Archiv für die ‘Opel’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

August 9th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 09. August 2011 (autaro) Nach all den widersprüchlichen Meldungen der vergangenen Monate und Jahre und nachdem Opel bereits kurz vor der Abwicklung stand, kam die Nachricht in diesem Jahr überraschend: sowohl die Konzernmutter General Motors (GM) befindet sich wieder in der Gewinnzone als auch die deutsche Tochter Opel. Neue Modelle, darunter vor allem der Astra und der Insignia, finden Anklang bei der Kundschaft und zwischenzeitlich hatte die Kaufkraft dank der guten Konjunktur kräftig angezogen. Dass diese Entwicklung anhält, kann man nur hoffen, Opel will jedoch nichts dem Zufall überlassen.

Um weiter Kunden zu gewinnen bauen die Rüsselsheimer ab Anfang 2013 einen neuen Kleinstwagen, noch unterhalb des kleinen Corsa positioniert. Besonders sparsame Motoren, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und pfiffige Details sollen junge Menschen und urbane Pragmatiker von der Marke mit dem Blitz überzeugen. Zum guten Preis-Leistungs-Verhältnis gehört auch eine niedrige Einstufung bei der Kfz-Versicherung, niedrige Besteuerung und schließlich auch eine Version mit Elektroantrieb. Wann diese in Serie gehen könnte, ist allerdings noch unklar. Vom Marktstart an wird der Neue nur mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren verfügbar sein. Ebenfalls klar: bei dem Namen „Junior“ wird es nicht bleiben, die Marketingstrategen feilen bereits an einem neuen. Dieser dürfte der Opel-Linie folgend ebenfalls auf A enden. Gebaut wird der neue Opel im hochmodernen Werk im Thüringischen Eisenach (s. Foto). Da das Werk bereits mit einer Auslastung von rund 70 Prozent läuft, ist eine zusätzliche Halle in Vorbereitung. Die Investitionen in Höhe von 190 Millionen Euro wurden am gestrigen Montag (08. August) nach einem Treffen mit Landeswirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) bekanntgegeben. Das Land beteiligt sich hieran mit einem Zuschuss über 15,5 Millionen Euro.

Was der Neue kosten wird, ist derzeit noch Spekulation. Als sicher gilt jedoch ein Einstiegspreis von unter 10.000 Euro, denn die Konkurrenz aus Fernost hat in diesem Segment einen wahren Preiskampf entfacht. Das Design wird die aktuelle Linie der Opel-Modelle fortsetzen und will besonders mit frischen Farben und einem juvenilen Gesamtauftritt gefallen. Hinzu kommt die umfassende Opel-Garantie und im Vergleich zur deutschen Konkurrenz die aktuellste Technik – der VW Fox ist beispielsweise ein Dinosaurier gegen den neuen Opel. Gute Karten also für die Rüsselsheimer, die Erfolgssträhne könnte anhalten. (autaro)

 

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Juli 31st, 2011

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München, den 31. Juli 2011 (autaro) Seit Juni kann die neue Sportversion des Astra, genannt GTC, bestellt werden. Und im Gegensatz zum eher glücklosen Vorgänger könnte die Rechnung dieses Mal aufgehen. Denn bislang liegen schon rund 7.000 Bestellungen des Kompakt-Coupés vor, zumindest das Styling gibt den Rüsselsheimern also Recht. Muskulös duckt sich der GTC in den Asphalt, während der Vorgänger der Limousine bzw. dem Schrägheck mit vier Türen einfach zu ähnlich sah. Außerdem, darauf legt Opel besonders großen Wert, „ist der Astra GTC wie schon sein Vorgänger ein eigenständiges Modell innerhalb der Opel-Produktfamilie. Er ist konzipiert für Kunden, denen die Fahreigenschaften genauso wichtig sind wie die Optik.“ Wie gesagt: im Gegensatz zum Vorgänger sieht man es diesem GTC tatsächlich an.

Technisch aufwendiges Achswerk

Unter dem Blech steckt, wie es schon die scharfe Linienführung der Karosserie verspricht, sehr aufwendige Fahrwerkstechnik. Die sogenannte HiPerStrut-Vorderradaufhängung wurde prinzipiell aus dem bereits bekannten Opel Insignia OPC übernommen, wo sie mit immerhin 325 PS fertig wird. Hinten kommt eine ebenfalls aufwendige Verbundlenker-Achse mit Wattgestänge zum Einsatz. Mn könnte also vermuten, dass die Rüsselsheimer nachlegen und es nicht bei den vorerst lieferbaren 180 PS Maximum im Astra GTC belassen werden. Ohnehin ist diese Variante des Astra für eine brachiale OPC-Version (OPC steht für Opel Performance Center) prädestiniert wie kaum eine andere. Indes legt Opel ebenfalls Wert darauf, dass bei allem Wert, der auf Performance gelegt wurde, die Alltagstauglichkeit nicht zu kurz kommt. So verbessert die HiPerStrut-Vorderradaufhängung (High Performance Strut = Hochleistungs-Federbein) zwar die Handlingeigenschaften und ermöglicht ein feineres und direkteres Ansprechen der Lenkung. Gleichzeitig liegt der GTC aber nicht unbedingt härter, die Passagiere können also auch harte Schlagloch-Pisten passieren, ohne danach zu Orthopäden zu müssen. Verglichen mit der fünftürigen Limousine wurde der GTC um 15 Millimeter tiefer gelegt. In Verbindung mit den optionalen 20-Zoll-Alus könnte der Astra also freilich zu ein wenig Härte neigen – irgendeinen Preis fordert kompromisslose Sportlichkeit eben immer.

