Archiv für die ‘Peugeot’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 18th, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 18. November 2011 (autaro) Ein echter Verkaufsschlager ist die Mittelklasse aus dem Hause Peugeot nicht, besonders gegen die etablierte Konkurrenz aus Deutschland hat er in der Zulassungsstatistik nicht den Hauch einer Chance. Dabei wird der komfortable Franzose verkannt, gefiel bislang mit einer ordentlichen Verarbeitung und feiner Materialauswahl. Und obendrein war das Preis-Leistungs-Verhältnis gerade im Vergleich zu den Deutschen ein echtes Argument für den Peugeot. Doch alles geht noch besser und so kommt der 508 und sein Bruder mit Laderaum, der 508 SW, künftig mit einem Kundenvorteil von bis zu 1.300 Euro gegenüber der bisher verkauften Version. Unter dem Blech bleibt es bei den modernen Verbrennungsmotoren, insbesondere die kultivierten Selbstzünder gefallen auch im neuen Modelljahr mit großer Laufruhe und sparsamem Verbrauch. Die günstigste Limousine komme mir 120 PS-Vierzylinder zu einem Preis ab 23.850 Euro daher, der kleinste Diesel kostet mit 112 PS 24.750 Euro.

Schon in Grundausstattung „Access“ verfügt der 508 über vier elektrische Fensterheber, Leder-Multifunktionslenkrad und Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Wer sich für die Ausstattungslinie „Active“ entscheidet, bekommt alternativ unter anderem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Die nächst teurere Ausstattungslinie „Allure“ hat das Navigationssystem WIP Nav Plus nebst automatischem Notrufsystem an Bord und die Top-Version GT kommt mit serienmäßiger Einparkhilfe mit Parklückenassistenten. Überdies kann, laut Peugeot ein häufig geäußerter Kundenwunsch, die Außenfarbe Perlmuttweiß jetzt auch mit Lederpolsterung in Beige kombiniert werden.

Besonders Interessant für Firmenkunden ist der 508 wegen seiner individuellen Leasing-Optionen, für Privatfahrer ebenfalls wegen des niedrigen Durchschnittsverbrauch von 4,6 bis 6,4 Litern. Außerdem fällt die Einstufung bei der Kfz-Versicherung moderat aus (hier können Sie vergleichen) und die Kfz-Steuer bewegt sich je nach Motorisierung ebenfalls in einem kalkulierbaren Rahmen. (autaro)

 

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November 2nd, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 02. November 2011 (autaro) Mit dem neuen Peugeot 208 wollen die Franzosen die Erfolgsgeschichte der Vorgänger 206 und 207 fortsetzen. Dabei folgt Peugeot zum Glück nicht dem allgemeinen Trend, das neue Modell größer und vor allem schwerer zu machen und damit eigentlich in eine neue Klasse zu hieven. Nein, Peugeot besinnt sich alter Tugenden und macht den 208 kleiner und leichter – und dennoch geräumiger, speziell im Fond sollen die Passagiere gute fünf Zentimeter mehr Platz haben. Mit einer Länge von 3,96 Metern bleibt der 208 in seiner Klasse und wird einen Zentimeter flacher als der Vorgänger 207.

Auch unter der Haube tut sich was, der kleine Franzose kommt mit Motoren in den Handel, die über alle gängigen Finessen zum Spritsparen verfügen. Zumindest größtenteils. Neue Dreizylinder-Benziner kommen zum Einsatz, außerdem insgesamt fünf Selbstzünder. Von diesen wiederum verfügen vier über eine Start-Stopp-Automatik, damit dürften sie abermals zu den sparsamsten ihrer Klasse gehören. Für den sparsamsten Diesel geben die Franzosen einen Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer an, was einer CO2-Emission von 87 Gramm pro Kilometer entspricht. Auch die Benziner, die teilweise aus eine Kooperation mit dem Münchener Premium-Hersteller BMW stammen, sollen sich mit 4,3 Litern Benzin je 100 Kilometer zufrieden geben. Die Preise will Peugeot vorerst noch nicht bekanntgeben, die dürften sich aber in etwa an denen des Vorgängers orientieren. Besonders günstig sollen auch die laufenden Kosten ausfallen, hinsichtlich der Kfz-Versicherung und der Kfz-Steuer sowie durch den niedrigen Durchschnittsverbrauch. Eine bis zu 200 PS starke Top-Version wird freilich auch erwartet, die mit Blick auf die Kosten etwas kräftiger hinlangen dürfte.

