Archiv für die ‘Porsche’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juli 7th, 2011

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München, den 07. Juli 2011 (autaro) Ein Siebenganggetriebe? Nichts neues, sollte man denke. Viele Premiumhersteller, allen voran BMW, statten ihre Fahrzeuge mittlerweile mit höchst effizienten Automatikgetrieben aus, die über sieben oder acht Gänge verfügen – und zusätzlich noch über einen Rückwärtsgang. Porsche wird nun aber mit der nächsten Generation des 911 der weltweit erste Hersteller sein, der ein manuelles Siebengang-Getriebe an seine legendären Sechszylinder-Boxer flanscht. Und damit die Kunden möglicherweise überfordert.

Für alle jene, die Zahnradsalat oder peinliche Auftritte beim Stuckern über die Prachtboulevards dieser Welt fürchten: auch im neuen Elfer wird es das famose Doppelkupplungsgetriebe für einen Aufpreis von rund 3.500 Euro geben. Für die Fraktion, die lieber selbst schaltet: es gehört eben manchmal auch ein bisschen Gefühl und das intuitive Gestpür für den richtigen Drehzahlbereich dazu. Mit ein wenig Übung werden schon die meisten Fahrern mit einem Siebenganggetriebe zurechtkommen. Was war das Geschrei noch groß, als die ersten manuellen Sechsganggetriebe auf den Markt kamen. Und wer erinnert sich noch an die Zeiten, als vier Gänge guter Standart waren? Wer einmal die Gelegenheit hatte, ein Auto mit Fünfganggetriebe zu fahren, der vermissten den „Schongang“ schmerzlich, sobald er wieder im eigenen Auto in seiner klassischen H-Kulisse rührte.

Tatsächlich hat die Neuentwicklung ihren Grund. Denn wie andere Hersteller auch, sind die Zuffenhausener stets bemüht, den Verbrauch ihrer Boliden zu senken. Um dies ohne nennenswerte einbußen bei der Leistung tun zu können, musste eben ein weiterer Gang her. Besonders in den USA herrschen strenge Vorgaben. Laut bestimmten Gesetzten muss der Durchschnittsverbrauch pro Jahr um zehn Prozent sinken, Porsche hat hier noch bis 2015 eine Ausnahmegenehmigung. Auf die Siebengangbox dürfen wir gespannt sein, traditionell lassen sich Porsche-Getriebe überaus präzise führen – Fans der manuellen Schaltung dürften auf ihre Kosten kommen. Wem doch alles zuviel wird, der kann sich freilich auch auf das üppige Drehmoment eines Porsche verlassen und zwischendurch einfach den einen oder anderen Gang liegen lassen. Man ist ja nicht jeden Tag auf der Rennstrecke. (autaro)

 

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April 8th, 2011

München, den 08. April 2011 (autaro) Das ständig wachsende Umweltbewusstsein und die stetig steigenden Spritpreise zwingen auch Premium-Hersteller wie Porsche zum so genannten Downsizing, also dem Verzicht auf große Hubräume und dem ausgleichenden Einsatz von Turboladern und Kompressoren. So ist bereits klar, dass der neue Porsche Boxster, der im nächsten Jahr in die Schauräume der Händler rollen wird, auch mit Vierzylinder zu haben sein wird. Das ist bei Porsche nun zwar nichts ganz neues, in den volksnahen Baureihen gab es immer mal wieder Vertreter mit weniger als sechs oder acht Zylindern. So richtig Porsche waren diese dann aber doch immer nicht.

Dem neuen Boxster wird man das nicht vorwerfen können, soviel ist sicher. Sein Vierzylinder soll rund 360 PS aus zweieinhalb Litern zwangsbeatmetem Hubraum schöpfen – Langeweile wird da nicht aufkommen. Voraussichtlich wird es aber auch eine Alternative mit Sechszylinder-Boxer geben, außerdem einen Hybriden. Und genau hier treiben bereits die wildesten Spekulationen ihre Blüten. Da das Hybridsystem aus Stromer und Dreiliter-V6 für den Boxster zu groß sein dürfte, muss Porsche wohl ein neues System entwickeln. Oder aber, wie Kollegen der Fachpresse mutmaßen, es gibt eine Kooperation mit anderen Herstellern. Ein Prototyp des Boxster will bereits vor den Toren einer Entwicklungsabteilung des Münchner Herstellers BMW gesehen worden sein, der ebenfalls an Hybridsystemen für kleinere Baureihen forscht. BMW ist in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere Kooperationen eingegangen, darunter eine mit dem französischen PSA-Konzern. Und der Erfolg gibt beiden Kooperations-Partnern Recht.