Neue Lenkung

Opel will den Spagat zwischen Effizienz und präziser Rückmeldung bei der elektrischen Servolenkung geschafft haben. Einerseits bietet diese Technik den Vorteil, dass auf eine Servopumpe und damit auf einen weiteren Energieverbraucher verzichtet werden kann. Andererseits Haben elektrische Systeme die Eigenschaft, ein eher synthetisches Gefühl des Fahrbahnkontaktes zu vermitteln. Im Astra GTC findet eine elektronisch gesteuerte, geschwindigkeitsabhängige Zahnstangenlenkung Verwendung. Um den Fahrer aber gefühlvoll über die Fahrbahnbeschaffenheit zu informieren, wurde der Elektromotor direkt an der Zahnstange montiert und nicht wie üblich unten an der Lenksäule. Außerdem reduziert die elektrische Servolenkung (Electric Power Steering, EPS) mit steigendem Tempo ihre Unterstützung, wodurch sie zwar im Stadtverkehr, beispielsweise in Park-Situationen, leichtgängig arbeitet, auf Landstraßen oder auf der Autobahn aber zunehmend an Präzision gewinnt.

Neu: das FlexRide-Fahrwerk

Besonders stolz sind die Ingenieure auf ihr mechatronisches FlexRide-Fahrwerk. Dabei passt sich das Chassis selbstständig an den jeweiligen Untergrund an, außerdem an die Kurvengeschwindigkeiten und den individuellen Fahrstil. Was früher allenfalls in der Oberklasse verfügbar war, verbessert nun also auch in der Kpmpaktklasse die Fahreigenschaften und kann vom Fahrer mittels drei Einstellungen beeinflusst werden. Neben der Standardeinstellung schärft die Einstellung „Sport“ das Fahrwerk entsprechend nach und der Tour-Modus sorgt für einen besonders ausgeglichenen Fahrkomfort. Wie bereits kurz erwähnt wird hier allerdings auch die Wahl der Bereifung eine Rolle spielen. Wer den Astra GTC auf die optionalen Zwanzigzöller stellt, darf sich über eine gewisse Härte beim Abfedern nicht wundern.

Bekannte Benziner und ein Diesel

Motorenseitig bietet Opel vorerst nicht viel Neues. Ein Selbstzünder und vier Benziner stehen vom Start an zur Verfügung, eine besonders potente Version mit dem kürzel OPC wird vermutlich folgen. Der 2.0 CDTI Common-Rail-Turbodiesel leistet 165 PS und stemmt 350 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Kurzzeitig sind es dank einer Overboost-Funktion sogar 380 Newtonmeter, die über das manuelle Sechsganggetriebe auf die Straße gebracht werden wollen. Dank serienmäßiger Start-Stopp-Automatik verbraucht der Diesel laut Opel nur 4,9 Liter pro 100 Kilometer durchschnittlich, sprintet aber in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und rennt auf Wunsch bis zu 210 Sachen. Bei den Benzinern schöpfen drei der Vertreter ihre 100, 120 oder 140 PS aus 1,4-Litern Hubraum, der vorläufige Top-Benziner mit Turbo-Aufladung generiert aus 1,6-Litern 180 PS Leistung. Damit sind bei freier Fahrbahn bis zu 220 Sachen drin.

Oberklassige Ausstattungsdetails

Die Serienausstattung des Opel Astra GTC umfasst bereits das Nötigste, von der Klimaanlag über ein Radio mit CD-Player bis zu den obligatorischen elektrischen Fensterhebern. Auch seitens der Sicherheit ist mit ABS, ESP und der üblichen Armada an pyrotechnisch füllbaren Luftsäcken alles mit drin. Außerdem ist das adaptive Fahrlicht mit vielen neuen Funktionen mit an Bord, das beispielsweise automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt oder mithilfe einer Frontkamera den Abstand zum Vordermann bestimmt und das Abblendlicht anpasst. Gegen Aufpreis können Spurhalte-Assistenzsysteme, automatische Verkehrszeichen-Erkennung und andere feine Zutaten geordert werden, die bislang den höheren Klassen vorbehalten waren.

Kalkulierbare Kosten

Im Vergleich zur Konkurrenz bietet Opel mit Astra GTC ein sportliches Kompakt-Coupé zum fairen Preis. Die Basis startet bei 19.990 Euro für den 100 PS starken 1,4-Liter-Benziner, inklusive ordentlichem Durchschnittsverbrauch, guter Einstufung bei der Kfz-Versicherung und umfassenden Garantie-Leistungen. Auch für die Kasko-Versicherung muss nicht übermäßig tief in die Tasche gegriffen werden (hier geht’s zum Tarifcheck), dafür dürfte der Astra in den ersten Jahren leicht überdurchschnittlich an Wert verlieren. Die vermutlich wertstabilste Variante, vorerst aber auch die teuerste ist der 2.0 CDTI, der mit nahezu kompletter Ausstattung 27.855 Euro kostet.

