Archiv für die ‘Nissan’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 29th, 2011

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(Foto: Nissan)
München, den 29. November 2011 (autaro) 36.990 Euro wird der Nissan Leaf in Detuschland kosten, ab April 2012 steht er bei zunächst 18 deutschen Händlern im Verkaufsraum. Kein Schnäppchen, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick und insbesondere im Vergleich zur Konkurrenz zeichnet sich ein anderes Bild: Stromer wie der Mitsubishi i-MiEV kosten allenfalls rund 2.500 Euro weniger, bei deutlich weniger Platz und einem insgesamt viel puristischeren Fahrzeugkonzept. Und der zweite Hauptkonkurrent vom Schlage eine Chevrolet Volt oder des baugleichen Opel Ampera kosten gleich über 40.000 Euro und sind mit einer rein elektrisch bestrittenen Reichweite von 80 Kilometern keine echte Alternative. Und dann ist da noch, typisch Nissan, die Ausstattung. Im Leaf ist praktisch alles serienmäßig, vom Touchscreen-Navi (das übrigens auch die nächste Strom-Zapfsäule ortet) über die Klimaautomatik bis hin zur Rückfahrkamera. Allein ein Winterpaket gibt es als Option, darin enthalten sind so feine Dinge wie Sitzheizung und beheiztes Lenkrad, außerdem als Extra verfügbar: ein Dachspoiler mit Photovoltaikzellen, der das Bordnetz des Leaf unterstützt.

Die Reichweite des Leaf gibt Nissan mit 175 Kilometern an, was für über 80 Prozent aller Fahrten eines Mitteleuropäers ausreicht. Geladen wird entweder herkömmlicher Wechselstrom mit 220 Volt Spannung aus der Steckdose, dann dauert ein Ladezyklus acht Stunden. Deutlich schneller, nämlich in einer knappen halben Stunde, geht es mit einem 50-kW-Gleichstromanschluss. Ein besonderes Gimmik bietet der Leaf in Verbindung mit einem Smartphone. Über dieses kann der Fahrer aus der Ferne beispielsweise Ladevorgänge programmieren oder vor dem Losfahren die Klimaanlage oder die Heizung einschalten.

Viel Elektroauto also für den Preis von 36.990 Euro, zumal beim Blick auf den Alltagsnutzwert. Der Leaf ist ein ausgewachsener Kompakter, der jeden nur erdenklichen Komfort bei klassenüblichem Platzangebot liefert. Gespannt sind wir noch auch die Reichweite im Winter, wenn die Akkus unter niedrigen Temperaturen leiden und zusätzliche Verbraucher wie die Heizung Reichweite fressen. Der Rest wirkt ausgewachsen und durchdacht, die Kosten für die Kfz-Versicherung liegen im unteren Feld (hier können Sie vergleichen) und bei der Kfz-Steuer ist der Leaf vorerst befreit. (autaro)

 

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November 10th, 2011

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(Foto: Nissan)
München, den 10. November 2011 (autaro) Einer veritabler Gegner des Porsche 911 kommt aus Japan, seit 2008 baut Nissan dort den Supersportler GT-R. Dabei scheint der Japaner der deutschen Sportwagenikone teilweise sogar überlegen, zumal er deutlich billiger ist. Ende November kommt nun die überarbeitete Version auf den japanischen Markt, zu uns dann Anfang 2012. Und gleich zu Anfang stellt das Coupé einen neuen Rekord auf. Von Null auf Tempo 100 in nur 2,8 Sekunden! (Gemessen am 3. November 2011 auf dem Sendai Highland Racetrack bei einer Lufttemperatur von 19,5 Grad Celsius.) Damit sprintet der GT-R schneller als ein Lamborghini Aventador (2,9 Sekunden). Möglich macht das der auf 550 PS erstarkte 3,8-Liter-V6, der laut Nissan nun 11,8 Liter Super auf 100 Kilometer verbraucht und damit sogar sparsamer geworden ist.

Damit die Fuhre vor lauter Leistung nicht am nächsten Brückenpfeiler landet, steht eine optionale Karbon-Keramik-Bremsanlage zur Verfügung. Außerdem haben die Ingenieure Hand an das Fahrwerk des Allradlers gelegt und zusätzlich die Verwindungssteifigkeit verbessert. Eigenwilliges Detail: beim Rechtslenker kommt wegen der rechts verlaufenden Kardanwelle eine asymmetrische Aufhängungsgeometrie zum Einsatz. Links ist der GT-R härter gefedert als rechts, zudem wird an der Hinterachse die linke Aufhängungsstrebe nach oben, die rechte dagegen nach unten geführt. Das hat zur Folge, dass die Radlasten des Nissan im Stillstand ungleich verteilt sind, was sich während der Fahrt aber ausgleicht. Nissan verspricht dadurch seine nochmals gesteigerte Agilität und spürbar mehr Fahrspaß als beim nicht eben trägen Vorgänger. Außerdem soll der Abrollkomfort gewonnen haben. Neben zahlreichen Verbesserungen, darunter auch einer verschärften Lenkung und einem nochmals verbesserten Getriebe kommt der Neue außerdem mit einer üppigeren Ausstattung. Eine Rückfahrkamera ist ab nächstem Jahr serienmäßig und schließlich finden die bislang verwendeten Tieftöner der Bose-Anlage Ersatz durch die für das Sondermodell GT-R Egoist entwickelten BOSE Precision Subwoofer.

