Archiv für die ‘Opel’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 6th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 06. Dezember 2011 (autaro) Gerade erst haben die Rüsselsheimer ihrem Topmodell, dem Opel Insignia, einen neuen Turbo-Benziner beschert, nun kommt ein neuer Diesel. Der Zweiliter-Vierzylinder wird von einer doppelten Turbine beatmet, außerdem wird die Ladeluft durch zwei Ladeluftkühler auf Temperatur gebracht. In Zahlen bedeutet das 195 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das bereits knapp über Leerlaufdrehzahl anliegt. In 8,7 Sekunden geht es so von Null auf Tempo 100, bei freier Fahrbahn sind bis zu 230 Sachen drin.

Der neue Diesel kann derweil mit sämtlichen Karosserievarianten kombiniert werden, darunter auch der Kombi, den Opel Sports Tourer nennt, zudem ist optional ein Allradantrieb erhältlich. Ein Start-Stopp-System erhalten alle Handschalter serienmäßig, für die Automatik-Version steht es vorerst nicht zur Verfügung. Opel gibt für die Limousine einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 129 Gramm pro Kilometer entspricht. Einstiegspreis sind 33.405 Euro, was den Insignia in Verbindung mit dem guten Durchschnittsverbrauch und den insgesamt niedrigen Kosten für Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung zu einer günstigen Alternative in der Business-Class macht. Auch Familien und Handelsreisende werden den komfortablen Gleiter aus Rüsselsheim schätzen, zumal bereits die Serienausstattung reichhaltig und die Verarbeitung auf Klassenniveau ist.

Neu in der Ausstattungsliste ist das sogenannte SuperSport-Chassis, das Opel für den Allradler offeriert. Neben Hochleistungs-Federbeinen kommt auch eine Hochleistungsbremsanlage von Spezialist Brembo zum Einsatz, die nochmals verbesserte Verzögerungswerte sorgt. Außerdem neu ist der in seinem Funktionsumfang deutlich erweiterte Abstandsregel-Tempomat. Die Geschwindigkeit wird permanent dem Verkehrsgeschehen angepasst, außerdem erhält der Fahrer nahezu in Echtzeit Informationen über den Abstand zum Vordermann. Vor einem drohenden Aufprall wird ebenso gewarnt, zudem leitet der Insignia bei Kollisionsrisiko selbstständig ein Bremsmanöver ein. (autaro)

 

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November 25th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 25. November 2011 (autaro) All jene, die Opel nach dem Gezerre zwischen Eigner General Motors (GM), der Bundesregierung und weiteren Interessenten auf der sicheren Seite glaubten, haben sich womöglich zu früh gefreut. Mit einem verlustreichen Quartalsbericht haben sich die Rüsselsheimer erneut in den Fokus der wankelmütigen Konzernspitze aus Detroit bewegt, die nun erheblichen Druck auf Opel ausübt. Zunächst wurden Schaltstellen im Management neu besetzt, mehr als zuvor lenken wieder Amerikaner die Geschicke der deutschen Traditionsmarke. Verstehen diese die emotionale Seite der Marke? So lautet eine der dringlichsten Sorgen der Opelaner.

Aufsichtsratsvorsitzender ist nun GM-Strategiechef Stephen Girsky, der seinerseits den 2009 drohenden Verkauf der Marke an das österreichische Unternehmen Magna Steyr verhinderte. Ob dies aus einer besonders emotionalen Bindung an die Marke Opel oder schlicht aus Profiterwartungen geschah, darüber kann nur gemutmaßt werden. Die Aussage von GM-Chef Dan Akerson „wir müssen in Europa einen besseren Job machen“ zeigt jedenfalls deutlich, dass die Amerikaner unzufrieden sind. Schon gehen bei den Opelanern erneut Ängste um, es könnten wieder Werkschließungen vor der Tür stehen. Das Ziel Girskys, nämlich „die Kostenstruktur zu optimieren, Margen zu verbessern und Skaleneffekte innerhalb des Konzerns zu nutzen“ legt ein solch finsteres Szenario jedenfalls nahe.