Im Innenraum kommt ein neues Kombiinstrument zum Einsatz, das über einen Touchscreen die wichtigsten Funktionen bündelt. Die Bedienung soll extrem leicht von der Hand gehen, in Sachen Ergonomie wollen die Franzosen eine Führungsposition einnehmen. Später wird ein Kombi folgen, außerdem eine Version mit Metallklappdach. (autaro)

 

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September 24th, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 24. September 2011 (autaro) Peugeot rüstet sein Familien- und Crossover-Modell 3008 in einer limitierten Sonderauflage mit einem mobilen Internetzugang aus. Auf 300 Exemplare ist das Sondermodell vorerst limitiert, es hört auf den Namen 3008 onLine und bietet allen Passagieren Zugang zum weltweiten Netz. Eine WiFi-Box befindet sich im Kofferraum, über sie lassen sich drahtlos nahezu alle netzfähigen Geräte wie Laptops, Smartphones oder auch Spielekonsolen anschließen – für Geschäftsleute nicht minder attraktiv als für die junge Familie auf Urlaubsfahrt. Peugeot verspricht, dass die Übertragung auch während der Fahrt stabil bleibt, außerdem hat der Kunde die freie Wahl zwischen allen verfügbaren Netzbetreibern. Denn die Technik basiert auf dem 3G/3G+-Netz, man muss nur eine SIM-Karte des Providers in einen dafür vorgesehenen Schacht im Kofferraum stecken, schon geht es los.

Auch die übrige Ausstattung des 3008 onLine kann sich sehen lassen. Denn das Sondermodell baut auf der höchsten Ausstattungslinie „Allure“ auf, die bereits von Haus aus mit so ziemlich allem glänzt, was Fahrer und Passagieren lieb und teuer ist. So sind die Fauteuils mit edlem, zweifarbigem Leder bespannt, die Sitzheizung ist serienmäßig. Auch besondere, farblich abgestimmte Fußmatten legen den Fußraum aus, schöner Wohnen auf Französisch. Das serienmäßige Navigations- und Telematiksystem WIP Nav dirigiert den Fahrer indes nicht nur durch das Straßennetz dieser Welt, es holt im Falle eine Unfalls auch automatisch Hilfe und bedeutet Polizei oder Rettungswagen die Position. Bereits heute erfüllt es die Anforderungen des von der EU geplanten e-Call-Systems, das künftig in allen Neuwagen verhindern soll, dass verunglückte Fahrzeuge irgendwo abseits der Straße unbemerkt bleiben und wertvolle Zeit zur Rettung der Insassen verstreicht. Insgesamt ergibt sich für den Kunden im Modell 3008 onLine ein Preisvorteil von 1.690 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Modell ohne Internetzugang.

Ab 29.950 Euro ist der nahezu komplett ausgestattete Franzose zu haben, mit 112 PS strkem HDI-Diesel unter der Haube. Für 31.550 Euro werkelt unter der Haube der 150 PS starke HDi FAP 150, der bei nahezu gleichem Verbrauch deutlich mehr Leistungsreserven hat und genauso laufruhig und kultiviert zur Sache geht. Peugeot verspricht für beide Diesel einen Durchchnittsverbrauch von 4,7 bis 7,7 Liter pro 100 Kilometer. Äußerlich zu erkennen ist das Sondermodell durch einen entsprechenden Schriftzug, außerdem durch die Farben Schnee Weiß, Perlmutt Weiß, Perla Nera Schwarz und Shark Grau, in denen der 3008 onLine ausschließlich lieferbar ist. (autaro)

 