Nicht weniger als 92.400 Euro rufen die Japaner für den neuen nissan GT-R auf – aber eben auch nicht mehr. Gemessen an den Fahrleistungen und der gebotenen Ausstattung ist der Nissan damit ein echtes Schnäppchen, die ebenbürtig ausgestattete Konkurrenz aus Deutschland kostet schnell das Doppelte und mehr. Bei der Kfz-Versicherung langt der Supersportler dann freilich ebenso hin wie alle anderen in dieser PS-Klasse (hier können Sie vergleichen). Der Wertverlust fällt überdurchschnittlich aus und die Kfz-Steuer ist dank des vergleichsweise geringen Hubraums noch bezahlbar. Nochma.: 550 PS, einmaximales Drehmoment von 632 Nm und die katapultartige Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in 2,8 Sekunden. In Worten: Zweikommaacht Sekunden! (autaro)

 

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Oktober 25th, 2011

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München, den 25. Oktober 2011 (autaro) Im November geht der Nissan NV400 an den Start, wahlweise als Kastenwagen oder als Kombi mit neun Sitzen. Damit ist der Japaner nicht nur für Handwerker und Gewerbetreibende interessant, die die Wahl zwischen Front- und Heckantrieb haben. Sondern auch für große Familien, deren besagte neun Sitze allerdings nur frontgetrieben durch die Gemarkungen reisen. Weitere Modellvarianten sind in Planung, darunter eine mit Ladepritsche nebst Einzel- und Doppelkabine sowie einzig mit Führerhaus – hier können dann Karosseriebauer Spezialanfertigungen erledigen. „Der NV400 ist sehr vielseitig einsetzbar und hat auf alle Einsatzprofile eine Antwort”, betont Sergio Alcaraz, Vice President Nissan Europe. „Er ist weit mehr als nur ein Ersatz für den Interstar, weil er Nissan ein weitaus größeres Absatzpotenzial als sein Vorgänger erschließt.”

Für Vortrieb sorgt grundsätzlich der 2,3-Liter-Vierzylinder-Diesel, den Nissan-Partner Renault entwickelt hat. Verfügbar ist der Turbo mit 100, 125 und 146 PS und maximalem Drehmoment zwischen 285 und 350 Newtonmetern. Dabei geht der Selbstzünder gemessen am hohen Nutzwert und der schieren Größe des NV400 verhältnismäßig sparsam mit unseren fossilen Rohstoffen um: zwischen 8,2 und 8,3 Liter Diesel gibt Nissan als Durchschnittsverbrauch an, hinzu kommen vergleichsweise günstige Kosten bei der Kfz-Steuer sowie verhältnismäßig niedrige Beiträge zur Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen).

Eine gewisse Überraschung stellt sich beim Blick in die Preisliste ein. Denn prinzipiell muss im NV400 auf nichts verzichtet werden, auch wenn ein ESP erst ab der Ausstattungslinie Comfort mitfährt. Ebenfalls mit an Bord sind dann Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Wer den NV400 als Kastenwagen mit 6,85 Metern Länge bestellt, bekommt neben dem Fahrerairbag außerdem serienmäßig einen Luftsack für den Beifahrer, der Kombi ist zudem grundsätzlich auch mit Seitenairbags ausgestattet. Darüber hinaus ist nahezu alles lieferbar, was herkömmlichen Pkw lieb und teuer ist. Von der Klimaanlage über ein schlüsselloses Zugangssystem bis hin zur Rückfahrkamera. Die Preise für das Raumwunder gibt Nissan bislang nicht bekannt, sie dürften aber durchaus konkurrenzfähig ausfallen – Tradition verpflichtet. (autaro)

 

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September 25th, 2011

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(Fotos: Nissan)
München, den 25. September 2011 (autaro) Der Nissan NV200 zählt zu den wirklich großen Würfen aus dem Hause Nissan. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schon die Kastenform verrät es: da geht richtig was rein, selbst sperriges Stückgut wie mehrere Fahrräder oder die Ausstattung einer kompletten Fußballmannschaft stellen den Kleintransporter nicht vor echte Probleme. Da bietet es sich an, auch eine Version für den zivilen Verkehr zu entwerfen, junge Familien und Individualisten fliegen nur so auf die bestuhlten Varianten vom Schlage eines Ford Transit, VW Caddy oder Fiat Doblò. Also kommt der Nissan Evalia auf Basis des NV200 zu uns, in Japan wird dieser bereits unter dem Namen NV200 Vanette verkauft.