Dabei sind die Opelhändler eigentlich bestens aufgestellt, die Produktpalette ist aktuell wie selten. Und mit neuen Volumenmodellen wie dem Opel Zafira Tourer, dem Meriva und dem Astra bekommen die Kunden attraktiv gestylte und ordentlich verarbeitete Alternativen zum Mainstream. Sparsame Motoren, umfassende Garantieleistungen und niedrige Kosten für Kfz-Versicherung und Steuer sind neben einem fairen Anschaffungspreis weitere Argumente für einen Opel. (autaro)

 

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November 7th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 07. November 2011 (autaro) Mit einer neuen Generation von Turbomotoren passt sich Opel dem allgemeinen Trend des Downsizing an. Weniger Hubraum bei trotzdem vollem Drehmoment verspricht einen kleineren Verbrauch bei adäquaten Fahrleistungen. So kommt auch die Mittelklasse-Limousine Insignia seit neuestem volksnah mit 1,4-Liter-Vierzylinder und Turbolader. Letzterer sorgt für eine Leistung von 140 PS und ein maximales Drehmoment von 200 Newtonmetern. Gut, üppige Leistung ist das nicht, sie sollte aber ausreichen. Zumal eine Start-Stopp-Automatik serienmäßig mitfährt und zusätzlich den Durchschnittsverbrauch senkt. 5,7 Liter Benzin auf 100 Kilometer gibt Opel als Durchschnittsverbrauch an, was einem CO2-Ausstoß von 134 Gramm pro Kilometer entspricht.

In der Praxis kommt man zwar nur bei äußerst vorsichtiger Fahrweise und bei konsequenter Einsatz-Vermeidung des Turboladers auf diesen Wert, eine gute 6,5 auf dem Display des Bordcomputers schafft man bei normalem Einsatz aber allemal. Auch läuft der neue Turbomotor angenehm leise wenn man ihn nicht prügelt, bei vollem Ausdrehen klingt er dagegen angestrengt. Das serienmäßige Sechsganggetriebe macht seine Aufgabe recht gut, in den meisten Lebenslagen liegt die richtige Drehzahl an. Längere Fahrten mit Bleifuß quittiert der Insignia dagegen mit Verbräuchen jenseits der 10-Liter-Marke. Ansonsten macht das Sparpaket durchaus Freude. Der Einstiegspreis liegt bei 25.980 Euro, wobei die Mittelklasse von Opel bereits in Grundausstattung mit Klimaanlage, einer Armada von Airbags sowie den wichtigsten elektrischen Helferlein daherkommt. Ordert man zusätzlich noch die Ausstattungslinie „Innovation“, steht der Insignia auf satten 18-Zöllern, leuchtet nachts automatisch die Kurven mit hellem Xenon-Lichtkegel aus und assistiert dem Fahrer mit allem, was derzeit an Sicherheits- und Komfortsystemen auf dem Markt erhältlich ist. Die Insassen fühlen soch dank hochwertiger Materialien und einer sauberen Verarbeitung wohl, vier Personen haben ordentlich Platz und können außerdem noch 500 Liter Gepäck mitnehmen.

Und auch bei den laufenden Kosten ist der Insignia 1.4 ecoflex ein kleiner Sparmeister. Die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) bewegt sich im unteren Mittelfeld, die Kfz-Steuer fällt dank des kleinen Hubraums günstig aus und der insgesamt niedrige Durchschnittsverbrauch liegt auf der Höhe der Zeit. (autaro)

 

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November 5th, 2011

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München, den 05. November 2011 (autaro) Der Blick ins Datenblatt des neue Astra GTC OPC (Opel Performance Center) lässt einen zunächst ungläubig den Kopf schütteln. „80 PS und 400 Nm maximales Drehmoment machen ihn zum echten Boliden in seiner Klasse. Und das bei einem Hubraum von zwei Litern. Damit stechen die Rüsselsheimer sogar VWs Golf R aus, denn der holt aus dem gleichen Hubraum nur 270 PS. Dass der Kompaktbrenner mit seinem Zweiliter-Direkteinspritzer-Turbo standesgemäße 250 Sachen rennt, erstaunt beim zweiten Blick weniger – der schnellste Astra aller Zeiten eben.