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September 23rd, 2011

206
(Foto: Peugeot)
München, den 23. September 2011 (autaro) Obwohl Peugeot bereits seit 2006 den Nachfolger baut, verkaufen die Franzosen weiterhin den 206. Mit dem Modellwechsel erhielt der Kleinwagen, der 1998 die Weltbühne betrat, das Kürzel „+“ und buhlt seither um preisbewusste Kunden, die viel Auto für ihr Geld wollen und nicht unbedingt Wert auf allerneueste Technik legen. Die Rechnung geht auf, beide Modelle verkaufen sich gut, ohne dass sie sich gegenseitig das Wasser abgraben würden. Um den 206+ frisch zu halten, legt Peugeot nun das Sondermodell „Urban Move“ auf, das reichlich Ausstattung mitbringt und dem Kunden, so rechnen es uns die Marketing-Strategen vor, einen Preisvorteil von weiteren zehn Prozent beschert. Gegenüber dem Serienmodell mit gleicher Ausstattung spart der Käufer 1.250 Euro, bei einem Einstiegspreis con 10.950 Euro geht also auch diese Rechnung auf.

Im Pakt enthalten ist neben einem CD-Radio nebst sechs Lautsprechern und Lenkrad-Fernbedienung und einem Bordcomputer sogar eine Klimaanlage. Außerdem sind elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, und eine geteilt umklappbare Rückbank serienmäßig. Sicherheitsseitig sorgen ABS, ESP, sechs Airbags und Isofix-Kindersitzvorrichtungen für das Wohl der Passagiere, selbst an die Nebelscheinwerfer und einen Notbremsassistenten haben die Ingenieure gedacht. Von den anderen Modellen setzt sich der 206+ Urban Move durch ein modifiziertes Interieur ab. Graue Sicherheitsgurte korrespondieren mit den nun silberfarbenen, statt blauen Zierteilen in der Mittelkonsole, außerdem mit den teilweise grau abgesetzten Kopfstützen der ansonsten in Schwarz gehaltenen Sitzbezüge. Wenig Neues kommt dagegen aus dem Motorraum. Nachwie vor sorgen zwei Vierzylinder-Benziner für Vortrieb, einer mit 60 PS Leistung für den Dreitürer, der Fünftürer wird von 73 Pferdchen angetrieben.

Und das schließlich letzte und ebenfalls nicht zu unterschätzende Kaufargument ist neben dem Preis der Unterhalt. Peugeot verspricht einen Durchschnittsverbrauch von vier bis sechs Liter Benzin pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 104 bis 133 Gramm pro Kilometer gleichkommt. Bei vorsichtiger Fahrweise kann der Fahrer also mit niedrigen Kraftstoffkosten kalkulieren. Außerdem birgt die Kfz-Versicherung im Kleinwagensegment ein großes Einsparpotential, wer hinreichend vergleicht, kann hier weiter ordentlich sparen (hier geht’s zum Tarifcheck). Und schließlich wird der Kleine auch vom Finanzamt fair besteuert, den guten Abgaswerte und dem kleinen Hubraum sei Dank. Wie lange die Franzosen den kleinen Löwen neben seinem jüngeren Bruder weiter verkaufen, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass sich die Chancen auf ein Rekord-Lebensalter gerade wieder verbessert haben. (autaro)

 

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September 6th, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 06. September 2011 (autaro) In Sachen Hybridantrieb gehen die Franzosen, namentlich die zum PSA-Konzern gehörige Marke Peugeot, einen Sonderweg. Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor birgt für Peugeot nicht das Sparpotential, das sich mit der Kombination aus Diesel und Elektromotor erreichen lässt. Denn zum einen hat der Diesel einen höheren Wirkungsgrad als der Benziner, es wird also mehr Energie in Vortrieb umgewandelt, anstatt in Abwärme zu verpuffen. Und zum anderen verfügen die Franzosen über ein besonderes Know-how bei den Selbstzündern, die HDI-Maschinen von Peugeot gehören zu den Besten ihrer Art.