Der Evalia ist ein Lademeister

Im Innern finden bis zu sieben Personen Platz, die sich auf die vorderen Einzelsitze, eine zweisitzige Bank und einen Einzelsitz in der zweiten Reihe und zwei optionale Einzelsitze in der dritten Reihe verteilen. Letztere sind seitlich wegklappbar und erhöhen das Ladevolumen durch wenige Handgriffe auf sage und schreibe 2.100 Liter. Ganze 3.100 Liter sind sogar maximal möglich und selbst bei vollständiger Bestuhlung bleiben noch 900 Liter Ladevolumen übrig. Das schafft sonst in dieser Klasse kaum einer, zumal der Evalia auch noch serienmäßig mit zwei riesigen seitlichen Schiebtüren daherkommt und über eine sensationell niedrige Ladekante verfügt.

Schöner Wohnen geht anders

Der Innenraum, nehmen wir es gleich vorweg, entzieht sich erfolgreich dem Trend zur mobilen Wohlfühloase. Wo andere Hersteller, wie beispielsweise VW mit dem Caddy, schon im Transporter-Bereich auf Softtouch-Oberflächen und Kuschel-Haptik setzen, unternimmt Nissan mit dem Evlia diesen Versuch erst gar nicht. Gut, die eine oder andere Plastik-Verblendung im Alu-Look bemüht sich redlich um ein gewisses Flair. Es ist aber in jdem Winkel zu erkennen, wo der kastige Japaner eigentlich herkommt. Auch die Verarbeitungsqualität ist zwar in sich OK, lässt aber im Vergleich zu reinrassigen Personenwagen aus Japan ein wenig an Feinarbeit zu Wünschen übrig. Der komplette Aufbau kommt auf schlechten Pisten nicht zur Ruhe, Temperaturunterschiede machen dem Hartplastik außerdem zu schaffen. Gewöhnungsbedürftig dürfte für einige Mütter und Väter auch die Sitzposition hinter dem Volant sein. Zwar hat man dank der erhöhten Sitzposition alles gut im Blick, man sitzt aber auch ein wenig wie der Kutscher auf dem Bock, zumal sich das sehr flach stehende Lenkrad nur in der Höhe verstellen lässt. Überraschend kommod geben sich indes die Fauteuils. Selbs die Sitze mit der Nummer sechs und sieben sind großzügig dimensioniert und gefallen mit gutem Seitenhalt und angenehmer Polsterung. Langstrecken mit Kind und Kegel sind zumindest hinsichtlich des Sitzkomforts kein Problem.

Die Geräuschkulisse kommt aus dem Transport-Wesen

Schon eher gegen die lange Fahrt sprechen die Manieren des aus dem Transportwesen stammenden Fahrzeugkonzeptes. Der Motor, in unserem Falle der 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS, macht von Anfang klar, dass er eher Freund klarer Worte denn dezenter Flüstertöne ist. In jedem Drehzahlbereich ist ein sonores Knurren vernehmbar, außerdem dingen allzu häufig Vibrationen in den Innenraum. Beim Ausdrehen der Gänge kommt außerdem ein nerviges Brummen an die Trommelfelle der Insassen. Eines muss aber dazu gesagt werden: wir jammern auf hohem Niveau. Wer einmal mit dem Urvater der Hochdachkombis, dem Renault Rapid, unterwegs war, weiß den Evalia als Leisetreter und Komfortschaukel zu schätzen. Wirklich leiden muss im Nissan niemand.

Robustes Fahrverhalten

Ein ähnliches Bild zeichnet das Fahrwerk des Japaners. Während vorn Mc-Pherson-Federbeine um Komfortgewinn bemüht sind, bringen Blattfedern an der Hinterachse unnötig Unruhe in den Aufbau. Fahrbahnunebenheiten jedweder Couleur werden ungeniert an die Insassen weitergereicht, bei voller Beladung wird es ein klein wenig besser. Auch die Lenkung gibt sich nicht allzu gefühlvoll, dafür aber angenehm leichtgängig. Überhaupt ist das Handling des großen Nissan erstaunlich unproblematisch, die Abmessungen lassen sich gut einschätzen und der Wendekreis ist durchaus großstadttauglich.

Ausreichende Motorisierung

Dass der Motor kein Leisetreter ist, gleicht er ein wenig durch sein Temperament aus. Zwar liebt der Vierzylinder keine niedrigen Drehzahlen, lässt ein wenig den dieseltypischen Bums aus dem Drehzahlkeller vermissen. Dafür hat er aber oberhalb von 2.000 Touren für seine 1,5 Liter Hubraum überraschend viel Temperament. Wirklich Mühe hat er mit dem großen Gefährt jedenfalls nicht, sogar die Höchstgeschwindigkeit ist mit 160 Sachen langstreckentauglich. Außerdem ist der Selbstzünder ein kleiner Sparmeister. Die von Nissan versprochenen 5,5 Liter Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometer lassen sich mit etwas Leistungsverzicht tatsächlich erreichen, bei normaler Fahrweise mit dem einen oder anderen Spurt ist eine Sechs vor dem Komma allerdings realistischer. Geringen Verbrauch hat auch das gut gestufte, serienmäßige Sechsganggetriebe seinen Anteil, über das der Fahrer mühelos und mit sauber geführten Schaltwegen jederzeit die richtige Drehzahl findet. Komfortorientierte Fahrer können neben dem Diesel einen 1,6-Liter-Benziner mit 100 PS wählen, der etwas kultivierter zur Sache geht aber auch deutlich mehr verbraucht. Der schwächere Diesel mit 90 PS ist prinzipiell baugleich, dürfte aber seine 20 PS Minderleistung auch zu spüren geben.