Fazit

Opel rechnet mit einem Anteil der GTC-Vesion am gesamten Marktanteil des Astra von rund 15 bis 20 Prozent. Dank seines sportlichen Designs und der aufwendigen Fahrwerkstechnik könnte der Anteil tatsächlich wachsen, auch dem Konkurrenten Volkswagen könnte der Astra den einen oder anderen Kunden streitig machen. Das Angebot jedenfalls kann als fair bezeichnet werden und im Gegensatz zu seinem Vorgänger sieht man dem Neuen seine sportlichen Ambitionen auch tatsächlich an. Wirklich gespannt sind wir freilich auch das Topmodell aus dem Opel Performance Center. (autaro)

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(Fotos: Opel)

 

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Juli 28th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 28. Juli 2011 (autaro) Beim Anblick des neuen Opel Combo dürfte der eine oder andere ein Déjà-vu erleben. Gut sieht er aus, aber woher kennen wir den bloß? Richtig, die neue Modellgeneration basiert auf dem Fiat Doblo, die Kooperation zwischen Fiat und Opel wurde bereits im letzten Jahr bekanntgegeben. Mit unterschiedlichen Konzepten und typischem Opel-Gesicht bietet der Combo künftig Gewerbetreibenden wie jungen Familien oder freizeitaktiven Individualisten viel Auto fürs Geld. Dabei gefallen nicht nur der Grundpreis, sondern je nach Motorisierung auch ein guter Durchschnittsverbrauch sowie eine günstige Einstufung bei der Kfz-Versicherung. Attraktiv für Flottenbetreiber machen den Combo zudem faire Beiträge zur Kasko-Versicherung und die wirklich umfassende Opel-Garantie.

Zwei grundsätzlich unterschiedliche Varianten präsentieren die Rüsselsheimer, mit unterschiedlichen Radständen und Fahrzeughöhen. Der Radstand variiert zwischen Längen von 2,75 und 3,1 Metern, in der Höhe misst der Combo entweder 1,85 oder 2,1 Meter. Außerdem hat der Kunde die Wahl zwischen fünf oder sieben Sitzmöbeln und einem verglasten Aufbau oder einem aus Blech. Antriebsseitig kommen vier Diesel, eine Benziner und eine Variante mit Erdgasantrieb zum Einsatz. Die Dieseltriebwerke gibt es in zwei Ausführungen mit jeweils 66 kW/90 PS als 1.3 CDTI und 1.6 CDTI, einer weiteren 1.6 CDTI-Version mit 77 kW/105 PS und in der leistungsmäßigen Topvariante 2.0 CDTI mit 99 kW/135 PS. Wer zur Gas-Variante greift, bekommt 120 PS Leistung, der Benziner muss sich mit 1,4 Litern Hubraum und 95 PS Leistung begnügen. Geschaltet wird im Benziner serienmäßig über ein manuelles Fünfganggetriebe, ebenso im kleineren Diesel. Die stärkeren Motoren erhalten ein Sechsganggetriebe, zudem ist der 1.6 CDTI auch optional mit einem automatisierten Fünfganggetriebe zu bekommen. Weiterhin hilft eine serienmäßige Start-Stopp-Automatik beim Spritsparen, die allerdings weder für den Gas-Motor noch für das automatisierte Schaltgetriebe erhältlich ist.

Ebenfalls punkten kann der Combo mit seiner Serienausstattung. Der Transporter ist mit Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern und den üblichen Sicherheitsfeatures für den Alltag gerüstet, für den Pkw sind außerdem ein ESP, Seitenairbags und verschiedene Komfort-Features vorgesehen. Ab Februar kann man den Combo kaufen, die Preise sollen kurz vorab bekanntgegeben werden. (autaro)

 

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Juli 15th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 15. Juli 2011 (autaro) Europas größter Autovermieter, Europcar, wird ab Marktstart des Opel Ampera im Herbst eben diesen auch zur Vermietung anbieten. Zunächst bietet Europcar den Stromer mit Range Extender in Deutschland an, folgen werden dann im nächsten Jahr Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien und die Niederlande sowie Belgien und Luxemburg. Opel Vorstand Alain Visser: “Der Einsatz des Opel Ampera im Tagesgeschäft von Europcar ist ein weiterer Beweis dafür, dass unser Elektroauto mit verlängerter Reichweite voll praxistauglich ist – und das auch bei der Verwendung als Flottenfahrzeug im harten Mietwagenalltag.” Insbesondere im Bereich gewerblich genutzter Fahrzeuge könnte sich der Ampera so schnell einen Namen machen, denn hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit bestehen noch immer Vorbehalte in der öffentlichen Meinung.

Europcar bietet seinen Kunden zudem eine besondere Einweisung für den Opel Ampera an. Speziell ausgebildete Mitarbeiter erklären den Kunden, wie sie den Ampera an der Steckdose aufladen können und welche Besonderheiten es sonst zu beachten gibt. In der kurzen Einweisung, die etwa zehn Minuten dauern soll, wird dem Fahrer außerdem erklärt, wie er sich besonders energiesparend fortbewegt und auf welchen Etappen der Ampera seine technischen Vorteile besonders effizient ausspielen kann. Auch die diversen Anzeigen und Illustrationen im Innern und auf dem zentralen Display werden kurz erklärt, wobei der Ampera von versierten Kunden auch beinah intuitiv bedient werden kann.

Was ein Tag oder ein Wochenende im Opel Ampera bei Europcar kosten wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Wie üblich dürfte aber die die Kfz-Versicherung, insbesondere die Kasko-Versicherung bereits im Paket enthalten sein – bei einem Listenpreis von über 40.000 Euro sollte ansonsten eine optionale Versicherung mit abgeschlossen werden. Dass der Ampera auch in der Miete etwas teurer ausfallen dürfte, als beispielsweise ein Opel Astra, liegt auf der Hand. Der Fahrer kann allerdings, sofern keine Langstrecken geplant sind, über die niedrigen Kilometerkosten für die elektrische Energie wieder richtig viel Geld sparen. Und sich außerdem als echter Pionier fühlen. (autaro)

 

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Juli 12th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 12. Juli 2011 (autaro) Opels erster Schritt in die elektrische Zukunft ist bereits ein voller Erfolg. Noch bevor der Opel Ampera überhaupt auf dem Markt ist, ist die Produktion für 2011 bereits ausverkauft. “Uns liegen aus ganz Europa schon mehr als 5000 Bestellungen vor”, teilte Opel-Manager Enno Fuchs auf einer Pressekonferenz in Denn Haag mit. Damit sind die Kapazitäten erschöpft, wer nun einen Ampera kaufen möchte, muss bis Anfang oder Mitte 2012 warten. Oder aber auf den technischen Zwillingsbruder, den Chevrolet Volt, umsteigen. Dieser kostet auch rund 1.000 Euro weniger, soll aber auch hinsichtlich der Ausstattung nicht ganz an den Ampera heranreichen.