Nachdem nun schon seit Jahren vom Full-Hybrid-Diesel die Rede ist und scheibchenweise Details bekannt wurden, wird endlich die Serienversion des Peugeot 3008 Hybrid4 auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stehen. 200 PS liefert die Kombination aus einem 163 PS starken Diesel, der die Vorderräder antreibt und einem Stromer, der seine 37 PS an die Hinterachse schickt. Das Ergebnis ist neben der Full-Hybrid-Antriebstechnologie, die das Fahrzeug auch rein elektrisch bewegen kann, eine neue Form des Allradantriebs. Bislang gibt es so etwas jedenfalls nicht auf dem Markt. Peugeot verspricht einen Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 3,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht. Das ist angesichts des Platzangebots, das der 4,38 Meter lange Van bietet, eine kleine Sensation. Zumal der Franzose neben den Insassen bei jeder Fahrt auch noch seine schwere Nickel-Metallhybrid-Batterie transportiert. Beeindrucken soll zudem die Antriebscharakteristik, denn die beiden Motoren stemmen zusammen ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern auf die Straße. Das Datenblatt belegt, dass der Hybrid4 ordentlich Bums hat: von Null auf Tempo 100 geht es in 8,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit wird mit 190 km/h angegeben. Außerdem funktioniert die rein elektrische Fahrt bis zu einer Länge von 4 Kilometern und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Beispielsweise im Stadtverkehr kann der Fahrer den Modus „ZEV“ wählen und fährt dann bis die Batterie erschöpft ist, rein elektrisch und nahezu lautlos. Daneben stehen die Fahr-Modi „4WD“ (alle Räder werden angetrieben) sowie „Sport“ und „Auto“ zur Wahl.

Beim Preis geben sich die Franzosen ausgesprochen realistisch. 34.150 Euro werden für den 3008 HYbrid4 99g fällig, inklusive einer umfassenden Serienausstattung mit Klimautomatik, Tempomat und vielen weiteren Annehmlichkeiten. Im 3008 ab 36.150 Euro sind außerdem 17-Zoll-Alus, ein Festplatten-Navi und sogar ein Head-up-Display inklusive. Zudem hat sich Peugeot für seinen Hybrid4 etwas ganz besonderes einfallen lassen: „bei der Fahrzeugübergabe erhalten Kunden eine detaillierte Einweisung und in der Einführungsphase einen Gutschein für ein ADAC-Spritspartraining, das spezifisch auf HYbrid4-Vorteile abgestimmt ist.“ Zum fairen Grundpreis gesellen sich neben den niedrigen Kraftstoffkosten sehr niedrige Tarife bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) und die Kfz-Steuer fällt dank der guten Emissionswerte ebenfalls überschaubar aus. Für Individualisten mit grünem Gewissen oder Familien mit viel Platzbedarf ist der Peugeot 3008 Hybrid4 damit ein wirklich gutes Angebot und eine erstzunehmende Alternative zu den bisher auf dem Markt erhältlichen Benzin-Hybriden. (autaro)

 

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Oktober 21st, 2010

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München, den 20. Oktober (autaro) Was komischer Weise noch lange Zukunftsmusik war und meist nur in Oberklasse-Modellen wie BMW 7er und zum Einsatz kommt, löst Peugeot nun ganz einfach mit der WiFi-Box: das mobile Internet im eigenen Auto. Angeboten wird das Tool für die Modelle 207, 308, 3008, RCZ, 407, 5008, 607, Bipper und Partner, angeboten wird es für 339 Euro zuzüglich der Kosten für die Montage. Nachrüstung ist also ebenfalls kein Problem, bestellt werden kann bei jedem Peugeot-Vertragshändler, der am Vertrieb teilnimmt.

Die Sache ist verblüffend simpel: man steckt seine SIM-Karte eines beliebigen Anbieters in den mitgelieferten 3G/3G+-USB-Stick – fertig. Sobald nun die Zündung eingeschaltet wird, kann das Surfen losgehen. Bis zu vier Geräte können über “WiFi on Board” ins Netz gehen, egal ob es sich bei diesen um PC, MAC oder Smartphone handelt. Davon einmal abgesehen, dass die gängigen Betriebssysteme unterstützt werden, kann der Stick auch außerhalb des Autos in prinzipiell jeden Computer gesteckt werden und ermöglicht dann dort den Gang ins Internet.