Das Fahrwerk ist auf besonders hohe Querdynamik und überragende Handling-Eigenschaften ausgelegt worden. Hierfür wurde die High-Tech-Vorderradaufhängung HiPerStrut (Hochleistungs-Federbein) des Astra GTC nochmals verfeinert, hinzu kommt das mechatronische FlexRide-Chassis, das dem Fahrer die Möglichkeit bietet, Stoßdämpferkennlinie, Gas­annahme und Lenkung mit mehreren Programmen auf seine Wünsche zu trimmen. Und damit die Vorderräder beim Beschleunigen, ins besondere aus Kurven heraus, nicht scharren, sitzt an der Vorderachse ein mechanisches Sperrdifferenzial. „Wir haben ein ideales Paket geschnürt, das auch verwöhnte Sportfahrer überzeugen wird – nicht nur auf dem Nürburgring“, verspricht Motorsport-Legende und Opel-Markenbotschafter JoachimWinkelhock. Dazu gehört freilich auch, dass der Über-Astra ausreichend verzögert. Eine Hochleistungs-Bremsanlage von Brembo sorgt für einen stimmigen Abschluss.

Anfang 2012 kommt die schnelle Kompaktklasse aus Rüsselsheim, mit besonders scharfer Optik und umfangreicher Serienausstattung. Dazu gehören unter anderem satte Walzen auf 19-Zoll-Alus, voraussichtlich aber auch ein ordentlicher Durchschnittsverbrauch. Außerdem dürften auf den Halter Beiträge zur Kfz-Versicherung in beträchtlicher Höhe zukommen (hier können Sie vergleichen). Dafür dürfte der Astra aber auch die üblichen Tausender weniger kosten als entsprechende Offerten aus Wolfsburg – die Preise bleiben vorerst unter Verschluss. (autaro)

 

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Oktober 21st, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 21. Oktober 2011 (autaro) Mit einer lebenslangen Garantie auf alle Fahrzeuge hat der Autohersteller Opel erst im letzten Jahr für mehr Vertrauen in seine Produkte geworben. Damit wollten die Rüsselsheimer die Talsohle verlassen, in der sie steckten, insbesondere hatten Qualitätsprobleme für tiefrote Bilanzen gesorgt. Schuld daran wiederum war der amerikanische Dachkonzern General Motors (GM), der die ehemals deutsche Tochter Opel nahezu in den Ruin sparte. Doch die als lebenslang deklarierte Garantieaktion sorgte mehr für Verwirrung, als dass sie Vertrauen bei den Kunden bildete. Denn es handelte sich keineswegs um einen Sorgenfrei-Schein, die Garantie-Leistungen endeten mit einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Zudem mussten die Kunden ab dem dritten Jahr Gebühren bezahlen. Zwar lassen sich 11,90 pro Jahr aus Sicht der meisten Autofahrer verschmerzen, für die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Bad Homburg stellte das Geschäftsgebaren trotzdem einen Grund dar, gerichtlich dagegen vorzugehen.

Ab November kommen nun alle Opel-Kunden in den Genuss einer Neuwagengarantie über zwei Jahre. Gegen Aufpreis wird außerdem eine Anschlussgarantie angeboten, die bis zu einer Laufleistung von 200.000 Kilometer einspringt und je nach Modell weniger etwa 120 Euro pro Jahr kosten soll.