Genau betrachtet sind beide keine reinen Elektroautos. Dies hat Vor- und Nachteile. Denn einerseits ist das Konzept aus reinem Elektroantrieb mit zusätzlichem Verbrennungsmotor, der die Akkus während der Fahrt lädt, gegenüber herkömmlichen Elektroautos wesentlich flexibler. Reichweiten von über 400 Kilometern sind damit kein Problem. Andererseits muss sowohl ein Elektromotor als auch ein kleiner Benziner verbaut werden, was den Preis und vor allem das Leergewicht des Fahrzeugs in die Höhe treibt. Ein Opel Ampera wiegt leer bereits über 1,7 Tonnen.

Klar im Vorteil sind Fahrer, die im überwiegenden Alltagsgeschehen mit Strecken unterhalb 80 Kilometern auskommen. Diese fahren, sofern sie die Akkus zuhause voll aufgeladen haben, rein elektrisch. Wer längere Strecken oder gar täglich echte Langstrecken zurücklegt, ist mit einem effizienten Diesel besser beraten. Zumal ein Opel Ampera mit einem Grundpreis von 42.900 Euro in der Liste steht – großzügige Serienausstattung inklusive. Besagte Kurzstreckenfahrer haben freilich unschlagbar günstige Kilometerkosten für Strom auf der Haben-Seite, dazu üppige Befreiungen bei der Kfz-Steuer. Wie es sich mit der Kfz-Versicherung verhalten wird, bleibt noch abzuwarten, ebenso die Entwicklung hinsichtlich der Wertstabilität. Mut zum Kauf erfordert es hingegen dank der umfassenden Garantie nicht, die Opel sowohl auf den Benzin- wie auch den Elektro-Antriebsstrang gewährt. (autaro)

 

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Juli 12th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 08. Juli 2011 (autaro) Die Rüsselsheimer Marke mit dem Blitz will mit einem ehrgeizigen Projekt helfen, die Kosten ihrer Kunden für den täglich benötigten Kraftstoff drastisch zu reduzieren. Ein feiner Zug. Dabei ist der Trick denkbar einfach. Opel wird nach und nach in jeder seiner Pkw-Modellreihen auch eine Alternative anbieten, die mit LPG (Liquefied Petroleum Gas), also mit Autogas fahren kann. Das Tankstellennetz für Autogas in Deutschland sowie im größten Teil des europäischen Auslands ist gut ausgebaut und im Notfall verfügen alle Modelle auch über einen Benzin-Tank. Geht das Gas zur Neige, stellt das Auto automatisch und für den Fahrer unmerklich auf Benzinbetrieb um

Die Vorteile für den Käufer eines Opel mit LPG liegen auf der Hand: die Qualität, die er von Opel gewohnt ist, betrifft sämtliche Bauteile, es gibt keine Schwierigkeiten bei der Zulassung, beim TÜV oder bei der Kfz-Versicherung. Viele Fahrer rüsten ihre bisher mit Benzin betriebenen Autos derzeit nach, nicht immer mit völlig zufriedenstellendem Ergebnis. Außerdem – ein ästhetischer Gesichtspunkt – liegen die Einfüllstutzen für Benzin und füt Gas hinter einem Tankdeckel, während bei nachgerüsteten Gasanlagen meist ein kleiner schwarzer Plastikverschluss irgendwo an der Karosserie die Optik stört.

Den Start des Vorhabens läuten die Rüsselsheimer mit dem Opel Corsa ecoFLEX ein, der für einen Grundpreis von 14.630 Euro ab sofort bestellt werden kann. Die Modelle Meriva, Astra, Zafira Tourer und Insignia werden in den nächsten Wochen und Monaten schrittweise folgen. Der Corsa 1.2 LPG ecoFLEX bringt im Autogasbetrieb 61 kW/83 PS auf die Straße (63 kW/85 PS im Benzinbetrieb) und emittiert so als Dreitürer nur 110 Gramm CO2 je Kilometer, als Fünftürer 115 Gramm. Die vier noch folgenden LPG ecoFLEX-Modelle basieren auf dem 1,4-Liter-Turbobenziner. Im Durchschnitt liegt der Preis für einen Liter Autogas derzeit bei rund 72 Cent, während für einen Liter Benzin durchschnittlich gut 1,50 fällig sind. Das liegt an der Besteuerung der Kraftstoffe, denn derzeit kassiert der Start pro Liter Benzin rund 65 Cent, während bei Flüssiggas nur knapp 9,5 Cent an den Fiskus gehen. Das schöne für Fahrer eines Gasautos: die Regelung, dass Gas subventioniert wird, besteht noch bis 2018. (autaro)

 

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Juli 3rd, 2011

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(Fotos: Opel)
München, den 03. Juli 2011 (autaro) Am großen Erfolg der SUV auf Deutschlands Straßen konnte Opel mit seinem Antara bislang nicht so recht partizipieren. Während Konkurrent VW mit der Produktion seines Tiguan kaum noch hinterher kommt, verkauften die Rüsselsheimer hierzulande im vergangenen Jahr gerade einmal 1.226 Antara. Dabei spielten in erster Linie Probleme mit der Qualität eine Rolle, aber auch die überaltete Motoren- und Getriebepalette konnte der Konkurrenz wenig entgegenhalten. Zudem verkauft General Motors (GM) mit dem Chevrolet Captiva ein nahezu beugleiches Fahrzeug, allerdings zu deutlich günstigeren Preisen. Diese Art der Modellpolitik hatte den US-Riesen zuletzt an den Rand des Ruins gebracht – wo sind die Lehren, die man daraus ziehen sollte, geblieben?