Vollausstattung quasi serienmäßig

Die Serienausstattung umfasst Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, elektronisches Stabilitätsprogramm, Antiblockiersystem, Elektronische Bremskraftverteilung und Bremsassistent. Außerdem eine manuell regelbare Klimaanlage, ein CD-Radio-mit Bluetooth Freisprecheinrichtung und USB-Schnittstelle, sowie einen schlüssellosen Zugang mittels Intelligent Key, eine Rückfahr-Kamera, Leichtmetallfelgen und elektrische Fensterheber. Allein die dritte Sitzreihe mit den praktischen, wegklappbaren Einzelsitzen kostet Aufpreis (800 Euro), außerdem muss die Metallic-Lackierung, der Tempomat und das Infotainmentsystem Nissan Connect (erweitertes Navigationssystem) stehen als Option auf der Liste.

Preis-Leistungs-Verhältnis: top!

Wer einmal einen spitzen Bleistift und Papier zur Hand nimmt und die Kosten durchrechnet, kommt am Nissan Evalia kaum noch vorbei. Ab 19.480 Euro steht der Familientransporter in der Liste, inklusive der kompletten Serienausstattung. Auch bei der Kfz-Versicherung müssen keine Überraschungen gefürchtet werden (hier können sie vergleichen), die niedrigen Kraftstoffkosten insbesondere beim Diesel tun ihr übriges. Mehr Auto, vor allem aber auch ein größeres Auto mit vergleichbarer Ausstattung dürfte es derzeit kaum irgendwo geben. Und bei einem solchen Preis-Leistungs-Verhältnis schaut man auch gerne über die eine oder andere Unzulänglichkeit hinweg. (autaro)

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Form follows function

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Die Basis stellt unverkennbar ein Kastenwagen

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Da geht richtig was rein

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Einwandfreie Bedienung bei mäßiger Verarbeitung

 

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Juli 29th, 2011

München, den 29. Juli 2011 (autaro) Nissan unterzieht seinen Murano zum nächsten Modelljahr einem dezenten Facelift. Das aktuelle Modell und erst recht sein eigenwilliger Vorgänger sind zwar durchaus schmucke Zeitgenossen, aber irgendwie wollen sich die Deutschen nicht so recht für den Edel-Crossover erwärmen. Ganz im Gegensatz zu Nissan Juke und Qashqai, die hierzulande echte Kassenschlager sind.

Vielleicht ist es diesem Umstand geschuldet, dass die Heckpartie, insbesondere die Leuchten dem Design des Qashqai angeglichen werden. Außerdem wurden die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen neu gestylt und der Innenraum aufgewertet. Schließlich runden neue Lackierungen die Überarbeitung ab, wie bei Juke und Qashqai wird der Murano künftig auch in Brillant White und Haptic Blue erstrahlen, wofür die Lackierungen White Pearl und Blue Black die Palette verlassen mussten. Neben dem modisch gestylten Heck haben sich Ingenieure und Designer aber vor allem im Innenraum ans Werk gemacht. Der bot zwar noch nie Grund zur Klage und behält sein gediegenes Ambiente und das sorgfältige Finish. Durch Details wie eine weiße statt der bisher orangefarbenen Armaturenbrettbeleuchtung entsprechen nun mehr dem Zeitgeist. Ein wenig mehr Business- als Loungeflair versprühen nun die glatt vernähten Lederpolster und Türverkleidungen, die vorher üppig gerafft waren. Und schließlich ist für die hinteren Passagiere eine neue DVD-Anlage erhältlich, die über in den Kopfstützen untergebrachte Displays für Kurzweil auf langen Fahrten sorgen.

Bei den Motoren verlässt sich Nissan indes auf das Altbewährte. Neben dem 3,5-Liter-V6-Benziner 190 PS starker Turbodiesel zur Wahl, der dank 2,5 Litern Hubraum ein maximales Drehmoment von satten 450 Nm auf die Kurbelwelle stemmt. In Kombination mit der Sechsstufenautomatik begnügt sich der Murano laut Nissan mit acht Litern Diesel pro 100 Kilometer und rennt bis zu 210 Sachen. Der Einstiegspreis liegt bei 46.450 Euro, inklusive einer nahezu lückenlosen Serienausstattung. Des weiteren liegt der Murano verglichen mit einigen anderen SUV bei der Kfz-Versicherung recht günstig, was ihn zu einer preiswerten Konkurrenz für die vielleicht ein wenig prestigeträchtigeren Alternativen aus Europa macht. (autaro)

 

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Juli 18th, 2011

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(Foto Nissan Note: Nissan)
München, den 18. Juli 2011 (autaro) Für seine Modellreihen Pixo, Micra und Note bietet Nissan ab sofort die „Fresh Edition“-Sondermodelle mit bis zu 3.500 Euro Preisvorteil für den Kunden. Damit will der japanische Riese und Kooperationspartner von Renault weitere Marktanteile speziell auf dem hart umkämpften europäischen Markt gewinnen. Neben einem ohnehin niedrigen Anschaffungspreis, jedenfalls im Vergleich zur deutschen Konkurrenz, gefallen sowohl der Pixo und der Note, insbesondere aber der Micra mit einer besonders günstigen Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) sowie einem ausgesprochen sparsamen Verbrauch.