Für Familien birgt die 147 x 111 x 26 Millimeter große Box freilich eine weiteren Vorteil: auch internetfähige Spielekonsolen können angeschlossen werden und sorgen derart auf Reisen für Kurzweil und Ruhe für die Eltern. Je nach Modell wird die Box im Kofferraum oder in der Fahrgastzelle montiert.

 

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September 20th, 2010

München, den 20. September (autaro) Diesmal werden wir nicht meckern: Ja, die europäischen Automobilhersteller haben die Vorteile des Hybrid-Antriebs unterschätzt und verschenkten riesige Markträume den Konkurrenten aus Asien. Weder die Riesen VW, Mercedes oder Renault noch der Mittelstand mit Opel und BMW dachten, dass es Potenzial in dieser zwar sehr komplizierten, doch aber auch sehr sparsamen und umweltfreundlichen Technik gibt. Jetzt ist es zu spät, sogar dringende Maßnahmen würden wahrscheinlich nichts bringen. In dieser komplizierten und undurchdringlichen Situation erscheint auch das erste Hybrid-Fahrzeug von Peugeot. Das klingt fast lächerlich, doch wer zuletzt lacht… Das Ende ist bekannt. Und doch schafft es die französische Kreation die Presse und das Publikum zu beeindrucken. Wie?

Engagement für die Umwelt
Erst einmal muss betont werden, dass Peugeots Automobile mit Abstand die umweltfreundlichsten sind. Alleine im Jahr 2009 verkauften die Franzosen über 700.000 Fahrzeuge in Europa. Alle von denen pusten in der Atmosphäre 120 Gramm CO2 oder weniger aus. Das sind Zahlen, von denen die Konkurrenten aus Wolfsburg oder Stuttgart nur träumen können. Das Ziel des Unternehmens, laut Entwicklungsvorstand Guillaume Faury, ist, im Jahr 2012 über eine Million 120-Gramm-pro-Kilometer Autos zu verkaufen. Das ist ein Plan, der durch und durch beeindruckt. Dazu kommt das Projekt 3008, das Anfang 2011 auf den Markt kommen soll. Dieses Engagement für die Umwelt darf nicht unbemerkt und ohne Lob bleiben – die Investition in der Zukunft ist im PSA-Konzern anscheinend Priorität Nummer eins.

Revolutionäre Technik
Natürlich soll das erste Hybrid-Automobil von Peugeot eine Revolution sein. Das liegt nicht nur daran, dass der französische Hersteller immer mit technischen Revolutionen assoziiert wird, sondern vor allem daran, dass die Hybrid-Technologie längst woanders eine Tradition ist. Der erste Punkt, der genannt werden muss, ist die Tatsache, dass es sich beim 3008 um eine Kombination aus Elektro-Batterie und Diesel-Antrieb handelt. Das ist schon mal ein guter Anfang. So kombiniert der 3008 die zwei sparsamsten Technologien. Darüber hinaus ist die Stelle der Elektrobatterie im Automobil bahnbrechend. Diese ist nicht wie sonst ins Getriebe integriert, sonder sitzt sie zusammen mit der Leistungselektronik und dem Elektromotor an der Hinterachse. Dabei sind der Diesel-Motor und das E-Triebwerk elektronisch gekoppelt. Das erlaubt eine bessere Verbindung und unproblematischere Schaltung zwischen den zwei Triebwerken. Der Zulieferer Bosch weist auf einen weiteren Vorteil dieser Positionierung und Verkopplung hin: Die Elektro-Technologie kann so in jede Technik eingebaut werden. Also ob Diesel oder Benzin – der 3008 erlaubt alles.
Die Diesel-Mechanik verspricht eine solide Leistung. Untergebracht unter der vordereren Haube stellt diese 170 PS dem Fahrer zur Verfügung. Der elektrische Motor wartet wiederum mit 41 PS auf. So kommt man auf eine Gesamtleistung von 200 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wird dementsprechend bei über 200 km/h liegen. Überzeugend ist auch der Spritkonsum: Der neue 3008 wird sich mit lediglich 3,8 Litern Diesel zufrieden geben.