Dezent retuschierte Optik

Die Änderungen gegenüber dem Modell aus dem vorigen Modelljahr fallen dezent aus, sind für Laien kaum erkennbar. Die untere Hälfte des Kühlergrills ist nun weiter aufgerissen, die Nebelscheinwerfer sitzen höher und dunkle Kunststoffe verleihen den Seitenschwellern mehr optische Wucht. Sichtbarer werden die Änderungen im Innenraum. Hier kommen hochwertigere Materialen und robustere Bezugsstoffe der Sitzmöbel zum Einsatz und die Instrumente sind chromgerahmt. Darüber hinaus verfügt der Antara nun über eine elektronische Handbremse, wodurch der Hebel in der Mittelkonsole wegfallen konnte. Dadurch konnte ein Mittelfach mit viel Stauraum untergebracht werden, in dem alltägliche Dinge wie das Portemonnaie, die Fernbedienung für das Garagentor oder klein Fritzchens Überraschungsei für die Fahrt zur Großmutter verschwinden. Die Verarbeitung lässt weniger Grund zur Kritik zu, ist aber mit der Konkurrenz aus Wolfsburg beileibe nicht auf Augenhöhe. Auch die großzügige Verwendung von Hartplastik und teilweise lieblos entgratete Kanten hinterlassen nicht den gelungensten Qualitätseindruck.

Das Fahrwerk wurde überarbeitet

Während Opel optisch also das Meiste eher dezent überarbeitet hat, wurde unter dem Blech großzügig renoviert. Das Fahrwerk wurde komplett neu abgestimmt und soll sich nun ähnlicher den Pkw gerieren. Fahrspaß und ein agiles Verhalten auf kurvigen Landstraßen stehen im Vordergrund, zudem soll sich der Langstreckenkomfort verbessert haben. In der Praxis sind die Unterschiede nicht allzu deutlich spürbar, allerdings gab das Fahrverhalten des Antara auch vorher wenig Anlass zur Kritik. Kurze Bodenwellen oder Querfugen werden teilweise etwas unwirsch an die Passagiere weitergegeben, ansonsten federt das SUV recht kommod. Wirklich agil zeigt sich der Antara unterdessen nicht, woran auch die neue, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung ihren Anteil hat. Sie wirkt schlicht sysnthetisch und vermittelt kaum Fahrbahnkontakt, zudem gibt sie wenig Rückmeldung über die Straßenbeschaffenheit. Überarbeitet wurde auch das ABS und die elektronische Parkbremse bringt serienmäßig einen Berganfahr-Assistenten HSA (Hill-Start-Assist) mit, der ein Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren an Steigungen verhindert.

Der Sechszylinder entfällt

Konnte der Vorgänger noch mit einem 3,2-Liter-V6-Benziner geordert werden, tun im aktuellen Modell nur noch Vierzylinder ihren Dienst. Damit verliert der Antara als Topversion vielleicht ein wenig an Prestige, insgesamt lässt sich der Verlust aber verschmerzen. Der Sechszylinder hatte wenig Biss und verbrauchte schlicht zu viel. Mit dem nun einzigen lieferbaren Benziner, einem 2,4-Liter Ecotec mit 167 PS Leistung ist man mehr als ausreichend motorisiert, zudem geht der Benziner leise und vibrationsarm zu Werke. Die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 vollzieht sich binnen 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 190 Sachen erreicht. Opel gibt einen Durchschnittsverbrauch von 8,8 Liter pro 100 Kilometer an, der sich allerdings nur bei sehr zurückhaltender Fahrweise erreichen lassen wird. Einen Marktanteil von rund 90 Prozent versprechen sich die Rüsselsheimer ohnehin von den beiden Selbstzündern. Dabei handelt es sich um den gleichen 2,2-Liter-CDTI, der in wie unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten wird. Basisdiesel ist die 163 PS starke Variante, die ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern auf die Kurbelwelle stemmt und in 9,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 Sprintet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 Stundenkilometern und den Durchschnittsverbrauch gibt Opel mit 6,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Darüber rangiert der Top-Diesel, der souveräne 184 PS generiert und 400 Nm maximales Drehmoment bietet. Laut Opel läuft dieser maximal 200 Sachen und beschleunigt aus dem Stand auf Landstraßen-Höchstgeschwindigkeit in 9,6 Sekunden. Zudem verbrauch er nur minimal mehr als sein schwächerer Bruder, nämlich im Durchschnitt 6,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Alle Motoren sind serienmäßig mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert und können optional auch mit einer sechsstufigen Automatik geordert werden. Ein Doppelkupplungsgetriebe steht derzeit nicht zur Wahl. Außerdem lässt Opel seinen Kunden antriebsseitig die Wahl: lieferbar ist ein reiner Frontantrieb oder ein neu entwickelter Allradantrieb mit elektronischer Kraftverteilung, der selbst gröberem Gelände gewachsen sein soll.