Ob die Kunden die neuen Garantieleistungen annehmen, oder sich von dem Umschwung eher düpiert fühlen, muss abgewartet werden. Erste Ausfahrten mit dem neuen Opel Zafira oder etwa mit dem Opel Astra zeigen jedenfalls, wie sehr die Ingenieure sich um eine ordentliche Materialauswahl bemüht haben und wie die Qualitätssicherer ihre Standards erhöht haben. Vom Sparkurs der vergangenen Jahre ist Opel jedenfalls wieder abgewichen, die Kunden danken es. Hinzu kommt, dass die Offerten aus Rüsselsheim immer ein paar Hunderter unter den Angeboten aus Wolfsburg liegen, außerdem nehmen sich die beiden Konkurrenten nichts in Sachen Kfz-Versicherung oder Kfz-Steuer (hier können Sie vergleichen). Vom Premium-Eindruck, den die Modelle aus Wolfsburg hinterlassen, ist Opel zwar ein Stück entfernt. Die neuen Modelle mit dem Blitz auf dem Kühler grill kommen jedoch in frischem Look und mit teilweise pfiffigen Ideen daher – zum Schluss entscheidet also wieder der Geschmack. (autaro)

 

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September 26th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 26. September 2011 (autaro) Wer erinnert sich nicht mit einem Anflug von Freude an die gute alte Zeit, da Volkswagen hierzulande noch einen echten Konkurrenten hatte? An die Zeiten, in denen Opel-Fahrer gerne auch mal ein VW-Emblem an die Abschleppöse ihres Kadett oder Astra GSI hängten und Fahrer eines Golf GTI mit entsprechend Markigem konterten. Doch in der näheren Vergangenheit ist Opel als Konkurrenz nachgerade weggebrochen. Die Rüsselsheimer waren zu sehr mit den Problemen des Dachkonzerns General Motors (GM) beschäftigt, GM selbst verpasste vollends die Markenpflege. Und als VW sich schließlich an alte Zeiten zurück erinnerte und das Kürzel GTI wieder vom Ausstattungspaket zum Erkennungsmerkmal echter Fahrmaschinen erhob, hatte Opel erst recht nichts entgegenzusetzen. Schließlich legten die Wolfsburger auch noch eine R-Version ihres Bestsellers Golf auf, 270 Turbo-PS und reichlich Renntechnik sind die Krönung in dieser Klasse.

Nun verspricht die Sache aber erstmals wieder interessant zu werden. Denn zu der fünftürigen, eher braven Variante des Opel Astra wird sich eine dreitürige Version namens GTC gesellen. Die sieht nicht nur wesentlich sportiver aus als der Fünftürer, sie verfügt auch über eine wesentlich aufwendigere und fahraktivere Vorderachse und über ein Fahrwerk, das mit den bisherigen 180 PS Spitze beileibe noch nicht ausgereizt ist. Es muss also auch wieder ein GSI her, ein direkter Konkurrent zum VW Golf, der den alten Kult wiederbelebt. Angedacht ist ein Zweiliter-Turbo mit rund 200 PS, der daneben über eigenständige Optik und Ausstattungsmerkmale verfügen soll – und vermutlich die üblichen Euro günstiger sein wird als die Offerte aus Wolfsburg. Außerdem ist eine OPC-Version (OPC= Opel Performance Center) in Planung, die es auf stattliche 290 PS bringen wird. Die 270 PS des Golf R sind damit Makulatur. Auch optisch wird der GTC OPC Sportler einiges zu bieten haben, eine auf dem Pariser Autosalon 2010 vorgestellte Studie gab bereits konkrete Ausblicke auf den neuen Blitz aus Rüsselsheim. Neben wuchtigen Radhäusern und tiefen Schwellern gefiel die Studie durch satte 21-Zoll-Alus und doppelte Auspuffmündungen. Für standesgemäße Verzögerung kommt eine Sport-Bremsanlage zum Einsatz und das Fahrwerk soll, wie bereits das des Corsa OPC, Bestzeiten auf dem Nürburgring ermöglichen.

