärkeren Stabilisatoren und für Freunde des Rennsports offeriert Mini schließlich das MINI John Cooper Works Coupé. Den Rennsportcharakter dürfte man sich allerdings im letzten Fall auch durch eine gehörige Portion Härte erkaufen, zumindest kennen wir das so von den bisherigen Modellen. Erstmals kommt beim Mini Coupé ein automatischer Heckspoiler zum Einsatz, der bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h automatisch aus dem Heckdeckel fährt. Neben einer optimierten Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sorgt dieser bei Höchstgeschwindigkeit für einen Abtrieb in der Größenordnung von 40 Kilogramm, verspricht Mini. Die Gassen des serienmäßigen Sechsganggetriebes sind kurz und präzis, das Schalten ist im Mini die reinste Freude. Und wer doch lieber schalten lässt, für den halten die Engländer eine sechsstufige Automatik bereit.

Top-Motoren für das Coupé

Die Motorenpalette für den Zweisitzer umfassen die stärkeren Aggregate aus dem Mini-Portfolio, die Brot-und-Butter-Maschinen wie beispielsweise die des Mini One sind nicht lieferbar. Los geht es mit dem Mini Cooper Coupé mit 122 PS, dann kommt schon der Selbstzünder, bekannt aus dem Cooper SD. Dieser leistet 143 PS und lockt mit Minimalverbrauch. Stattliche 184 PS leistet das Mini Cooper S Coupé und der Topmotor mobilisiert schließlich ganze 211 Pferdchen. Insbesondere dieser, also das Mini Coupé John Cooper Works beeindruckt mit brachialer Kraftentfaltung und herrlichem Pfeifen, sobald der Turbolader genug Druck aufgebaut hat. Dass die Kraft dabei aus nur 1,6 Liter Hubraum kommt, möchte man angesichts des Durchzugsvermögens auch im unteren Drehzahlbereich kaum glauben. Dabei macht der Vierzylinder süchtig, bollert bei Lastwechseln herrlich aus dem Auspuff und dreht mit einer Freude hoch, die man sonst nur von Modellen der Konzernmutter BMW kennt.

Umfangreiche Ausstattung

Schon die Serienausstattung umfasst im Mini Coupé das Wesentliche. Von der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung bis zur wirklich sinnvollen Park Distance Control ist alles ohne Aufpreis mit an Bord, außerdem ein Audiosystem mit MP3-fährigem CD-Player und AUX-In-Anschluss – die Generation iPod kann also bequem ihre Flash-Speicher anschließen. Gegen Aufpreis sind außerdem Zutaten wie das Navigationssystem oder adaptive Xenon-Scheinwerfer erhältlich, ganz zu schweigen von den nicht enden wollenden Kombinationsmöglichkeiten an Außen- und Innenfarben über unterschiedliche Renn-Streifen bis zu individuellen Spiegelkappen. Wer es darauf anlegt, bekommt einen nahezu einzigartigen Mini – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Alles hat seinen Preis

Das Mini Cooper Coupé steht mit einem Einstiegspreis von 21.200 Euro in der Liste. Hinzu kommt eine nicht zu übersehende Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer wiederum fällt dank des kleinen Hubraums nicht allzu stark ins Gewicht. Hinzu kommt, dass der Mini dank serienmäßiger Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung mit durchschnittlich 5,4 Litern pro 100 Kilometer hinkommt, angesichts der Fahrleistungen und der Höchstgeschwindigkeit von 204 Sachen ein hervorragender Wert. Und schließlich ist kaum eine andere Marke derart wertstabil, wie der traditionsreiche, drittgrößte Hersteller Großbritanniens. Damit ist der Mini zwar alles andere als ein Schnäppchen. Sein Geld wert ist er aber allemal. (autaro)

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Das Design signalisiert Sprintbereitschaft

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Die Abmessungen sind typisch Mini

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…ebenso die Front

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…und das Heck

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Auch innen dominiert die Mini-Designlinie

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Die Sitze sind üppig dimensioniert und bieten perfekten Seitenhalt