Umfangreiche Serienausstattung

Bei der Serienausstattung gibt sich Opel gewohnt großzügig. Bereits die Grundausstattung verfügt über das Wesentliche, inklusive Klimaanlage und der bekannten Armada an Airbags und Sicherheitssystemen. Darüber hinaus sind bis zu den Ledersitzen die üblichen Luxusutensilien verfügbar, verschiedene Dekoreinlagen, auf Wunsch auch aus Edelholz verleihen dem Antara auf Wunsch ein besonders feine Atmosphäre.Äußerlich sorgen neu gestaltete Alus mit bis zu 19 Zoll für einen satten Auftritt, verschiedene Metallic- und Basislackierungen für ein individuelles Erscheinungsbild.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Im Vergleich zur etablierten Konkurrenz ist der Antara kein Billigheimer, sicherlich aber ein gutes Angebot. Der Benziner kostet mit Frontantrieb wenigstens 26.780 Euro, der kleinere Diesel mindestens 28.690 Euro. Als Allradler kosten die Beiden jeweils 30.420 bzw. 32.330 Euro. Bei der aktuellen Marktlage dürfte schließlich der eine oder andere Händler noch einen ordentlichen Rabatt einräumen, verhandeln sollte man in jedem Falle. Hinzu kommt die sogenannte Lebenslang-Garantie von Opel, die bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern für Sicherheit beim Kunden sorgt. Bei der Kfz-Steuer bewegt sich der Antara im Mittelfeld, dank nicht allzu kleiner Hubräume muss schon der eine oder andere Euro an das örtliche Finanzamt überwiesen werden. Dafür stuft ihn die Kfz-Versicherung im Vergleich zu anderen SUV relativ günstig ein, sowohl hinsichtlich der Haftpflicht- wie auch der Kasko-Versicherung. Grundsätzlich sollten alle Interessenten aber mit einem überdurchschnittlich hohen Wertverlust rechnen.

Fazit

Ein schlechtes Auto ist der aktuelle Antara sicherlich nicht. Die Konkurrenz ist allerdings, das muss man deutlich sagen, technisch auf einem aktuelleren Stand. Zudem bietet das SUV mit dem Blitz auf dem Kühlergrill wenig Prestige – in diesem Fahrzeugsegment ein besonders wichtiges Verkaufsargument. Und zu guter Letzt macht ihm auch noch sein Stiefbruder, der Chevrolet Captiva mit deutlich günstigeren Preisen und vergleichbarer Technik hausinterne Konkurrenz und damit das Leben zusätzlich schwer. Ob Opel die für Europa angepeilten 20.000 Einheiten im Folgejahr wird absetzen können, bleibt fraglich. Ein schlechtes Auto, auf die Gefahr der Wiederholung hin, ist der Opel Antara nicht. (autaro)

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Juni 15th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 15. Juni 2011 (autaro) Wieder einmal sorgt die gebeutelte Tochter des US-Riesen General Motors (GM) für Aufruhr in der Fachpresse. Trotz steigender Marktanteile und ein Flut neuer Modelle wollen Gerüchte wissen, dass GM einen Verkauf Opels wegen hoher Defizite Plane. Im Gespräch seien bereits mehrere Interessenten, darunter auch das staatliche Konsortium Beijing Automotive Group (BAIC) aus China. Bereits vor zwei Jahren, als Opel infolge der Weltwirtschaftskrise akut vom Konkurs bedroht war, hatten die Chinesen Interesse an der Marke mit dem Blitz im Emblem gezeigt. GM hatte sich damals nach langen Verhandlungen auch mit der deutschen Bundesregierung überraschend dazu entschlossen, die Rüsselsheimer zu behalten. Neben China soll auch Volkswagen Interesse an seinem ewigen Konkurrenten gezeigt haben, allerdings räumen Wettbewerbsstrategen einem solchen Deal wenig Chancen ein.

Dass es nun wieder soweit sein soll, die deutsche Traditionsmarke doch noch abzustoßen, verblüfft. Zwar steckt Opel noch immer in den roten Zahlen, doch fährt GM im Heimatland wieder deutlich in der Gewinnzone und könnte es sich leisten, die positive Entwicklung Opel abzuwarten. Zudem stehen die Chancen mit weiteren Modellneuheiten besser denn je. Auch ein neues Cabriolet mit Metall-Klappdach auf Basis des neuen Opel Astra ist geplant. Der Viersitzer soll ab 2013 im polnischen Opwl-Werk Gleiwitz (Gliwice) entstehen und mit modernen Motoren, und einem fairen Einstiegspreis dem neuen Golf Cabriolet von VW Konkurrenz machen. Zudem verspricht Opel Bestwerte beim Durchschnittsverbrauch und annehmbare Kosten für die Kfz-Versicherung und bei der Kfz-Steuer. Der Vorgänger wurde ab 2010 nicht mehr produziert, nachdem Opel seit 2006 immerhin 75.000 Exemplare des Opel Astra Twin Top produziert hatte.

Wie es nun schließlich weitergeht, ist bislang nicht geklärt. GM sprach zunächst als Reaktion auf die Gerüchte über einen Verkauf Opels von „reinen Spekulationen“. Zu einem möglichen Verkauf nach China an BAIC wollten sich indes weder GM noch Opel selbst äußern. Immerhin bestätigten Unternehmenskreise mittlerweile den Inhalt eines Telefongesprächs, in dem GM-Chef Dan Akerson seinem Opel Chef Karl-Friedrich Stracke mitteilte, das “es derzeit weder Gespräche noch Kontakte mit anderen Herstellern über einen Verkauf” gebe. Nach einem eindeutigen Dementi klingt dies freilich nicht. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich bereits mehrfach zur Sache und forderte GM auf, für Klarheit zu Sorgen. Die ständige Verunsicherung der gut 40.000 Opelaner durch solche Gerüchte nütze niemandem.