Fazit
Der neue Hybrid-Peugeot ist eine längst fällige Neuvorstellung. Das Publikum hat zwar lange gewartet, doch das Warten scheint sich gelohnt zu haben. Mit nur 99 Gramm CO2 pro Kilometer ist der Franzose auch eine ernsthafte Konkurrenz für längst etablierte Modelle aus Asien. Dazu kommt das beispiellose französische Design, das alleine als größter Vorteil gesehen werden kann. Die Presse ist längst von dem ersten französischen Hybrid überzeugt, abzuwarten bleibt die Frage, ob er auch bei den Kunden so gut punkten wird. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall da. (autaro)

 

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September 3rd, 2010

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München, den 03. September (autaro) Die Gegner der Abwrackprämie und mithin die meisten echten Befürworter der Marktwirtschaft haben es vorausgesagt: die Abwrackprämie wird den Herstellern noch einmal ziemlich zu schaffen machen. Nun ist es soweit, besonders der Kleinwagenmarkt liegt am Boden, da die meisten Käufer sich im Zuge der Aktion hauptsächlich auf Kleinwagen stürzten – worunter nun schlicht die Nachfrage leidet, der Markt ist sozusagen gesättigt. Alleine im Juli brach der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 46,6 Prozent ein.

Um dem entgegenzuwirken, gewähren Hersteller wie Händler nun umfassende Rabatte, insbesondere auf Kleine und Kompakte. In den meisten Fällen lässt sich deutlich mehr Nachlass heraushandeln, als durch die Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro zu bekommen war. So bieten VW-Händler im Schnitt bis zu 15 Prozent Skonto auf einen neuen Polo, bei Skoda gibt es für den vergleichbaren Fabia das Gleiche. Ford gewährt sogar rund 18 Prozent auf den Fiesta. Noch weiter gehen Hyundai und Peugeot mit ihren Kleinwagen i20 und 207: satte 26 Prozent geben Händler teilweise auf die Kleinen, ein fabrikneuer Peugeot 207 wechselt so beispielsweise für 9050 Euro den Besitzer, anstelle der 12.250 Euro aus der Preisliste. Macht eine Ersparnis von immerhin 3.200 Euro. Doch auch durch reguläre Sondermodelle mit besonders günstigen Extras lässt sich jede Menge Geld sparen, zumal meist auch hier noch Spielraum für Verhandlungen ist.

Grundsätzlich sollte insbesondere bei Sondermodellen an den Wiederverkaufswert gedacht werden, sie haben meist einen größeren Wertverlust als ihre Geschwister ohne den in der Regel bunten Schriftzug auf dem Blech. Außerdem lohnt sich der Vergleich kostenintensiver Parameter wie der Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich), der Kfz-Steuer und ganz besonders des Durchschnittsverbrauchs. Hier sollte außerdem auf Testberichte und Erfahrungswerte anderer Fahrer zurückgegriffen werden, denn die nach ECE-Norm ermittelten Angaben der Hersteller sind in der Praxis selten erreichbar. (autaro)

 

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August 24th, 2010

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München, den 24. August (autaro) Bis der Peugeot 3008 Hybrid4 tatsächlich in den Verlaufsräumen der Händler steht, müssen wir uns noch bis zum Frühjahr 2011 gedulden. Doch bis auf Details sind die Eckdaten bereits bekannt, die Technik scheint bereits bestens zu funktionieren.