Wer sich für den Pixo Fresh Edition entscheidet, bekommt den 1-Liter-Dreizylinder-Benziner mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern Benzin pro 100 Kilometer. Daneben wartet das Sondermodell mit Isofix-Kindersitzbefestigung, Seitenairbags und elektrischen Fensterhebern vorn, Nebelscheinwerfern und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie einer Klimaanlage auf. Nissan ruft dafür einen Grundpreis von 8.490 Euro auf. Obwohl der größere Micra seinen Passagieren wesentlich mehr Platz bietet und sein 1,2-Liter-Benziner 80 PS leistet, verbraucht auch er lediglich 5 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Das Sondermodell kostet 9.990 Euro und bietet damit einen Preisvorteil von 2.250 Euro. Denn neben Seitenairbags vorn sind neben den Extras des Pixo Fresh Edition selbst eine Radio-CD-Kombination mit Bluetooth-Anbindung mit an Bord. Wer sich schließlich für den Note in der Fresh Edition entscheidet, bekommt den 1,4-Liter-Benziner mit 88 PS Leistung und einem Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern Benzin pro 100 Kilometer. Hier sind ebenfalls eine Radio-CD-Kombination und vier Lautsprechern, AUX-Schnittstelle für mobile MP3-Player sowie eine Klimaanlage mit an Bord, außerdem Kopfairbags für beide Sitzreihen, ABS, ESP und eine fernbedienbare Zentralverriegelung mit Anti-Hijack-System. Grundpreis: 11.990 Euro.

Auf alle Modelle gewährt Nissan 3 Jahre Garantie bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern. Angesichts solcher Garantien wie beispielsweise Opel sie anbietet, sind 3 Jahre freilich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Verglichen mit den meisten deutschen Herstellern liegen die Leistungen allerdings auf Augenhöhe. Neben den bereits erwähnten niedrigen Beiträgen für die Haftpflicht- und die Kasko-Versicherung und dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis muss der Käufer allerdings im Vergleich zur deutschen Konkurrenz Abstriche beim Wiederverkauf hinnehmen. (autaro)

 

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Juli 5th, 2011

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(Foto: Nissan)
München, den 05. Juli 2011 (autaro) Auf dem gebiet der Elektromobilität hat sich der japanische Hersteller Nissan, gemeinsam mit seinem französischen Partner Renault vorgenommen, eine Führungsposition einzunehmen. Und tatsächlich prescht derzeit kaum ein Unternehmen derart voran, wie der Riese aus Yokohama. Mit dem Nissan Leaf wurde eines der weltweit ersten Serien-Elektroautos auf den Markt gebracht, das international Absatz findet. Nissan engagiert sich außerdem in Sachen Infrastruktur, beteiligt sich am Ausbau eines Elektro-Tankstellen-Netzes und entwickelt eigenständige Systeme zum Schnellladen oder Austauschen der Akkus.

Mit dem EV200 wurde jüngst das zukünftige New Yorker Taxi gewählt. Zwar fährt der Van dort mit Benzin, im Vergleich zu bisher eingesetzten Ford Crown Victoria mit rund fünf Liter großem V8 ist dies aber bereits ein gewaltiger Fortschritt hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. Außerdem findet eine kleine Serie mit Elektroantrieb Einsatz, mit der Nissan die Technik im Alltagsbetrieb testen will. Nun wird das Fahrzeug, das irgendwo zwischen Transporter und Minivan angesiedelt ist und sich sowohl für den privaten wie auch den gewerblichen Einsatz hervorragend eignet, in weiteren Versuchen mit Elektroantrieb im Alltag eingesetzt. So nutzt derzeit für einen Zeitraum von zwei Monaten die Japan Post Service Co. Ein Testfahrzeug. Weitere Aktionen mit anderen Test-Teilnehmern werden folgen, auch in Europa. Nissan Corporate Vice President Hideto Murakami kommentiert das Projekt: „Wir werden das Kunden-Feedback aus diesen Testreihen sehr ernst nehmen und in die weiteren Planungen einbeziehen. Unser Elektrofahrzeug leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zu unserem Endkundengeschäft, sondern auch zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft.”