Fest steht: Downsizing ist aus kaum einer Fahrzeugklasse mehr wegzudenken, birgt es ja prinzipiell nur Vorteile. Sicher, der Klang eines Sechszylinders lässt sich nicht ersetzen, schon gar nicht der eines Sechsers in Boxer-Stellung. Die Leistungscharakteristik moderner Turbo- oder Kompressor-Motoren ist der eines großhubigen Saugers jedoch gelegentlich sogar deutlich überlegen. Außerdem sinkt der Verbrauch und die Kfz-Steuer wird günstiger. Auf die einstufung bei der Haftpflicht- oder Kaskoversicherung hat ein kleinerer Hubraum jedoch leider keinen Einfluss (hier können Sie alle gängigen Modelle vergleichen). Und schließlich gilt auch für das heilige Blechle, dass man alte Zöpfe gelegentlich einfach mal abschneiden muss. (autaro)

 

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April 1st, 2011

München, den 01. April 2011 (autaro) Die Fahrleistungen des neuen Porsche Panamera Turbo S muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Von Null auf Tempo 100 katapultiert der 4,8-Liter-V8 die knapp zwei Tonnen schwere Limousine in 3,8 Sekunden und Schluss ist erst bei 306 Sachen. Dabei stemmen sich mächtige 750 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Antriebswelle, mit Overboost-Funktion sind es sogar satte 800 Nm. Für das Extraquäntchen Power muss der Fahrer nur die Sport- oder Sport Plus- Einstellung des serienmäßigen Sport Chrono Paketes wählen. Gegenüber dem Panamera Turbo ohne „S“ ist die Leistung also um 50 PS gestiegen, wenngleich der Verbrauch praktisch gleich geblieben sein soll. 11,5 Liter Benzin fließen laut Porsche pro 100 Kilometer durch die acht Zylinder, ein sehr vorsichtiger Gasfuß wird hierbei vorausgesetzt.

Das Mehr an Leistung resultiert auf einer modifizierten Motorelektronik und aus Veränderungen der beiden Turbolader. In letzteren drehen sich nun Turbinenräder aus Titan und Aluminium, die nochmals sensibler auf Gasbefehle ansprechen. Dazu kommt serienmäßig die Sportabgasanlage, die für einen noch kernigeren Sound sorgt, während die Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) bei schneller Fahrt hilft, Seitenneigungen der Karosserie zu reduzieren. Außerdem kommt an der hinteren Achse eine variable Momentverteilung mit elektronischer Hinterachs-Quersperre zum Einsatz, wodurch die Traktion nochmals verfeinert werden konnte. Der vergleichweise geringe Kraftstoffverbrauch geht übrigens teilweise auf Leichtlaufreifen zurück, die das ganze Jahr über montiert bleiben. Wie bisher sorgt ein siebenstufiges Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) für zugunterbrechungsfreies Schalten, nach wie vor kann der Fahrer auch manuell eingreifen.

Und auch an die Optik haben die Entwickler gedacht, die meisten Fahrer wollen schließlich auch zeigen, dass sie das exklusive Topmodell über die Prachtboulevards dieser Welt steuern. Serienmäßig steht der Turbo S auf wuchtigen 20-Zoll-Alus, unter denen gelb lackierte Bremssättel hervor blitzen. Wer dann noch Zweifel hat, beachte die dezente Spurverbreiterung und den in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler, der bei höheren Tempi oder auf Knopfdruck automatisch ausfährt. Wer einen Porsche Panamera Turbo S haben will, muss sich noch bis Juni gedulden. Und bis dahin möglichst schon einmal die 167.291 Euro Einstiegspreis locker machen. An die Folgekosten wie etwa die Kfz-Steuer oder die Beiträge für die Kfz-Versicherung sollte man freilich auch kurz nachdenken. (autaro)