Allein den Preis wollen die Rüsselsheimer noch nicht verraten, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis darf aber getrost erwartet werden. Ebenso wenig ist bekannt, was die Granate auf 100 Kilometer verbrauchen wird, ein Sparmeister wird der schärfste Astra aller Zeiten sicherlich nicht. Hohe Prämien für die Kfz-Versicherung tun ihr übriges, wenngleich der Astra hier nicht teurer sein dürfte, als seine direkten Konkurrenten (hier können Sie vergleichen). Jedenfalls bringen die Zukunftspläne der Opelaner wieder Bewegung in die Kompaktklasse. Und was ist mit Blick auf die GTI-GSI-Szene schon schlimmer als Langweile? (autaro)

 

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September 18th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 15. September 2011 (autaro) Der neue Opel Combo, mit dem die Rüsselsheimer einmal als Kastenwagen Handwerker und Gewerbetreibende und auf der anderen Seite mit der Pkw-Version vornehmlich junge Familien ansprechen möchte, kommt ab 14. Oktober in den Handel. Schon jetzt verrät Opel den Preis und damit einen echten Knaller: ab 13.750 Euro ist der Kastenwagen zu haben, netto. Der Pkw steht ab 17.650 Euro in der Liste, inklusive Mehrwertsteuer. Dafür arbeitet unter der Haube ein 1,4-Liter-Benziner mit 95 PS nebst Fünfgangschaltung, für den verglasten Aufbau, der auch für den Kastenwagen lieferbar ist, muss der Kunde allerdings extra zahlen. Mit eineme Ladevolumen von 3.800 Liter (kurzer Radstand) oder sogar 4.600 Liter (langer Radstand) ist der Opel Combo als Kastenwagen der Lademeister in dieser Klasse. Besonders stolz sind die Rüsselsheimer zudem auf die niedrige Ladekante (54,5 Zentimeter) und die große seitliche Schiebetür, die gegen Aufpreis auch als zweite Tür auf der Gegenseite zum Einsatz kommt.

Der Pkw verfügt serienmäßig über zwei seitliche Schiebetüren und eine oben angeschlagene Heckklappe. Optional kann allerdings auch hier eine asymmetrische Doppelflügeltür gewählt werden, zudem hat auch hier der Kunde die Wahl zwischen kurzem und langem Radstand bzw. zwischen fünf und sieben Sitzen. Serienmäßig kommt der Pkw mit Zentralverriegelung, Servolenkung, einer höhen- und längenverstellbaren Lenksäule sowie elektrischen Fensterheber vorn. Außerdem sind ABS und ESP mit integriertem Berganfahrassistent immer mit an Bord. Insgesamt sind sechs verschiedene Benzin-, Diesel- oder Erdgas-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 90 PS bis 135 PS erhältlich, die allesamt eine besonders große Reichweite ermöglichen. Die Benziner und Diesel kommen mit einem 60-Liter-Tank, während die Erdgas-Varianten mit einem 22-Liter-Benzin-Tank und einem 95 oder 130 fassenden Gastank ausgestattet sind. So ermöglicht selbst der Combo CNG (Compressed Natural Gas) eine Reichweite von bis zu 750 Kilometer.

Neben all den praktischen Vorzügen im Alltag will der Combo vor allem durch sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis gefallen. Zum niedrigen Einstiegspreis kommen dank der sparsamen Motoren vergleichsweise niedrige Kraftstoffkosten. Besonders die Modelle mit Gasantrieb lohnen sich bereits ab jährlichen Laufleistungen von rund 10.000 Kilometern und haben nach wenigen Jahren den Mehrpreis zum Benziner amortisiert. Zudem gefällt der Kombo durch eine günstige Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und auch die Kfz-Steuer hält sich dank des kleinen Hubraums und der sauberen Abgaswerte in Grenzen. (autaro)

 

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September 9th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 09. September 2011 (autaro) Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, könnte realisierbar werden. Denn neben den bisher auf dem Markt verfügbaren Elektroautos, darunter auch der Opel Ampera für happige 43.000 Euro, entwickeln die Hersteller vermehrt auch Studien, die kleiner, leichter und vor allem wesentlich billiger sind. So auch Opel. Die Designer und Marketingstrategen aus Rüsselsheim wollen den Namen des Zweisitzers zwar erst auf der Frankfurter IAA verraten, die Eckdaten wurden aber bereits preisgegeben.