Sowohl für gewerbliche Kunden, die den EV200 als Transporter nutzen als auch für die große Familie oder den freizeitaktiven Großstadt-Single würde sich die Elektroversion durchaus rechnen. Fraglich ist sicherlich, wie hoch der Anschaffungspreis ausfallen wird, bzw. mit wie vielen staatlichen Subventionen ein Käufer in seinem Land wird rechnen können. Die sensationell niedrigen Kraftstoffkosten für ein Elektroauto, zudem die einstweilige Befreiung von der Kfz-Steuer und die in der Regel hervorragend niedrigen Kosten für die Kfz-Versicherung amortisieren den Hohen Anschaffungspreis. Insbesondere dann, wenn das Fahrzeug viel im städtischen Bereich unterwegs ist, wie etwa im Feldversuch mit der Japan Post Service Co. – hier folgt ein Stopp auf das nächste Go, während Pakete zugestellt werden. Für Benziner wie Diesel eine Tortour, die den Verbrauch immens in die Höhe treibt. (autaro)

 

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Mai 5th, 2011

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(Foto: Nissan)
München, den 05. Mai 2011 (autaro) Die Nachricht kam recht überraschend, hatten sich die New Yorker doch im Rahmen der Ausschreibung “Taxi of Tomorrow” für den Vorschlag des türkischen Herstellers Karsan entschieden. Der tatsächliche Zuschlag geht im Rahmen der offiziellen Ausschreibung nun doch an Nissan, obwohl die Japaner in der Bürgergunst eigentlich auf dem dritten Platz gelandet waren. Zudem überrascht die Meldung, dass kein Stromer unter der Haube der Mietdroschke der Zukunft arbeiten wird, sondern zunächst ein konventioneller Benziner. Immerhin: die Ford Crown Victoria, auf die bislang fast ausschließlich gesetzt wurde und die mit bulligen V8-Benzinern durch die Stadt bollern, werden wohl irgendwann der Vergangenheit angehören. Man muss sich die Dummheit aber auch einmal auf der Zunge zergehen lassen – rund 600.000 Menschen nutzen in New York täglich ein Taxi, zumeist auch noch allein. Und diese werden durch Achtzylinder von Benzinern mit rund fünf Litern Hubraum und einem Durchschnittsverbrauch von gerne 30 Litern (Stadtverkehr) durch den täglichen Stau bugsiert.

Mit dem Nissan-Taxi soll alles besser werden. Für Vortrieb sorgt ein moderner und sparsamer Vierzylinder-Benziner, der seine kraft aus nur noch zwei Litern Hubraum schöpft. Außerdem wurden Wünsche und Anregungen der New Yorker Bürger in das Konzept eingearbeitet und berücksichtigt. So verfügt das Taxi über ein Glas-Panoramadach sowie über Leseleuchten und 12-Volt-Steckdosen im Fahrgastraum. Zudem kann die Klimaanlage separat in ihrer Temperatur geregelt werden, ebenfalls vom Fahrgast. “Der Nissan NV200 wird das sicherste, komfortabelste und praktischste Taxi sein, das die Stadt jemals hatte”, freut sich New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Freunde des Elektroantriebes dürfen sich außerdem freuen. Zwar im kleinen Stil, nämlich mit zunächst sechs Nissan Leaf, will Nissan ab 2012 zusätzlich Erfahrungen mit der Elektromobilität im Taxiverkehr sammeln. Diese werden dann neben dem NV200 ihren Dienst in der Metropole aufnehmen.

Insbesondere das Thema Sicherheit dürfte Taxiunternehmer mit Hinblick auf die Kfz-Versicherung interessieren. Man muss kein Rechenkünstler sein um herauszufinden, dass bei rund 13.000 Taxen, die pro Jahr gut 800.000 Kilometer zurücklegen, gerade das Thema passive Sicherheit eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Einstufung durch die Versicherungen spielt. Dem New Yorker Stadtbild werden indes allein schon die reduzierten Abgase des NV200 und Details wie ein leises Signalhorn, das durch Lichteinsatz optisch unterstützt wird, spürbar gut tun. (autaro)

 

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März 20th, 2011

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München, den 20. März 2011 (autaro) Seit knapp 30 Jahren baut der Japanische Hersteller und Renault-Kooperationspartner Nissan nun schon den Kleinwagen Micra, der nicht nur durch konsequente Namensgebung gefällt. Auch hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit weiß er insbesondere Städter zu begeistern, die mehr Wert auf einen preiswerten und praktischen Kleinwagen legen, als auf Prestige und Premium-Attitüde. Die nunmehr vierte Generation des Micra wurde jüngst in ihrer Europa-Version auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und will den Erfolg ihrer Vorgänger vor allem durch mehr Platz bei geringerem Gewicht und deutlich kleinerem Verbrauch ausbauen. Zum Einsatz kommen Dreizylinder-Benziner, die von Hause aus bereits so sparsam arbeiten, dass man einen Diesel bei Nissan für überflüssig hält. Dass es zu einem späteren Zeitpunkt Hybrid- oder Elektro-Versionen geben wird, kann angenommen werden. Bis dahin ist der Micra jedenfalls nur als Benziner in zwei Versionen erhältlich.