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Ein Dach wie ein Schutzhelm

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Gut nutzbares Gepäckabteil mit Durchreiche

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Ein Motor wie aus dem Bilderbuch

 

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Februar 2nd, 2011

München, den 02. Februar 2011 (autaro) Das neue Modelljahr bringt zwei wichtige und tiefgreifende Neuerungen für Mini. Zum einen bekommt die Modellfamilie unter dem Dach von BMW einen neuen Selbstzünder, der deutlich mehr Dampf hat, als der bisherige Alleinvertreter der Diesel-Fraktion. Und auf der optischen Seite greift Mini jetzt so richtig tief in die Trickkiste der Individualisierung und gibt damit die Antwort auf die DS-Attacke aus dem Hause Citroen. Die Franzosen haben für ihren DS3 den Mini zum direkten Konkurrenten erklärt und ein bislang einzigartig breites Portfolio an unterschiedlichen Designs, Lack- und Polstervarianten aufgelegt.

Der neue Top-Diesel schöpft seine Kraft aus zwei Litern Hubraum und leistet 143 PS. Das Maximale Drehmoment von 305 Newtonmetern liegt bei 1.750 Touren an und ist über ein recht breites Drehzahlband konstant. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen, der Mini SD (der schwächere „D“ ist freilich weiterhin verfügbar) beschleunigt in 8,1 Sekunden auf Tempo 100 und rennt bei Bedarf bis zu 215 Sachen. Erhältlich ist der Zweiliter in allen Modellvarianten, also auch im Mini Cabrio, dem Clubman und dem Countryman. Allerdings ist er kein Sonderangebot. Der Mini Cooper SD kostet 24.650 Euro, der Clubman SD 26.500, der Countryman SD 27.300 und das Cabrio SD stolze 28.750 Euro. Dafür geizen alle Modellvarianten mit dem Sprit, der Durchschnittsverbrauch beträgt je nach Modell zwischen 4,3 und 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Auch die Kfz-Steuer und die Kfz-Versicherung bewegen sich in einem moderaten Rahmen, zudem haben Produkte aus dem Hause Mini im Vergleich zur Konkurrenz einen lächerlich geringen Wertverlust. Der SD wird übrigens grundsätzlich über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet, für einen Aufpreis von 1.540 Euro ist eine sechsstufige Automatik erhältlich.

Die erwähnten Individualisierungsmöglichkeiten eröffnen Mini-Fahrern eine schier endlose Vielfalt. Neben neu hinzugekommenen Lackfarben und Polsterdesigns, die allesamt mit weiteren Ausstattungspaketen kombiniert werden können, gibt es neue Grafik-Dekors und selbst Spiegelkappen im Hologramm-Look. Selbst weiße Dekorringe auf dem Felgenkranz und weitere Details sind bei Mini nun erhältlich. Einen ersten Vorgeschmack gibt das Sondermodell Clubman Hampton auf dem Genfer Autosalon im März. Es wird dann für ein Jahr angeboten und ist in der Sonderfarbe “Reef Blue metallic” lackiert. Der Innenraum ist vom Dach bis zu den Pedalen durchgestaltet und in dieser Kombination einzigartig. Preise für das Editionsmodell wurden noch nicht genannt. (autaro)

 

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Dezember 20th, 2010

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München, den 20. Dezember (autaro) Aufder Detroit Motor Show (15. bis 23. März 2011) wird Mini einen weiteren, ausgesprochen chic gestylten Ableger der bislang dreiköpfigen Familie präsentieren: den Mini Paceman. Das Crossover steht auf Basis des SUV Countryman, verfügt aber nur über zwei weit öffnende Coupé-Türen und eine vertikal öffnende Heckklappe. Die Dachlinie fällt über den hinteren Sitzen dynamisch ab, das Raumangebot wird in der zweiten Reihe entsprechend kleiner ausfallen. Direkt ins Auge stechen die horizontal angeordneten Heckleuchten, die dem Paceman im Gegensatz zu seinen Geschwistern eine sehr bullige Heckansicht verpassen. Wuchtige 19-Zoll-Räder unterstreichen den starken optischen Antritt. Das vielleicht pfiffigste Design-Merkmal aber sind lederumfasste Türöffner, ein lederverkleideter Kofferraumöffner und eine Lederschlaufe am Tankdeckel – das hat bisher kein anderer.