 

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September 21st, 2010

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München, den 21. September (autaro) Porsche legt eine echte Legende neu auf, in form des neuen 911 Speedster. Bereits vom legendären Porsche 356 gab es eine Speedster-Version, zu erkennen an der kürzeren und schwungvollen Windschutzscheibe. Das nächste und vielleicht markanteste Erkennungsmerkmal erhielt die zweite Auflage, der 911 Speedster von 1988: den Verdeckkastendeckel mit Doppelhutze. Dieser macht auch die vorerst letzte Version, den 911er von 1993 unverkennbar – vorerst.

Auf dem Autosalon in Paris zeigen die Zuffenhausener nun eine Speedster-Version des aktuellen 911ers, natürlich ebenfalls mit kürzerer und stärker geneigter Windschutzscheibe und doppelter Hutze auf dem Verdeckkasten. Als Basis dient der Porsche 911 Sport Classic, als Schutz gegen Wind und Wetter lediglich ein minimalistisches und ausschließlich manuell bedienbares Stoffverdeck. Die Karosserie stammt im Wesentlichen von den breiten Carrera-Allradlern, dazu unterstreicht der Speedster seine sportlichen Ambitionen durch abgedunkelte Bugleuchten, schwarze Scheinwerfereinfassungen, einen schwarzen Windschutzscheibenrahmen und weitere schwarze Applikationen. Lackiert wird der Speedster ausschließlich in „Carreraweiß“ oder im eigens für ihn entworfenen Farbton „Purblau“. Der gewählte Farbton findet sich außerdem im Innenraum wieder, unter anderem in den Bicolor-Lederbezügen der Sportsitze.

Für Vortrieb sorgt der 408 PS starke 3.8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, serienmäßig kombiniert mit dem siebenstufigen Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Kraftfluss an die Hinterachse. Außerdem serienmäßig mit an Bord sind die Keramik-Bremsanlage PCCB und das Porsche Active Suspension Management (PASM). Ab Dezember kommt der Porsche 911 Speedster zu den deutschen Händlern, zum Preis von 201.682 Euro. Und limitiert auf eine Stückzahl von exakt 356 Exemplaren. (autaro)

 

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August 19th, 2010

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München, den 19. August (autaro) Der aktuelle Porsche Panamera Turbo ist mit seinen 500 PS nun keineswegs schwach aufgestellt. Sollte man meinen. Doch wie es in Zuffenhausen so üblich ist, geht es auch in diesem Fall immer noch eine Nummer doller. So bietet Porsche nun ab September ein Leistungskit für das Topmodell an, das im Wesentlichen aus einer modifizierten Motorelektronik und größeren Turboladern besteht. Auf dem Papier äußert sich die Leistungsspritze in 540 PS statt der bisherigen 500 PS und das maximale Drehmoment erstarkt von 700 auf 800 Newtonmeter. Wer bei seiner Bestellung das entsprechende Kreuzchen macht, muss 16.695 Euro extra bezahlen – dafür kaufen sich andere einen neuen Golf.

Was das Ganze bringt? Diese Frage lässt sich indes nicht mit einem Satz beantworten. Einerseits lesen sich die Werte recht imposant und werden Thema an so manchem Stammtisch sein. Andererseits ist der gewonnene Effekt beinahe Makulatur: des Sprint von Null auf 100 erledigt der Panamera Turbo in 3,9 Sekunden, mit der Leistungssteigerung geht es genau 0,1 Sekunde schneller. Und die Höchstgeschwindigkeit liegt serienmäßig bei 303 km/h, mit dem Leistungskit wird sie erst zwei mörderische Stundenkilometer später erreicht. Erfreulich ist, dass der Durchschnittsverbrauch unverändert bei 11,5 Litern Super liegen soll. Sicher, dieser Wert ist kein Pappenstiel, geht aber angesichts einer solchen Limousine völlig in Ordnung.