Überdurchschnittliches Raumangebot

Bei den Abmessungen haben sich Designer und Ingenieure angenehm zurückgehalten, der Micra ist seiner Klasse noch nicht entwachsen. Lediglich 3,78 Meter misst der Japaner in der Länge und ist damit im Vergleich zu seinem Vorgänger um 6,1 Zentimeter größer geworden. Auch in der Breite ist er mit 1,5 Zentimetern nur minimal gewachsen, misst so von der einen bis zur anderen Seite nur 1,68 Meter. In der Höhe hat er sogar um 1,5 Zentimeter abgenommen, im Fahrzeugschein stehen nun exakt 1,53 Meter. Da aber im Vergleich zum Vorgänger besonders der Radstand gewachsen ist, bietet der neue Micra besonders den Passagieren in der zweiten Reihe mehr Platz, reisen vier Personen mit, müssen auch längere Fahrten im Fond nicht gefürchtet werden. Apropos längere Fahrten: reisen tatsächlich einmal vier Personen nebst Gepäck, muss in dieser Klasse sicher überlegt werden, was alles mit in den Koffer darf. Der Nissan offeriert hier das durchschnittliche Kofferraumvolumen von 265 Litern, das aber praktischer Weise durch Umklappen der geteilten Rückbank im Verhältnis 60:40 auf bis zu 1132 Liter erweitert werden kann. Der wochenendliche Ausflug zu IKEA kann also unter Umständen auch im Micra gelingen.

Agiles Handling

Die kompakten Abmessungen des Neuen machen ihn zum wendigen Begleiter in praktisch allen Gegenden. Besonders in großen Städten kommt dem Micra sein auffallend kleiner Wendekreis von nur 9,3 Metern zugute, außerdem bieten die Japaner eine Einparkhilfe an, die ab der Ausstattungslinie Tekna sogar inbegriffen ist. Ist sie aktiviert, misst der Micra bei Geschwindigkeiten unterhalb der 25 km/h automatisch seitliche Parklücken aus, sobald der Blinker gesetzt wurde. Über ein Display auf dem Armaturenbrett kann der Fahrer dann sehen, ob er eine angepeilte Parklücke besetzt, oder lieber weiterfährt. Außerdem kann der Fahrer die Sensibilität des Assistenten beeinflussen, indem er zwischen den Einstellungen Amateur, Normal und Experte wählt. Ein System, das den Wagen von sich aus beim Einparken lenkt, ist bis jetzt nicht vorgesehen.

Solider Qualitätseindruck

Was die Verarbeitungsqualität betrifft, ist der Micra eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Alles ist ordentlich montiert, nichts wackelt oder hat Luft. Auch auf fiesen Huckelpisten ist kein Knarzen oder Knistern vernehmbar, was außerdem für die Struktur der Karosserie und deren Verwindungssteifigkeit spricht. Lediglich die Qualität der verwendeten Materialien könnte einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen, hier hat Nissan doch recht tief in die Kiste mit dem Hartplastik gegriffen. Ohne jeden Tadel hingegen passieren die Sitze diesen Test. Naturgemäß sitzt man im Fond nicht so gut, wie auf den vorderen beiden Sesseln, wirklich vernachlässigt muss man sich dort aber keineswegs fühlen. Vorn nimmt man auf gut ausgeformten und straffen Fauteuils Platz, die gut verstellbar sind und ordentlichen Seitenhalt vermitteln.

Leichtbau zahlt sich aus

Dass die Ingenieure vor allem beim Gewicht an unzähligen kleineren Bauteilen den Rotstift angesetzt haben, macht sich bezahlt. Mit seinem Leergewicht von gerade einmal 945 Kilogramm gehört der neue Micra zu den leichtesten Vertretern seiner Klasse, was sich deutlich im Verbrauch widerspiegelt und den Micra zu einem leichtfüßigen Flitzer macht. Der Einstiegsbenziner, ein 1,2-Liter-Dreizylinder mit 80 PS Leistung, hat mit dem Zwerg keinerlei Mühe, sprintet munter drauf los und verbraucht im Durchschnitt lediglich 4,8 Liter Super auf 100 Kilometer. Dabei geht das Triebwerk überaus dezent zu Werke, verrät seine profane Dreizylinder-Herkunft allein durch den speziellen Klang, nicht aber durch ein auffällig lautes Laufgeräusch oder durch Vibrationen. Ein gewisser Aufwand, den die Techniker mit Ausgleichswellen und anderen Lösungen betrieben haben, macht sich also auch hier bezahlt. Die 13,7 Sekunden, die der kleinere der beiden Benziner für den Sprint von Null auf Tempo 100 benötigt, fühlen sich kürzer an, als sie sind, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 170 Sachen erreicht.

Kompressor wird nachgereicht

Eine 98 PS starke Version des Dreizylinders reicht Nissan ab Herbst nach, sie wird von einem Kompressor auf Leistung gebracht. Außerdem soll der stärkere der beiden Motoren noch einmal sparsamer sein, Nissan spricht von einem surchscnittlichen Verbrauch von 4,1 Litern Super pro 100 Kilometer. Beide Motoren werden serienmäßig per Hand geschaltet, sind aber gegen Aufpreis auch mit einem stufenlosen CVT-Getriebe lieferbar. Die Marketing-Strategen im Hause Nissan rechnen trotzdem damit, dass sich rund 90 Prozent aller Micra-Käufer für den technisch weniger aufregenden Einstiegs-Benziner entscheiden werden.