Wer sich nun aber schon alle zehn Finger leckt und am liebsten gleich bestellen möchte, muss sich gedulden, womöglich sogar vergeblich. Denn bislang handelt es sich lediglich um eine Studie, die ihren Weg durch die Chefetage der BMW-Strategen noch nicht angetreten hat. Sollte die Chefetage grünes Licht geben, wird der Paceman voraussichtlich mit dem 211-PS-Kompressor-Benziner kommen, zu bis jetzt noch nicht genau prognostizierbaren Preisen.

Mit dem Paceman könnte BMW, so er denn gebaut wird, ein komplett neues Fahrzeug-Segment eröffnen. Unter dem Namen „Sports Activity Coupé“ gab es bereits mehrere Überlegungen für den Bau eines hochbauenden Zweitürers mit entsprechend filigraner Linienführung. Damit wird Mini zwar sicherlich nicht den Ansprüchen des Mini-Erfinders gerecht, der schlicht ein kleines Auto mit vergleichsweise viel Platz für die Passagiere bauen wollte. Einen Satz, den Sir Alec Issigonis über seine Erfindung sagte, könnte man aber auch einmal auf den Mini Paceman anwenden: “Wir haben dieses Auto so ungewöhnlich gemacht, dass es automatisch zum Status-Symbol wurde.” (autaro)

 

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August 5th, 2009

München, den 05. August (autaro) Eine Kooperation zwischen Mini und dem Energieversorger E.on sorgt in München für Aufsehen. Zunächst werden insgesamt 15 Stück der bereits im Großversuch in Los Angeles eingesetzten Mini E für ein Jahr in Deutschlands südlichster Metropole eingesetzt, um Erfahrungen im alltäglichen Einsatz zu liefern. Das ist prinzipiell auch in Deutschland nichts neues, verrichten doch bereits seit Februar 50 Fahrzeuge gleicher Bauart in Berlin ihren Dienst. Neu in München ist allerdings die Kooperation mit E.on, der Energiekonzern kümmert sich nämlich hier um die „Betankung“. Die erste Ladestation wurde im Innenhof des Deutschen Museums errichtet, 14 weitere werden in den nächsten Wochen folgen. Die Energie soll derweil hauptsächlich aus regenerativen Quellen gewonnen werden, Wasserkraft steht ganz vorne in der Reihenfolge.

Die Zwerge haben es in sich: mittels aufwendiger Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen sie eine Reichweite jenseits der 200 Kilometer. Und mit 150 Kilowatt Leistung und einem Drehmoment von 220 Newtonmetern haben die Mini ordentlich Bums. BMW setzt also klar auf ein dynamisches Image und macht klar, dass ein E-Fahrzeug keineswegs nur etwas für die Batik-Fraktion sein muss, die ihren Nachwuchs bei gutem Wetter im Fahrradanhänger durchs überfüllte Verkehrsgeschehen zirkelt.

Weitere Tests sind bereits geplant, als nächstes Ziel hat BMW Großbritannien anvisiert. Klaus Draeger, Mitglied des BMW-Vorstandes, teilte mit: “Weltweit werden in den kommenden Monaten mehr als 600 Kunden Erfahrungen mit dem Mini E im ganz normalen Alltag sammeln können.” (autaro)

 