Ein wesentlich preiswerteres Schmankerl halten die Ingenieure mit dem Sport-Design-Paket parat. Es kostet 4.581 Euro und beinhaltet neben üppigeren Schwellern eine Frontschürze mit riesigen, schwarzen, vergitterten Lufteinlässen sowie einen Diffusor am modifizierten Heck. Die Schwellerverkleidungen lassen sich auch für 969 Euro separat bestellen. Schließlich gibt es noch spezielle Leichtmetallräder im 20-Zoll-Format, in Wagenfarbe, Schwarz oder Silber. Kostenpunkt pro Felge: 1.588 Euro. (autaro)

 

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Juli 30th, 2010

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München, den 30. Juli (autaro) Die Studie war atemberaubend, die Zahlen lasen sich, als kämen sie direkt aus einem Science-Fiction-Roman. Auf dem Genfer Autosalon 2010 präsentierte Porsche der Weltöffentlichkeit die Studie 918 Spyder, einen aufregend geschnittenen Roadster mit 3,4-Liter-V8 und 500 PS Leistung, kombiniert mit Elektromotoren in den Radnaben, die zusammen weitere 218 PS wuchten. Dabei handelte es sich keineswegs um einen herkömmlichen Hybriden à la Toyota Prius oder Honda Insight. Der Porsche 918 kann nämlich an der heimischen Steckdose aufgeladen werden und bewältigt somit Stadtfahrten oder kürzere Ausflüge über Land auf Wunsch auch rein elektrisch. Die absolute Sensation: Porsche gibt den Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometer bei aufgeladenen Akkus mit lediglich gut 3 Litern Super an. Und das bei diesen Fahrleistungen – 320 Stundenkilometer Spitze und der Sprint von Null auf Stammtischtempo ist in 3,2 Sekunden erledigt.

Michael Macht, neuer Chef im Hause Porsche, erklärt seine Absicht: “Die Umsetzung des 918 Spyder in einer limitierten Serie zeigt, dass wir mit dem Ansatz Porsche Intelligent Performance sowie der Verbindung von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche eingeschlagen haben. Wir werden den 918 Spyder in Weissach entwickeln und in Zuffenhausen produzieren.” Optisch soll sich die Serienversion dicht an der gezeigten Studie orientieren, wenngleich bestimmte Merkmale sicherlich entschärft werden dürften.

 

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März 2nd, 2010

München, den 02. März (autaro) Für Überraschung sorgen derzeit in Genf besonders Hersteller von Sportwagen. Zuerst kündigte Ferrari an, dem Hybridantrieb in Zukunft besondere Aufmerksamkeit zu schenken, jetzt stellt Porsche den Nachfolger des Supersportwagens GT vor. Und zwar ebenfalls mit Hybridantrieb, der sogar an der Steckdose beladen werden kann, ein sogenannter Plug-In-Hybrid. Der Nachfolger des GT, der nur bis 2006 und auch nur 1.250 Mal gebaut wurde, soll laut Porsche so etwas wie die Quadratur des Kreises bewerkstelligen. Nämlich überirdische Fahrleistungen bei ausgesprochen niedrigem Verbrauch: laut Porsche resultiert letzterer in einem CO2-Ausstoß von unter 100 Gramm pro Kilometer, was für einen Supersportler jenseits der 500-PS-Schallmauer eine Sensation wäre. In Litern gerechnet, wären das jedenfalls unter vier Liter Benzin pro 100 Kilometer – Optimisten sprechen in Unternehmenskreisen gar von Drei Litern.

Ein V8-Mittelmotor generiert rund 500 PS Leistung, zusätzlich wird dieser von zwei Elektromotoren mit insgesamt 160 Kilowatt Leistung unterstützt. Angetrieben wird die Granate über ein aufwendiges Allradsystem mit Toque Vectoring, die Kraftübertragung erfolgt über das pfeilschnelle und effiziente Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Trotz all dieser Raffinessen konnte das Gesamtgewicht dank Carbon-Monocoque unter 1,5 Tonnen gedrückt werden.