Klein auch bei den Kosten

Neben dem bereits angesprochenen, geringen Durchschnittsverbrauch hilft der neue Micra aber auch durch andere Eigenschaften beim Sparen. So gehört er mit Blick auf die Kfz-Versicherung ebenso zu den günstigsten Vertretern seiner Klasse wie auch hinsichtlich der Kasko-Versicherung (hier können sie vergleichen). Außerdem kostet er wenig bei der Kfz-Steuer, was auf den kleinen Hubraum und die niedrigen CO2-Emissionen zurückgeht (der Kompressor emittiert gerade einmal 95 Gramm CO2 pro Kilometer). Ein wenig aufgewogen werden diese Vorteile durch einen recht happigen Wertverlust, insbesondere während der ersten vier Jahre ab Erstzulassung. Dafür kann der Nissan aber wieder mit einem sehr fairen Einstiegspreis von 10.740 Euro im Falle des Basis-Benziners glänzen. Serienmäßig verfügt er über fpnf Türen und in der schlichtesten Ausstattungslinie „Visia“ außerdem über elektrische Fensterheber vorn, eine Zentralverriegelung nebst Fernbedienung, ein höhenverstellbares Lenkrad, ABS, ESP, sechs Airbags und eine elektromechanische Servolenkung. Die beiden höherwertigen Ausstattungslinien „Acenta“ und „Tekna“ verfügen über weitere Extras, die früher allein den höheren Klassen vorbehalten waren, darunter auch ein Navigationssystem mit großem Farbdisplay und andere Highlights.

Fazit

Spätestens mit der neuen Auflage des Nissan Micra hat Nissan den Kleinwagen-Olymp erklommen. Der schmucklose Innenraum könnte zwar etwas mehr gute Laune verbreiten, die Verarbeitungsqualität bewegt sich aber auf einem sehr hohen Niveau und auch der Langstreckenkomfort kommt dank guter Geräuschisolierung und angenehmer Federung nicht zu kurz. Darüber hinaus besticht der Micra durch ein überaus agiles Handling und gefällt nicht zuletzt besonders dadurch, dass er sich dem ständigen Wachstums-Trend entzogen hat und seinen Abmessungen im Wesentlichen treu geblieben ist. Hierdurch zählt er außerdem zu den sparsamsten Vertretern seiner Klasse. (autaro)

 

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März 19th, 2011

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München, den 19. März 2011 (autaro) Prinzipiell sind Produkte des japanischen Autoherstellers Nissan hierzulande recht beliebt. Vor allem die Crossover-Modelle Qashqai und Juke kommen bei den Deutschen an, daneben natürlich der kleine Micra und einige andere. Das Ziel, den Marktanteil Nissans von derzeit 2,1 Prozent auf 2,2 Prozent noch in diesem Jahr zu steigern scheint daher nicht unrealistisch, das Ziel, Toyota bei den Absatzzahlen in Deutschland bis Ende 2013 zu überholen, ist hingegen reichlich ambitioniert. Zu diesen Zielen passt die Meldung, man wolle den Nissan Cube sowie den Nissan Tiida vom deutschen Markt nehmen, eigentlich nicht.

Gerade der eigenwillig gestaltete Nissan Cube, der in seiner japanischen Heimat einen wahren Kultstatus genießt, kommt bei den Deutschen nicht an. Ähnlich schlecht steht es beim Golf-Konkurrenten Tiida, von beiden Modellen zusammen konnte Nissan bei uns 2010 gerade einmal 1.200 Einheiten absetzen. Weitere Schwierigkeiten sind Differenzen zwischen den Werten des Yen und des Euro, außerdem machen hohe Produktionskosten die Modelle kaum noch profitabel. Der Rückzug der beiden Modelle beschränkt sich dabei übrigens nicht nur auf Deutschland, auch die europäischen Nachbarmodelle werden künftig nicht mehr mit neu hergestellten Cube oder Tiida versorgt. „Beide werden nicht mehr aktiv angeboten, sondern nur noch als Restbestände verkauft”, erklärte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl gegenüber der Fachzeitschrift Autobild.

Aktuell kämpfen die Japaner zudem mit den verheerenden Folgen des Jahrhundert-Erdbeebens und der Tsunami-Katastrophe, nicht nur bei Nissan stehen die Produktionsbänder in den japanischen Werken nahezu still. Vielversprechend ist die Kooperation mit dem französischen Hersteller Renault, außerdem schaut die Welt darauf, wie das Elektroauto Nissan Leaf auf den weltweiten Märkten ankommt. Als sehr ausgereiftes Alltagsauto mit reinem E-Antrieb und hinreichender Reichweite erwarten Experten einen großen Erfolg. (autaro)
(Foto: Nissan)

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