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Dezember 15th, 2008

München, den 15. Dezember (autaro) Das aktuelle Öko-Auto des Monats ist eine hoch aktuelle Entwicklung, die erst vor kurzem in Berlin vorgestellt wurde. Es handelt sich natürlich um den Elektro-Mini, der gerade deutschlandweit die Runde in Presse und Fernsehen macht. Die Nachricht lautet: 50 Mini E-Berlin werden in der Hauptstadt als Forschungsfahrzeuge zum Einsatz kommen. Unterstützt wird das Projekt vom schwedischen Multi-Millionen-Energie-Konzern Vattenfall. Alles gut und schön, doch ein ganz dezenter, leicht bitterer Beigeschmack trübte die offizielle Vorstellung des Projekts in Berlin.
Aber zuerst mal das Positive. Beim E-Mini handelt es sich um eine durchaus respektable Leistung der bayerischen Meister. Hinter diesem Projekt verbirgt sich eine sehr intensive und offensichtlich sehr geheim gehaltene Forschungsphase. Das Resultat sind nun folgendermaßen aus: Die Batterie zeigt sich besonders ergiebig und will erst nach 250 km wieder aufgeladen werden. Dazu ist auch die Geschwindigkeitsleistung überzeugend – 152 km/h stehen dem Fahrer zur Verfügung und der Standardsprint wird in passablen 8,5 Sekunden absolviert. Vattenfall kümmert sich um den Ausbau des Stromnetzes, von dem die Minis ihren Sprit beziehen werden. Natürlich wird am Öko-Auto alles 100%ig „öko“ sein. So wird sogar der Strom, mit dem die Fahrzeuge aufgeladen werden, aus ökologischen Kraftwerken geliefert.
Insgesamt handelt es sich allerdings nur um ein Testprojekt. Der E-Mini ist, wie die Pressekonferenz deutlich machte, immer noch weit von der Serienproduktion entfernt. BMW muss noch eine lange Latte von Fragen beantworten – wie zum Beispiel, wie viel der grüne Wagen kosten soll, ob er überhaupt in naher Zukunft für die Massenkundschaft erschwinglich sein wird und ob BMW überhaupt über die Ressourcen verfügt, dieses Projekt erfolgreich abzuschließen, um darauf in Zukunft seine Modellpalette aufzubauen. Bei so vielen Unklarheiten bleibt der Zweck der opulenten Erstvorstellung in Berlin ein eher schleierhaftes Geheimnis.
Man konnte sich durchaus wundern, warum ein solch unreifes Projekt überhaupt mit so viel Glanz und Gloria in der Presse angekündigt wird. Noch verwunderlicher waren die Aussagen, die dann bei der Konferenz und dem anschließenden Sekt-Empfang zu hören waren: „Der Elektromobilbität gehört die Zukunft. Dabei ist schon frühzeitig darauf zu achten, dass die Elektrofahrzeuge erneuerbare Energien nutzen. Nur dann haben wir tatsächlich Null-Emissions-Fahrzeuge“. Das sind die Worte des Bundesumweltministers Gabriel. Solche Schlussfolgerungen wären im Jahr 2000 vielleicht revolutionär gewesen, heute klingen sie eher peinlich, wenn nicht gar schmerzhaft. Die heimischen Autoproduzenten setzten viel zu spät auf den Elektroantrieb. Sie warteten geduldig bis Toyota, Nissan und andere Konkurrenten (darunter auch viele aus den USA) erfolgreich und schnell Elektroprojekte in Gang setzten, bis sie augenscheinlich erst begannen, mit dem Gedanken eines Elektroantriebes zu spielen.
Die Zukunft von gestern gehört dem Elektroantrieb, doch die Gegenwart ist längst von nicht-fossilen Motoren geprägt. In diesem Sinne ist die Vorstellung des E-Mini-Projektes nichts anderes als eine Show, eine teure PR-Aktion, die ein Projekt ankündigt, das mit etwa fünf bis zehn Jahren Verspätung nach Deutschland kommt. BMW verdient dennoch Respekt für die Mühe und das Engagement, das die Bayern an den Tag legen, das Thema „Elektroantrieb“ in Deutschland populär zu machen. Wenn das Projekt abgeschlossen ist und der Zero-Emissions-Mini auf den breiten Straßen Deutschlands zahlreich zu sehen ist, dann wird er auch viel Lob und Medieninteresse verdienen. (autaro)

 