Rein elektrisch angetrieben endet die Fahrt nach 25 Kilometern, das reicht für den Schaulauf auf der Maximiliansstraße. Danach geht es auf die Piste, in 3,2 Sekunden von Null auf 100 und auf Wunsch über 320 Stundenkilometer schnell. Walter Röhrl, der den Superporsche in Genf mitpräsentierte, zeigt sich begeistert: “Mit dem 918 Spyder sind wir am Ring wieder ganz vorne dabei.” (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie [...]

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie vor breit machende Automobilkrise überstanden. Inzwischen ist Tuning ein Synonym für automobile Kunst. Die namhaften Anbieter in diesem Bereich überzeugen mit einer sehr hohen Qualität der angebotenen Optimierungsmaßnahmen. Und seit kurzem bieten sogar die großen Automobilhersteller eigene Tuning-Linien. Deswegen widmen wir unsere aktuelle Top5-Klassierung ausgerechnet dem Tuning. Die 5 besten Tuning-Modelle weltweit – sie sind originell, phantasievoll, kräftig und laut. Viel Spaß!

Top 5: JE Design Seat Leon
Seat gehört vielleicht nicht unbedingt zu den innovativsten Herstellern der Welt und sein Stolz – der Leon – ist ganz bestimmt keine bahnbrechende Revolutionsentwicklung. Etwas Aufregendes aus diesem Modell zu machen, ist daher eine große Herausforderung, die der renommierte Tuner JE Design mit Bravour geschafft hat. Der brave Seat Leon verwandelt sich durch eine extreme Tieferlegung und den Ansatz von Kotflügeln, Seitenspoilern und Sporträdern in eine kleine Bestie. Die Motorpower steigt auf unglaubliche 244 PS, die unvergessliche Momente auf der Autobahn versprechen.

Top 4: Rieger Volkswagen Scirocco
Im Gegensatz zum Leon ist der Scirocco an sich ein sehr interessantes Modell, das als Brücke zwischen der Mittelklasse-Limousine und den sportlichen Modellen fungiert. Interessant ist, dass Rieger diese Balance zwischen Sportlichkeit und konventioneller Fahrweise beibehält. Das Modell ist zwar tiefergelegt, doch nicht allzu extrem und die Optimierungen, die der Tuner vornimmt, sind dezent und gut fokussiert. Die Struktur des getunten Meisterwerks ist so ausgelegt, dass der Akzent auf den bahnbrechenden, riesigen Flügeltüren liegt. Das Body-Kit von Rieger ist mit Abstand eines der besten Tuning-Produkte auf dem derzeitigen Automobil-Markt.

Top 3: Novitec Rosso Ferrari F430 Race
Was will man denn an einem Ferrari tunen? Das Auto sieht auch ohne jeden Eingriff phantastisch und aufregend aus. Doch Novitec schafft es durchaus, zu begeistern. Nichts Überflüssiges, kein Kitsch, nur Geschmack und dezente Überzeugung. Der Tuner befasst sich vor allem mit dem Triebwerk. Das Automobil schafft so eine Spitzengeschwindigkeit von satten 348 km/h und das Tempo 100 innerhalb von 3,5 Sekunden; eine Zeitspanne, die nicht einmal ausreicht, um sich einen ruhigen Atemzug zu gönnen.
Top 2: Hamann Porsche 911 Turbo
Dieses Modell und das dazugehörige Tuning-Kit haben ein Manko – die Flügel-Türen. Natürlich ist das eine persönliche Meinung, aber die passen irgendwie gar nicht zum Gesamtbild des ansonsten perfekt stilisierten Porsche. Die weiße Lackierung erweist sich ebenso als exzellente Wahl wie der wild daherkommende Front-Spoiler. Doch die richtigen Highlights verstecken sich unter der Haube. Der Motor schafft nun dank Hamann eine beeindruckende Kraft von 630 PS – mehr als das kann man sich vermutlich gar nicht wünschen.