Rund drei Meter lang, und insgesamt nur gut 380 Kilogramm schwer präsentiert sich der Stadtflitzer und was ihn noch viel interessanter macht: die Serienversion, so sie denn kommt, soll lediglich 8.000 bis 12.000 Euro kosten. Zudem spricht Opel von Stromkosten in der Größenordnung von einem Euro pro 100 Kilometer – da könnte selbst eine teure Prämie für die Kfz-Versicherung die Kostenbilanz nicht trüben, zumal die Kfz-Steuer in den ersten Jahren entfällt.

Der Zweisitzer hatz es in sich: auch wenn das Haupteinsatzgebiet sicherlich der Großstadt-Dschungel sein wird, braucht der Fahrer die kürzere Etappe auf der Autobahn oder gar die Überlandfahrt nicht zu fürchten. Die 14 PS Leistung, die kurzzeitig wie eine Art Overboost auf bis zu 49 PS gesteigert werden können, reichen für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Sachen aus. Den Sprint von Null auf Landstraßenhöchsttempo erledigt der agile Flitzer in rund 13 Sekunden. Außerdem versprechen die Rüsselsheimer eine Reichweite von 100 Kilometern, womit der kleine Opel für über 80 Prozent aller Fahrten eines Deutschen völlig hinreichen dürfte. Als besonderes Gimmik denkt Opel über eine Version nach, die höchstens 45 km/h fährt und mithin auch von 16-Jährigen gefahren werden dürfte. Diese dürfen sich außerdem sicher fühlen, auch wenn auf High-Tech-Materialien wie Kohlefaser verzichtet wurde. Die Ingenieure halten die Konstruktion aus Spaceframe mit Kunststoff-Karosse für ausreichend crashsicher. (autaro)

 

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August 29th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 29. August 2011 (autaro) Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wird Opel die dritte Generation des Kompaktvans Zafira vorstellen. Neben dem neuen Design, das mit aufwendigem Wechselspiel konkaver und konvexer Flächen der aktuellen Opel-Linie folgt, wird der Neue edler und größer und zudem eine ganze Spur dynamischer. Damit ergibt sich allerdings auch fast zwangsläufig, dass der Neue teurer wird. Um aber auch im unteren Preissegment vertreten zu bleiben, haben sich die Rüsselsheimer eine verblüffend einfache Lösung erdacht. Der Zafira B bleibt im Programm, neben dem neuen Zafira C. Ansonsten bleibt alles beim Alten, außer dem Namen – der neue alte Zafira heißt künftig Zafira Family.

Die Kunden haben beim Opel Zafira Family die Wahl zwischen zwei Benzinern, zwei Selbstzündern und dem 1.6 CNG Turbo Erdgasmotor mit 150 PS. Die Benziner leisten wahlweise 115 oder 140 PS, die Diesel 110 oder 125 PS. Zur Serienausstattung gehören die Dachreling und das Sicherheitsnetz im Kofferraum, CD-MP3-Radio und eine Klimaanlage im Zafira Family ecoFLEX für 22.950 Euro. Wer es ein bisschen luxuriöser mag, greift zum Zafira 1.6 Family Plus ecoFLEX. Dieser kostet ab 25.850 Euro und kommt zusätzlich mit Klimaautomatik, Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenausleuchtung, Parkpilot und verschiedenen kleineren Annehmlichkeiten wie einer Mittelarmlehne daher. Bei den laufenden Kosten ändert sich rein gar nichts, es bleibt bei den bisherigen Beiträgen zur Kfz-Versicherung, auch das Finanzamt erhebt die gleiche Kfz-Steuer für den Familientransporter mit Blitz auf dem Grill.