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Dezember 15th, 2008

München, den 15. Dezember (autaro) Das aktuelle Öko-Auto des Monats ist eine hoch aktuelle Entwicklung, die erst vor kurzem in Berlin vorgestellt wurde. Es handelt sich natürlich um den Elektro-Mini, der gerade deutschlandweit die Runde in Presse und Fernsehen macht. Die Nachricht lautet: 50 Mini E-Berlin werden in der Hauptstadt als Forschungsfahrzeuge zum Einsatz kommen. Unterstützt wird das Projekt vom schwedischen Multi-Millionen-Energie-Konzern Vattenfall. Alles gut und schön, doch ein ganz dezenter, leicht bitterer Beigeschmack trübte die offizielle Vorstellung des Projekts in Berlin.
Aber zuerst mal das Positive. Beim E-Mini handelt es sich um eine durchaus respektable Leistung der bayerischen Meister. Hinter diesem Projekt verbirgt sich eine sehr intensive und offensichtlich sehr geheim gehaltene Forschungsphase. Das Resultat sind nun folgendermaßen aus: Die Batterie zeigt sich besonders ergiebig und will erst nach 250 km wieder aufgeladen werden. Dazu ist auch die Geschwindigkeitsleistung überzeugend – 152 km/h stehen dem Fahrer zur Verfügung und der Standardsprint wird in passablen 8,5 Sekunden absolviert. Vattenfall kümmert sich um den Ausbau des Stromnetzes, von dem die Minis ihren Sprit beziehen werden. Natürlich wird am Öko-Auto alles 100%ig „öko“ sein. So wird sogar der Strom, mit dem die Fahrzeuge aufgeladen werden, aus ökologischen Kraftwerken geliefert.
Insgesamt handelt es sich allerdings nur um ein Testprojekt. Der E-Mini ist, wie die Pressekonferenz deutlich machte, immer noch weit von der Serienproduktion entfernt. BMW muss noch eine lange Latte von Fragen beantworten – wie zum Beispiel, wie viel der grüne Wagen kosten soll, ob er überhaupt in naher Zukunft für die Massenkundschaft erschwinglich sein wird und ob BMW überhaupt über die Ressourcen verfügt, dieses Projekt erfolgreich abzuschließen, um darauf in Zukunft seine Modellpalette aufzubauen. Bei so vielen Unklarheiten bleibt der Zweck der opulenten Erstvorstellung in Berlin ein eher schleierhaftes Geheimnis.
Man konnte sich durchaus wundern, warum ein solch unreifes Projekt überhaupt mit so viel Glanz und Gloria in der Presse angekündigt wird. Noch verwunderlicher waren die Aussagen, die dann bei der Konferenz und dem anschließenden Sekt-Empfang zu hören waren: „Der Elektromobilbität gehört die Zukunft. Dabei ist schon frühzeitig darauf zu achten, dass die Elektrofahrzeuge erneuerbare Energien nutzen. Nur dann haben wir tatsächlich Null-Emissions-Fahrzeuge“. Das sind die Worte des Bundesumweltministers Gabriel. Solche Schlussfolgerungen wären im Jahr 2000 vielleicht revolutionär gewesen, heute klingen sie eher peinlich, wenn nicht gar schmerzhaft. Die heimischen Autoproduzenten setzten viel zu spät auf den Elektroantrieb. Sie warteten geduldig bis Toyota, Nissan und andere Konkurrenten (darunter auch viele aus den USA) erfolgreich und schnell Elektroprojekte in Gang setzten, bis sie augenscheinlich erst begannen, mit dem Gedanken eines Elektroantriebes zu spielen.
Die Zukunft von gestern gehört dem Elektroantrieb, doch die Gegenwart ist längst von nicht-fossilen Motoren geprägt. In diesem Sinne ist die Vorstellung des E-Mini-Projektes nichts anderes als eine Show, eine teure PR-Aktion, die ein Projekt ankündigt, das mit etwa fünf bis zehn Jahren Verspätung nach Deutschland kommt. BMW verdient dennoch Respekt für die Mühe und das Engagement, das die Bayern an den Tag legen, das Thema „Elektroantrieb“ in Deutschland populär zu machen. Wenn das Projekt abgeschlossen ist und der Zero-Emissions-Mini auf den breiten Straßen Deutschlands zahlreich zu sehen ist, dann wird er auch viel Lob und Medieninteresse verdienen. (autaro)

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