In einem Interview mit der „Automobilwoche“ meldete sich zwischenzeitlich auch eine Stimme, die einem Verkauf an die Chinesen keineswegs negativ gegenübersteht. Der Aufsichtsratsvorsitzende der AVAG Holding, Albert Still, sagte: „Es würde sicher für Opel neue Märkte öffnen, wenn ein Chinese einstiege.“ Die AVAG stellt den größten Opel-Händler in Europa und ist mithin besonders an größerem Absatz der Traditionsmarke interessiert. (autaro)

 

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Juni 8th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 08. Juni 2011 (autaro) Seit Jahren hat der deutsche Hersteller Opel, der zuletzt gar von der Insolvenz betroffen war und kurz vor der Abwicklung stand, nur noch Marktanteile verloren. Der Eigner und US-Riese General Motors (GM) hatte das Traditionsunternehmen sukzessive zu Grunde gerichtet, mit Gleichteilpolitik und drastischen Sparmaßnahmen. Seit der Insolvenz und massiven Investitionen in neue Modelle und Technologien geht es nun aber endlich wieder bergauf. Im siebten Monat nun befindet sich Opel in Folge deutlich im Aufwind, im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten die Rüsselsheimer im Mai 26 Prozent mehr Absatz verzeichnen. Das macht, ebenfalls im Mai, ein Plus von 0,5 Prozent Marktanteil oder, in Fahrzeugen gerechnet, rund 24.000 Einheiten. Insgesamt konnte die Marke mit dem Blitz in den ersten fünf Monaten des Jahres gut 55.000 Fahrzeuge mehr verkaufen, als noch im vergangenen Jahr.

Den größten Anteil am Erfolg haben die neuen Modelle Meriva und Astra Sports Tourer. Der im spanischen Werk Saragossa gefertigte Kompaktvan Meriva verkauft sich so gut, dass bereits im ersten Jahr 150.000 Stück verkauft werden konnten – in dieser Woche wird also jubiliert. Ebenfalls erfreulich und emotional ein deutliches Signal: der deutsche Marktanteil ist auf 8,1 Prozent gewachsen, im Vergleich zum Vorjahr legte Opel in den ersten fünf Monaten um über 23 Prozent zu. Es scheint, als würden sich die Deutschen wieder mit Opel anfreunden, wo die Verkaufszahlen doch ausgerechnet hierzulande so niedrig waren wie nie. Alain Visser, bei Opel zuständig für Verkauf, Marketing und Aftersales: „Unsere Verkaufszahlen zeigen einen langfristigen, stabilen Aufwärtstrend. Und wir wachsen nicht nur dank des besseren wirtschaftlichen Umfelds, sondern können gegenüber den Wettbewerbern auch unseren Marktanteil kontinuierlich verbessern.“ Wisser betont mit Blick aufdie Wettbewerber außerdem: „Das ist in den vergangenen Monaten nur sehr wenigen Herstellern gelungen. Es zeigt, dass unsere neuen Fahrzeuge sehr genau den Ansprüchen unserer Kunden entsprechen“. Gerade letzteres war mit blick auf Deutschland noch vor wenigen Jahren nicht der Fall. Mit Qualitätsproblemen, einem wenig innovativen Design und offensichtlicher Gleichteilpolitik konnten die Rüsselsheimer auf dem anspruchsvollen deutschen Markt schlicht nicht mehr mithalten.

Ob die Marke mit dem Blitz dem ewigen Konkurrenten aus Wolfsburg je wieder wird auf die Pelle rücken können, bleibt unklar. Mit den aktuellen Modellen berufen sich die Rüsselsheimer jedenfalls wieder auf Kerntugenden vergangener Jahre, nämlich: solide Verarbeitung und durchdachte Raumkonzepte, eine gute Ausstattung zum fairen Preis und passable Verbrauchswerte sowie günstige Einstufungen bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und der Kfz-Steuer. Der Wertverlust eines Opel liegt allerdings noch immer oberhalb vergleichbarer deutscher Konkurrenten, dafür sind die Rüsselsheimer mit ihrer Lebenslang-Garantie Vorreiter in Sachen Vertrauensbildung in die Qualität. Opel ist jedenfalls eindeutig zurück. (autaro)

 

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Juni 6th, 2011

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(Fotos: Opel)
München, den 06. Juni 2011 (autaro) Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wird Opel die dritte Generation des Zafira vorstellen, mit einer Weltpremiere. Vom 15. bis 25. September können die Messegänger den Kompakt-Van bestaunen, der zumindest optisch praktisch nichts mehr mit seinem Vorgänger gemein hat. Größer ist er geworden und die Frontpartie läutet, gemeinsam mit dem Opel Ampera, eine neue Design-Ära ein. Scheinwerfer in markanter Bumerang-Form sorgen für eine unverwechselbare Optik, die Seite gefällt mit einer tiefen Sicke.

Längenwachstum

Im Vergleich zum Vorgänger ist der künftige Zafira gewachsen. Ganze 19 Zentimeter sind es in der Länge, wodurch dieser Opel nun 4,66 von der hinteren bis zur vorderen Stoßstange misst. Auch der Radstand hat zugelegt und kommt nun auf 2,76 Meter. Dadurch wächst der Innenraum spürbar und auch das Kofferraumvolumen profitiert. Fährt man den Zafira als Fünfsitzer, verschwinden bis zu 710 Liter im Gepäckabteil. Wer zusätzlich zur dritten Sitzreihe auch die beiden Einzelsitze in Reihe zwei im Wagenboden versenkt, erhält ein Fassungsvermögen von 1.860 Litern. Die beiden Einzelsitze im Fond lassen sich übrigens um ganze 21 Zentimeter in der Länge verschieben und die dritte Sitzreihe hinterlässt, wenn sie nicht benötigt wird, einen ebenen Laderaumboden.