Top 1: Edo Lamborghini Murcielago Audiger
Hinter diesem Modell stecken enorm viel Arbeit und einige prominente Namen. Christian Audiger entwickelte das Design für den deutschen Hersteller und Audiger ist ein lebender Mythos in der Automobilwelt. Sein Talent dafür, den Geist eines jeden Automobils zu spüren sieht man auch an diesem Lamborghini. Alles ist perfekt – die geschwungenen Linien, die perfekt integrierten Spoiler, die matte Lackierung. Edo Competition kümmert sich dagegen um den Motor und schafft den schnellsten Lamborghini auf der Welt. So eine Entwicklung zu fahren, ist der Traum vieler Autoenthusiasten. Doch der Hersteller bietet sie in einer sehr limitierten Auflage, um den exklusiven Charakter des Tuning-Meisterwerks zu unterstreichen. (autaro)

 

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Februar 17th, 2010

München, den 17. Februar (autaro) Die kleinste Motorisierung stellt im Falle des Porsche Panamera der Achtzylinder mit 400 PS. Noch. Ab Mai nämlich schießt Porsche eine Einstiegsversion, den Porsche Panamera mit V6, nach. Und der kann sich sehen lassen: 300 PS werden aus 3,6 Litern Hubraum geschöpft und schießen die schwere Limousine in nur 6,8 Sekunden von Null auf Landstraßentempo, kombiniert mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) sogar in 6,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit kann sich mit 259 km/h (257 im Falle des Allradlers Panamera 4) ebenfalls und erst Recht der Verbrauch: laut Porsche will sich der Viertürer mit 9,3 Litern auf 100 Kilometer begnügen. Dieser Wert lässt sich überdies um 0,2 Liter optimieren, wenn in der langen Liste der Zusatzausstattung ein Kreuzchen vor den rollwiderstandsarmen 19-Zoll-Ganzjahresreifen gemacht wird.

Nun ist ein Verbrauchswert von durchschnittlich knapp unter zehn Litern freilich keine grüne Offenbarung. Betrachtet man aber einmal die Größe, Leistung und das schiere Gewicht des Panamera, ist der Sechszylinder sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Außerdem erfüllt der Motor die Abgasnorm Euro 5 und lässt durchaus Spielraum für die Kombination mit einem Elektromotor. Zu haben ist der Panamera V6 ab 75.899 Euro, der Allradler kostet inklusive PDK 84.110 Euro – gegenüber dem Panamera S kann man also gut 20.000 Euro sparen. Chapéau! (autaro)

 

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Februar 9th, 2010

München, den 09. Februar (autaro) Die 911er-Reihe von Porsche bekommt ab kommendem Mai ein neues Topmodell. Die bereits keineswegs schwachbrüstigen 500 PS des 911 Turbo erfahren damit eine nochmalige Steigerung, im Lastenheft stehen dann 530 PS. Ebenso beeindruckend lesen sich auch die übrigen Daten: ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern, Sprint von Null auf 100 Sachen in nur 3,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit 315 km/h. Den Sprint auf Tempo 200 erledigt der Zuffenhausener übrigens in 10,8 Sekunden – der Tacho des Kompakten eines Ottonormalverbrauchers zeigt nach dieser Zeit mit Glück die Hälfte an.

Dabei bleibt der Durchschnittsverbrauch des Turbo S gegenüber dem Turbo laut Porsche unverändert. Zwar sind 11,4 Liter schon ordentliches Sportwagenniveau. Es mag aber auch beruhigen, dass bei vorsichtiger Fahrweise durchaus auch Werte um die neun Liter realisierbar sind. Der Spaß hat freilich auch seinen Preis: im Falle des Coupés sind es wenigstens 173.241 Euro, für das Cabriolet mit seiner nahezu perfekten Stoffmütze werden mindestens 184.546 Euro fällig. Mit im Preis sind dafür schon die extrem hart zupackende Keramik-Bremsanlage „Porsche Ceramic Composite Break“ (PCCB) und das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe PDK. Darüber hinaus das dynamische Motorenlager und das Porsche Torque Vetoring (PTV) für noch mehr Sicherheit und Spurstabilität. Luxusliebhaber werden sich ferner über die 19-Zoll-Räder im RS-Spyder-Design, dynamisches Kurvenlicht, adaptive Sportsitze, ein Sportlenkrad im Dreispeichen-Design mit Schaltpaddles, einen CD-/DVD-Wechsler und die aufwändig verarbeitete Bi-Color-Lederausstattung freuen. (autaro)

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