So verraten die Ingenieure bislang noch nicht, wie schwer der Hybrid schlussendlich sein wird. Ein Leichtgewicht wird er wohl nicht, allein die Nickel-Metallhybrid-Akkus dürften den einen oder anderen Zentner auf die Waage bringen. Stolz wird hingegen bereits seit Monaten der Durchschnittsverbrauch angekündigt. Bei einer Leistung von insgesamt immerhin 200 PS soll sich der Franzose mit 3,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer begnügen, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht. Und der 3008 bietet Platz wie bisher kein anderer Hybrid. Der E-Motor mit maximal 37 PS Leistung unterstützt einen Zweiliter-Diesel mit 163 PS. Der Fahrer hat die Wahl zwischen mehreren Modi. Im “Auto”-Modus regelt die Elektronik vollautomatisch den Wechsel vom Verbrennungs- auf den Elektromodus und umgekehrt. Wählt der Fahrer den “ZEV”-Modus (ZEV = Zero Emission Vehicle), fährt der 3008 so lange wie möglich rein elektrisch, der Diesel schaltet sich erst hinzu wenn die Batterien leer sind, oder wenn Leistung zum schnellen Beschleunigen, beispielsweise bei einem Überholvorgang benötigt wird. Außerdem hat der Fahrer die Möglichkeit, den „4WD“-Modus zu wählen, in dem ständig beide Achsen, die vordere vom Diesel, die hintere elektrisch angetrieben werden und wodurch sich ein Allradantrieb ergibt. Schließlich steht auch noch die Option „Sport“ zur Auswahl, die die Automatik und die Kennlinie der Leistungsannahme verschärft.

Besonders gespannt sind wir auf den Preis, den die Franzosen für ihr neuartiges Konzept aufrufen werden. Bislang sind sie die einzigen, die einen Diesel mit einem E-Motor kombinieren, die meisten anderen Hersteller sehen hierfür aufgrund des großen Drehmomentes von Selbstzündern keinen Grund. Hinsichtlich der Kfz-Steuer dürfte der 3008 Hybrid4 ein Kracher werden, wie die Versicherer ihn einstufen werden, bleibt ebenfalls abzuwarten (hier geht’s zum Tarifcheck). (autaro)

 

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Juli 22nd, 2010

München, den 21. Juli (autaro) Für längere Zeit gab es keinen echten GTI aus dem Hause Peugeot mehr. Dabei waren die Kompakten mit Löwe und GTI-Kürzel einmal echte Alternativen zu den Sportversionen des VW Golf, insbesondere der Peugeot 205 GTI ist eine regelrechte Legende geworden. Um den Anschluss an dieses noch immer gewinnträchtige Segment nicht vollends zu verlieren, legen die Franzosen nun eine GTI-Version des ansonsten eher braven Golf-Konkurrenten 308 auf.

Unter der Haube verrichtet der bereits aus dem Coupé RCZ bekannte 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder seinen Dienst, der dank Registeraufladung 200 PS auf die Kurbelwelle loslässt. Dazu kommt ein für Twin-Turbos typisches, breites Drehmomentplateau von maximal 275 Newtonmetern zwischen 1.700 und 4.500 Umdrehungen pro Minute, das einmal für konstanten Druck sorgt, andererseits aber auch äußerst schaltfaules Fahren in höheren Gängen ermöglicht. Und das schließlich wirkt sich auf den Verbrauch aus, den Peugeot mit 6,9 Litern Super pro 100 Kilometer angibt. Wer den Motor fordert, hat freilich schnell auch mal eine Neun vor dem Komma stehen. Gegen einen ordentlichen Bleifuß helfen also auch VTi (variabler Ventilhub auf der Einlassseite und Nockenwellenverstellung) und VVT (variable Ventilhubsteuerung einlassseitig) nicht viel, ebenso wenig wie das gut gestufte und präzise schaltbare Sechsganggetriebe. Das Fahrwerk indes wurde entsprechend verhärtet und leicht tiefergelegt, außerdem helfen 18-Zöller und größere Bremsscheiben, die Leistung im Griff zu halten.

Optisch zeigt der GTI dezent aber deutlich, dass er ein wenig schneller ist, als seine Brot-und-Butter-Geschwister. Der wuchtige vordere Stoßfänger des 308 CC zeigt im Rückspiegel Vorausfahrender die Zähne, im hinteren Stoßfänger wurde ein kleiner Diffusor verbaut. Schließlich sorgt ein Soundgenerator für einen kernigen Klang des ansonsten eher freudlos summenden Vierzylinders. Preislich bewegt sich der französische Sportler mit 25.600 Euro unterhalb des Golf GTI (27.275 Euro), ebenso verhält es sich mit den Steuern. Die Versicherungsbeiträge ähnelt sich hinsichtlich der Haftpflicht, bei Teil- und Vollkasko (hier geht’s zum Vergleich) schlägt der Golf stärker zu. Très sportiv!

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