Technischer Mix

Bei der Technik greifen die Rüsselsheimer querbeet in das bestehende Portfolio. Die Vorderachse stammt aus dem Topmodell Insignia, während das hintere Pendant vom Astra beigesteuert wird. Zudem kommt der Zafira in den Genuss der Armada an Assistenzsystemen, mit der auch schon Insignia und Astra glänzen. Ein Radarsystem misst den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und bremst bei einer drohenden Kollision automatisch ab. Außerdem wird der Fahrer beim Spurhalten und beim Wechseln der Fahrspur elektronisch unterstützt und Verkehrsschilder wie Tempolimits oder Überholverbote zeigt das zentrale Display an. Dankenswerter Weise wird auch der Zafira gegen Aufpreis mit einem adaptiven Fahrwerk ausgestattet, das von Komfort bis Sport alle gängigen Spielarten beherrscht.

Vorerst schmale Motorenpalette

Zum Marktstart kommt der Zafira zunächst in fünf Versionen. Davon stellt zwei Versionen der 1,4-Liter-Turbo-Benziner, den es in Leistungsstufen mit 120 und 140 PS geben wird. Außerdem kann der Familien-Opel mit einem Zweiliter-Turbodiesel geordert werden, der mit 110, 130 und 165 PS an den Start geht. Serienmäßig werden alle Vierzylinder über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet, optional ist auch eine Wandlerautomatik lieferbar. Opel verspricht außerdem die Entwicklung eines Doppelkupplugsgetriebes, das vermutlich mit der Einführung neuer Benziner kommen wird. Diese sollen mehr Leistung zur Verfügung stellen außerdem ist eine Variante in Planung, die mit Autogas betrieben werden kann. Serienmäßig sind alle Motoren an eine Start-Stopp-Automatik gebunden, die einen Verbrauchvorteil von gut einem halben Liter Sprit pro 100 Kilometer einheimsen soll.

Feiner Innenraum

Im Innern wird der neue Zafira mehr premium als bisher. Das Cockpit kennen wir prinzipiell aus dem Oberklasse-Modell Insignia, wo es seit längerem durch Softtouch-Schalter, eine aufwendige Beleuchtung und eine grundsätzlich logische Menüführung gefallt. Allerdings erfordert die Mischung aus zentralem Drehschalter und gleichzeitiger Eingabemöglichkeit über einzelne Schalter und Knöpfe eine gewisse Gewöhnung. Ansonsten macht auch die nächtliche Ausfahrt dem technikverliebten Fahrer Freude, weil bei Dunkelheit alles so schön glitzert und funkelt. Außerdem gesellen sich zu der oben bereits erwähnten Technik-Armada ein Assistent zur Überwachung des toten Winkels und ein Einparkhelfer – das wiederum erleichtert zu jeder Tages- oder Nachtzeit das Leben. Ein intelligentes Lichtmanagement nimmt dem Fahrer ein Ein- und Ausschalten des Fernlichtes ab und leuchtet in Kurven hinein. Da wirken Extras wie der praktische, in die Heckschürze integrierte Fahrradträger schon beinah rustikal. Gelungen sind auch die Sitze, die neben einer Vielzahl an Verstellmöglichkeiten ausreichend Schenkelauflage und Seitenhalt bieten. Zudem ist das Vorserienmodell mit besonders breiten Kopfstützen ausgestattet, die den Kuschelfaktor von Opas Ohrensessel bieten, bei Bedarf aber auch einfach eingeklappt werden können und so die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigen.

Qualität soll trumpfen

Den spürbar größten Sprung soll der Zafira bei der Qualität machen. Zwar kann das Vorserienmodell hier noch nicht alle Entwicklungsarbeit unter Beweis stellen. Der Qualitätseindruck, den Insignia uns selbst der kompakte Astra hinterlassen, stimmt jedoch optimistisch. Wie es um die Materialanmutung im Alter bestimmt sein wird, mag man freilich noch nicht voraussagen können, in einem neuen Opel quietscht, klappert oder knistert aber heutzutage nichts mehr. Zudem wird Opel auch auf den neuen Zafira seine Lebenslang-Garantie geben, die bis 160.000 greift und der Kundschaft ordentlich Vertrauen einflößt.

Alternative Antriebe?

Wie es um alternative Antriebsquellen bestellt ist, lässt Opel derzeit offen. Wünschen würden wir uns ein Konzept a la Opel Ampera, in dem grundsätzlich ein Elektromotor den Antrieb besorgt, die Akkus aber bei Bedarf über einen zusätzlichen Benziner nachgeladen werden. Ob diese Technik im Zafira realisiert werden kann und wenn, zu welchem Preis, wird sich zeigen. Auch ein reiner Elektroantrieb wäre denkbar. Einen herkömmlichen Voll- oder Mildhybriden hat Opel bislang jedenfalls nicht in der Angebotspalette.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Was wird die dritte Generation des Zafira kosten? Hierüber hüllt sich Opel noch in Schweigen, die Rüsselsheimer haben aber als Orientierungshilfe ein runde 25.000 kolportiert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte also stimmten und - wie immer – ein wenig günstiger ausfallen, als beim Hauptkonkurrenten aus Wolfsburg. Günstige Einstufungen bei der Kfz-Versicherung, ebenso für die Kasko-Versicherung tun hier ihres bei, die Kfz-Steuer fällt dank sauberer Verbrennung und kleiner Hubräume ebenfalls passabel aus. Allein der Wertverlust in ersten drei Jahren ist happig.

Fazit

Wie bei allen Opel der letzten Jahre, fällt der Gesamteindruck äußerst positiv aus. Geräumig, bestens ausgestattet und gefällig gezeichnet dürfte die dritte Generation die Erfolgsgeschichte des Opel Zafira fortsetzen. (autaro)270505270509270496

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