Ob die Rechnung aufgeht und wie viele Käufer sich für den Zafira Family entscheiden werden, bleibt abzuwarten. Andere Hersteller wie beispielsweise Peugeot haben es vorgemacht, die Franzosen verkaufen ihr Erfolgsmodell 206 parallel zum Nachfolger 207 zu günstigeren Preisen weiter. Anspruchsvolle Kunden, die Wert auf aktuelle Technik legen, werden eher zum chicen Nachfolger greifen. Sofern der Preis keinen allzu großen Sprung macht – was der Neue kosten wird, verrät Opel bislang nicht. (autaro)

 

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August 11th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 11. August 2011 (autaro) Um auch im Modelljahr 2012 weiter schwarze Zahlen zu schreiben, unterzieht GM-Tochter Opel seine Modelle Agila, Corsa, Meriva und das Topmodell Insignia einer Modellpflege. Dabei liegt der Fokus eindeutig auf Effizienzsteigerung und verbesserter Umweltverträglichkeit, aber auch optisch und technisch haben die Rüsselsheimer einiges verbessert. Mehrere Motoren wurden hinsichtlich ihrer Leistung gesteigert, verbrauchen aber im Vergleich zu ihrer Vorgänger-Version künftig weniger. Was nicht zuletzt daran liegt, dass nun noch mehr Modelle mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet sind und aerodynamisch optimiert wurden.

Im Opel Insignia (s. Foto) kommt ein neuer 1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder in Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe zum Einsatz. Der 1.4 Turbo Ecoflex ersetzt den 1,8-Liter-Sauger, leistet 140 PS und verbraucht glatte zwei Liter weniger als sein Vorgänger. Möglich machen dies unter anderem Reifen mit gesenktem Rollwiderstand, ein aerodynamisch verbesserter Unterboden, eine elektrische Servolenkung und das Start-Stopp-System. 5,7 Liter Durchschnittsverbrauch sind ein Wort bei einem Sprintwert von 10,9 Sekunden bis Landstraßentempo und einer Höchstgeschwindigkeit von 205 Sachen. 25.980 Euro kostet der neue Spar-Insignia, der Einstiegsbenziner mit 1,6 Litern Hubraum und 115 PS Leistung bleibt für 23.300 Euro ebenfalls im Programm. Ganze 30 PS zusätzlich spendieren die Rüsselsheimer ihrem Allradler mit Zweiliter-Turbo. Ab 37.120 Euro leistet das Kraftpaket in Kombination mit Schaltgetriebe 250 PS und stemmt 400 Newtonmeter auf die vier Antriebsräder. Dabei ist der Verbrauch von 8,4 Liter um einen halben Liter gesunken und angesichts der Fahrleistungen (0-100 km/h in 7,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit abgeregelt: 250 km/h) durchaus akzeptabel. Mit Frontantrieb, ähnlichen Fahrleistungen und Verbrauchswerten, allerdings nur mit 220 PS Leistung kostet der Turbo 34.560 Euro. Zudem kommen im Zuge der Modellpflege neue Farben und Felgendesigns ins Programm, außerdem wurden die Infotainment-Systeme verbessert und die Options-Liste um ein besonders hochwertiges Nappa-Leder mit abgesetzten Ziernähten erweitert.

Auch in den kleineren Modellen Agila, Corsa und Meriva kommt nun großflächiger die Start-Stopp-Technologie zum Einsatz, außerdem wurden die Motoren teilweise effizienter und sparsamer. Neben Verbrauchssenkungen von rund 0,4 Liter bei den Benzinern und Diesel-Motoren ist der Corsa nun auch mit als LPG-Variante erhältlich, die beim Fahren mit Autogas 83 PS liefert. Letztere ist freilich gemessen an den Kilometer-Kosten nahezu unschlagbar, dürfte allerdings in der Anschaffung auch einige Euro mehr kosten als der vergleichbare 1,2-Liter-Benziner. Günstige Beiträge zur Kfz-Versicherung machen die Bilanz ebenfalls attraktiv, außerdem die niedrigen Kfz-Steuern – kleinem Hubraum und sauberen Verbrennungswerten sei Dank. (autaro)

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